Das kommt ein wenig auf die Wellenlänge und die Beobachtungsdauer an: So
hat das Hubble-Weltraumteleskop beispielsweise lange Zeit auf einen
scheinbar leeren Fleck am Himmel geschaut. Durch die extrem lange
Beobachtungszeit wurden Galaxien sichtbar, die nie zuvor beobachtet
wurden. Sie sind so weit von uns entfernt, dass wir sie zu einem
Zeitpunkt sehen, in dem das Universum weniger als eine Milliarde Jahre
alt war und damit sind sie rund 13 Milliarden Lichtjahre von uns
entfernt (siehe:
Hubble: Der tiefste Blick ins All, 10. März 2004). Schaut man sich
die kosmische Hintergrundstrahlung an, schaut man noch weiter zurück:
Diese Strahlung erreicht uns aus einer Zeit von rund 300.000 Jahren nach
dem Urknall (siehe:
WMAP: Babyfoto
des Universums, 12. Februar 2003)
(ds/16. Februar 2006)
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