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Sternenhimmel
Home : Kalender : Sternenhimmel : Februar 2004
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Februar 2004
 Mondlauf   Entfernung   Entfernung
Vollmond: 6. Februar
Letztes Viertel: 13. Februar
Neumond: 20. Februar
Erstes Viertel: 28. Februar
Sonne
Merkur
Venus
Mond
Mars
0,988 AE
1,357 AE
1,024 AE
57,1 ER
1,530 AE
Jupiter
Saturn
Uranus
Neptun
Pluto
4,473 AE
8,366 AE
21,023 AE
31,035 AE
31,161 AE
Planetenentfernungen für 15. Februar 2004, 22 Uhr MEZ, Angaben in Astronomischen Einheiten bzw. Erdradien. [Grafik: Unser Sonnensystem am 15. Februar 2004]

Am Fixsternhimmel dominieren nach wie vor die Wintersternbilder wie Orion oder der Große Hund. Die Sternbilder Andromeda und Perseus erinnern noch an den vergangenen Herbst, der Löwe gibt schon einen Vorgeschmack auf den kommenden Frühling. Hoch oben am Himmel steht zur Zeit das Sternbild Fuhrmann mit seinem Hauptstern Kapella, der etwa 45 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. In diesem Sternbild finden sich - bei guten Bedingungen schon mit bloßem Auge - drei helle Sternhaufen: M36, M37 und M38. Man versucht sich am besten von Kapella aus zu ihnen hinunterzuhangeln [Findkarte]. Die Sternhaufen sind alle rund 4.000 Lichtjahre von der Erde entfernt und sollten als verschwommene Lichtflecken erkennbar sein. Ein gutes Fernglas verrät dann schon mehr über die Struktur dieser Sternenansammlungen.

Im Sternbild Orion befindet sich eines der aktivsten Sternentstehungsgebiete unserer Milchstraße. Schon ein kleines Fernglas offenbart, was sich am unteren Ende des Schwerts des Orion - also unterhalb der drei deutlich sichtbaren Gürtel-Sterne - verbirgt. Kleine Teleskope lassen einen dann schon einige Sterne im Zentrum des Nebels ausmachen, die so genannten Trapez-Sterne, bei denen es sich um junge, heiße Sterne handelt. Erst Infrarot-Aufnahmen aber - wie sie etwa das Very Large Telescope der ESO gemacht hat - offenbaren, dass man Wirklichkeit einen Sternhaufen aus über Tausend jungen Sternen vor sich hat.

Vom 6. bis zum 9. Februar ist der - nicht sehr starke - Sternschnuppensturm der Alpha-Aurigiden zu sehen, deren Radiant in der Nähe von Kapella im Fuhrmann liegt. Ende Februar, genauer am 26., erreichen die Delta-Leoniden ihr Maximum. Sie sind allerdings auch kein sehr ausgeprägter Strom.

Die Venus ist auch im Februar ein auffälliger Stern am südwestlichen Abendhimmel und verlängert ihre Sichtbarkeit bis zum Monatsende bis nach 22 Uhr. Mars ist in der ersten Nachthälfte hoch im Westen zu sehen, Jupiter ist fast die ganz Nacht über am Himmel auszumachen, genau wie der Ringplanet Saturn.

Weitere Informationen über den Fixsternhimmel im Februar entnehmen Sie bitte den folgenden Karten. Sie gelten für den 15. Februar, 22 Uhr MEZ. Weitere Gültigkeitszeiten und -daten sind jeweils unter der Karte angegeben.

Sternkarten für das gesamte Jahr und unterschiedliche Uhrzeiten finden Sie über unsere astronews.com Sternenkarten-Übersicht.

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