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Bei den Planeten hat sich die Venus vom Nachthimmel weitgehend zurückgezogen und hat dem Jupiter das Regiment am Himmel überlassen: Der Gasriese ist die ganze Nacht über zu sehen und erreicht im Dezember seine maximale Helligkeit und seine geringste Entfernung von der Erde. Auch der Ringplanet Saturn ist die ganze Nacht über am Himmel auszumachen. Am frühen Abend des 30. Dezember finden sich beide Riesenplaneten am Osthimmel und der Vollmond gesellt sich zum Jupiter (unser Bild). Wer das Wintersechseck am Himmel schon aufgespürt hat, kann gleich noch nach den Geminiden schauen, einem Meteoritenstrom der sich zwischen dem 6. und 17. Dezember bemerkbar macht. Das Maximum ist am 13. Dezember. Die Geminiden haben ihren Namen - wie alle Sternschnuppenströme - von dem Sternbild, aus dem sie zu kommen scheinen, in diesem Fall also aus dem Sternbild Zwillinge. Ursache für die Geminiden ist übrigens ausnahmsweise einmal kein Komet, sondern der Asteroid 3200 Phaethon. Die Ursiden hingegen haben ihren Ursprung wieder in einem Kometen: 88/Tuttle. Sie scheinen zwischen dem 17. und 24 Dezember aus der Region des Sternbilds Kleiner Bär zu kommen. Das Maximum ist für die Nacht vom 22. auf den 23. Dezember zu erwarten. Weitere Informationen über den Fixsternhimmel im Dezember entnehmen Sie bitte den folgenden Karten. Sie gelten für den 15. Dezember, 22 Uhr MEZ. Weitere Gültigkeitszeiten und -daten sind jeweils unter der Karte angegeben. Bald werden Sie auf die Sternkarten über eine Extraseite zugreifen können, die es erlauben wird, Karten für unterschiedliche Tage und Zeiten abzurufen. |
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