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Freiwilliges Bezahlen - Unterstützen Sie astronews.com

Alles umsonst? - Ein wenig Hintergrundinformation

In der Medienbranche gibt es derzeit eine Diskussion darüber, ob sich guter Journalismus im Internet allein durch Werbung finanzieren lässt. Viele Verlage finanzieren ihre Webangebote bis heute quer und stützen sich dabei auf die Anzeigeneinnahmen ihrer Printprodukte oder ihre Einnahmen aus Abonnements. Reine Online-Dienste wie astronews.com haben diese Möglichkeit der Querfinanzierung nicht. Sie sind allein auf Werbeeinnahmen angewiesen, was infolge ständig zurückgehender Werbepreise immer schwieriger wird.

Eine Alternative wäre, die eigenen Leser zur Kasse zu bitten. Warum, so könnte man fragen, soll man eigentlich Informationen vollkommen kostenlos anbieten, für die andere in gedruckter Form jeden Monat viel Geld verlangen? Wäre es also nicht naheliegend, die eigenen Inhalt hinter einer "Bezahlschranke" verschwinden und die Webseite im Idealfall durch einen festen Stamm von Abonnenten finanzieren zu lassen, so dass man sich nur noch um gute Inhalte und nicht mehr um die Gewinnung von Anzeigenkunden kümmern müsste?

Vielleicht, wenn es denn funktionieren sollte - vielleicht aber auch nicht. Gerade astronews.com wurde vor mehr als 14 Jahren gegründet, um möglichst viele Menschen mit aktuellen Informationen aus Astronomie und Raumfahrt in deutscher Sprache zu versorgen - einfach, aber doch präzise formuliert und ohne den bei diesen Themen oft üblichen Hang zu sensations- und (klick-) heischenden Darstellungen.

Wir freuen uns über jeden, der unsere Seite besucht - ganz egal, ob astronews.com für ihn oder sie eine regelmäßige Lektüre ist oder er oder sie gerade zufällig über eine Suchanfrage auf unsere Seiten geraten ist. Unsere Inhalten hinter einer Bezahlschranke verschwinden zu lassen, würde diesem Ziel von astronews.com einfach widersprechen.

Freiwilliges Bezahlen  

Seit Anfang September 2011 finden Sie daher auf den Seiten von astronews.com einen Button des im Jahr 2010 gegründeten Mikro-Bezahlsystems Flattr. "To flatter" bedeutet auf Deutsch "schmeicheln". Das System soll Online-Lesern ermöglichen, Angebote im Netz zu honorieren, die für sie besonders wertvoll sind.

Das Prinzip ist dabei recht einfach: Jeder User von Flattr zahlt auf seinen Account einen bestimmten monatlichen Beitrag ein, den er für Internetinhalte ausgeben will. Dieser Beitrag wird am Ende eines Monats dann unter allen Angeboten aufgeteilt, bei denen er auf den Flattr-Button gedrückt hat. Zudem gibt es die Möglichkeit, einzelnen Angeboten zusätzliche Beträge zukommen zu lassen. 

Mit dem Flattr-Button wollen wir unseren Lesern die Möglichkeit bieten, die Arbeit, die hinter dieser Webseite steckt, zu honorieren. Einen solchen Weg des "freiwilligen Bezahlens" beschreiten inzwischen zahlreiche Blogs und beispielsweise auch die Onlineausgabe der in Berlin erscheinenden taz.die tageszeitung.

Alternativen zu Flattr

Unterstützung für astronews.com
 

Lesern, die astronews.com mit einem Beitrag unterstützen wollen, denen aber das Konzept von Flattr nicht gefällt oder die sich nicht noch bei einem weiteren Online-Dienst anmelden wollen, können uns auch mit Paypal unterstützen. Nutzen Sie dazu einfach das  nebenstehende Formular. Sie können dort zwischen verschiedenen Beträgen (von S bis XXL) wählen.

Sollte Sie astronews.com unterstützen wollen, aber weder Paypal noch Flattr nutzen können oder wollen, teilen wir Ihnen gerne unsere Kontonummer für eine direkte Überweisung mit. Damit kommt sogar mehr Geld bei uns an, da so keine Gebühren für Flattr oder Paypal anfallen. Natürlich freuen wir uns auch über regelmäßige kleinere Beträge per Dauerauftrag.

Jeder bleibt willkommen!

Wir haben lange Zeit gezögert, ob wir uns an Flattr beteiligen und eine Möglichkeit zum freiwilligen Bezahlen einrichten sollen. Wir wollen unsere Leser schließlich nicht anbetteln und auch niemandem, der nicht zahlen kann oder möchte, das Gefühl geben, er sei weniger willkommen als andere. Da wir uns aber zur langfristigen Sicherung dieses Online-Dienstes neuen Einnahmequellen auch nicht verschließen wollen, seit Jahren bewusst auf deutlich besser bezahlte (dafür aber störende) Anzeigenformate wie Popups und Layer verzichten und es natürlich auch toll finden würden, uns mehr um Inhalte und weniger um das Akquirieren von Werbung kümmern zu müssen, haben wir uns in dieser - unserer Meinung nach - unaufdringlichen Form dazu entschlossen.

Vielen Dank für Ihr Interesse an astronews.com.

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