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Im Januar ist tiefer Winter und draußen sollte es kalt sein. Manche scheinen immer noch zu glauben, dass die kalten Temperaturen etwas mit der Entfernung der Erde von der Sonne zu tun haben. Doch wie sollte man dann erklären, dass in Australien gerade Hochsommer ist? Den kalten Temperaturen zum Trotz erreicht unsere Erde nämlich am 4. Januar den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn, das Perihel. Sie hat an diesem Tag eine Entfernung von 147 Millionen Kilometer von der Sonne. Ihren sonnenfernsten Punkt durchläuft sie Anfang Juli. Für die Jahreszeiten, es sei noch einmal betont, ist einzig und allein die Stellung der Erdachse verantwortlich. Sternschnuppen Vom 1. bis zum 6. Januar sind die so genannten Quadrantiden zu sehen, deren Ausstrahlungspunkt im Sternbild Bootes liegt. Das Maximum ist in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar 2008 zu erwarten. Die Quadrantiden sind der intensivste jährliche Sternschnuppenschauer, aber trotzdem relativ unbekannt. Erst vor fünf Jahren hat man den Ursprungskörper dieses Sternschnuppenstroms entdeckt (astronews.com berichtete). Weniger eindrucksvoll sind die Delta-Cancriden, die aus dem Sternbild Krebs zu kommen scheinen. Sie sind bis zum 24. Januar aktiv, das Maximum wird für den 17. Januar erwartet. Planeten Die Venus ist weiterhin der "Star" am frühabendlichen Himmel. Sie ist kaum zu übersehen und befindet sich zunächst im Sternbild Wassermann und zum Monatsende in den Fischen. Am 30. Januar bildet der "Abendstern" zusammen mit der zunehmenden Mondsichel ein schönes Paar am Westhorizont. Unserer anderer Nachbar im All, der rote Planet Mars, ist noch nicht wieder am nächtlichen Himmel zu sehen. Der Gasriese Jupiter zieht sich vom Abendhimmel zurück: Er geht bereits vor 18 Uhr unter. Der Ringplanet Saturn steuert auf seine Oppositionsstellung zu und baut damit seine Sichtbarkeit auf fast die gesamte Nacht aus. Er befindet sich im Sternbild Löwe. Was sonst noch am Himmel zu sehen ist, entnehmen Sie bitte unserer Übersicht über den Fixsternhimmel im Januar. |
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