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Schon die alten Griechen hatten erkannt, daß Sterne unterschiedliche scheinbare Helligkeiten haben. Hipparch teilte daher die Sterne, die er mit bloßem Auge erkennen konnte in sechs unterschiedliche Größenklassen ein. Die hellsten waren erster Magnitude, die schwächsten Sterne sechster Magnitude. Das bedeutet natürlich nicht, daß die Sterne wirklich unterschiedlich hell sein müssen: Lediglich auf der Erde erscheinen sie unterschiedlich hell, man spricht daher auch von der scheinbaren Helligkeit eines Sterns. Mitte des letzten Jahrhunderts begann man, diese scheinbaren Helligkeiten der Sternen zu katalogisieren, in dem man ihre Helligkeit mit einem künstlichen Referenzsternbildchen verglich. Heute stehen für solche Zwecke moderne elektronische Instrumente zur Verfügung.
Nicht geändert hat sich das Prinzip der Helligkeitssequenz der Größenklassen oder Magnitudines. Nach wie vor gilt: je kleiner die Zahl, desto heller erscheint ein Stern. Ein Stern, dessen scheinbare Helligkeit sich um eine Größenklasse von der eines anderen Sternes unterscheidet, ist rund 2.5 mal heller oder dunkler als der andere Stern. Mit dem Fernglas kann man etwa Objekte bis zu einer scheinbaren Helligkeit von 9 mag ausmachen, mit bloßem Auge sieht man noch Sterne bis 6. Größenklasse. Noch Fragen? Besuchen Sie Frag astronews.com. |
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