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Sternenhimmel
Home : Kalender : Sternenhimmel : Oktober 2003
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Oktober 2003
 Mondlauf   Entfernung   Entfernung
Erstes Viertel: 2. Oktober
Vollmond: 10. Oktober
Letztes Viertel: 18. Oktober
Neumond: 25 Oktober
Sonne
Merkur
Venus
Mond
Mars
0,997 AE
1,354 AE
1,635 AE
63,2 ER
0,527 AE
Jupiter
Saturn
Uranus
Neptun
Pluto
6,088 AE
8,823 AE
19,417 AE
29,749 AE
31,252 AE
Planetenentfernungen für 15. Oktober 2003, 22 Uhr MEZ/23 Uhr MESZ, Angaben in Astronomischen Einheiten bzw. Erdradien. [Grafik: Unser Sonnensystem am 15. Oktober 2003]

Nach dem Kalender hat der Herbst begonnen, doch erscheint der Sternenhimmel zurzeit nicht wesentlich anders als vor vier Wochen. Das hat einen einfachen Grund: Der Effekt der langsam nach Westen ziehenden Sternbilder wird von der früher untergehenden Sonne in etwa ausgeglichen. Trotzdem ist der Herbst an schon am Himmel auszumachen: Am Osthimmel erscheint das große Viereck des Pegasus, gefolgt von Andromeda. Kassiopeia, ein das ganze Jahr über sichtbares Sternbild, ist hoch im Nordosten zu sehen. Wegen seiner eigentümlichen Form wird es oft auch "Himmels-W" genannt.

Von diesem Sternbild aus, lässt sich leicht ein schönes Beobachtungsobjekt für das Fernglas oder für kleine Teleskope finden: der Doppelsternhaufen NGC 869 und NGC 884, der zwischen dem Himmel-W und Perseus liegt [Findkarte]. Was zunächst wie ein kleiner heller Klumpen aussieht, ist in Wirklichkeit einen Ansammlung von hunderten von Sternen. Astronomen haben über 400 gezählt, doch es gibt zweifellos weitaus mehr, die aber von interstellarem Staub verborgen sind. Obwohl sie am Himmel nebeneinander liegen, sind die Sternhaufen alles andere als Nachbarn: NGC 869 ist rund 7.000 Lichtjahre, NGC 884 1.200 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Wer Glück hat, kann im Oktober einige Meteorschauer beobachten: Es beginnt zwischen dem 6. und dem 10. Oktober mit den Oktober-Draconiden, die ihren Ausgangspunkt am Himmel im Sternbild des Drachen haben. Sie sind auf den Kometen 21P/Giacobini-Zinner zurückzuführen. Den ganzen Oktober über ist der Sternschnuppenstrom der Orioniden aktiv. Das Maximum wird für den 21. Oktober erwartet. Die Meteore haben ihren Ausgangspunkt (den so genannten Radiant) im Sternbild Orion. Die beste Beobachtungszeit dieser auf den Kometen Halley zurückgehenden Meteore ist nach Mitternacht.

Unter den Planeten ist Mars immer noch ein relativ auffälliges Objekt am abendlichen Himmel, wenngleich er in der Helligkeit nicht mehr an die sommerliche Glanzzeit heranreicht. Er zieht sich zudem aus der zweiten Nachthälfte zurück. Der Gasriese Jupiter ist am Morgenhimmel zu sehen, der Ringplanet Saturn ist fast die gesamte Nacht über zu beobachten, unser Nachbarplanet Venus nur kurz nach Sonnenuntergang.

Weitere Informationen über den Fixsternhimmel im Oktober entnehmen Sie bitte den folgenden Karten. Sie gelten für den 15. Oktober, 22 Uhr MEZ/23 Uhr MESZ. Weitere Gültigkeitszeiten und -daten sind jeweils unter der Karte angegeben.

Sternkarten für das gesamte Jahr und unterschiedliche Uhrzeiten finden Sie über unsere astronews.com Sternenkarten-Übersicht.

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