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Aphel Für Sternenfreunde ist der Hochsommer sicherlich nicht die beste Zeit des Jahres: Wegen der kurzen Nächte muss man schon relativ lange aufbleiben, um am Nachthimmel etwas zu erkennen. Doch die Tage werden ja seit Beginn des astronomischen Sommers am 21. Juni schon wieder kürzer und sommerliche Beobachtungsnächte haben zumindest den Vorteil, dass es draußen relativ warm ist. Zu entdecken gibt es auch einiges. Die Hitze des Sommers, daran sei noch einmal erinnert, hat mit der Neigung der Erdachse zu tun: Diese sorgt dafür, dass die Nordhalbkugel in unserem Sommer mehr Sonnenstrahlung abbekommt als die Südhalbkugel, wo derzeit gerade Winter ist. Mit dem Abstand von der Sonne zur Erde hat es nichts zu tun – im Gegenteil: Am 4. Juli erreicht die Erde den sonnenfernsten Punkt ihrer Bahn (das Aphel) und ist dann 152 Millionen Kilometer von unserem Zentralgestirn entfernt. Jupiter am Abend, Venus am Morgen Unter den Planeten ist die Venus weiterhin am Morgenhimmel zu sehen und wandert im Laufe des Monats durch die Sternbilder Orion, Stier und Zwillinge. Unser äußerer Nachbar Mars ist im Juli nicht am Nachthimmel auszumachen, Jupiter im Sternbild Waage ist weiterhin in der ersten Nachthälfte zu beobachten, Saturn im Krebs ist nur ganz zu Beginn des Monats noch in der Abenddämmerung zu sehen, bleibt dann aber unsichtbar. Sternschnuppenströme Informationen über den Fixsternhimmel im Juli finden Sie auf einer eigenen Seite. |
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