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Sternenhimmel
Home : Kalender : Sternenhimmel : Dezember 2004
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Dezember 2004
 Mondlauf   Entfernung   Entfernung
Letztes Viertel: 5. Dezember
Neumond: 12. Dezember
Erstes Viertel: 18. Dezember
Vollmond: 26. Dezember
Sonne
Merkur
Venus
Mond
Mars
0,984 AE
0,724 AE
1,476 AE
57,4 ER
2,349 AE
Jupiter
Saturn
Uranus
Neptun
Pluto
5,731 AE
8,205 AE
20,397 AE
30,702 AE
31,858 AE
Planetenentfernungen für 15. Dezember 2004, 22 Uhr MEZ, Angaben in Astronomischen Einheiten bzw. Erdradien. [Grafik: Unser Sonnensystem am 15. Dezember 2004]

Die dunkle Jahreszeit hat ohne Zweifel begonnen, doch wem der Dezember trotz der Weihnachtsbeleuchtung zu dunkel ist, kann sich freuen: Am 21. Dezember um 13.42 Uhr MEZ erreicht die Sonne den tiefsten Punkt ihrer Bahn, der astronomische Winter beginnt und die Tage werden wieder länger. Am Sternenhimmel haben die Wintersternbilder das Regiment übernommen. Schaut man Mitte Dezember gegen Mitternacht an den süd-östlichen Sternenhimmel, kann man das Wintersechseck in seiner vollen Schönheit bewundern: Es besteht aus den Sternen Prokyon im Kleinen Hund,  Pollux in den Zwillingen, Kapella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier, Rigel im Orion und Sirius im Großen Hund [Findkarte Wintersechseck].

Wer das Wintersechseck am Himmel schon aufgespürt hat, kann gleich noch nach den Geminiden schauen, einem Meteoritenstrom der sich zwischen dem 6. und 16. Dezember bemerkbar macht. Das Maximum ist am Morgen des 12. Dezember (siehe Bericht). Die Geminiden haben ihren Namen - wie alle Sternschnuppenströme - von dem Sternbild, aus dem sie zu kommen scheinen, in diesem Fall also aus dem Sternbild Zwillinge. Ursache für die Geminiden ist übrigens ausnahmsweise einmal kein Komet, sondern der Asteroid 3200 Phaethon. Die Ursiden hingegen haben ihren Ursprung wieder in einem Kometen: 88/Tuttle. Sie scheinen zwischen dem 16. und 25. Dezember aus der Region des Sternbilds Kleiner Bär zu kommen. Das Maximum ist für die Nacht vom 21. auf den 23. Dezember zu erwarten.

Wer etwas Glück hat, sollte in der zweiten Monatshälfte auch einen "Weihnachtskometen" sehen können - den Kometen Machholz. Mit einem Fernglas kann man den "Schweifstern" gut beobachten und von einem dunklen Beobachtungspunkt aus - mit etwas Glück - auch mit bloßem Auge (siehe Bericht).

Unter den Planeten ist Mars am Morgen sichtbar. Saturn ist fast die gesamte Nacht über zu sehen, der Gasriese Jupiter in der zweiten Nachthälfte zu beobachten. Venus ist weiterhin Morgen"stern", allerdings deutlich weniger auffällig als im vergangenen Monat.

Weitere Informationen über den Fixsternhimmel im Dezember entnehmen Sie bitte den folgenden Karten. Sie gelten für den 15. Dezember, 22 Uhr MEZ. Weitere Gültigkeitszeiten und -daten sind jeweils unter der Karte angegeben.

Sternkarten für das gesamte Jahr und unterschiedliche Uhrzeiten finden Sie über unsere astronews.com Sternenkarten-Übersicht.

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