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Weil unser Kalender von Menschen ausgedacht wurde und daher irgendwie "praktisch" sein muss. Unser Kalender orientiert sich an der Umlaufdauer des Mondes um die Erde (ein Monat) und der Umlaufdauer der Erde um die Sonne (ein Jahr). Nur leider benötigt der Mond für einen Umlauf nicht 30 oder 31 Tage, sondern 29,5306 Tage. Die Erde benötigt für einen Umrundung der Sonne nicht 365 oder 366 Tage, sondern 365,2422 Tage. Um trotzdem irgendwie einen vernünftigen Kalender hinzubekommen, haben schon die alten Babylonier Schaltmonate eingeführt, in dem sie etwa alle drei Jahre einen 13. Monat in ihr Jahr einfügten. Ihre Monate waren dabei abwechselnd 29 und 30 Tage lang. In anderen Kulturen gab es andere Schaltregeln, manchmal fügte man die Schalttage einfach als Block an den letzten Monat an. Julius Cäsar führte dann den Julianischen Kalender ein, der im Prinzip schon die heutigen Schaltregeln besitzt: Alle vier Jahre gab es ein Schaltjahr. Eine Verfeinerung kam dann durch den Gregorianischen Kalender, der Regeln enthielt, wann von dem vierjährigen Schaltzyklus abgewichen werden soll. So wurde eine noch bessere Anpassung an die wahre Jahreslänge möglich. Haben Sie auch eine Frage? Frag astronews.com. |
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