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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anfrage zum Planeten Mars



Ioani
30.03.2006, 21:55
Hallo an alle, die das wissen, was ich gerne wissen möchte!

Ich bin neu in diesem Forum, und ich bin auch kein Fachmann. Ich bitte daher, mir etwaige laienhafte Ausdrucksweisen zu verzeihen. Aber eines bin ich bestimmt: Sehr neugierig!

Angeregt durch die letzte Astro-News-Meldung (Fluss-System auf dem Mars) möchte ich eine Frage stellen, die mich schon lange interessiert.

Wer kann mir sagen, welches Bild von der Geschichte des Mars man heute aufgrund aller Beobachtungen hat? Welche Vorstellungen von den durchlaufenen "Schicksalen" unseres Nachbarplaneten kann man sich in etwa machen?

Bitte, ich erwarte auf keinen Fall "Science fiction der Vergangenheit", sondern Informationen - auch durchaus wissenschaftlich gerechtfertigte Spekulationen! - über die Vergangenheit des Mars.

Für Hinweise auf einschlägige Literatur, informative Internetseiten, oder auch für persönliche Erläuterungen bin ich dankbar!

Freundliche Grüße!

Alex74
30.03.2006, 23:16
Als Link empfehlenswert ist in jedem Fall Wikipedia (Mars-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Mars_%28Planet%29).

Ein größerer Artikel war neulich auch in der Bild der Wissenschaft. Die Zeitschrift zeichnet sich dadurch aus daß sie relativ viel aus der Astronomie berichtet, sehr nah am Thema und trotzdem allgemeinverständlich ist.

Ich habe heute einen längeren Beitrag hier über Wasser auf dem Mars geschrieben, ...aber ich hab grad ein wenig Zeit... :D :

Der Mars ist ein kleines Bröckchen der - in unseren Maßstäben - so gut wie keine Atmosphäre hat und dauerhaft unter dem Beschuß energiereicher Strahlung aus dem Weltall steht da er - anders als die Erde - kein Magnetfeld hat. Auch geologisch scheint er ziemlich tot zu sein obwohl man sich da nicht mehr ganz so sicher ist da es Anzeichen dafür gibt daß selten doch mal wieder ein Vulkan ausbrechen könnte.
Summa sumarum ist der Mars heute ein langweiliger, toter Brocken.

Interessant ist seine Vergangenheit da, als er abkühlte, das Wasser in seiner Atmospähre auskondensierte und dem Planeten einige hunderttausend, vielleicht sogar Millionen Jahre ein relativ feuchtes Klima bescherte.
Dies ist aber immernoch eine zu kurze Zeitspanne um mehr als einfachste Lebensformen hervorzubringen (auf der Erde dauerte die Entwicklung von einzelligen zu mehrzelligen Lebensformen über 3 Milliarden Jahre) - wenn diese überhaupt entstanden sein sollten.

Der Mars verlor sein flüssiges Wasser durch die Kombination verschiedener Umstände:
-Kein Magnetfeld: der Sonnenwind donnert ungebremst über die Jahrmilliarden auf die Atmosphäre und trägt sie langsam ab.
-Zu klein: Daß der Mars aufgrund seiner Größe keine großartige Gravitationskraft besitzt beschleunigt den Umstand daß seine Atmosphäre durch den Sonnenwind langsam verloren geht.
-Zu kalt: Ein Wasser-Regen-Kreislauf hat auf dem Mars wohl nie funktioniert da die Verdunstungsrate in dem anfangs vorhandenen Meer zu gering war, es entstanden keine oder zu wenige Wolken und damit auch keine Wettersystem.
-Keine Plattentektonik: Das Wasser, das mit dem Marsboden chemisch reagiert wurde nicht wieder durch Vulkanausbrüche und dergleichen in die Atmosphäre gepumpt, auch keine anderen Treibhauseffekt-fördernden Aerosole.

Das noch übrige Wasser verdunstete und entweichte mit großen Teilen der Atmosphäre in den Weltraum oder lagerte sich als Permafrost im Boden, vor allem unter dem einst vorhandenen Meer, ab.
Daß es im Boden noch große Mengen Wasser gibt hat die Sonde Mars Expreß gemessen mittels Gammastrahlenspektroskopie.

Da die feuchte Zeit des Mars so kurz war ist es noch völlig offen ob sich erste Formen von Leben entwickeln konnten, vermutlich wird dies nie geklärt werden. Da diese Phase nun schon 3 Milliarden Jahre her ist und der Mars seit dieser Zeit (wie Untersuchungen von Opportunity gezeigt haben) staubtrocken ist, dürfte der Mars zumindest heute biologisch tot sein.

Empfehlenswert sind - wie immer - die online verfügbaren alpha-centauri-Folgen (Real Player ist Vorraussetzung):
Was sollen wir auf dem Mars? (http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&f=020818.rm)
Was ist Terraforming? (http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centauri/v/&f=991107.rm)
Archiv aller alpha-centauri-Folgen (http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml)

Noch Fragen? :)

Gruß Alex

komet007
31.03.2006, 20:10
Da die feuchte Zeit des Mars so kurz war ist es noch völlig offen ob sich erste Formen von Leben entwickeln konnten, vermutlich wird dies nie geklärt werden. Da diese Phase nun schon 3 Milliarden Jahre her ist und der Mars seit dieser Zeit (wie Untersuchungen von Opportunity gezeigt haben) staubtrocken ist, dürfte der Mars zumindest heute biologisch tot sein.

Sehr interessant dazu ist allerdings die Tatsache, dass in der Marsatmosphäre Formaldehyd anzutreffen ist. Da Formaldehyd durch Oxidation aus Methan entsteht und in der Marsatmospäre ständig nachproduziert werden muss da es sich sehr schnell verflüchtigt, kann dieses entweder nur durch geologische oder biologische Aktivitäten entstehen.

Ioani
31.03.2006, 22:49
Vielen Dank für die Antworten und die Links! Das hat mich nun doch schon ein ganzes Stück weiter gebracht!

Grüße! Ioani

Alex74
31.03.2006, 23:57
Ja, die Sache mit dem Formaldehyd und Methan ist interessant, zumal es vor allem in Gebieten anzutreffen ist in denen ein hoher Anteil Eis im Boden gemessen wurde.

Nach den Simulationen wonach Erd-Bakterien leichtens mittels Meteoriten bis zum Titan gelangen können halte ich es allerdings für wahrscheinlicher daß es auf dem Mars Erd-Mikroben gibt als Mikroben aus "eigener" Produktion und die Anzeichen für eine geringe geologische Aktivität sind mittlerweile doch gestiegen - was die Wahrscheinlichkeit hypothetischer Mikroben als Methan-Produzenten sinken läßt.

chlorobium
01.04.2006, 21:06
Die Methanbildung auf dem Mars ist mit großer Wahrscheinlichkeit jedoch geologischen Ursprungs. Zwar fallen Vulkane als eine Ursache bisher aus, jedoch gibt es die sogenannte Serpentinisation.
Hierbei reagiert ultramafisches Gestein mit Wasser. Als Reaktionsprodukte entsteht hierbei neben Wasserstoff auch Methan.

Horst
07.04.2006, 12:01
Mir ist beim Ansehen von Marsbildern aufgefallen, daß dessen Krater z.T. eine gewisse Regelmäßigkeit aufweisen. Oftmals sind sie in der Art einer "Perlenkette" aneinandergereiht. (z.T. 4-5 an der Zahl) Nun heißt es, daß die Krater Einschläge seien. Aber, gibt es bei Einschlägen derlei Zufälle? Wäre dies nicht Lehrmeinung, würde ich eher auf vulkanischen ursprung tippen.

Bynaus
07.04.2006, 13:29
Kraterketten sind wohlbekannt - sie entstehen, wenn der Impaktor vor oder während dem Durchflug durch die Atmosphäre zerbricht. Der Komet Shoemaker Levy 9, der 1994 in den Jupiter einschlug, hätte wohl auch eine solche Kraterkette verursacht, wenn er auf eine feste Oberfläche getroffen wäre.

FAKT
19.08.2009, 18:52
Man will auf dem Mars leben, oder ankommen, verweilen, zurück kommen.
Das sollte gelingen.

Kann es gelingen?
Man sah beim letzten Start der letzten Raumfähre, dass man darauf geachtet hat, ob ein Wölkchen am Himmel war.
Mag sein, dass ein Sturm auf dem Mars angeblich niemanden umwirft, weil die Dichte der Luft dort sehr gering ist.

Aber jedes Blatt hat 2 Seiten.
Die Sandkörner sind möglicherweise auch ein kleines Problem, aber was ist mit Objekten, die mit einer Größe von mehr als:
1. 5 mm?
2. 1cm?
3. 1,5 cm?
3. 2cm
4. 5cm
5. 10 cm
6. 20 cm?

Wie weit kann ein Stein von 10kg Gewicht bei einem Sturm von 360 km/h auf dem Mars fliegen?
Fliegen da auch schon ´mal ein paar tausend Brocken durch die "Natur"?
"Natur" ohne Hindernisse, freie Ebenen, wie auf einem Meer der Erde.

Wird man Unterirdisch auf dem Mars existieren müssen, für vorbeugende mögliche beste Sicherheit?
1. Für Starten von Raumschiffen?
1 Woche oder länger warten um im Zeitfenster zu sein, wie es auf der Erde immer passiert, das könnte ein gewaltiges Problem sein.
Es wird dann für das nächste Zeitfenster für Flug von Mars zur Erde möglicherweise fast ewig gewartet.
Wer kann dann etwas mit was reparieren?
2. Unterirdisch als Pflicht, auch um relativ sicher zu leben?


Gruß
f


Nachtrag:
Gibt es einen "Mars-Tornado"?
Zehn mal schneller als ein Tornado auf der Erde?
Kann das sein?
Ein Sturm auf dem Mars bis 360 km/h ist keinesfalls ein Tornado.

http://www.astris.de/news/696.txt

http://www.welt.de/wissenschaft/article1750528/Tornados_verheerender_als_Dynamit.html

Teilartikel Kopie:

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu mehr als 500 Stundenkilometern sind Tornados noch weit heftiger als Hurrikane, entsprechend größer ist die Verwüstung in den (allerdings schmaleren) Streifen, über die sie hinwegfegen

http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0106S22-25.pdf
Darin steht unter anderem, dass noch nicht bekannt ist, welche Bedingungen in einem Tornado herrschen. Es wird aber vermutet das im Innern des Tornado Windgeschwindigkeiten bis 1000 km/h auftreten!

Schmidts Katze
20.08.2009, 01:16
[B][COLOR="Red"]Wie weit kann ein Stein von 10kg Gewicht bei einem Sturm von 360 km/h auf dem Mars fliegen?

Gar nicht.
Der rollt nicht mal.

SK

FAKT
20.08.2009, 04:36
Gar nicht.
Der rollt nicht mal.

SK

Wegen zu wenig Luftdichte, aber ein Sandstrahlgebläse, das halte ich einmal bei der g l e i c h e n geringen Luftdichte, wie auf dem Mars, mit Sand von 360 km/h auf deinen Körper.

Da fliegst du weiter als durch Luftdruck, meine ich.

Da tut sich überhaupt nichts, das meinst du.

Sand kann das Medium Luft auf dem Mars ersetzen.
Dann hast du eine höhere Dichte im Sand und einen höheren Druck im Sand, als in der Luft vom Mars.

Auf der Erde ist es umgekehrt, mehr Druck in der Luft und nur max. 180 km/h im Sand.

Wenn 30000 m³ Sand mit 360 km/ auf dich zu rasen, dann fliegst du weiter als ein 10 kg Brocken, der auf dem Boden liegt.

Das zum Sturm, Wind.


Frage:
Ein Tornado zieht, saugt noch oben, mit Sand als Medium dominierend.
Das ist etwas völlig anderes. Aber wir sind zunächst noch beim Sturm bis max. 360 km/h.
Wenn ich auf dem Mars mit einem Sandstrahl von 360 km/h von vorne getroffen werde, ist das fast das gleiche, wie auf der Erde in einem Raum mit gleicher geringen Luftdichte?
Auf dem Mars werde ich weiter nach hinten gestoßen, etwas durchbohrt, oder?
Während ich auf der Erde so gut wie stehen bleibe, dafür fast total durchbohrt werde, oder?

Gruß
f

mac
20.08.2009, 09:30
Hallo FAKT,

vergleiche Deine Vorstellungen mit Tatsachen. Z.B.: http://forum.astronomie.de/phpapps/wordpress/newsticker/mars-staubsturm-bedroht-rover.html und dort besonders den Abschnitt der das eigentliche Problem schildert.

MAC

FAKT
20.08.2009, 09:42
Hallo FAKT,

vergleiche Deine Vorstellungen mit Tatsachen. Z.B.: http://forum.astronomie.de/phpapps/wordpress/newsticker/mars-staubsturm-bedroht-rover.html und dort besonders den Abschnitt der das eigentliche Problem schildert.

MAC

Ich habe keine Vorstellungen. Ich habe Fragen. Fragen sind keine Vorstellungen.
Aber wenn du die Fragen nicht beantworten kannst, dann kannst du dir ein Ergebnis nicht vorstellen.
Warum?
Wegen mangelndem Wissen?
Wegen mangelnder Logik?

Lenke von der Fragestellung ab, mit dem was man in der Nähe von einem Sturm noch erfahren konnte.
Jeder der etwas anderes bringt ist dann doch kein Spinner mit irren Vorstellungen.
Schöngerede vorschieben, anstatt logisch zu antworten, was ich nicht weiss das macht mich nicht heiß.

Frage und logische Antwort steht im Raum.

Also nochmal die Fragestellung:

Frage:
Ein Tornado zieht, saugt noch oben, mit Sand als Medium dominierend.
Das ist etwas völlig anderes. Aber wir sind zunächst noch beim Sturm bis max. 360 km/h.
Wenn ich auf dem Mars mit einem Sandstrahl von 360 km/h von vorne getroffen werde, ist das fast das gleiche, wie auf der Erde in einem Raum mit gleicher geringen Luftdichte?
Auf dem Mars werde ich weiter nach hinten gestoßen, etwas durchbohrt, oder?
Während ich auf der Erde so gut wie stehen bleibe, dafür fast total durchbohrt werde, oder?

Wenn du keine Antwort kennst, dann gebe zu, dass du keine Antwort geben kannst.


Gruß
f

Orbit
20.08.2009, 10:14
Und auch hier verlegt sich FAKT nach einer sachlichen Antwort von mac aufs Beschimpfen:

Lenke von der Fragestellung ab, ...
Schöngerede vorschieben, anstatt logisch zu antworten,

Wenn du keine Antwort kennst, dann gebe zu, dass du keine Antwort geben kannst.
FAKT, ich hab die Nase voll vom Unwesen, das Du hier im Forum treibst!
Und ich bin bestimmt nicht der einzige.
Orbit

mac
20.08.2009, 10:18
Hallo FAKT,


Ich habe keine Vorstellungen. Ich habe Fragen. Fragen sind keine Vorstellungen.wie wäre es denn dann, wenn Du Deine Fragen auch als Fragen formulierst und nicht als Vorstellung, so wie Du es hier getan hast:
aber ein Sandstrahlgebläse, das halte ich einmal bei der g l e i c h e n geringen Luftdichte, wie auf dem Mars, mit Sand von 360 km/h auf deinen Körper.

Da fliegst du weiter als durch Luftdruck, meine ich.

MAC

mac
20.08.2009, 10:26
Hallo FAKT,


Wenn du keine Antwort kennst, dann gebe zu, dass du keine Antwort geben kannst.SK hatte Dir die Anwort bereits gegeben.
Gar nicht.
Der rollt nicht mal.und ich hatte Dir einen Link gegeben, welche Probleme ein Staubsturm auf Mars für ein solches Fahrzeug tatsächlich bringt.

Und Du solltest Dir mal überlegen, wie Du mit einer Gasmasse von x kg nochmal auch nur die gleiche Masse an Festkörpern transportieren willst, ohne daß die Gasmasse dabei Energie verliert.

MAC

FAKT
20.08.2009, 10:38
wie wäre es denn dann, wenn Du Deine Fragen auch als Fragen formulierst und nicht als Vorstellung, so wie Du es hier getan hast:

Und damit es du ein 3. mal absichtlich übersehen kannst:


Frage:
Ein Tornado zieht, saugt noch oben, mit Sand als Medium dominierend.
Das ist etwas völlig anderes. Aber wir sind zunächst noch beim Sturm bis max. 360 km/h.
Wenn ich auf dem Mars mit einem Sandstrahl von 360 km/h von vorne getroffen werde, ist das fast das gleiche, wie auf der Erde in einem Raum mit gleicher geringen Luftdichte?
Auf dem Mars werde ich weiter nach hinten gestoßen, etwas durchbohrt, oder?
Während ich auf der Erde so gut wie stehen bleibe, dafür fast total durchbohrt werde, oder?

Es sind die Fragen als Fragen formuliert.
Extra.
Oder sind das keine formulierte Fragen?

:cool::eek:

Ein anderes Problem von einem Sturm auf dem Mars:
Die statische Aufladung:
Tornado kein Tornado, besser kein Tornado, was jetzt nun?
http://www.marssociety.de/html/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=659


... Forscher untersuchten Staubstürme in Wüstegebieten in den US-Staaten Arizona und Nevada. Die Staubteilchen waren mit mehr als 4000 Volt aufgeladen. Die Wissenschaftler waren überrascht. Damit hatte niemand gerechnet. Auf dem Mars, wo die Stürme bis zu acht Kilometer in den Himmel ragen, dürften diese Werte noch deutlich überschritten werden, schlussfolgerten sie. Doch gemessen hat auf dem Roten Planeten noch niemand. Da sich die elektrisch geladenen Teilchen drehen, erzeugen sie auch ein magnetisches Feld.

... Ob die Stürme auch direkt für Menschen gefährlich sind, sagen die Forscher allerdings nicht.

Hat hier jemand Angst den Job zu verlieren?
Wer will schon eine Feinelektronik-Fabrik auf den Mars schicken, wenn alles kaputt gegangen ist bei 4000 Volt + x Volt?
Niemand.
Begründung:
Weil es nicht möglich ist.



Gruß
f

mac
20.08.2009, 10:49
Hallo FAKT,

die Erdatmosphäre ist rund 150 mal dichter als die Marsatmosphäre. Um auf Mars den gleichen Winddruck aufzubauen wie auf der Erde, muß der Wind auf Mars rund 10 mal schneller sein. Mit 36 km/h kannst Du auf der Erde Staub aufwirbeln, aber kein Sandstrahlgebläse betreiben.

MAC

Orbit
20.08.2009, 10:51
Auf dem Mars werde ich weiter nach hinten gestoßen, etwas durchbohrt, oder?
Während ich auf der Erde so gut wie stehen bleibe, dafür fast total durchbohrt werde, oder?
Es sind die Fragen als Fragen formuliert.
Extra.
Oder sind das keine formulierte Fragen?
Nein. Das sind Behauptungen. Das nachgeschobene 'oder' mit abschliessendem Fragezeichen macht sie lediglich zu rhetorischen Fragen.

FAKT
20.08.2009, 11:23
Hallo FAKT,

die Erdatmosphäre ist rund 150 mal dichter als die Marsatmosphäre. Um auf Mars den gleichen Winddruck aufzubauen wie auf der Erde, muß der Wind auf Mars rund 10 mal schneller sein. Mit 36 km/h kannst Du auf der Erde Staub aufwirbeln, aber kein Sandstrahlgebläse betreiben.

MAC


Ein Staub oder Super-Mini-Staub ist ein Medium, mit Gas nicht zu vergleichen.
Sand wird in der Natur vom Mars inklusive sein.
Und 360 km/h sind wieviel mal mehr als 36 km/h?

Gas tut nichts.
Das könnte man zugeben.
Aber Gas ist kein Sand, oder kein Sand im Staub, oder nur Staub!

@Orbit

Frage:
Ein Tornado zieht, saugt noch oben, mit Sand als Medium dominierend.
Das ist etwas völlig anderes. Aber wir sind zunächst noch beim Sturm bis max. 360 km/h.
Wenn ich auf dem Mars mit einem Sandstrahl von 360 km/h von vorne getroffen werde, ist das fast das gleiche, wie auf der Erde in einem Raum mit gleicher geringen Luftdichte?
Auf dem Mars werde ich weiter nach hinten gestoßen, etwas durchbohrt, oder?
Während ich auf der Erde so gut wie stehen bleibe, dafür fast total durchbohrt werde, oder?

Es sind die Fragen als Fragen formuliert.

Deine Meinung:

Nein. Das sind Behauptungen. Das nachgeschobene 'oder' mit abschliessendem Fragezeichen macht sie lediglich zu rhetorischen Fragen.

Meine Stellungnahme dazu:
Behauptungen sind es nicht.
Eine Antwort könnte jedoch eine Behauptung sein.
Du kannst ja nicht einmal eine Frage d e u t l i c h von einer Behauptung unterscheiden.

Selbst eine rhetorische Frage ist eine Frage und keinesfalls eine Behauptung.
In welchem Land hast du Grammatik in Deutsch gelernt?


Gruß
f

Bernhard
20.08.2009, 11:32
Gas tut nichts.
Das könnte man zugeben.
Aber Gas ist kein Sand, oder kein Sand im Staub, oder nur Staub!


Hallo FAKT

bei solchen Aussagen stellt es auch mir die Fingernägel hoch. Der Inhalt mag ja korrekt sein, aber die sprachliche Formulierung ist für ein naturwissenschaftlich orientiertes Forum schon ziemlich starker Tobak!!

FAKT
20.08.2009, 11:53
Hallo FAKT

bei solchen Aussagen stellt es auch mir die Fingernägel hoch. Der Inhalt mag ja korrekt sein, aber die sprachliche Formulierung ist für ein naturwissenschaftlich orientiertes Forum schon ziemlich starker Tobak!!

Na dann.
Dann formuliere du.

Und?
Wie wäre es?
Du bist ja Experte.
Deine bessere Formulierung oder richtige Formulierung interessiert mich.

Gruß
f

mac
20.08.2009, 11:55
Hallo FAKT,


Ein Staub oder Super-Mini-Staub ist ein Medium, mit Gas nicht zu vergleichen.wenn der Staub von Gas transportiert werden soll, dann braucht man dazu einen entsprechenden Winddruck.



Und 360 km/h sind wieviel mal mehr als 36 km/h?die Geschwindigkeit geht quadratisch in die Kraft ein, die der Wind ausüben kann.



Gas tut nichts.der mit dem Gas mitgerissene Staub macht nur einen Bruchteil der Gesamtmasse aus Gas+Staub aus. Und wie man sehen kann, schaffen es Gas und Staub gemeinsam, trotz der wesentlich höheren Windgeschwindigkeiten nicht, die Rover mit sich zu reißen.




Behauptungen sind es nicht.Es sind ganz eindeutig Behauptungen.




Du kannst ja nicht einmal eine Frage d e u t l i c h von einer Behauptung unterscheiden.Wenn diese 'Fragen' von Dir als Behauptungen formuliert werden, dann sollte Dich das nicht wundern.



Selbst eine rhetorische Frage ist eine Frage und keinesfalls eine Behauptung.so, so.



In welchem Land hast du Grammatik in Deutsch gelernt?Das fragt der Richtige. Jemand wie Du, der hier in fast jedem Post seine Probleme mit einer klaren Formulierung seiner Gedanken? nachweist, stellt ausgerechnet Orbit eine solche Frage.

MAC

FAKT
20.08.2009, 12:08
der mit dem Gas mitgerissene Staub macht nur einen Bruchteil der Gesamtmasse aus Gas+Staub aus. Und wie man sehen kann, schaffen es Gas und Staub gemeinsam, trotz der wesentlich höheren Windgeschwindigkeiten nicht, die Rover mit sich zu reißen.

Man hat auf der Erde Kameras in Gehäusen untergebracht. Ähnlich wie die Form von einem Schildkrötenpanzer.
Dann ist ein Tornado drüber gezogen. Das Gehäuse blieb dort wo es war.

Der Rover war auch nicht im Zentrum vom Sturm.

Ich stelle eine einfache Frage:
Wenn auf dem Mars ein Sandkorn von 2 mmm Durchmesser mit 360 km/h auf eine Glasscheibe trifft, ist da der gleiche Schaden wie auf der Erde?


Gruß
f

Orbit
20.08.2009, 12:18
Wenn auf dem Mars ein Sandkorn von 2 mmm Durchmesser mit 360 km/h auf eine Glasscheibe trifft, ist da der gleiche Schaden wie auf der Erde?

Bei gleicher Geschwindigkeit und Dichte und bei gleichem Aufschlagwinkel des Sandkorns
ja.

FAKT
20.08.2009, 13:51
Bei gleicher Geschwindigkeit und Dichte und bei gleichem Aufschlagwinkel des Sandkorns
ja.

Was verstehst du hier unter gleicher Dichte?
Die Dichte ist unterschiedlich.
Meinst du die Dichte vom Sandkorn?

Gruß
f

Kibo
20.08.2009, 13:52
Ich glaube fakt will darauf hinaus ,dass sich auf der erde, wegen des höheren Luftdrucks, sowas wie ein Luftpolster um die Glasscheibe bilden kann die das sandkorn abbremst.
Und mac/sk/orbit wollen ,dir Fakt, wohl sagen, dass die vom Wind mitgetragenen Sandkörner, wohl nicht genau so Schnell wie die gemessene Windgeschwindigkeit sind. Mich würd ja interessieren wie genau man auf die 360km/h kommt.

FAKT
20.08.2009, 15:12
Ich glaube fakt will darauf hinaus ,dass sich auf der erde, wegen des höheren Luftdrucks, sowas wie ein Luftpolster um die Glasscheibe bilden kann die das sandkorn abbremst.
Und mac/sk/orbit wollen ,dir Fakt, wohl sagen, dass die vom Wind mitgetragenen Sandkörner, wohl nicht genau so Schnell wie die gemessene Windgeschwindigkeit sind. Mich würd ja interessieren wie genau man auf die 360km/h kommt.


Du glaubst etwas verkehrtes.
Auf dem Mars ist sogar weniger "Luft"-Polster.

Auf dem Mars sind die Sandkörner leichter und können auch dementsprechend leichter mitgetragen werden.

Die Bewegungsenergie eines Sandkorn mit 2mm Größe durch Geschwindigkeit kann man dann statt mit 360 km/h eben mit etwas geringerer Geschwindigkeit angeben.

Die 360 km/h wurden offiziell gemessen und bestätigt.


Gruß
f

Orbit
20.08.2009, 15:49
Du glaubst etwas verkehrtes.
Auf dem Mars ist sogar weniger "Luft"-Polster.
Aber genau das meinte Kibo!

Auf dem Mars sind die Sandkörner leichter und können auch dementsprechend leichter mitgetragen werden.
Nein. Der Impuls berechnet sich aus Masse x Geschwindigkeit und nicht aus Gewichtskraft x Geschwindigkeit. Wenn Deine 'Theorie' stimmen würde, könnten Teilchen in Schwerelosigkeit mit beliebig hoher Geschwindigkeit ohne Wirkung gegeneinander stossen. Dem ist aber nicht so. Ein Astronaut auf der ISS tut sich genau so weh, wie auf der Erde, wenn er gegen ein Hindernis stösst. Aber man braucht gar nicht ins All zu schauen, um Deine Annahme zu widerlegen: Hast Du noch nie von einem U-Boot-Crash gehört oder von einer Verletzung nach einem Zusammenstoss zweier Wasserballer?
Schwimmende Körper sind nämlich auch schwerelos.
Aber die Masse bleibt in all den beschriebenen Situationen dieselbe.

Du siehst FAKT, Dir fehlen Grundlagen an allen Ecken und Enden. Ich kann deshalb Mikes Aufforderung, Du solltest Dich erst mal mit diesen befassen, bevor Du Privattheorien im Net verbreitest, nur anschliessen.
Orbit

Chrischan
20.08.2009, 16:07
Der Rover war auch nicht im Zentrum vom Sturm.
Im Juli 2007 wurden beide Rover "Opfer" eines größeren Sandsturmes. Für einige Zeit wurde es für die Rover sogar gefährlich, da sich durch den ganzen Staub in der Luft diese sich so sehr verdunkelte, daß die Solarpaneele nur schwer genügend Strom liefern konnten. Da auch schon diverse Dust-Devils den Rovern sehr nahe kamen ist es nicht auzuschliessen, daß sie auch schon mal von einem getroffen wurden...



Die Bewegungsenergie eines Sandkorn mit 2mm Größe durch Geschwindigkeit kann man dann statt mit 360 km/h eben mit etwas geringerer Geschwindigkeit angeben.Typische Staubpartikel auf dem Mars haben so 1-10 µm...
Das bedeutet:
Vergleich "2mm Partikel mit 36 km/h" mit "10µm Partikel mit 360km/h"
Impuls = Faktor 1.000.000x
kin. Energie = Faktor 100.000x
Bei einem 1µm Partikel käme noch ein Faktor 1.000x jeweils hinzu...

Also nix mit "eben mit etwas geringerer Geschwindigkeit"...

Kibo
20.08.2009, 16:18
Ich könnt mir schon vorstellen, dass durch die niedrigere Gewichtskraft der Sand leichter aufgewirbelt wird, blos das zeigt nur wie dünn die Luft da wirklich ist:
Man konnt bis jetzt nach meinen Informationen nur feineren Staub bei diesen Stürmen nachweisen, wenn der Wind da nicht mal größere Sandpartikel aufwirbeln kann, würd ich mir um das Leben zukünftiger Astronauten keine sorgen machen ;)

FAKT
20.08.2009, 16:31
Ich könnt mir schon vorstellen, dass durch die niedrigere Gewichtskraft der Sand leichter aufgewirbelt wird, blos das zeigt nur wie dünn die Luft da wirklich ist:
Man konnt bis jetzt nach meinen Informationen nur feineren Staub bei diesen Stürmen nachweisen, wenn der Wind da nicht mal größere Sandpartikel aufwirbeln kann, würd ich mir um das Leben zukünftiger Astronauten keine sorgen machen ;)

Also gibt es auf dem Mars keine Sandkörner von 2mm Größe.
Stories von Gesteinsbrocken ganz zu schweigen.
Auch wenn es Spuren von Gesteinsbrocken es möglicherweise gibt, dann wohl nur durch Lawinenabgänge an Berghängen oder Schluchten.

Könnten sich nicht Hagelkörner, wie auf der Erde bilden?
Statt Eis zum Beispiel Trockeneis.

Aber dann wäre man bei einer größeren Größe als bei 2mm.
Also eindeutig ein Nein.
Oder wäre es doch anders?


Gruß
f

PS
Dass man sich Sorgen machen kann, um das Überleben.
Betroffen sind doch nur die Betroffenen.
Was tut der Mann nicht alles, wenn das liebe Geld stimmt.
Ich trauere keine einzige Träne nach, darauf kannst du Gift nehmen.

Kibo
20.08.2009, 16:57
Ich meine schon mal was von Hagel oder Schnee auf dem Mars gehört zu haben blos daraus lässt sich nicht viel spekulieren:
Für Hagel aus Wassereis ist die Atmosphäre zu dünn, denn es ist ja kein verdunstetes wasser in der Luft vorhanden dass gefrieren könnte. Trockeneis kann man nur an den Polen finden, das wird auch da direkt am Boden auskondensieren und nichjt erst noch großartig Niederschlag bilden, nichtsdesdotrotz hab ich ja von so etwas gehört, von daher kann ichs an den Polen nicht ausschließen. Also nehmen wir mal an so ein extrem seltenes Trockeneishagelkorn würde von so einem Sturm erfasst, so würde es nicht großartig beschleunigen, denn so ein Hagelkorn verhält sich nicht viel anders als der Sand der sowieso schon auf dem Boden liegt, blos das es halt noch in der luft ist. Das fällt in einigen Sekunden so den Boden herab und würde vielleicht ein bisschen nach rechts oder links geweht.
Und nu kommt das große ABER: Wir erinnern uns, in dem Artikel stand die Stürme verstärken sich weil sich durch die Hitze die Atmosphäre sich ausdehnt!
Sollte so ein Hagelkorn in den Sturmfallen schmilzt und verdampft es eher, als das es beschleunigt. Die Staubstürme würde ich sowieso eher am Äquator vermuten als an den Polkappen.

Chrischan
20.08.2009, 17:00
Also gibt es auf dem Mars keine Sandkörner von 2mm Größe.Diese Schlussfolgerung ist natürlich falsch. Nur solche Sandkörner bleiben am Boden. Vom Wind kann nur Staub aufgewirbelt werden. Für mehr reicht das nicht...



Stories von Gesteinsbrocken ganz zu schweigen.
Auch wenn es Spuren von Gesteinsbrocken es möglicherweise gibt, dann wohl nur durch Lawinenabgänge an Berghängen oder Schluchten.Schau dir die Bilder der Rover an. Steine gibt es in Hülle und Fülle auf dem Mars, aber immer am Boden und nicht in der Luft... Und mit Lawinen o.ä. hat das auch wieder nichts zu tun.



Könnten sich nicht Hagelkörner, wie auf der Erde bilden?
Statt Eis zum Beispiel Trockeneis.Nein, nix mit Hagel...

Mach dich mal ein bisschen schlau über den Mars und sein Klima, dann könntest Du dir die meisten deiner Fragen selbst beantworten und bräuchtest nicht immer so wild spekulieren... Gilt übrigens nicht nur für das Thema "Mars"!



PS
Dass man sich Sorgen machen kann, um das Überleben.
Betroffen sind doch nur die Betroffenen.
Was tut der Mann nicht alles, wenn das liebe Geld stimmt.
Ich trauere keine einzige Träne nach, darauf kannst du Gift nehmen.Und das ist zwar mal wieder typisch FAKT aber gehört auch hier mal wieder nicht hin... (Kommt jetzt vielleicht noch das Thema Atommüll auf'm Mars?)

FAKT
20.08.2009, 17:09
Diese Schlussfolgerung ist natürlich falsch. Nur solche Sandkörner bleiben am Boden. Vom Wind kann nur Staub aufgewirbelt werden. Für mehr reicht das nicht...


Schau dir die Bilder der Rover an. Steine gibt es in Hülle und Fülle auf dem Mars, aber immer am Boden und nicht in der Luft... Und mit Lawinen o.ä. hat das auch wieder nichts zu tun.


Nein, nix mit Hagel...

Mach dich mal ein bisschen schlau über den Mars und sein Klima, dann könntest Du dir die meisten deiner Fragen selbst beantworten und bräuchtest nicht immer so wild spekulieren... Gilt übrigens nicht nur für das Thema "Mars"!


Und das ist zwar mal wieder typisch FAKT aber gehört auch hier mal wieder nicht hin... (Kommt jetzt vielleicht noch das Thema Atommüll auf'm Mars?)

Und was ist mit #17

Zitat:
... Ob die Stürme auch direkt für Menschen gefährlich sind, sagen die Forscher allerdings nicht.

Hat hier jemand Angst den Job zu verlieren?
Wer will schon eine Feinelektronik-Fabrik auf den Mars schicken, wenn alles kaputt gegangen ist bei 4000 Volt + x Volt?
Niemand.
Begründung:
Weil es nicht möglich ist.


Es geht um viele 100 Milliarden USD.
Und dann so etwas.
Das ist doch das Letzte.
So etwas in einer heutigen Zeit.

@Orbit
Was ist eigentlich dein Job?

Um Wesentliches muss hier gekämpft werden, gegenüber so einigen Personen, dann wird man als Dank noch verulkt, als wäre es das normalste der Welt.

Was ist zum Beispiel mit dem Zeitfenster.
Da befinden sich Astronauten auf dem Mars, wollen das Zeitfenster nicht verpassen, plötzlich ein Staubsturm.
Wie lange kann ein Staubsturm andauern?
Wie viel Tage hat das Zeitfenster für den Rückflug?


Gruß
f

Orbit
20.08.2009, 17:19
@Orbit
Was ist eigentlich dein Job?
Ich arbeite als networker im Dienste der Wissenschaftslobby.

Chrischan
20.08.2009, 17:21
Und was ist mit #17

Hat hier jemand Angst den Job zu verlieren?
Wer will schon eine Feinelektronik-Fabrik auf den Mars schicken, wenn alles kaputt gegangen ist bei 4000 Volt + x Volt?
Niemand.
Begründung:
Weil es nicht möglich ist.

Es geht um viele 100 Milliarden USD.
Und dann so etwas.
Das ist doch das Letzte.
So etwas in einer heutigen Zeit.
Was soll damit sein? Ist einfach Off-Topic... Wiedermal ein bisschen Verschwörungsphantasien, mehr nicht. Hat zumindest mit der Realität absolut nichts zu tun.

FAKT
20.08.2009, 17:52
Was soll damit sein? Ist einfach Off-Topic... Wiedermal ein bisschen Verschwörungsphantasien, mehr nicht. Hat zumindest mit der Realität absolut nichts zu tun.

und das ...

Was ist zum Beispiel mit dem Zeitfenster.
Da befinden sich Astronauten auf dem Mars, wollen das Zeitfenster nicht verpassen, plötzlich ein Staubsturm.
Wie lange kann ein Staubsturm andauern?
Wie viel Tage hat das Zeitfenster für den Rückflug?

Gruß
f

Chrischan
20.08.2009, 18:32
und das ...

Was ist zum Beispiel mit dem Zeitfenster.
Da befinden sich Astronauten auf dem Mars, wollen das Zeitfenster nicht verpassen, plötzlich ein Staubsturm.
Wie lange kann ein Staubsturm andauern?
Wie viel Tage hat das Zeitfenster für den Rückflug?
Das hattest Du mal wieder nachträglich deinem Post angehängt...:mad:


Das Thema "Zeitfenster + Staubsturm" ist eher technischer Natur.

Sicherlich wäre es möglich auch während eines Staubsturmes zu starten.
Hat man die Wahl, würde man es zwar nicht tun, aber sollte die Rückreise wg. dem Startfenster gefährdet sein, würde man das (zusätzliche) Risiko eingehen. Die Länge des Startfensters ist aber wieder von mehreren Faktoren abhängig (bei entsprechenden Antrieben, kann so ein Zeitfenster auch ein paar Wochen dauern). Und ich vermute mal, daß man da keine Mission hinschicken würde mit zu knapp bemessenen Ressourcen.

Um den Start während eines Staubsturms zu vermeiden, könnte man z.B. den Start verschieben. Entweder vor dem Sturm (So ein Staubsturm entsteht nicht aus dem Nchts) oder danach (kommt aber auf die Größe und damit Dauer des Sturms an). Ein Sturm kann je nach Größe und Trajektorie Stunden oder auch Wochen dauern.

Man könnte übrigens all diese Eventualitäten schon beim Design des Schiffes beachten.

FAKT
20.08.2009, 18:56
Das hattest Du mal wieder nachträglich deinem Post angehängt...:mad:


Das Thema "Zeitfenster + Staubsturm" ist eher technischer Natur.

Sicherlich wäre es möglich auch während eines Staubsturmes zu starten.
Hat man die Wahl, würde man es zwar nicht tun, aber sollte die Rückreise wg. dem Startfenster gefährdet sein, würde man das (zusätzliche) Risiko eingehen. Die Länge des Startfensters ist aber wieder von mehreren Faktoren abhängig (bei entsprechenden Antrieben, kann so ein Zeitfenster auch ein paar Wochen dauern). Und ich vermute mal, daß man da keine Mission hinschicken würde mit zu knapp bemessenen Ressourcen.

Um den Start während eines Staubsturms zu vermeiden, könnte man z.B. den Start verschieben. Entweder vor dem Sturm (So ein Staubsturm entsteht nicht aus dem Nchts) oder danach (kommt aber auf die Größe und damit Dauer des Sturms an). Ein Sturm kann je nach Größe und Trajektorie Stunden oder auch Wochen dauern.

Man könnte übrigens all diese Eventualitäten schon beim Design des Schiffes beachten.

Alternative gefällig?
Man könnte auch in einer Umlaufbahn zwischen Erde und Mars, in einer günstigen Entfernung eine Art Raumstation oder zwei davon in Umlauf bringen.
Auf halben Weg eine, eher drei Zwischenstationen.
Man machte doch damals, bei sehr weiten Expeditionen auch Zwischenlager.
Sogar bei Bergbesteigungen von 8 km Höhe.
Warum nicht im Weltall zwischen Erde und Mars?
Dann wäre man mit 2 oder mehr Zwischenstationen auf ein Startfenster nicht mehr unbedingt angewiesen.

Aber wer berechnet das ohne Honorar?
Es bleibt wohl eine 100% Spekulation.

Gruß
f

Chrischan
20.08.2009, 19:15
Alternative gefällig?
Man könnte auch in einer Umlaufbahn zwischen Erde und Mars, in einer günstigen Entfernung eine Art Raumstation oder zwei davon in Umlauf bringen.
Auf halben Weg eine, eher drei Zwischenstationen.
Man machte doch damals, bei sehr weiten Expeditionen auch Zwischenlager.
Sogar bei Bergbesteigungen von 8 km Höhe.
Warum nicht im Weltall zwischen Erde und Mars?
Dann wäre man mit 2 oder mehr Zwischenstationen auf ein Startfenster nicht mehr unbedingt angewiesen.

Aber wer berechnet das ohne Honorar?
Es bleibt wohl eine 100% Spekulation.

Gruß
f
Bei einer festen Route machen fixe Lager auf Teilstrecken durchaus Sinn. Aber auf Umlaufbahnen zwischen den Planeten? Eine Station an einem günstigen Ort für den Hinflug wäre beim Rückflug an einer eher ungünstigen Stelle...

Erde, Mars und die Stationen würden auf unterschiedlichen Umlaufbahnen (mit unterschiedlichen Umlaufzeiten) um die Sonne kreisen. Oder denkst Du da an Stationen mit eigenem Antrieb? Dann wäre die Reise ohne Stationen deutlich günstiger. Und schneller wird es ohne Stationen sowieso, da man die Zeiten für Abbremsen, Aufenthalt und wieder Beschleunigen bei jeder Station einsparen würde. nebenbei würde ich auch schätzen, daß das Gesamtrisiko der Mission beim Einsatz von Stationen steigen würde.

Meiner Meinung nach also keine Alternative.

FAKT
20.08.2009, 20:11
Bei einer festen Route machen fixe Lager auf Teilstrecken durchaus Sinn. Aber auf Umlaufbahnen zwischen den Planeten? Eine Station an einem günstigen Ort für den Hinflug wäre beim Rückflug an einer eher ungünstigen Stelle...

Erde, Mars und die Stationen würden auf unterschiedlichen Umlaufbahnen (mit unterschiedlichen Umlaufzeiten) um die Sonne kreisen. Oder denkst Du da an Stationen mit eigenem Antrieb? Dann wäre die Reise ohne Stationen deutlich günstiger. Und schneller wird es ohne Stationen sowieso, da man die Zeiten für Abbremsen, Aufenthalt und wieder Beschleunigen bei jeder Station einsparen würde. nebenbei würde ich auch schätzen, daß das Gesamtrisiko der Mission beim Einsatz von Stationen steigen würde.

Meiner Meinung nach also keine Alternative.

Zu:

Eine Station an einem günstigen Ort für den Hinflug wäre beim Rückflug an einer eher ungünstigen Stelle...

Was glaubst du warum ich mehrere Stationen nicht ausgeschlossen habe?

Zu:

Dann wäre die Reise ohne Stationen deutlich günstiger.
Es wäre nur eine Station auch höchstwahrscheinlich völlig falsch.
Wenn, dann doch bitte richtig.
Und zu günstig:
Ein Raumschiff, dass 1 Jahr funktionieren soll, praktisch ohne Ersatzteillager in Zwischenstationen, das wäre ein sehr teures Raumschiff.
Wenn die ersten 2 Missionen tödlich verlaufen, dann ist das Projekt auf weiteres begraben.
Ich sehe eher den Sicherheitsfaktor, und mit Algen Wasserstoffproduktion ein wichtiges Gebiet, besonders auf dem Mars.

Zu:

Und schneller wird es ohne Stationen sowieso, ...
Unsicherer sowieso ..., wäre zutreffender.
Ohne Zwischenstationen entfallen 100% alle Chancen für eine Rettung im Notfall.

Ein Raumschiff zu jeder Zeit in den Orbit bringen. Vom Mars aus, da bietet sich ein sehr hoher Berg. Das Problem wäre der Treibstoff.

Mit Zwischenstationen wäre ein ungünstiger Start in den Orbit von dem höchsten Berg auf dem Mars machbar. Man könnte Treibstoff nachladen. Man hätte kleinere und vor allem immer mehrere Raumschiffe auf Kurs. Auch unbemannt.
Eine Gruppe Astronauten 1 Jahr für ein nächstes Zeitfenster am Leben erhalten ist doch Wahnsinn. Geschweige die höheren Kosten. Das Billigste ist nicht immer das Sicherste.
Aber stecke eine Gruppe Astronauten 1 Jahr in eine Zelle.
Hier wird es eine seelische und geistige und körperliche Belastung ein Risikofaktor.
Wenn einer durchdreht, Selbstmordgedanken stillschweigend verwirklicht, wegen Wahnsinn. Ein Syndrom bildet sich aus unerträglichen Zuständen. Aus dem Syndrom eine Neurose.

Gruß
f

mac
20.08.2009, 21:41
Hallo,

ich hab‘ mal versucht diese Sandsturmsache auf eine etwas solidere Basis zu stellen.

Ein solides Objekt kann durch eine Gasströmung in der Schwebe gehalten werden, wenn seine Gewichtskraft durch den Winddruck mindestens ausgeglichen ist.


Winddruck siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Winddruck
F = A * cw *1/2 * p * v^2 in Newton
Und Gewichtskraft
F = m * a

Was ich mir noch nicht erklären konnte, ist diese Aussage:
Da die Atmosphäre des Mars sehr viel dünner als die irdische ist, beträgt die Distanz der Moleküle zueinander das 120-fache.aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Mars_(Planet)#Atmosph.C3.A4re

Denn das würde bedeuten, daß 1 m^3 Marsatmosphäre unter Marsbedingungen (1/120)^3 * 1,98/1,204 mal die spezifische Masse der Erdatmosphäre unter Erdbedingungen hätte.

Daher habe ich mit einer Dichte der Marsatmosphäre von 0,00756 kg/m^3 gerechnet ( = Dichte der Erdatmosphäre * 6,36hPa/1013hPa)

Bei 360 km/h Windgeschwindigkeit auf dem Mars komme ich dabei auf eine Grenzgröße für kugelförmige Sandkörner (cw = 0,45 http://de.wikipedia.org/wiki/Str%C3%B6mungswiderstandskoeffizient ) und einer spezifischen Masse von 2 g/cm^3, von 3,4 mm Durchmesser. (Masse = 4,27E-5 kg)

Auf der Erde würden dabei gut 46 km/h Windgeschwindigkeit genügen. Das Verhältnis der Windgeschwindigkeiten ist abhängig von der Form der Sandkörner, weil sich damit auch das Verhältnis Volumen/Angriffsfläche ändert und damit auch das Verhältnis Gewicht/Angriffsfläche.

Bei einem spezifischen Gewicht von 3 g/cm^3 dürfen die Sandkörner nur noch einen Durchmesser von 2,3 mm haben um noch getragen zu werden.

Herzliche Grüße

MAC

FAKT
20.08.2009, 22:07
Bei einem spezifischen Gewicht von 3 g/cm^3 dürfen die Sandkörner nur noch einen Durchmesser von 2,3 mm haben um noch getragen zu werden.

Herzliche Grüße

MAC

Da bin ich doch nicht utopisch mit 2mm Größe.
Also ist mit einem Sandsturm durchaus zu rechnen.
Aber erst bei ca. 350 km/h.
Ansonsten 1mm große Sandkörner bei ca. 180 km/h.

Könnte das eine Windanlage mit Rotoren auf dem Mars zerstören?

Ein Staubsturm ist auch nicht das Beste.
Wie viel mehr Volt kann es denn sein, als 4000 Volt durch statische Aufladung?

Gruß
f

Chrischan
20.08.2009, 22:17
Was glaubst du warum ich mehrere Stationen nicht ausgeschlossen habe?Ich hatte dich da wohl falsch verstanden. Ich dachte Du meintest mehrere Stationen in unterschiedlichen Entfernungen und nicht auf unterschiedlichen heliogr. Längen.
Um dadurch aber wirklich Spielraum für ein Startfenster zu haben müsste man auch Reserve-Stationen stationieren welche nie genutzt werden...


Es wäre nur eine Station auch höchstwahrscheinlich völlig falsch.
Wenn, dann doch bitte richtig.???


Ein Raumschiff, dass 1 Jahr funktionieren soll, praktisch ohne Ersatzteillager in Zwischenstationen, das wäre ein sehr teures Raumschiff.Mehrere Stationen die ohne Wartung für die ganze Zeit funktionieren sollen wären nicht nur teurer als ein bemanntes Schiff, sondern auch unsicherer...


Ohne Zwischenstationen entfallen 100% alle Chancen für eine Rettung im Notfall.Gestrandet auf irgendeiner Station entspricht nicht meiner Vorstellung von Rettung...


Eine Gruppe Astronauten 1 Jahr für ein nächstes Zeitfenster am Leben erhalten ist doch Wahnsinn. Geschweige die höheren Kosten.Warum glaubst Du, daß die Startfenster immer ein Jahr auseinanderliegen? Hast Du das berechnet?


Jetzt wieder Off-Topic...

Selbstmordgedanken stillschweigend verwirklicht"stillschweigend" finde ich hier etwas makaber...


Wenn einer durchdreht, Selbstmordgedanken stillschweigend verwirklicht, wegen Wahnsinn. Ein Syndrom bildet sich aus unerträglichen Zuständen. Aus dem Syndrom eine Neurose.Neurosen u.ä. kommen auch so mal vor :)

An den Off-Topic Bemerkungen von Dir schimmert eine recht rege und merkwürdige Phantasie von dir durch...

mac
20.08.2009, 22:18
Da bin ich doch nicht utopisch mit 2mm Größe.es ist die Frage, in welcher Höhe über dem Boden diese 360 km/h gemessen wurden.

Auf der Erde hat man in den Jet-Strömungen auch schon Geschwindigkeiten von weit über 500 km/h gemessen, aber auf dem Boden in Deutschland, auf der Zugspitze 'nur' 335 km/h.
Die höchste je gemessene Windgeschwindigkeit war 372 km/h (231 mph) und wurde am 12. April 1934 auf dem Mount Washington (New Hampshire) registriert. aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Windgeschwindigkeit#Variabilit.C3.A4t_und_Extremwe rte

MAC

Chrischan
20.08.2009, 22:20
Also ist mit einem Sandsturm durchaus zu rechnen. Nur wenn der Sturm direkt von unten bläst, könnte so ein Sandkorn eventuell über dem Boden schweben...

FAKT
20.08.2009, 22:38
Nur wenn der Sturm direkt von unten bläst, könnte so ein Sandkorn eventuell über dem Boden schweben...

Und Verwirbelungen?
Die sind nicht so, und verursachen ganz andere Dinge.
Aber wer kann hier schon mit Verwirbelungen in einer Atmosphäre mit Formeln um sich werfen?
Solche Experten dürften selten zu finden sein.


Gruß
f

Schmidts Katze
20.08.2009, 23:11
Und Verwirbelungen?
Die sind nicht so, und verursachen ganz andere Dinge.
Aber wer kann hier schon mit Verwirbelungen in einer Atmosphäre mit Formeln um sich werfen?
Solche Experten dürften selten zu finden sein.


Gruß
f

Ich werde besser nicht mit Formeln um mich werfen.
Das könnte zu Verwirbelungen in der Atmosphäre führen, und die sind laut FAKT nicht so.

Vorsichtige Grüße
SK

Bernhard
20.08.2009, 23:34
Aber wer kann hier schon mit Verwirbelungen in einer Atmosphäre mit Formeln um sich werfen?


Meteorologen können das, aber ich glaube wir brauchen so etwas hier gar nicht, denn:

Laut wikipedia beträgt die maximale Windgeschwindigkeit in den Marsstürmen sogar bis zu 650 km/h!! Eingesetzt in mac´s Formel ergibt sich bei einer Dichte des Marsgesteins von 4g/cm^3 (laut wiki) ein Durchmesser von immerhin 5,6 mm. Bei einem richtig heftigen Sandsturm fliegen also schon kleine Steinchen durch die Gegend und das mit 650 km/h!!

Dass der Marssturm solche Steinchen auch vom Boden in die Luft transportieren kann, davon würde ich schon ausgehen. Genauso wie es mittlerweile durch die Aufnahmen von den bisher verwendeten Marssonden bekannt ist, dass es auf dem Mars tatsächlich heftige Sandstürme gibt, die auch tatsächlich eine Menge Staub aufwirbeln. Auf den Aufnahmen kann man sehr deutlich sogenannte Staubteufel (Wiki-Link) (http://de.wikipedia.org/wiki/Staubteufel) sehen. Für richtige Tornados ist die Dichte der Marsluft dagegen viel zu gering (s. Beiträge oben).

Nathan5111
21.08.2009, 00:20
Könnte das eine Windanlage mit Rotoren auf dem Mars zerstören?

Was willst Du denn mit Windanlagen auf dem Mars? Natürlich werden Perendev-Motoren in ungeahnter Stärke mitgenommen! Oder funktionieren die dort nicht?

Chrischan
21.08.2009, 00:45
Hallo Bernhard,

Laut wikipedia beträgt die maximale Windgeschwindigkeit in den Marsstürmen sogar bis zu 650 km/h!! Eingesetzt in mac´s Formel ergibt sich bei einer Dichte des Marsgesteins von 4g/cm^3 (laut wiki) ein Durchmesser von immerhin 5,6 mm. Bei einem richtig heftigen Sandsturm fliegen also schon kleine Steinchen durch die Gegend und das mit 650 km/h!!mac's Formel ist ein Vergleich zwischen Winddruck und Gravitation.

Also wenn ich einen Luftstrom mit 650 km/h senkrecht gen Zenit schicke, könnte ein Sandkorn mit 5,6mm in diesem Luftstrom schweben.

Von dieser Aussage zu "kleine Steinchen mit 650km/h durch die Gegend fliegen" ist ein enormer Unterschied...
a) Weil der Luftstrom bei einem Sturm nicht vertikal ausgerichtet ist
b) Weil zwischen Schweben (0km/h) und fliegen mit 650km/h ein Unterschied ist

Bisher hat noch kein Sandsturm und kein Staubteufel es geschafft die Rover zu beschädigen...

Gruß, Chrischan

FAKT
21.08.2009, 00:54
Was willst Du denn mit Windanlagen auf dem Mars? Natürlich werden Perendev-Motoren in ungeahnter Stärke mitgenommen! Oder funktionieren die dort nicht?


Ungeahnt stark sind nur die Generatoren, und haben ein beachtliches Gewicht.
Bedenke immer oder prinzipiell:
Ein Perendev wird nur abgewandt, um einen Generator anzutreiben.
Erst dann besteht nutzbarer Stromkreislauf.
Natürlich ist ein 6,5 PS Motor leichter und 10 mal billiger als ein Perendev gleicher Leistung.
Ein Ottomotor braucht Sauerstoff, das ist natürlich so eine Sache.
Treibstoff gibt es auf dem Mars, aber dafür braucht man wieder eine Anlage.
Unterm Strich kann man den Ottomotor vergessen, zumindestens auf dem Mars.

offtopic
Wie kommst auf den Perendev?
Ist bei dir der Heilige Geist eingezogen?
Du hast wohl eine Replica gebaut, und die läuft, zu allem Überdruss?
Oder?
In Youtube gibt es nur bisher einen mit einer Replica, an der nichts fehlt.
Du wärst theoretisch der nächste ruhmreiche Unbesiegbare.
Der Rächer der Enterbten number two.:cool::rolleyes::):eek:

Gruß
f

Schmidts Katze
21.08.2009, 01:12
Also mir kommt das Wetter auf dem Mars gegenüber dem auf der Erde ziemlich harmlos vor.
Hier können bei Sturm Äste und Dachpfannen durch die Luft fliegen, es gibt Überschwemmungen und Wintereinbrüche mit starkem Schneefall, und man kann vom Blitz getroffen werden usw.
Selbst wenn bei einem starken Sandsturm auf dem Mars kleine Steinchen rumfliegen sollten, die Erde bietet gefährlichere (und häufigere) Wetterextreme.

Grüße
SK

FAKT
21.08.2009, 08:20
Also mir kommt das Wetter auf dem Mars gegenüber dem auf der Erde ziemlich harmlos vor.
Hier können bei Sturm Äste und Dachpfannen durch die Luft fliegen, es gibt Überschwemmungen und Wintereinbrüche mit starkem Schneefall, und man kann vom Blitz getroffen werden usw.
Selbst wenn bei einem starken Sandsturm auf dem Mars kleine Steinchen rumfliegen sollten, die Erde bietet gefährlichere (und häufigere) Wetterextreme.

Grüße
SK

Auf der Erde fliegen sogar Autos und LKWs durch die Luft, sogar ganze Häuser, wenn es ein Tornado ist.
usw.
Vergleicht man das mit Steinchen auf dem Mars, dann müsste man neu rechnen.
Also 1 Auto geteilt durch 100 oder durch 1000?
usw,
Das wäre dann etwas größer als ein Steinchen.
Ob es Tornados auf dem Mars gibt, das ist noch nicht verraten worden.
Ich habe nur über Windhosen recherchieren können.

Oder ziehe dir einmal einen Raumanzug an und lasse dir in einer fast Vakuum-Halle gefüllt mit Kohlendioxid mit 360 km/h Sandsturm auf dich nieder gehen.
Ein kleines Loch im Raumanzug und dann kannst du deine Innereien und Blut von außen betrachten.
Da kannst du dir harmloses Wetter wünschen.
Und bei einem nicht so harmlosen Wetter kannst ja einmal versuchen schneller in Deckung zu rennen als der Sturm 360 km/h schnell ist.

Du Weltmeister.:eek:
Aber für dich wird man tausende automatische gepanzerte Wetterstationen überall auf dem Mars aufbauen, damit du genug Zeit hast in eine sicheren Bunker zu spazieren.




Gruß
f

Chrischan
21.08.2009, 09:05
Ob es Tornados auf dem Mars gibt, das ist noch nicht verraten worden."Tornados"? Klar, das sind die Staubteufel... Zu mehr reicht es auf dem Mars nicht.


Oder ziehe dir einmal einen Raumanzug an und lasse dir in einer fast Vakuum-Halle gefüllt mit Kohlendioxid mit 360 km/h Sandsturm auf dich nieder gehen."fast Vakuum-Halle" und "gefüllt mit Kohlendioxid" ist irgendwie ein leichter Widerspruch, oder? Aber egal...
Nur weil die Luft mit 360km/h weht, heißt das noch lange nicht, das da auch Sandkörner mit 360km/h fliegen...

Mal so ein kleiner Hinweis nebenbei: Der Sonnenwind kann die Erde mit bis zu 6.000.000km/h treffen. Der reißt auch nicht gleich jedes Staubpartikel zwischen Sonne und Erde mit und beschleunigt diese auf ebenfalls 6.000.000km/h. Und da wird auch nichts durchlöchert oder so...


Ein kleines Loch im Raumanzug und dann kannst du deine Innereien und Blut von außen betrachten.Das ist mal wieder deine Phantasie... Einige Menschen hatten schon das Vergnügen mit einem undichten Druckanzug im Vakuum bzw. Fast-Vakuum. Soetwas wurde getestet bzw. passierte auch schon mal versehentlich. Ausser ein paar angeschwollenen Extremitäten ist da aber nichts Großes passiert.
Gefährlich wird es erst wenn durch ein Leck die Atemluft knapp wird...



Du Weltmeister.:eek:
Warum beleidigst Du völlig unbegründet hier SK?

Bernhard
21.08.2009, 09:37
Nur weil die Luft mit 360km/h weht, heißt das noch lange nicht, das da auch Sandkörner mit 360km/h fliegen...


Hallo Chrischan,

stimmt. MAC´s Formeln beweisen das zudem, da in der Rechnung die Bedingung für Schweben verwendet wurde. Für zusätzliche Beschleunigung auf hohe Geschwindigkeit fehlt eben die "Power" und deswegen bleibt es auch bei dem "Staubteufel".



Warum beleidigst Du völlig unbegründet hier SK?


Ich denke der Ausdruck "Weltmeister" ist nicht unbedingt abwertend zu verstehen. Sollte sich SK angegriffen fühlen, kann er den Beitrag ja melden...
Viele Grüße an alle

Schmidts Katze
21.08.2009, 09:45
Das mache ich bestimmt nicht!
Ich fasse FAKT auch nicht mit Samthandschuhen an, wenn er mal wieder Unsinn schreibt.

Grüße
SK

Chrischan
21.08.2009, 09:59
Ich denke der Ausdruck "Weltmeister" ist nicht unbedingt abwertend zu verstehen oder ist das mittlerweile auch schon ein Schimpfwort :D . [...] Sollte sich SK angegriffen fühlen, kann er den Beitrag ja melden...

Ich fasse FAKT auch nicht mit Samthandschuhen an, wenn er mal wieder Unsinn schreibt.
Stimmt...
Da FAKT aber immer gleich bei jeder Kleinigkeit lauthals "Beleidigung!" und nach dem Webmaster schreit, bin ich da wohl inzwischen etwas überempfindlich...

Gruß, Christian

mac
21.08.2009, 10:26
Hallo FAKT,


Und bei einem nicht so harmlosen Wetter kannst ja einmal versuchen schneller in Deckung zu rennen als der Sturm 360 km/h schnell ist.

Du Weltmeister.:eek:
Aber für dich wird man tausende automatische gepanzerte Wetterstationen überall auf dem Mars aufbauen, damit du genug Zeit hast in eine sicheren Bunker zu spazieren.
fällt Dir der Widerspruch zu dieser Forderung
Es wäre nur eine Station auch höchstwahrscheinlich völlig falsch.
Wenn, dann doch bitte richtig.
Und zu günstig:
Ein Raumschiff, dass 1 Jahr funktionieren soll, praktisch ohne Ersatzteillager in Zwischenstationen, das wäre ein sehr teures Raumschiff.
Wenn die ersten 2 Missionen tödlich verlaufen, dann ist das Projekt auf weiteres begraben.
Ich sehe eher den Sicherheitsfaktor, und mit Algen Wasserstoffproduktion ein wichtiges Gebiet, besonders auf dem Mars.auf?

Welches von beiden war denn jetzt ernst gemeint?

MAC

Bernhard
21.08.2009, 10:46
gelöscht, weil zu persönlich.

Orbit
21.08.2009, 11:12
Bernhard
War das jetzt Ausdruck einer unglaublichen Naivität oder eines doppelbödigen Humors? Bei Dir bin ich mir da inzwischen nicht mehr sicher.
Orbit

esperanto
21.08.2009, 11:18
Kraterketten sind wohlbekannt - sie entstehen, wenn der Impaktor vor oder während dem Durchflug durch die Atmosphäre zerbricht. Der Komet Shoemaker Levy 9, der 1994 in den Jupiter einschlug, hätte wohl auch eine solche Kraterkette verursacht, wenn er auf eine feste Oberfläche getroffen wäre.

und wieso sollte er diese nicht getroffen haben?

Unterhalb etwa 25 % des Jupiterradius geht der Wasserstoff bei einem Druck jenseits von 300 Millionen Erdatmosphären in eine metallische Form über. Es wird vermutet, dass Jupiter unterhalb dieser metallischen Wasserstoffschicht einen Gestein-Eis-Kern hat, der aus schweren Elementen besteht mit bis zu etwa 20 Erdmassen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Jupiter_(Planet)#Innerer_Aufbau

Orbit
21.08.2009, 11:33
esperanto
Das weiss Bynaus auch, hat er doch selbst kürzlich darüber geschrieben.
Er ist übrigens Profi auf diesem Gebiet. Mit

...wenn er auf eine feste Oberfläche getroffen wäre.
hat er sich allerdings unklar ausgedrückt. Ich nehme an er wollte sagen:
'...wenn man den Einschlag auf der festen Oberfläche hätte beobachten können.'
Orbit

Chrischan
21.08.2009, 11:37
und wieso sollte er diese nicht getroffen haben?Der Komet hat die Atmosphäre Jupiters getroffen. Mehr konnte man nicht beobachten.


Unterhalb etwa 25 % des Jupiterradius geht der Wasserstoff bei einem Druck jenseits von 300 Millionen Erdatmosphären in eine metallische Form über.Es ist zu bezweifeln, daß
1. vom Kometen bei solch einem Druck (und Temperatur) noch was übrig ist
2. ein Einschlag in met. Wasserstoff einen Krater hinterlässt

"Daher kann auch keine Oberfläche als Grenzfläche definiert werden" steht übrigens auch in deinem Wiki-Link...



Es wird vermutet, dass Jupiter unterhalb dieser metallischen Wasserstoffschicht einen Gestein-Eis-Kern hat, der aus schweren Elementen besteht"Eis"??? Ist das ein Tippfehler oder welche Form von Eis ist da gemeint?

Gruß, Christian

Bernhard
21.08.2009, 11:43
Bernhard
War das jetzt Ausdruck einer unglaublichen Naivität oder eines doppelbödigen Humors? Bei Dir bin ich mir da inzwischen nicht mehr sicher.
Orbit

ich bin es einfach nur leid, hier für FAKT immer und immer wieder den Aufpasser, bzw. die Feuerwehr spielen zu dürfen :mad: .

esperanto
21.08.2009, 13:04
Der Komet hat die Atmosphäre Jupiters getroffen. Mehr konnte man nicht beobachten.

Es ist zu bezweifeln, daß
1. vom Kometen bei solch einem Druck (und Temperatur) noch was übrig ist
2. ein Einschlag in met. Wasserstoff einen Krater hinterlässt

"Daher kann auch keine Oberfläche als Grenzfläche definiert werden" steht übrigens auch in deinem Wiki-Link...


"Eis"??? Ist das ein Tippfehler oder welche Form von Eis ist da gemeint?

Gruß, Christian

wieso tipfehler es ist doch denkbar das jegliche form von eis dort zu finden ist

esperanto
21.08.2009, 13:05
esperanto
Das weiss Bynaus auch, hat er doch selbst kürzlich darüber geschrieben.
Er ist übrigens Profi auf diesem Gebiet. Mit

hat er sich allerdings unklar ausgedrückt. Ich nehme an er wollte sagen:
'...wenn man den Einschlag auf der festen Oberfläche hätte beobachten können.'
Orbit

ja hab ich auch gedacht ebenso wie das gerad geschriebene *der komet hätte sich bei dem druck vorher auflösen müpssen*

ich fand es nur erschreckend auf die letzte seite zu klicken und statt topic zu finden einen emotionale auseinandersetzung der primitiven seite unseres gnoms

_Mars_
21.08.2009, 13:08
"Eis"??? Ist das ein Tippfehler oder welche Form von Eis ist da gemeint?

Auch bei uns auf der erde könnte man Metall als (Eisen-)Eis bezeichnen.
Wenn man von Gasförmigen Eisen ausgeht, das bei höherem Druck flüssig wird und dann gefriert (bei <2000°C)

Trockeneis,... Alles ist 'Eis', was fest ist. Eigentlich.

Chrischan
21.08.2009, 13:26
wieso tipfehler es ist doch denkbar das jegliche form von eis dort zu finden ist

Auch bei uns auf der erde könnte man Metall als (Eisen-)Eis bezeichnen. [...] Alles ist 'Eis', was fest ist. Eigentlich.
Naja, finde die Formulierung "Gestein-Eis-Kern" allerdings etwas ungewöhnlich...

Würde man den festen Aggregatzustand generell als "Eis" titulieren, so hätte man doch auch einfach von einem "Eis-Kern" sprechen können.
Unter "Eis" würde ich eher einen kühlen, festen Aggregatzustand vermuten. "Kühl" trifft jedoch auf den Kern des Jupiter nicht zu (30.000K - 40.000K).

"Tippfehler" war meine Vermutung ("Gestein-Eisen-Kern").

Gruß, Christian

FAKT
21.08.2009, 17:42
Hallo FAKT,

fällt Dir der Widerspruch zu dieser Forderungauf?

Welches von beiden war denn jetzt ernst gemeint?

MAC

Zum Ernst:
Wenn nichts hilft, dann sende eine Raumfahrtbehörde 5 Versuchsaffen mit 5 PCs und 50 Handys einmal zum Mars und zurück.
Das wäre mehr als nur ein Laborversuch.
Nach 2 Jahren hätte man ein Ergebnis.

Ich meine:
Diesen Versuch wird man nicht verwirklichen, denn mac denkt an die verschwendeten hohen Kosten.

Unter dieser möglichen Geldsparmaßnahme mac zum Mars reisen lassen, dafür würden mac oder andere sogar ein Ticket bezahlen, wenn er es mit einer Spende schaffen könnte, ich würde es ihnen allen gönnen.:D:o:eek::cool:


Gruß
f

Orbit
21.08.2009, 17:51
ich würde es ihnen allen gönnen.
Die blieben aber weiterhin alle im Net und würden Dich auch aus der Ferne verfolgen! :D

FAKT
21.08.2009, 18:37
Die blieben aber weiterhin alle im Net und würden Dich auch aus der Ferne verfolgen! :D

Du an Stelle von einem Versuchsaffen, das wäre ein kleiner Schritt aber ein großer Schritt für die Menschheit.:D:p:cool:


Gruß
f

mac
21.08.2009, 19:55
Hallo FAKT,

ich stellte in Post 60 zwei Äußerungen von Dir, die sich gegenseitig widersprechen, obwohl sie gerade mal 12 Stunden auseinander liegen gegenüber und fragte Dich welche von beiden Du denn jetzt ernst meinst. Darauf antwortest Du mir mit
Wenn nichts hilft, dann sende eine Raumfahrtbehörde 5 Versuchsaffen mit 5 PCs und 50 Handys einmal zum Mars und zurück.Da diese Antwort gar keinen Bezug zu meiner Frage hat, gehe ich davon aus, daß Du weder Deine eigenen Post noch meine Frage verstanden hast.

Deshalb nochmal ganz deutlich:

Warum sollte man Zwischenstationen im All bauen, so wie Du es in Deinem Post von gestern Abend gefordert hast, wenn Du zwölf Stunden später versuchst SK mit den Worten:
Und bei einem nicht so harmlosen Wetter kannst ja einmal versuchen schneller in Deckung zu rennen als der Sturm 360 km/h schnell ist.

Du Weltmeister.
Aber für dich wird man tausende automatische gepanzerte Wetterstationen überall auf dem Mars aufbauen, damit du genug Zeit hast in eine sicheren Bunker zu spazieren.durch den Kakao zu ziehen?

Kannst Du das erklären, oder sollen wir auch diese beiden Äußerungen von Dir unter ‚sinnloses Gebrabbel‘ ablegen?

MAC

FAKT
21.08.2009, 23:26
Das Thema behandelt hier Fragen aller Art bezüglich Mars.
Das scheinst du nicht zu verstehen.

mac
21.08.2009, 23:46
Hallo FAKT


Das Thema behandelt hier Fragen aller Art bezüglich Mars.hatte ich das bestritten?

Das scheinst du nicht zu verstehen.ich verstehe bisher nur, daß Du der von mir gestellten Frage auszuweichen versuchst.

MAC

Orbit
22.08.2009, 00:04
ich verstehe bisher nur, daß Du der von mir gestellten Frage auszuweichen versuchst.
Ja, mac, und zwar auf ganz perfide Art und Weise, indem er Dich gleich noch als verständnislosen Diskussionspartner hin stellt!
Bisher fiel FAKT durch seine Lernresistenz und Sturheit auf und auch durch viele wirre Beiträge, in welchen meist sein Hang zu verschwörungstheoretischem Denken zum Ausdruck kam. Doch nun will er offenbar auch mit durchtriebenen Mätzchen versuchen, die laufende Diskussion zu sabotieren.

Orbit

FAKT
22.08.2009, 00:33
Ja, mac, und zwar auf ganz perfide Art und Weise, indem er Dich gleich noch als verständnislosen Diskussionspartner hin stellt!
Bisher fiel FAKT durch seine Lernresistenz und Sturheit auf und auch durch viele wirre Beiträge, in welchen meist sein Hang zu verschwörungstheoretischem Denken zum Ausdruck kam. Doch nun will er offenbar auch mit durchtriebenen Mätzchen versuchen, die laufende Diskussion zu sabotieren.

Orbit

mac könnte sich einmal deutlich ausdrücken, was er meint.
Stattdessen wirft er alles in einen Topf und rührt kräftig um.
Damit keiner etwas versteht.
Einen Satz irgendwo aus einem Artikel reissen, so einen Satz mit einem anderen Satz, ebenfalls aus einem Artikel reissen, und dann miteinander vergleichen.
Was soll das?

Das ist irre.
Was anderes ist das nicht.


Neu aufgegriffene Frage:
Zu einer offenen These mit Frage, mit anschließend neuen Fragemöglichkeiten.
Diese Antworten können dann den Inhalt haben, die in den letzten Berichten grob angesprochen wurden.

Zunächst:
Belastung auf dem Flug zum Mars, ist es unmöglich?

http://www.giga.de/features/storyarchiv/00124494-rekord-auf-der-iss-laengster-weltraumaufenthalt/

Teilartikel Kopie:

Wenn Krikalev nun am 7. Oktober wieder zur Erde zurückkehren wird, hat er genau 800 Tage in der ISS verbracht - deutlich mehr als zwei Jahre also! Es ist bereits die sechste Allmission des 46jährigen Russen.

Warten wir es ab, wie dieser Mensch aussieht.
Er wird wohl viele Hilfskräfte brauchen, um sich erholen zu können.
Eine Station voller Hilfe, die man auf dem Mars nie zu erwarten haben wird.
Krikalev ist damit jedoch nicht den Bedingungen ausgesetzt die eine Strahlungsbelastung zum Mars bedeuten würde. Ohne den speziellen Schutzgürtel der Erde, der die ISS schützt.

Einem Versuch für einen Aufenthalt auf dem Mond von 800 Tagen, das wäre eine realistische Strahlenbelastung, wie es auf dem Flug zum Mars zu überleben wäre.

mathgeek007
22.08.2009, 15:48
hallo ihr lieben!

Ich bin neu hier im Forum und habe mit Begeisterung euer holpriges Gespräch verfolgt.
Ich habe jedoch das Gefühl, dass Ihr so langsam aber sicher vom Kern der Diskussion abschweift. Deshalb möchte ich die zentralen Punkte nocheinmal aufgreifen.
Man möchte gerne zum Mars reisen. Die Reise wird sehr teuer. Das steht außer Zweifel.
FAKT: Du brauchst dir um den Marsstaub keine Sorgen zu machen. Soweit ich es richtig in Erinnerung habe, hat mac seinen Taschenrechner und die Hilfsmittel der Analysis bequemt und uns ein paar nützliche Werte mitgeteilt über den Impuls und die kinetischen Energie um die Sandkörner.

Was wohl vielmehr ein Problem darstellt als die Energie und der Impuls der Körner ist in meinen Augen das Ausmaß eines ordentlichen Marssturmes, der gerne auch die halbe Oberfläche des Planeten bedeckt und wochenlang anhalten kann.
Ferner find ich wesentlich wichtiger, dass man über die Strahlungsbelastung redet. Die ist nämlich so weit ich weiß sehr hoch und gefährlich, da der Mars kein Magnetfeld hat.

Meine Fragen sind nun geologischen Ursprungs:
1. Warum hat der Mars kein Magnetfeld? (die Gründe für die Erzeugung eines Solchen sind mir wohl bekannt, meine Frage zielt auf die Zusammensetzung des inneren des Planeten ab!)
2. Ist es tatsächlich gerechtfertigt eine oder mehrere Zwischenstationen auf dem Weg zum Mars einzurichten in Form von Raumstationen? Meines Erachtens nach werden diese nicht benötigt, da genug Nahrung mitgenommen werden kann und der Treibstoff sollte genügen. Ich finde es deshalb ungerechtfertigt, da die Koordinierung und vor allem die Errichtung wahrscheinlich mehr kosten würde, als der Marsflug selber!
3. Die große Preisfrage: Was sollen wir auf dem Mars? Ich persönlich halte es für nahezu unmöglich ihn jemals zu kolonisieren. In meinen Augen taugt er allerhöchstens zur Erforschung neuer Technologien die uns auf eine Kolonisierung vorbereiten würden. Wie stehts da um den Jupitermond Europa? In meinen Augen ist er die Reise mehr wert...

Danke für eure Antworten!

LG Maik

Orbit
22.08.2009, 16:04
Hallo mathgeek007
Zu 1. Schau hier:
http://www.astronews.com/news/artikel/2007/06/0706-002.shtml

Und willkommen im Forum!
Orbit

_Mars_
22.08.2009, 16:08
Ferner find ich wesentlich wichtiger, dass man über die Strahlungsbelastung redet. Die ist nämlich so weit ich weiß sehr hoch und gefährlich, da der Mars kein Magnetfeld hat.

Also am Mars mit seiner doch vorhandenen Atmosphäre ist man 1000 mal besser geschützt als im freien All, und auf der Erde halt noch besser als am Mars, da es zusätzlich noch ein Magnetfeld gibt.


Ist es tatsächlich gerechtfertigt eine oder mehrere Zwischenstationen auf dem Weg zum Mars einzurichten in Form von Raumstationen?

Definitv nein.
Das kostet seeeeehr viel mehr und ausserdem muss man dann noch mehr Zeit im All verbringen (Strahlung, Schwerelosigkeit wenn nicht künstliche SK herrscht). Andockmaneuver sind auch nicht ganz ungefährlich.

Es kommt auch drauf an wie man zum Mars will - schnell und billig aber mit kleinerer Nutzlast: Mars Direct

Oder eben ein fettes Battlestar-Galactica Raumschiff, das über Jahre fliegt



Was sollen wir auf dem Mars? Ich persönlich halte es für nahezu unmöglich ihn jemals zu kolonisieren.

Also 1. Geht das sehr wohl. Es gibt Wasser (für Pflanzen, zum Trinken, als Treibstoff), Stickstoff (Atmen), Kohlendioxid (Für Pflanzen, zur Sauerstoffgewinnung, zur Erzeugung von Plastiken mithilfe von Wasser), Metalle (in Lagerstätten und an der Oberfläche in chem. gebundener Form), Atmosphäre (als einziger Himmelskörper könnte man am Mars Pflanzen direkt am Sonnenlicht wachsen lassen, da er gegen Solar-Flares geschützt ist) ...

Man kann eine Basis darauf errichten (mehrere Landungen auf der selben Stelle, Habitate verbleiben und werden zusammengekoppelt) und später auch mehrere Basen.

Terraformung ist möglich.



Was will der Mensch auf der Erde, am Mars, im Weltall? Warum gehst du arbeiten? Warum ...
Immer alles hinterfragen... Ist erlaubt aber man sollte doch auch ml etwas aus neugier tun können.
Dabei wachsen neue Technologien, die Menschheit, die Wirtschaft,...

Orbit
22.08.2009, 16:17
Zitat:
Was sollen wir auf dem Mars? Ich persönlich halte es für nahezu unmöglich ihn jemals zu kolonisieren.

Also 1. Geht das sehr wohl.
...sagt _Mars_ himself, und das will was heissen! :)

_Mars_
22.08.2009, 16:59
Naja, in dieser verrückten Welt ist nahezu nichts unmöglich - einiges ist halt eher unwahrscheinlich...

unmöglich ist es sicherlich nicht - es ist auch nicht unmöglich den Mond zu kolonisieren. Wir waren schon dort. Wenn man eine Station wie die ISS erhalten kann, wieso nicht?

FAKT
22.08.2009, 21:58
Naja, in dieser verrückten Welt ist nahezu nichts unmöglich - einiges ist halt eher unwahrscheinlich...

unmöglich ist es sicherlich nicht - es ist auch nicht unmöglich den Mond zu kolonisieren. Wir waren schon dort. Wenn man eine Station wie die ISS erhalten kann, wieso nicht?

Zu
unmöglich:
Mit Formeln kann man einiges beweisen. Davon ist jeder überzeugt.
Aber eine Vorstellung machen, das ist da schon etwas anderes.
Etwas für den einen etwas weniger für den der die Formeln eben besser kennt und versteht.

Zur einfachen besseren praktischen Vorstellung könnte folgende Fragestellung nützlich sein oder etwas helfen. Zur Antwort sind auch Formeln gut, dann in einem anderen Textabschnitt. Formeln können immer weiter helfen. Immer.
Besonders wenn man die Frage nicht komplett beantworten kann.

Allso z.B.:
Ich habe ein Kunstsegelflugzeug auf der Erde. Ich kann es mit einer elektrischen Seilwinde eine Höhe von 500m bringen.
1. Was würde mit dem selben Kunstsegelflugzeug auf dem Mars passieren?
2. Müsste die Seilwinde schneller drehen?
3. Würde es unter 200m oder ähnlich garantiert nicht mehr tragen?
4. Wie viel % mehr Geschwindigkeit müsste das Kunstsegelflugzeug haben (im Gegensatz zur Erde) um nicht abzustürzen?
5. Wie hoch wäre das Startgewicht, wie hoch das Landegewicht?
6. Wie viel mehr Spannweite bräuchte das Segelflugzeug um nur mit 200 km/h landen zu können?

Für jede Antwort vielen Dank im voraus.

Gruß
f

Chrischan
23.08.2009, 01:30
Ich habe ein Kunstsegelflugzeug auf der Erde. Ich kann es mit einer elektrischen Seilwinde eine Höhe von 500m bringen.
1. Was würde mit dem selben Kunstsegelflugzeug auf dem Mars passieren?
2. Müsste die Seilwinde schneller drehen?
3. Würde es unter 200m oder ähnlich garantiert nicht mehr tragen?
4. Wie viel % mehr Geschwindigkeit müsste das Kunstsegelflugzeug haben (im Gegensatz zur Erde) um nicht abzustürzen?
5. Wie hoch wäre das Startgewicht, wie hoch das Landegewicht?
6. Wie viel mehr Spannweite bräuchte das Segelflugzeug um nur mit 200 km/h landen zu können?
Reicht nicht auch ein "normales" Segelflugzeug? Muß es unbedingt ein Kunstsegelflugzeug sein?

Zu den präzisen Fragen von Dir:
1. Kommt drauf an.
2. Wie schnell dreht sie denn sonst so?
3. Was trägt was unter 200m?
4. Wie schnell ist es denn auf der Erde?
5. Ein Segelflugzeug verbraucht keinen Treibstoff. Also Startgewicht = Landegewicht. Zum Startgewicht: Wieviel wiegt denn das Flugzeug auf der Erde und wieviel wiegst Du?
6. Kommt u.a. auf das Landegewicht an.



Für jede Antwort vielen Dank im voraus.
Bitte! :)

Chrischan
23.08.2009, 01:33
Noch ein Nachtrag:
Besorg dir doch X-Plane (einfach mal googeln). Da kannst Du jedes Flugzeug auch auf dem Mars testen. Und eigene Flugzeuge o.ä. kannst Du auch selbst entwerfen und testen...

jonas
23.08.2009, 05:07
Kann ein Segelflieger auf dem Mars fliegen?

Kommt drauf an. Auftriebsbeiwert, Schallgeschwindigkeit, Anstellwinkel, Temperatur, Geschwindigkeit, Flügelprofil, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Widerstandsbeiwert, Gewicht ...

Fakt, was willst Du eigentlich mit dem Segelflieger sagen? Daß er fliegt oder nicht fliegt? Daß ein Sandsturm seine Cockpitverglasung blind macht?

Hast Du eine Ahnung vom Segelfliegen? Oder von Segelfliegern, oder von Aerodynamik überhaupt?

FAKT
23.08.2009, 07:03
Kann ein Segelflieger auf dem Mars fliegen?

Kommt drauf an. Auftriebsbeiwert, Schallgeschwindigkeit, Anstellwinkel, Temperatur, Geschwindigkeit, Flügelprofil, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Widerstandsbeiwert, Gewicht ...

Fakt, was willst Du eigentlich mit dem Segelflieger sagen? Daß er fliegt oder nicht fliegt? Daß ein Sandsturm seine Cockpitverglasung blind macht?

Hast Du eine Ahnung vom Segelfliegen? Oder von Segelfliegern, oder von Aerodynamik überhaupt?


Du hast es mit ins Absurdum führen wie die Beulenpest.

Es sind Fragen. nicht mehr und weniger.
Beantworte eine oder mehrere Fragen.
Oder verzichte darauf, wenn du nicht kannst.

mathgeek007
23.08.2009, 10:01
also ick verstehe glaub ick schon FAKT´s Ansatz, oder worauf er hinaus will (glaub ick:confused:). Aber nichts desto trotz isses praktisch unsinnig über einen Segelflieger wie wir ihn auf der Erde nutzen nachzudenken.

Also als (momentan noch) freizeitlicher Mathematikbegeisterter hab ich mich mit Strömungsmechanik beschäftigt und analysieren dürfen, warum Flugzeuge überhaupt fliegen. Und vieles basiert auf Turbulenzerzeugung am hinteren Teil des Flügels (wenn man den Querschnitt betrachtet).
Da der Luftdruck aber so niedrig ist auf unserem roten Planeten halte ich den Einsatz von konventionellen Flugzeugen für relativ ineffizient. ICh denke man kann mit neuen Konzepten kommen, da man nun eine neue Umgebung mit ganz anderen Parametern hat. Flugzeuge dürfen voluminöser sein und müssen aber gleichzeitig wesentlich leichter sein (oder halt schneller).
Wie auch immer... worüber reden wir hier gerade? :D

LG

FAKT
23.08.2009, 10:17
also ick verstehe glaub ick schon FAKT´s Ansatz, oder worauf er hinaus will (glaub ick:confused:). Aber nichts desto trotz isses praktisch unsinnig über einen Segelflieger wie wir ihn auf der Erde nutzen nachzudenken.

Also als (momentan noch) freizeitlicher Mathematikbegeisterter hab ich mich mit Strömungsmechanik beschäftigt und analysieren dürfen, warum Flugzeuge überhaupt fliegen. Und vieles basiert auf Turbulenzerzeugung am hinteren Teil des Flügels (wenn man den Querschnitt betrachtet).
Da der Luftdruck aber so niedrig ist auf unserem roten Planeten halte ich den Einsatz von konventionellen Flugzeugen für relativ ineffizient. ICh denke man kann mit neuen Konzepten kommen, da man nun eine neue Umgebung mit ganz anderen Parametern hat. Flugzeuge dürfen voluminöser sein und müssen aber gleichzeitig wesentlich leichter sein (oder halt schneller).
Wie auch immer... worüber reden wir hier gerade? :D

LG


Ich würde dann einen Ballon (Pilot in Gondel) oder dick geformtes Flugzeug aus einer einzigen Tragfläche (Pilot innen) wählen, allerdings die Hohlräume mit Helium gefüllt.
Ob ein Antrieb mit Rotoren (mit Elektromotoren) eine Wirkung hätten?

Und für den Notfall:
Wäre ein Fallschirm sinnvoll?
Wenn ja, wie viel mal größer wäre dieser?

Alternativ gäbe es große Airbags.

Gruß
f

mathgeek007
23.08.2009, 12:44
Und für den Notfall:
Wäre ein Fallschirm sinnvoll?
Wenn ja, wie viel mal größer wäre dieser?

Alternativ gäbe es große Airbags.

Gruß
f

naja FAKT du musst dir die entsprechenden Gleichungen anschauen, und dann kannste dir dat ausrechnen. Ich kann die jetz nich aus dem Hut zaubern sozusagen, aber ich könnte dich auf Wikipedia verweisen, dass de da ma n bissl rumguckst. Ich selber würde folgenden Ansatz machen:
Ich würde mit der Schwerkraft arbeiten und sie mit dem Auftrieb gleichsetzen. Und wenn man den Auftrieb und die Marsanziehung weiß, dann kann man das gut rausbekommen über ein Oberflächenintegral (also für den Fallschirm meine ich)

Gruß Maik

mathgeek007
23.08.2009, 12:53
allerdings die Hohlräume mit Helium gefüllt.
Ob ein Antrieb mit Rotoren (mit Elektromotoren) eine Wirkung hätten?



naja also die Elektromotoren müssten schneller Drehen und die Rotoren müssten denke ich ein modifiziertes Schaufelprofil haben.

Hohlräume mit Helium füllen würd ick lassen. Dat macht man auf der Erde mit Hohlräumen von Passagierflugzeugen auch nich.

Alles in allem müsste sich einfach nur einiges verändern, da wir es mit völlig neuartigem Wetter zu tun haben.

Zb. die Strömungslehre besagt, dass Luft auf der Erde bis 300km/h als inkompressibel angenommen werden kann. Auf dem Mars kann man diese Abschätzung ausdehnen auf das x-Fache.
Die Schwerkraft auf dem Mars ist geringer als auf der Erde. Demnach gäbe es reichliche Veränderungen bei der Konstruktion von Flugobjekten.

FAKT
23.08.2009, 14:36
naja also die Elektromotoren müssten schneller Drehen und die Rotoren müssten denke ich ein modifiziertes Schaufelprofil haben.

Hohlräume mit Helium füllen würd ick lassen. Dat macht man auf der Erde mit Hohlräumen von Passagierflugzeugen auch nich.

Alles in allem müsste sich einfach nur einiges verändern, da wir es mit völlig neuartigem Wetter zu tun haben.

Zb. die Strömungslehre besagt, dass Luft auf der Erde bis 300km/h als inkompressibel angenommen werden kann. Auf dem Mars kann man diese Abschätzung ausdehnen auf das x-Fache.
Die Schwerkraft auf dem Mars ist geringer als auf der Erde. Demnach gäbe es reichliche Veränderungen bei der Konstruktion von Flugobjekten.


Dass die Anziehungskraft auf dem Mars geringer ist als auf der Erde, das ist vorteilhaft. Aber eine 100-fach geringere Luftdichte macht mich sehr bedenklich.
Soll eine 5% tige größere Spannweite usw. als Modifikation richtig sein?
Wie hier:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/587/446323/text/
Teilartikel Kopie:

... eine Frage der Masse des Fluggerätes in Bezug zu den Möglichkeiten seines Antriebs. Bei der oben genannten Spannweite von 3,2m bei 2,5kg und einer Widerstandsoptimierten Streckung und Wölbung, könnte das Teil -nach meinen Berechnungen - mit einer etwa 5%tigen Vergößerung der Spannweite (unter Berücksichtigung von Streckung und Wölbung) auch auf dem Mars fliegen.

Anderes aus dem Internet:
http://www.space-odyssey.de/cgi-bin/snews/frame.cgi?/cgi-bin/snews/zeigen.cgi?2-99-9&snews
Teilartikel Kopie:

... würde das Flugzeug fünf Tage durch die Atmosphäre des Mars gleiten ...

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article768741/Mars-Flugzeug.html

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://news.cnet.com/i/bto/20080523/Panda_illustration.png&imgrefurl=http://news.cnet.com/8300-13639_3-42-2.html%3FcategoryId%3D9762292&usg=__fbDM5MB9_lOuVva0hDi4i5yWsSM=&h=288&w=167&sz=85&hl=de&start=101&um=1&tbnid=LmxxLUeLrle3nM:&tbnh=115&tbnw=67&prev=/images%3Fq%3Dx-hawk%26ndsp%3D20%26hl%3Dde%26lr%3Dlang_de%26sa%3DN %26start%3D100%26um%3D1

Entweder ...
http://marsairplane.larc.nasa.gov/science.html

... oder selbst modifizieren
http://images.google.de/images?ndsp=20&hl=de&lr=lang_de&um=1&sa=3&q=uav+vertically

So viel anders sehen die Flugobjekte nicht aus, die für den Mars konzipiert wurden.

1. Einfach zu verstehen ist:
Die Anziehungskraft auf dem Mars geringer ist als auf der Erde, das ist vorteilhaft und eigentlich einfach zu verstehen.
Ein größerer Rotor ist auch logisch.

2. Weniger einfach:
... aber das andere ist etwas unglaubwürdig, denn
eine 100-fach geringere Luftdichte macht mich sehr bedenklich.

3. Deshalb vermute ich:
So ein Flugobjekt funktioniert möglicherweise nur einmal, (nach Abbremsmanövern), dann trotzdem mit einer restlichen relativ sehr hohen Geschwindigkeit und relativ sehr hohen Gipfelhöhe.
Ich meine es ist eben nur einmal möglich, nach Eintritt in die Atmosphäre vom Mars.
Zum Starten von der Oberfläche vom Mars müsste so ein Objekt mindestens 3 mal größer sein, und trotzdem wäre eine relativ sehr hohe Gipfelhöhe ohne Raketenantrieb nie erreichbar.

Könnte ich wirklich richtig vermutet haben? :confused::o:cool::eek:



Gruß
f

Schmidts Katze
23.08.2009, 20:25
Segelfliegen auf dem Mars?
Oder Fallschirmspringen?

Ihr lasst euch auf jede Diskussion ein, die FAKT hier anzettelt.
So ein Unsinn.

SK

Orbit
23.08.2009, 20:37
FAKT rechnet einfach gerne, und weil er nicht rechnen kann, kommt er erst ins Philosophieren und dann zur VT: Die wirklichen Daten werden unter Verschluss gehalten, damit niemand der Wissenschaftsmafia auf die Schliche kommt.
Er wollte auch schon mal die Knorpelmasse in den Fussgelenken von Dinosauriern und deren Konsistenz berechnen, um zu überprüfen, ob die absurden Theorien von Adams und Konstantin Meyl über das Wachstum der Erde vielleicht nicht doch stimmen könnten.
Orbit

FAKT
23.08.2009, 22:57
@Orbit
@Schmidts Katze



Immer ins Absurdum führen.
Was habt ihr eigentlich genommen so etwas ständig zu bringen?


Man sollte euch beide in ein Raumschiff setzen, dann 2 Jahre der kosmischen Strahlung aussetzen. In einer Distanz von 3 Monaten zur Erde.
Aber ohne automatische Rückholhilfe, nämlich dann würde weniger als ein Segeltuch von euch beiden übrig bleiben.

:D

jonas
23.08.2009, 23:25
Immer ins Absurdum führen.
Fakt, wenn man nicht weiß was ein Wort bedeutet, dann sollte man es besser bleiben lassen dieses zu verwenden.

Was habt ihr eigentlich genommen so etwas ständig zu bringen?
Das bringt derjenige, der ständig empört aufschreit und "Beleidigung" ruft

Man sollte euch beide in ein Raumschiff setzen, dann 2 Jahre der kosmischen Strahlung aussetzen. In einer Distanz von 3 Monaten zur Erde.
Aber ohne automatische Rückholhilfe, nämlich dann würde weniger als ein Segeltuch von euch beiden übrig bleiben.
Daß Du anderen Usern den Tod wünschst ist aber wirklich nicht nett.

FAKT
23.08.2009, 23:58
Elite, Elite

Kibo
26.08.2009, 16:07
Um mal zum Thema zurück zu kommen...
http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=3546
da ham wirs mit dem Schneefall

Bl4ck-H34d
29.09.2009, 11:56
FAKT, um nochmal zum Thema zurück zu kommen:

Wenn du interessiert daran bist, was fictiontechnisch so in nächster Zukunft machbar sein könnte kann ich dir den Film Space Odyssey empfehlen. Er ist wie eine Doku aufgebaut und versucht eine fiktive Reise zu den Planeten des Sonnensystems, darunter auch der Mars, mit zur verfügung stehenden Methoden effizient und sicher durchzuspielen.

Dort wirst du auch deine Marstornados und Stürme erleben können und ihre vermutete Wirkung auf ein Camp / Astronauten :)

Hoffentlich hilft dir das irgendwie weiter!

liebe Grüße,
Bl4cky

_Mars_
16.11.2009, 17:51
Mir brennt schon seit langem die Frage: kann man Vulkanische Eruptionen am Mars irgendwie vorraussagen??

Sissy
17.11.2009, 02:37
Mir brennt schon seit langem die Frage: kann man Vulkanische Eruptionen am Mars irgendwie vorraussagen??

Definitiv NEIN !!!

Das schaffen wir nicht einmal genau auf unserer guten alten Erde.

Bei Vulkanen, die sehr gut überwacht sind (Seismographen, Gasaustrittsmessungen, Temperaturmessungen, Veränderungen im Grundwasserpegel, Geländeverformung...) kann man sagen:

"Es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Eruption in den nächsten Tagen"

wenn sich vulkanischer Tremor auf dem Seismograph abzeichnet.

Aktive Vulkane in bewohnten Gebieten sind mehr oder weniger gut überwacht. Vulkane in abgelegenen Gebieten jedoch nicht. Und so werden wir immer wieder von Vulkanausbrüchen überrascht.

Sissy