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Thema: TRAPPIST: Drei rote Welten um nahen kühlen Stern

  1. #71
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    Man stelle sich die Himmel auf den sternabgewandten Seiten, also die Nachthimmel, der inneren Planeten vor... muss hammermäßig sein!

    Die Taghimmel der Äußeren könnten auch interessant sein!

  2. #72
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    Hallo Kosmo,

    genau! Alle Planeten mit bloßem Auge als Scheiben, den nächsten sogar größer als der Mond!

    Warum haben wir so etwas nicht?

    Am nächsten wären noch die Jupitermonde dran.

    Grüße UMa

  3. #73
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    Hat mir irgendwie keine Ruhe gelassen, weil ich mir einen Dynamoeffekt in einer „Tidal-Lock-Zone" nicht vorstellen konnte. Hab daher noch einmal recherchiert.
    Planetare Magnetfelder von rotationsgebundenen Planeten hielt man offensichtlich bis vor einigen Jahren tatsächlich noch für eher unwahrscheinlich.
    Hat sich offensichtlich geändert – interessant!
    http://www.grenzwissenschaft-aktuell...erge201509230/

  4. #74
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    Da sich alle Planeten um ihre Sonne drehen, schwankt der Abstand eines Planeten von seinem Nachbarn doch gewaltig. Bei uns ist das nur beim Mars etwas gegeben und macht da einen grösseren Helligkeitsunterschied aus. Bei Trappist kommt ein Grössenunterschied hinzu. Auf der Nachtseite sind die äusseren Nachbarplaneten aber besonders gross, die inneren können gar nicht richtig auf der Nachtseite sein, so wie bei uns die Venus.

    Ich frage mich, ist Trappist deutlich roter als die Sonne? Scheint auf den Planeten alles roter als bei uns? Wie wäre es eigentlich, wenn bei uns z.B anstelle Jupiters Trappist wäre? Und wenn wir einmal dabei sind, anstelle Saturns ein brauner Zwerg. Wie hell wäre dann Jupiter? Könnte er die Nacht erhellen? Und wenn er tagsüber scheint, wirft er dann neben dem Sonnenschatten einen weiteren Schatten? Und was ist mit Saturn? Der wäre dann ja wohl richtig rot, oder?

    Mit freundlichen Grüssen
    pane

  5. #75
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    Wenn ich die Daten richtig verbunden habe (Sonne 250.000 mal heller als TRAPPIST-1, 5 statt 1 AU Abstand, 1 Mag 2,5facher Faktor ... ) dann wäre TRAPPIST-1 an Stelle von Jupiter bei 5 AU Abstand -9 mag hell, also ca 4mag dunkler als der Vollmond, aber auch 4mag heller als die Venus bei maximaler Helligkeit. Als Vergleich: Die Sonne ist von Neptun aus -19 mag hell.
    Als engagierter und faszinierter Laie freue ich mich über Hinweise, die meinen Horizont erweitern.

  6. #76
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    Und SETI horcht die Jungs dort oben schon seit Mai 2016 ab
    http://www.seti.org/seti-institute/N...alactic-Empire

    aber die wollen nicht mit uns zwitschern, eine gerichtete Sendeleistung von 100 kW (< Flughafenradar) würde reichen.

  7. #77
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    Zitat Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
    eine gerichtete Sendeleistung von 100 kW (< Flughafenradar) würde reichen.
    Na ja, das ist ja wohl eine Milchmädchenrechnung. Das Flughafenradar erreicht diese (Impuls-) Strahlungsleistung auch nur dank hohem Antennengewinn (= Bündelung) > 25 - 30 dB mit entsprechenden Antennenschüsseln. Die echte eingespeiste Leistung liegt dabei bei einigen 100 W.

    Bei einer Schüssel mit 500m Ø könnte der Antennengewinn nochmal 20-30 dB höher liegen, da könnte es dann reichen, wenn man 100 KW einspeist, das ist auch frequenzabhängig. Offenbar sind wir dazu noch nicht in der Lage.

    Grüße, Delta3

  8. #78
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    Hallo zusammen,

    nachdem für den 7. Planeten, bisher nur ein Transit beobachtet wurde[1], gibt es jetzt mehr Beobachtungen durch Kepler in Rahmen der K2 Mission[2]. Damit konnte u.a. die Umlaufzeit von Trappist-1h zu 18.764 Tagen bestimmt werden.

    Grüße UMa

    [1] M.Gillon et. al. "Seven temperate terrestrial planets around the nearby ultracool dwarf star TRAPPIST-1"
    https://arxiv.org/abs/1703.01424

    [2] R. Luger et al. "A terrestrial-sized exoplanet at the snow line of TRAPPIST-1"
    https://arxiv.org/abs/1703.04166

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