Diese Frage hat die Wissenschaft viele Jahrhunderte
beschäftigt: Isaac Newton und Christiaan Huygens hatten etwa zur
selben Zeit zwei unterschiedliche Theorien über das Licht: Newton
hielt das Licht für einen Strom winziger Teilchen, während Huygens
es für eine Welle hielt. Die damalige Theorie der Ausbreitung von
Lichtwellen benötigte aber einen Träger und so führte schon
Huygens den elastischen Äther ein, dessen Teilchen die
Schwingungen ausführen.
In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts
verschafften Wissenschaftler wie James Clerk Maxwell der Auffassung,
dass Licht eine elektromagnetische Welle ist, immer größeren
Boden. Und die Erkenntnis, dass in der Lichtwelle das
elektromagnetische Feld schwingt, machte auch einen Äther überflüssig.
Licht ist also eine Welle, die kein Medium benötigt, um sich
auszubreiten. Anfang dieses Jahrhunderts verdeutlichten aber einige
Experimente, dass auch die Teilchentheorie des Lichtes seine
Berechtigung hat. Die Quantenmechanik hat beide Modelle verbunden
und man spricht heute von einem Welle-Teilchen-Dualismus des
Lichtes.(ds/8. Februar
2001)
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