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In der Regel sind in Deutschland Astronomie oder Astrophysik keine Diplom-Studienfächer, sondern man studiert Physik, erstellt dort eine Diplomarbeit - oft schon mit einem astrophysikalischen Thema - und promoviert dann in Astronomie. Das ist im Grunde genommen auch gar nicht schlecht, denn Astronomie hat heute viel mehr mit Physik zu tun als sich das mancher Sternenfreund vorstellen mag. Für ein Physik-Studium, inklusive der Diplomarbeit, kann man gut fünf Jahre veranschlagen. In den letzten Jahren werden aber von einigen Universitäten auch neue Abschlüsse wie Bachelor oder Master angeboten, die einen Abschluss in kürzerer Zeit ermöglichen. Die Universität Bonn bietet beispielsweise einen "Master of Astrophysics" an. Ob ein solches Studium sinnvoll ist oder nicht, kann man generell nicht sagen. Am besten aber hat man schon vor Beginn des Studiums eine Vorstellung davon, was man später eigentlich genau machen will und entscheidet auf dieser Grundlage, welche Abschlüsse sinnvoll und richtig sind. Gerade bei Astronomie sollte man zudem auch immer im Hinterkopf behalten, dass es deutlich weniger feste Anstellungen in der Astronomie als Studenten bzw. Doktoranden gibt. Es also immer sinnvoll, sich auch mögliche Alternativen zu überlegen und sein Studium so anzulegen, dass man mehrere Optionen hat, wenn es mit dem Lieblingsberuf vielleicht doch nicht klappen sollte. Haben Sie auch eine Frage? Frag astronews.com.
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