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Thema: Proxima Centauri erreichen mit Teilchenbeschleuniger

  1. #11
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    Zitat Zitat von Jakob5 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    3. Der Kleinstsatellit soll möglichst kompakt gebaut werden, bspw. 1 mm3 Grösse. Inhalt soll nur eine Kamera und ein Funksystem sein plus eventuell Bremssystem.

    Auf eure Meinung bin ich gespannt!

    LG Jakob

    Meinst du 1mm3, 1dm3 oder 1m3 für den Satellit?
    Mein 1.Vorschlag wäre ein kleiner Eisasteroid, der als Raumsonde genutzt wird.
    Ein Kernreaktor wandelt Eis in einen spezifischen Impuls um.
    Mein 2.Vorschlag ist eine Raumsonde mit der Umwandlung kosmischerTeilchstrahlung in einen spezifischen Impuls mittels elektrischen Feld.

    Gruß,
    Jens

  2. #12
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    @Jens, du nervst langsam. Verschiedene User haben sich die Mühe gemacht, dir zu zeigen, wo die Probleme mit deinem Vorschlag sind. Und trotzdem wiederholst du ihn hier als ob nichts wäre. Das ist nicht der Stil, den wir hier sehen wollen.
    Planeten.ch - Acht und mehr Planeten...
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  3. #13
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Das ist komplett illusorisch. Du unterschätzt vollkommen, wie schnell 20% c wirklich sind. Wenn du mir nicht glaubst, kannst du ja mal ausrechnen, welche Fliehkräfte du bei einem rund um den Mondäquator gelegten Teilchenbeschleuniger bei 0.2 c "auffangen" müsstest... Und, welche Zugkraft an deinem "hochfesten" Seil ziehen würden...
    Ich habe es eben nachgerechnet mit Fz = m*v^2/r. Es ist tatsächlich illusorisch, zumindest mit einem Stahlseil und allem, was nicht mindestens Faktor 100 zugfester ist.

    Meine Schlussfolgerung an Hand der Rechnung ist aber auch, das man wohl Grössenordnung 0,1% c mit so einem Seil machen kann.

    Dannach muss anders weiterbeschleunigt werden (Laser, Magnetfeld ...?)

  4. #14
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    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Meinst du 1mm3, 1dm3 oder 1m3 für den Satellit?
    Mein 1.Vorschlag wäre ein kleiner Eisasteroid, der als Raumsonde genutzt wird.
    Ein Kernreaktor wandelt Eis in einen spezifischen Impuls um.
    Mein 2.Vorschlag ist eine Raumsonde mit der Umwandlung kosmischerTeilchstrahlung in einen spezifischen Impuls mittels elektrischen Feld.

    Gruß,
    Jens
    Hallo Jens,
    ich habe diesen Teilchenvorschlag von dir schon mitverfolgt. Allerdings habe auch ich den Eindruck, dass dir elementare Prinzipien wie Energieerhaltung und der Entropiesatz nicht angewandt präsent sind. Ich würde dir ein natur/ ingenieurwissenschaftliches Studium empfehlen, wenn du lösungsorientiert mitreden willst. Wenn es dir mehr ums Träumen geht, wäre wahrscheinlich ein Star-Wars / Star Trek Forum ein Ort für dich.

  5. #15
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    Wobei es wahrscheinlich noch besser wäre, die Zentrifugalkraft magnetisch aufzufangen. Um die Fläche zu vergrössern, am Besten von beiden Seiten mit - und + Pol.

    Der Satellit wäre wie gesagt mit ein paar mm^2 sehr klein. Die geringe Sendeleistung könnte durch folgende Idee gelöst werden: Nach der Sendung des ersten werden in gewissen Abständen Sendungsverstärker hinterhergesendet, mit geringerer Geschwindigkeit. Die Geschwindigkeiten und Abschusszeiten werden so bestimmt, dass, wenn Satellit 1 am Zielpunkt angelangt ist, die anderen in den richtigen Abständen stehen, um das Signal bis zur Erde zu übermitteln. Die Kosten würden sich nicht erhöhen, weil wenn der Beschleuniger einmal da ist, macht es einen geringen Unterschied, ob er einen oder 1000 Satelliten beschleunigt.
    Geändert von Jakob5 (16.02.2018 um 15:31 Uhr)

  6. #16
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    Deine Ergänzung, macht die gesamte Idee nicht praktikabler. Du müßtest für jedes einzelne Objekt einen Steuerrechner mit ausreichend Speicher, eine Empfangs- und eine Sendeanlage haben. Außerdem müßten alle Relaisstationen über eine Bremsanlage und ein Navigationssystem mit Positionskorrektur verfügen. Das kann nur anhand von Sternpositionen erfolgen. Also brauchst Du für jedes einzelne Relais optische Sensoren, mit passender Auswertungselektronik und entsprechender Software dazu.
    Desweiteren benötigt jedes System eine eigene Energieversorgung. Solar ist nicht, weil interstellarer Raum. Geräte im mm²-Bereich sind blanke Illusion. Die Leistungselektronik und deren Stromversorgung blähen den ganzen Spaß deutlich auf.

  7. #17
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    Hinzu kommt, das jeder, der sich schon einmal mit elektronischen Projekten beschäftigt hat weiß, das jede zusätzliche Komponente das Gesamtsystem störanfälliger macht. Das wiederum bedeutet, Du müßtest zusätzlich auch noch für Redundanz sorgen. Im Idealfall sogar mehrfach. Hochverfügbarkeitssysteme besitzen eine 3-4fach Redundanz. Auf der Erde wohlgemerkt. Hier sind die Systeme jederzeit erreichbar und ggf. reparabel. Bei einem Projekt dieser Größenordnung und Wichtigkeit würde ich die Redundanz deutlich höher ansetzen. Vor allem, da Du im Störfall nicht mal eben einen Servicetechniker hinschicken kannst, der die Störung beseitigt.
    Im Prinzip sehr ich nur 2 realistische Möglichkeiten eine entsprechende Sendeleistung zu generieren. Entweder die Geschichte mit dem Antriebs-/Bremssegel kombiniert mit einer Sendeantenne. Oder und das ist glaube ich die bessere Lösung, viele Kleinstsatelliten gemeinsam auf die Reise geschickt und entsprechend miteinander vernetzt. Damit könnte man sogar gleich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erstens können alle Satelliten zusammen eine bessere optische Auflösung erzielen und zweitens als Antennennetzwerk dienen. Allerdings müßte jeder einzelne auch deutlich größer sein, als nur ein paar mm². Die Cubesats sind ein relativ realistisches Objekt. Aber von denen wiegt einer bereits ca. 1,5kg.
    Wie man die Dinger jedoch beschleunigen, bremsen und deren Position zueinander steuern soll, ist mir ein Rätsel. Ach ja und eine Energiequelle brauchen die ja auch noch. Denn bei mehreren Jahrzehnten ohne Strom, brauchst Du Dir keine großen Hoffnungen zu machen, das die dann vor Ort angekommen mit ein paar Solarzellen wieder zum Leben erweckt werden können.
    Geändert von Protuberanz (16.02.2018 um 20:43 Uhr)

  8. #18
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    Kann man knicken, wird nie was
    meine Signatur

  9. #19
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    Protuberanz,
    danke für deine Aufklärung.
    Diese kombinierte Idee von uns beiden, mehrere Objekte zu schicken, wäre doch gar nicht so unrealistisch. Wie du sagst, die Auflösung und Sendeleistung würde es erhöhen; anstatt einen grossen, viele kleine Satelliten schicken, da sich diese auch eher beschleunigen lassen.
    Ausserdem könnte man mit der Methode auch, wenn richtig durchdacht, eventuell auf den Bremsvorgang verzichten. Der Bremsvorgang ist ja dazu da, dass möglichst viele / mehrere Aufnahmen vor Ort gemacht werden können. Stattdessen schickt man einfach beliebig viele Kleinstsatelliten Richtung Proxima Centauri, die dann zwar alle in Sekundenbruchteilen wieder weg sind, aber doch jeder zumindest ein Foto machen konnte.

    Das alles setzt natürlich eine extrem genaue Programmierung und Lokalisierung voraus.

  10. #20
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    Pauli, das ist die falsche Einstellung.

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