Wer Astronom werden will, muss (zumindest in Deutschland)
zunächst einmal Physik studieren. Während des Hauptstudiums bekommt
man dann in Einführungsvorlesungen meist einen guten Überblick über
die verschiedenen Bereiche der Astronomie. Für seine Diplomarbeit
spezialisiert man sich dann auf einen Bereich und die Auswahl
richtet sich nach den Gebieten, die an der jeweiligen Universität
behandelt werden (siehe dazu:
AstroLinks: Institute in
Deutschland).
Astronomie gliedert sich grob in beobachtende Astronomie und Theorie, also
den Versuch, die Beobachtungen durch Computermodelle zu erklären. Beobachter und
Theoretiker gibt es dann für alle möglichen Bereiche des Weltalls: Sonnensystem,
unsere Milchstraße mit ihren Bestandteilen, ferne Galaxien, frühes Universum.
Über die Berufsaussichten für Astronomen in zehn Jahren kann man aus heutiger
Sicht kaum eine Aussage machen. Sie sind heute nicht rosig und es ist
anzunehmen, dass sich das auch nicht wesentlich ändern wird. Man tut also immer
gut daran, sich noch andere Optionen (etwa die Softwareentwicklung) offen zu
halten.