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Der Mond spielt offensichtlich eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Erdachse. Die Achse, um die sich die Erde dreht, hat eine Neigung von rund 23 Grad. Diese Tatsache ist für die Entstehung der Jahreszeiten verantwortlich. Der Mond, der nach der gängigen Theorie durch eine Kollision eines marsgroßen Körpers mit der Erde entstanden ist, sorgt dafür, dass sich diese Neigung nicht ändert. Rechnungen haben ergeben, dass die Neigung der Drehachse der Erde ohne die Existenz des Mondes zwischen 0 und 85 Grad schwanken würde - und das in einer Zeitspanne von einigen zehn Millionen Jahren. Man kann sich leicht vorstellen, was dies für Folgen auf das gesamte Weltklima gehabt hätte und muss sich fragen, ob bei solchem ständigen Wechsel der Umweltbedingungen die Entwicklung von höherem Leben überhaut möglich gewesen wäre. Haben Sie auch eine Frage? Frag astronews.com. |
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