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Sternenhimmel
Home : Kalender : Sternenhimmel : Januar 2003
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Januar 2003
 Mondlauf   Entfernung   Entfernung
Neumond: 2. Januar
Erstes Viertel: 10. Januar
Vollmond: 18. Januar
Letztes Viertel: 25. Januar
Sonne
Merkur
Venus
Mond
Mars
0,984 AE
0,681 AE
0,710 AE
61,9 ER
1,926 AE
Jupiter
Saturn
Uranus
Neptun
Pluto
4,372 AE
8,185 AE
20,846 AE
31,034 AE
31,375 AE
Planetenentfernungen für 15. Januar 2003, 22 Uhr MEZ, Angaben in Astronomischen Einheiten bzw. Erdradien. [Grafik: Unser Sonnensystem am 15. Januar 2003] NEU

Es ist Winter und draußen ist es kalt: Manche verleitet dies zu der Überzeugung, dass die kalten Temperaturen etwas mit der Entfernung der Erde von der Sonne zu tun haben, doch wie sollte man dann den Hochsommer erklären, der jetzt auf der Südhalbkugel herrscht? Die Erde hat Anfang Januar (genauer am 4.) den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn erreicht. Sie hat an diesem Tag eine Entfernung von 147 Millionen Kilometer von ihrem Zentralstern. Für die Jahreszeiten ist einzig und allein die Stellung der Erdachse verantwortlich.

Wer trotz der tiefen Temperaturen einen Blick an den Nachthimmel wagt, wird mit einer reichen Auswahl von besonders schönen und interessanten Sternen belohnt. Wie schon im Dezember kann man auch im Januar am südlichen Sternenhimmel das so genannte Wintersechseck in seiner vollen Schönheit bewundern: Es besteht aus den Sternen Prokyon im Kleinen Hund,  Pollux in den Zwillingen, Kapella im Fuhrmann, Aldebaran im Stier, Rigel im Orion und Sirius im Großen Hund. [Findkarte Wintersechseck]. Der Große Hund ist eigentlich ein Sternbild der Südhalbkugel, das aber in Winternächten auch in unseren Breiten zu sehen ist. Interessant an dieser Konstellation ist - wie an dieser Stelle schon einmal erwähnt - vor allem der Stern Sirius, der Astronomen schon seit Jahrtausenden fasziniert und bei dem es sich um ein Doppelsternsystem oder gar um ein Dreifachsystem handelt (astronews.com berichtete). Sirius ist der hellste Stern, der von der Erde aus zu beobachten ist.

Venus ist derzeit der Star des Morgenhimmels und strahlt als Morgenstern vor Sonnenaufgang. Auch der Mars ist am Morgenhimmel auszumachen. Er wird in diesem Jahr eine besondere Rolle spielen, kommt er doch der Erde ungewöhnlich nahe - ein Grund für NASA und ESA ihre Marssonde gerade in diesem Sommer auf den Weg zum roten Planeten zu schicken. Jupiter erfreut den Beobachter die gesamte Nacht, auch der Ringplanet Saturn ist fast die ganze Nacht sichtbar.

Weitere Informationen über den Fixsternhimmel im Januar entnehmen Sie bitte den folgenden Karten. Sie gelten für den 15. Januar, 22 Uhr MEZ). Weitere Gültigkeitszeiten und -daten sind jeweils unter der Karte angegeben.

Sternkarten für das gesamte Jahr und unterschiedliche Uhrzeiten finden Sie über unsere astronews.com Sternenkarten-Übersicht.

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