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Gegen den Mainstream Diskussionen über so genannte alternative Theorien oder über Kritik an allgemein anerkannten physikalischen Konzepten. POSTEN SIE BITTE HIER NUR BEITRÄGE, WENN SIE DIE ZUSÄTZLICHEN REGELN FÜR DIESES FORUM GELESEN HABEN UND AKZEPTIEREN.

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  #1  
Alt 02.04.2006, 22:23
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galileo2609 galileo2609 ist offline
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Standard Widerlegungen von und mit G.O. Mueller (I): 'Gleichschaltung der Presse'

Hallo Forum!

Im Thread 'Erfahrungsaustausch' wurde dieser Tage eine sog. 'Stellungnahme' von G.O. Mueller durch Jocelyne Lopez gepostet. Diese 'Stellungnahme' mit Datum vom 25.03.2006 enthielt die Behauptung von G.O. Mueller:
Zitat:
Ein Beweis für die Gleichschaltung der Presse:
1. 1997 ist das vorzügliche Buch „Requiem für die Spezielle Relativität“ von Georg Galeczki und Peter Marquardt erschienen; seit dem Buch von Walter Theimer1977 war es nach 20 Jahren die erste umfassende Darstellung in deutscher Sprache; es gab überhaupt keine alternative Veröffentlichung.
2. In den Wissenschaftsseiten unserer Zeitungen war in den letzten Jahren - unter vielem anderen - Platz für Berichte über die Technik des Bindens von Krawatten und über die Kopfbedeckungen der Menschen seit der Steinzeit.
3. Keine einzige deutschsprachige Zeitung hat das Buch von Galeczki/Marquardt ihren Lesern vorgestellt.
Damit ist die Gleichschaltung der deutschen Presse erwiesen.
G. O. Mueller, 25.3.06
Der wesentliche Punkt 3. dieses 'Beweises' für den ungeheuerlichen Vorwurf, die (Fach-)Presse sei gleichgeschaltet, wurde durch 'kosmos' mittels einer trivialen Internetrecherche widerlegt.

Es war mir vergönnt, dieser Widerlegung weitere Erkenntnisse hinzuzufügen: G.O. Mueller führte diesen sog. Beweis wider besseren verfügbaren Wissens, da er die von kosmos recherchierte Rezension in Bild der Wissenschaft (3/98) mehrfach in seinem 'dokumentarischen Gedankenexperiment' (buch.pdf] aufgeführt und kommentiert hat.

Jocelyne Lopez hat angesichts dieser prekären Lage für das GOM-Projekt zunächst versprochen, über den Veröffentlicher der Stellungnahme Ekkehard Friebe eine 'weitere Stellungnahme' des verantwortlichen Autors G.O. Mueller einzuholen, im Nachgang der Diskussion aber versucht, sich dieser Diskussion mit Ablenkungen, Zerstreuungen und Verdrehungen zu entwinden!

Ich bin mir sicher, wir werden eine 'Stellungnahme' von G.O. Mueller erhalten, früher oder später, verbreitet über den bekannten Vertriebsweg G.O. Mueller -> Ekkehard Friebe -> Jocelyne Lopez. Mir ist bereits jetzt klar, was Geist und Inhalt dieser 'Stellungnahme' enthalten werden, diese Prognose wurde aufgrund der zwischenzeitlichen Posts von J.L. eindrucksvoll bestätigt: 'es kann nicht sein, was nicht sein darf'!

Da J.L. und Ekkehard Friebe und G.O. Mueller offensichtlich und wahrscheinlich nicht in der Lage sind zu akzeptieren, dass das Buch von Georg Galeczki/Peter Marquardt: Requiem für die Spezielle Relativität, 1997 allein aufgrund des wissenschaftlichen Inhalts in der Fachöffentlichkeit durchgefallen ist, fordere ich sie alle drei zur sachlichen Diskussion dieses Buches heraus!

Um gleich einem weiteren Vorwurf zu begegnen: das Buch habe ich gerade über einen Internetanbieter zum Preis von EUR 19,50 bestellt. Die Lieferzeit beträgt 2-3 Tage. Von Unterdrückung dieser angeblich 'kritischen' Schrift kann also keine Rede sein.
Ich kann es verkraften diese wahrscheinlich unbefriedigende Arbeit meiner gut sortierten Hausbibliothek einzugliedern, ich habe da eine besondere Rubrik 'Sonstiges'.
Somit freue ich mich auf eine Diskussion mit Jocelyne Lopez, Ekkehard Friebe und G.O. Mueller über die inhaltlichen Begründungen - auf Basis des Originaltextes - warum dieses Buch von der Fachöffentlichkeit mehr und vor allem massiv hätte unterstützt werden sollen, oder eben nicht.

Um die Beteiligung weiterer Diskussionspartner zu ermöglichen, bitte ich die Gegenseite, eine Vorbereitungszeit bis zum nächsten Wochenende zu respektieren, damit sich weitere interessierte User die Schrift zulegen können!

Auf eine lebhafte, sachliche und zielführende Diskussion!

Grüsse galileo2609
  #2  
Alt 03.04.2006, 12:01
Hosch Hosch ist offline
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Hab das Buch schon seit längerem daheim.. mach dich darauf gefasst das auf den ersten 40 Seiten nur gejammert wird das die Kritik unterdrückt wird. Die "Wissenschaftler" werden in Ketzer (die guten) und Gläubige aufgeteilt.

Naaaja... werds wenn hier eine Diskussion entsteht evt. doch noch zu Ende lesen!
  #3  
Alt 03.04.2006, 13:03
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ralfkannenberg ralfkannenberg ist offline
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Gute Idee. Ich habe das Buch auch bestellt; in der Schweiz kostet es zwar etwas mehr (34.30 Schweizer Franken), aber wir wollen ja für eine wissenschaftliche Sache nicht kleinlich sein.

Freundliche Grüsse, Ralf
  #4  
Alt 05.04.2006, 00:55
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galileo2609 galileo2609 ist offline
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Standard Stellungnahme von G.O. Mueller vom 03.04.2006

Zur allgemeinen Kenntnisnahme hat Jocelyne Lopez heute eine von ihr zugesagte und durch Ekkehard Friebe vermitteltete 'Stellungnahme' G.O. Muellers im Thread 'Erfahrungsaustausch' gepostet.

Die 'Stellungnahme' G.O. Muellers, gezeichnet vom 03.4.06, enthält die folgende Schlüsselaussage:
Zitat:
Zitat von Jocelyne Lopez
3. Die Feststellung des Teilnehmers „kosmos“ widerspricht nicht unserer Behauptung:
„Keine einzige deutschsprachige Zeitung hat das Buch von Galeczki/Marquardt ihren Lesern vorgestellt.“
Denn BILD DER WISSENSCHAFT ist keine Zeitung, sondern eine Zeitschrift.

Zeitungen und Zeitschriften unterscheiden sich wesentlich, unter mehreren Gesichtspunkten, z. B.:
(a) Zeitungen haben mehrfach höhere Auflagen;
(b) Zeitungen erreichen das allgemeine Leserspektrum aller Interessen und Bildungsschichten (und nicht nur die Leserinteressen einer Zeitschrift);
(c) Zeitungen ermöglichen durch das in der Regel tägliche Erscheinen (es gibt Ausnahmen mit wöchentlichem Erscheinen, z. B. die Nachrichtenmagazine) und die üblichen Leserbriefabdrucke einen öffentlich geführten Dialog;
(d) Zeitungen berichten auf ihren Wissenschaftsseiten überwiegend über Aufsätze in Zeitschriften und schaffen damit erst eine breite Öffentlichkeit für die Gegenstände und Themen der Zeitschriftenaufsätze.
Daraus ergibt sich die entscheidend größere Wirksamkeit der Berichterstattung durch Zeitungen.
Man lese und staune: Zeitung ist nicht gleich Zeitschrift! Mit dieser feinsinnigen Unterscheidung zwischen den Pressemedien will sich G.O. Mueller auf peinliche Weise dem Widerlegungsdruck auf die Behauptung von einer 'Gleichschaltung der deutschen Presse' entwinden, den 'kosmos' mit seiner Recherche der Rezension des Galeczki/Marquardt-Buchs aufgebaut hat. Formal ist G.O. Mueller damit natürlich fein raus. Auf Basis dieser Feinsinnigkeit kann G.O. Mueller nun natürlich auch behaupten, dass er bei der Formulierung seines ungeheuerlichen Vorwurfs einer 'Gleichschaltung' der Presse die Kenntnis der Rezension in bdw nicht vergessen oder gar verschwiegen habe:
Zitat:
2. Diese Rezension und eine zweite, vorhergehende im PM-Magazin waren uns bekannt.
Angesichts dieser formalen Selbstexkulpierung inaktiviere ich selbstverständlich meinen Vorschlag an Ralf, zu diesem Punkt den Zusatz aufzunehmen "G.O. Mueller verbreitet Behauptungen wider sein eigenes besseres Wissen".

Woraus ergibt sich jetzt die größere Peinlichkeit? Aus der feinsinnigen Selbstentschuldung oder aus der Tatsache, dass Geist und Inhalt dieser Stellungnahme so voraussehbar waren:
Zitat:
Was werden wir erwarten dürfen? Wieder eine relativierende Ausflucht, die nur in der Wiederholung der falschen Behauptungen gipfelt?
Ich habe mich im Laufe des Abends dieser feinsinnigen Differenzierung angenommen und habe in den Archiven einiger deutschsprachiger Zeitungen recherchiert. Ich bin mir dabei vorgekommen wie ein unerschütterlicher Anhänger der Äthertheorien! Meine Arbeitshypothese war: es wird eine Zeitung geben, die die durchschlagenden Erkenntnisse von Galeczki/Marquardt wahrgenommen hat und zur indifferenten Unterstützung publizistisch wirksam wurde. Ich habe gesucht und bin ernüchtert worden. Es war ein einziges Null-Experiment! Kein einziges Archiv spuckte innerhalb einer akzeptablen Fehlertoleranz ein positives Ergebnis aus (einen vagen positiven Hinweis habe ich zwar bezüglich der NZZ, dieser ist aber nicht verifizierbar).
Was macht man mit einem Null-Experiment? Man unterwirft die experimentell gewonnenen Daten am besten 'Occam's Razor'. Meine Aussage dazu bleibt: G.O. Mueller ist nicht in der Lage die Vorstellung zu überwinden, "dass nicht sein kann, was nicht sein darf". Auf dieser Basis wollen er und seine Interessenvertreter nicht annehmen, dass das Buch eben nicht den wissenschaftlichen Wert hat, um in der (Fach-)Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

Zeitung oder Zeitschrift, wenn das Werk durchfällt, dann eben in beiden. Da hilft kein Jammern und Klagen...und keine feinsinnige Selbstexkulpierung. Da helfen nur harte Fakten!

Und darum geht es hier in diesem Thema, dass einen Punkt von Ralfs umfangreicher Liste der offenen Fragen behandelt. Die klare Herausforderung zur Diskussion, warum das 'Requiem für die Spezielle Relativität' von Galeczki/Marquardt die geforderte Aufmerksamkeit der Presse erfahren sollte, ist ausgesprochen. Hier geht es nicht mehr um voraussehbare Haarspaltereien! Hier geht es um eine knallharte inhaltliche Auseinandersetzung über die Begründungen, ob die Ausblendung des Galeczki/Marquadt-Buchs ein Resultat mafiöser Unterdrückung (G.O. Mueller, Ekkehard Friebe und Jocelyne Lopez) oder inhaltlicher Belanglosigkeit (Mainstream) ist.

Grüsse galileo2609

Geändert von galileo2609 (05.04.2006 um 00:58 Uhr).
  #5  
Alt 05.04.2006, 02:25
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galileo2609 galileo2609 ist offline
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Standard Individuelle Einladung an Jocelyne Lopez

Im übrigen möchte ich es nicht versäumen, Jocelyne Lopez noch ganz individuell zu dieser Diskussion einzuladen. Ich sehe für die Aussprechung dieser Einladung über so manche von ihr geposteten Sätze hinweg. Ich gestehe ihr zu, dass die mittlerweile durch ihre kognitiven Dissonanzen erzeugte innere Spannung langsam unerträglich wird. Äußerungen wie die zuletzt zitierten (und immer wieder in ihren unter Druck formulierten Posts nachvollziehbar) deuten an, dass sie ihre individuelle Toleranzschwelle noch durch vehemente Absicherung eines labilen Equilibriums gegen Überschreitung zu schützen trachtet. Dabei könnte ihr dieses recht linear angelegte Thema helfen, ihre Diskussionserfahrungen mit ihren ursprünglichen Entscheidungen wieder zur Konsonanz zu bringen.

Liebe Jocelyne, um dir die Teilnahme an dieser Diskussion weiter zu empfehlen, gehe ich sogar noch auf deine dich hindernden Fragen bezüglich meiner Person ein:
Zitat:
Der Mann hat das Buch nicht mal gelesen (er hat das gerade bestellt), und schon „weiß“ er, dass es keinen wissenschaftlichen Wert hat und zurecht „in der Fachöffentlichkeit durchgefallen ist“. Woher will er das wissen? Woher will der Mann es wissen, wenn er das Buch nicht mal gelesen hat? können Sie uns das bitte erklären?
Selbstverständlich kann ich dir das erklären. Im Mainstream vertraut man zunächst der Qualitätssicherung im wissenschaftlichen Prozess. Wird eine Hypothese schon im Ansatz (siehe Rezension) zurückgewiesen, fällt sie eben zunächst durch und kann nur aufgrund überzeugender Argumente (möglichst experimentell gestützt) wieder aufgenommen werden. Diese Argumentation obliegt nunmal den 'Kritikern', die das Durchfallen beklagen.
Zitat:
Woher will der Mann wissen und beurteilen können, wenn er das Buch nicht mal gelesen hat, dass er es in seiner sonst „gut sortierten Hausbibliothek“ in der Rubrik „Sonstiges“ aussortieren darf? Können Sie uns das bitte erklären?
Ich sprach nicht von 'aussortieren', sondern von 'eingliedern'! Ich komme damit den 'Kritikern' entgegen, obwohl ich bislang keine überzeugenden Argumente für die ernsthaft zu erwägende Wahrnehmung des Galeczki/Marquardt-Buchs gelesen habe. Im übrigen habe ich heute auch eine wunderschöne Ausgabe von Steven Weinberg's 'Gravitation and Cosmology' geliefert bekommen (Lieferzeit 11-14 Tage), auch dieses durch und durch relativistische Werk werde ich meiner Bibliothek 'eingliedern'.
Zitat:
Ich wiederhole es aber: Ich würde jeden ernsthaft an kontroverse Diskussionen interessierten Teilnehmer davon abraten: Alleine schon die Thread-Eröffnung der Mobber „galileo2609“, der sich aktiv auch im Hetzforum „Alpha Centauri“ mit seinen Pöbeleien und Hetzparolen beteiligt, ist eine lächerliche Farce:
Liebe Jocelyne, stelle dich doch für deine Zielgruppen mit solchen Äußerungen nicht so dar, als wolltest du um jeden Preis einer argumentativen Runde über die Bedeutung des Galeczki/Marquardt-Buches aus dem Wege gehen. Das ist doch schlechtes Marketing. Sollen etwa die Leser und Teilnehmer, "die zweifeln, oder die sich noch keine eigene Meinung darüber bilden konnten", also genau diejenigen, die das GOM-Projekt sogern beeinflussen möchte, den Eindruck gewinnen, dass du einer so angelegten linearen Diskussion nicht gewachsen bist oder dich davor drücken möchtest?

In diesem Sinne gilt meine ganz spezielle individuelle Einladung an dich.

galileo2609
  #6  
Alt 05.04.2006, 11:19
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ralfkannenberg ralfkannenberg ist offline
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Zitat:
Zitat von galileo2609
(einen vagen positiven Hinweis habe ich zwar bezüglich der NZZ, dieser ist aber nicht verifizierbar).
Die NZZ habe ich angeschrieben, die haben in ihrem Archiv nachgeschaut und nichts gefunden. Ich werde in den nächsten Tagen noch weitere Zeitungen anschreiben, wobei diese Art zu recherchieren sehr aufwändig ist.
Auch aus diesem Grunde bin ich überrascht, wie es möglich war, bei der riesigen Anzahl Zeitungen ausfindig zu machen, dass keine von ihnen das Buch vorgestellt haben soll.

Freundliche Grüsse, Ralf
  #7  
Alt 23.04.2006, 20:31
Jocelyne Lopez Jocelyne Lopez ist offline
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Hallo zusammen,

Ich erhielt von der Forschungsgruppe G.O. Mueller folgende Stellungnahme.
mfg
Jocelyne Lopez


(1) Stellungnahme von G. O. Mueller zur Gleichschaltung der Presse, 18.4.06


Die Gleichschaltung der Presse wird von einigen Teilnehmern in den Foren bestritten. Es handele sich vielmehr um eine normale Nichtbeachtung wegen der schlechten Qualität der genannten Beispiele, des Buches von Galeczki/Marquardt und der GOM-Dokumentation. Die Nichtbeachtung wäre demnach von den Kritikern sozusagen selbst verschuldet, weil ihre Produkte so schlecht sind.

Dazu merken wir an:

1. Im Grundgesetz Artikel 5 steht nichts davon, daß die Freiheit der Wissenschaft nur für solche Auffassungen gilt, die nach dem Geschmack irgendwelcher Leute hinreichend „schön und gut“ vorgetragen werden.

2. Beweismittel: In der Presse werden rezensierte Werke nicht nur gelobt, sondern auch verrissen. Die Kritiker betteln nicht um Lob, sondern fordern ihre Freiheitsrechte ein und die Information der Öffentlichkeit. Da sie selbst die Theorie heftig zerreißen, können die Kritiker nichts dagegen haben, eventuell auch selbst verrissen zu werden, wenn die Öffentlichkeit über die Existenz einer kritischen Tradition informiert wird.

3. Wer irgendeine „Mindestqualität der Rede oder Schreibe“ zur Bedingung der Wissenschaftsfreiheit macht, stellt sich auf die Seite der Unterdrücker und Rechtsbrecher. Damit ist er in bester Gesellschaft: die meisten in akademischen Institutionen regierenden Physiker sind Beamte und haben einen Amtseid auf das Grundgesetz geleistet. Sie müßten für die Wahrung der Grundrechte eintreten, tun aber das Gegenteil und werden damit eidbrüchig. Das aber ist in unserem Land anscheinend nicht weiter schlimm, weil es massenweise geschieht und - bisher - kein Hahn danach gekräht hat.

4. Die grundgesetzlich garantierte „Freiheit der Wissenschaft“ ist kein Wortgeklingel, sondern bedeutet konkret, daß Mehrheitsauffassungen und Minderheitsauffassungen nebeneinander bestehen, wie es in den meisten Wissenschaften auch normal ist. Kein Kontrahent in einem wissenschaftlichen Disput darf der anderen Seite das Freiheitsrecht bestreiten oder beschneiden. Dieser Grundsatz kommt z. B. bis in die höchste Ebene unserer Gerichtsbarkeit zur Anwendung: Bundesrichter können zu Urteilen, die sie nicht mittragen, Minderheitsauffassungen zu Protokoll geben, die auch veröffentlicht werden.

5. In der theoretischen Physik gibt es in bezug auf die Spezielle Relativitätstheorie keine Freiheit der Wissenschaft. Die Mehrheit versagt der Minderheit seit 80 Jahren das Grundrecht auf Anhörung und Beteiligung am öffentlichen Gespräch; der Öffentlichkeit versagt sie die wahrheitsgemäße Berichterstattung über die Theorie. Für die Fach-Öffentlichkeit und die allgemeine Öffentlichkeit existiert neben der Mehrheitsmeinung keine Minderheitsmeinung, die Mehrheit regiert diktatorisch. Zu diesem Zweck hat die Mehrheit die Presse erfolgreich gleichgeschaltet.

6. Vielfache Beweismittel für die Unterdrückung der gesamten Kritik besagter Theorie (1908-2006) in den Jahren nach 1922 bis heute:
- keines der bedeutenden deutschsprachigen Werke der Kritik ist der deutschen Öffentlichkeit bekanntgemacht worden;
- von den bedeutendsten Werken in fremden Sprachen ist Deutschland schon deshalb objektiv weit entfernt, weil sie nur äußerst selten in deutschen Bibliotheken zu finden sind;
- insbesondere sind die beiden wichtigen deutschsprachigen Veröffentlichungen von Theimer 1977 und Galeczki/Marquardt 1997 der Öffentlichkeit vorenthalten worden;
- insbesondere wird seit 2001 die erstmalige und alternativlose internationale GOM-Dokumentation von zuerst 2896, jetzt 3789 kritischen Veröffentlichungen der Öffentlichkeit vorenthalten.

7. Weiteres Beweismittel für die Gleichschaltung der Presse in Sachen theoretischer Physik durch Vergleich mit anderen Fällen von Diskriminierung.
Die Presse berichtet z. B. regelmäßig über die Diskriminierung von ganz bestimmten Minderheiten in unserem Land. Wenn eine Dokumentation von 3789 unbekannten Veröffentlichungen über die Diskriminierung einer dieser Minderheiten (z.B. Roma und Sinti, Homosexuelle, Lesben, Migranten, Asylanten) vorgelegt würde, würde mit Sicherheit in mehreren Presseorganen darüber berichtet, unabhängig von der Schönheit von Rede oder Schreibe, und meistens würde sogar „politisch korrekt“ berichtet, nämlich als Aufschrei über den Skandal der Diskriminierung.
Über die diskriminierte Minderheit der Kritiker der Speziellen Relativitätstheorie und die seit Dez. 2001 in jetzt ca. 60 deutschen Presseorganen vorliegende Dokumentation wird offensichtlich grundsätzlich nicht berichtet. Das nennen wir eine sehr effektive Gleichschaltung. Thematisch flächendeckend hatten wir das in Deutschland zuletzt in der DDR.

8. Es wird die Frage aufgeworfen, wie wir die Nichtexistenz von Rezensionen in Zeitungen beweisen wollten. Der Beweis der Nichtexistenz eines Gegenstandes ist erkenntnistheoretisch eines der größeren Kunststücke, d. h. der Beweis einer Nichtexistenz ist prinzipiell unmöglich. Man kann nur induktiv vorgehen und alle denkbaren Existenzmöglichkeiten prüfen und ausschließen. Einerseits glauben wir sagen zu können: unsere Recherche arbeitet nicht schlecht. Gegenwärtig dürfte niemand einen besseren Überblick über die kritischen Veröffentlichungen seit 1908 haben als wir. Andererseits gilt auch für unsere Arbeit: nobody is perfect. Sollte eine Zeitungs-Rezension unserer Recherche entgangen sein, können wir nur um Mitteilung bitten, die wir außerordentlich begrüßen würden als erstes Anzeichen einer Informierung der Öffentlichkeit.

9. Nach dem überwiegenden Urteil der Theoriekritiker ist die Spezielle Relativitätstheorie eine haltlose Veranstaltung und ihre kritiklose Propagierung daher zumindest ein Skandal. Wenn die Öffentlichkeit von der Existenz dieser Kritik erführe, dann wäre das ungefähr so, als ob man allen Häuslebauern der Republik mitteilt, daß die Grundbucheinträge für ihre Grundstücke ungültig sind. Insofern können die Kritiker wohl ein gewisses Verständnis für die prekäre Lage der Theorieanhänger entwickeln. Mitleid ist aber keine Kategorie der Physik und kann daher in der Physik nichts retten.
  #8  
Alt 23.04.2006, 21:02
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galileo2609 galileo2609 ist offline
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Zitat:
Zitat von Jocelyne Lopez
(1) Stellungnahme von G. O. Mueller zur Gleichschaltung der Presse, 18.4.06
Die Gleichschaltung der Presse wird von einigen Teilnehmern in den Foren bestritten. Es handele sich vielmehr um eine normale Nichtbeachtung wegen der schlechten Qualität der genannten Beispiele, des Buches von Galeczki/Marquardt und der GOM-Dokumentation. Die Nichtbeachtung wäre demnach von den Kritikern sozusagen selbst verschuldet, weil ihre Produkte so schlecht sind.
Dazu merken wir an:
1. Im Grundgesetz Artikel 5 steht nichts davon, daß die Freiheit der Wissenschaft nur für solche Auffassungen gilt, die nach dem Geschmack irgendwelcher Leute hinreichend „schön und gut“ vorgetragen werden.
(...)
Da ist sie ja, die Grundsatzstellungnahme zur Presse- und Wissenschaftsfreiheit, die ich bereits gestern erwartet habe.

Wer sich solch einen Unsinn aus den Fingern saugt, braucht sich wirklich nicht mehr zu wundern, dass er wissenschaftlich nicht ernst genommen wird. Das gilt unverhüllter denn je auch für G.O. Mueller, der sich mehr und mehr dem Niveau seiner Interessenvertreter angleicht.

galileo2609
  #9  
Alt 23.04.2006, 21:37
Jocelyne Lopez Jocelyne Lopez ist offline
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Zitat:
Zitat von galileo2609
Da ist sie ja, die Grundsatzstellungnahme zur Presse- und Wissenschaftsfreiheit, die ich bereits gestern erwartet habe.

Wer sich solch einen Unsinn aus den Fingern saugt, braucht sich wirklich nicht mehr zu wundern, dass er wissenschaftlich nicht ernst genommen wird. Das gilt unverhüllter denn je auch für G.O. Mueller, der sich mehr und mehr dem Niveau seiner Interessenvertreter angleicht.

galileo2609
Ja, Deine Meinung hast Du uns schon Tausend Mal gesagt, die kennen wir schon. Du wiederholst Dich.

Dann beteilige Dich nicht mehr an diesen Thread, "galileo2609", so einfach ist das, anstatt Beleidigungen am laufenden Band auszusprechen. Hast Du nicht die Mahnung des Webmasters gelesen?

Ein guter Ratschlag von mir: Vergiss die Forschungsgruppe G.O. Mueller, "galileo2609", finde wieder zu Deinem inneren Friede und zur Ruhe, das ist doch schrecklich anzusehen für Zeuge.

Ist doch alles gut, keine Panik, ist alles gut. Deine Relativitätstheorie ist nicht in Gefahr, siehst Du, beruhige Dich doch und vergiss Deinen Alptraum, armer, armer von der Kritik an der Relativitätstheorie gequällter "galileo2609". Ist alles in bester Ordnung, finde wieder zu Deinem inneren Frieden.

Und Tschüß, "galileo2609"!

Jocelyne Lopez
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  #10  
Alt 23.04.2006, 21:43
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Nun, sehen wir mal, ob sich G.O. Mueller auch noch auf dieses - jetzt bereits mehrfach gezeigte - Niveau herablassen wird.

Liegt ihm noch ein wenig an seiner verschwindenden Reputation, sollte er sich endlich selbst als Diskussionspartner zur Verfügung stellen.

galileo2609
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