PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : (Un)gleichzeitigkeit und (Nicht)synchronization



aether
06.03.2006, 14:17
(Un)gleichzeitigkeit und (Nicht)synchronization
von Robert Kocher

Der Fehlerteufel steckt im Detail! Der grundlegende Fehler in der einsteinschen Betrachtung der Relativität ist folgende (wohl absichtliche) Nichtberücksichtigung: Auch ein relativ ruhendes System bewegt sich auch relativ zum Lichtstrahl, es sei denn dies ist auch ein Lichtstrahl in derselben Richtung oder es wird vom Licht mitgeführt. (Als ob Einstein selbst den Lichtstrahl reiten oder sich selbst in derselben Richtung mit Lichtgeschwindigkeit fortpflanzen würde.)
Durch relative Ruhe zu seinem eigenen System, kann man nicht automatisch auch zum Licht relativ ruhend, geschweige denn absolut ruhend werden.
Einstein verwechselt (absichtlich) Bewegungen, bzw. Lichtfortpflanzungen, Vorgänge, bzw. Uhrgänge mit Zeitverläufe, um mit jedem Mittel die Absolute Zeit (Newtons) zu relativieren.
Das eigene (relative) Ruhsystem wird von Einstein wie ein absolut Ruhendes betrachtet und behandelt, wobei jedoch das bewegte System eigentlich mit der klassischen Auffassung betrachtet wird! Normalerweise müssen für beide dieselben physikalischen Gesetze gelten und diese müssen auch dementsprechend berücksichtigt werden, was aber Einstein nicht tut!
In der SRT wird es unterschlagen, daß die sogenannten relativ ruhenden Inertialsysteme eigentlich auch absolut bewegt sind, also auch absolute Distanzen zurücklegen mit einer absoluten Geschwindigkeit, wobei also Lichtsignale entsprechende Lichtwege zurücklegen müssen, die sich vom starren (mitbewegten) Abstand zwischen 2 starren (mitbewegten) Punkten dementsprechend unterscheiden, wofür also verschieden gerichtete Lichtsignale unterschiedliche Zeitintervalle benötigen.
Einstein nennt seine Systeme relativ ruhend, jeweils aus einem davon betrachtet - behandelt aber die Beziehung dazwischen stillschweigend derart, als ob sie eigentlich jeweils absolut bewegt, bzw. absolut ruhend wären.
Bei Einstein sind alle Beobachter gleichberechtigt nur aus dem Grund, daß alle (wie Einstein selbst) falsch denken und dementsprechend absurd handeln.
(Absolut) bewegte Beobachter begründen Gleichzeitigkeit auf gleiche Abstände (wobei jedoch die Laufzeiten in Wirklichkeit verschieden sind).
Relativ dazu ruhende Beobachter sind imstande instantan alle Ereignisse wahrzunehmen, ohne deren Signalübertragung!
Die schlichte Angabe „relativ ruhendes Inertialsystem“ ist unzureichend, zweideutig und irreführend (die zweite Bedeutung ist, daß dieses „relativ ruhende Inertialsystem“ sich eigentlich (absolut) bewegt). Also, muss man zumindest ein relatives Bezugssystem angeben, zu dem es sich bewegt (z.B. das Bezugssystem des Lichts).
Zwei voneinander entfernte Uhren können nicht synchronisiert werden, indem von ihrer geometrischen Abstandsmitte aus 2 Lichtsignale gleichzeitig ausgestrahlt werden (die bei ihren Ankunft die Uhren in Gang setzen) - denn keine von den folgenden Bedingungen werden von Einstein erwähnt und berücksichtigt:
a) das System, bzw. beide Uhren bewegen sich nicht relativ zum Licht (sind absolut ruhend)
b) die Lichtgeschwindigkeit wird trägheitsbedingt von der Bewegung der Quelle verändert
c) das Licht wird völlig mitgeführt (vom bewegten System der darin relativ ruhenden Uhren)
d) die LG wird durch radiale Veränderung des Äthers verändert (infolge der Bewegung des Systems)
Das Eichsystem, als bevorzugtes Inertialsystem, mag zwar die Effekte der Längenkontraktion und Zeitdilatation erfüllen, aber sonst kein anderes relativ dazu bewegtes IS.
Die SRT verlangt unbegründet und hinterlistig, daß man jedes IS als relativ ruhend zur Lichtausbreitung betrachten muss, obwohl jedes eigentlich bewegt ist.
Einstein bedient sich einer starren Strecke, einer Systemlänge, die eigentlich in Bewegung sein muss, denn für ihn gibt es kein absolutes Ruhsystem. Dementsprechend muss das Licht eine Strecke zurücklegen, die von der Systemlänge entsprechend abweicht:
Die Einsteinsche Synchronisation der Uhren durch Lichtsignale aus ihrer Mitte ist unmöglich, da sich auch dieses System (absolut) bewegt, in Bezug auf den Emissionspunkt (den man zumindest momentan als absolut ruhend betrachten kann) und auf den sich absolut fortpflanzenden Lichtstrahlen (-wellen, bzw. -quanten). Die Signalübertragung ist vom absoluten Lichtweg abhängig, bzw. von der absoluten Geschwindigkeit des Systems und Richtung der betreffenden Uhr. Dies muss wohl auch berücksichtigt werden. Dementsprechend ist es vollkommen absurd zu behaupten, auf diese Art und Weise gelänge die Synchronisation. Im Gegenteil: das ist eigentlich die Desynchronisation schlechthin!
Die Synchronisation scheint nur jedem mitbewegten (im System ruhenden) Beobachter zu gelingen, bzw. gilt die Gleichzeitigkeit nur relativ dazu (auch zur mitbewegten Lichtquelle). Also, im selben System haben die Beobachter nur den falschen Eindruck, daß die Uhren dieselbe Uhrzeit anzeigen, denn in Wirklichkeit wurden sie zu verschiedenen (absoluten) Zeitpunkten gestartet und funktionieren mit derselben (absoluten) Frequenz, unahängig von der Geschwindigkeit des Systems. Die Dopplereffekte werden sowohl durch die Bewegung der Quelle als auch durch die des Beobachters erzeugt, aber sie heben sich gegenseitig auf - sonst (bzw. für äußere, anders bewegte Beobachter) zeigen sie eigentlich nur Trugbilder der realen Uhren, bzw. des realen Zeitverlaufs.
Die relative Synchronisation ist äquivalent mit der absoluten Gleichzeitigkeit, ist aber nur ein Trugbild, ein Trugschluss, denn sie beruht auf eine absolute Nichtsynchronizität, bzw. Ungleichzeitigkeit. Genauso beruht eine relative Ungleichzeitigkeit auf eine absolute Gleichzeitigkeit. Ähnlich verwechselt die SRT Raum mit Zeit, Wirklichkeit mit Abstraktion, Natur mit Wahrnehmung, Absolutät mit Relativität u.s.w.

Dilaton
06.03.2006, 16:09
„Auch ein relativ ruhendes System bewegt sich auch relativ zum Lichtstrahl, es sei denn dies ist auch ein Lichtstrahl in derselben Richtung oder es wird vom Licht mitgeführt.“

Lest euch den Satz zehnmal durch. Das ist besser als Quatsch Comedy Club. Absolut geil.
Soll der auch ne Message rüberbringen?


„Durch relative Ruhe zu seinem eigenen System,..“
Hammmmmmer.


„Lichtfortpflanzungen“

Jetzt wird’s biologisch.


„Das eigene (relative) Ruhsystem wird von Einstein wie ein absolut Ruhendes betrachtet und behandelt, „

Armes Ruhesystem.


„ …, dass die so genannten relativ ruhenden Inertialsysteme eigentlich auch absolut bewegt sind …“

Dann müssten sich die absolut ruhenden Inertialsysteme relativ bewegen, oder?


„die sich vom starren (mitbewegten) Abstand zwischen 2 starren (mitbewegten) Punkten dementsprechend unterscheiden“

Was zum Teufel sind mitbewegte starre Punkte?


„behandelt aber die Beziehung dazwischen stillschweigend derart, als ob sie eigentlich jeweils absolut bewegt, bzw. absolut ruhend wären.“

Hey, wenn Du ständig dem Einstein Dinge unterstellst solltest du langsam mal anfangen Referenzen anzugeben. Kannst froh sein, dass der nicht mehr lebt, sonst hättest schon längst ne dicke Klage an der Backe kleben.


„Bei Einstein sind alle Beobachter gleichberechtigt nur aus dem Grund, dass alle (wie Einstein selbst) falsch denken und dementsprechend absurd handeln.“

Aha, bloß gut dass Einstein seine Beobachter nie beim Namen nannte.


„wobei jedoch die Laufzeiten in Wirklichkeit verschieden sind“

Ja ja, über den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Traumwelt sollten wir mal ausführlich debattieren.


„Relativ dazu ruhende Beobachter sind imstande instantan alle Ereignisse wahrzunehmen, ohne deren Signalübertragung!“

Ach wie gerne wäre ich ein absolut ruhender Beobachter. Dann würde mir in diesem Universum nichts mehr entgehen.


„schlichte Angabe „relativ ruhendes Inertialsystem“ ist unzureichend, „

Selbstdiagnose oder? Keiner außer dir benutzt diese Wortgruppe ohne das Anhängsel „ein zu … relativ bewegtes oder ruhendes„


„die Lichtgeschwindigkeit wird trägheitsbedingt von der Bewegung der Quelle verändert“

Das will ich detailliert begründet haben.


„Das Eichsystem, als bevorzugtes Inertialsystem,“

Europäisch, US Amerikanisch, … ?


„Die SRT verlangt unbegründet und hinterlistig,“

Wenn Theorien jetzt hinterlistig sind sollte ich am bestem sofort die Branche wechseln.


„dass man jedes IS als relativ ruhend zur Lichtausbreitung betrachten muss, obwohl jedes eigentlich bewegt ist“

Das will ich schwarz auf weiß mit Unterschrift.


„Die Einsteinsche Synchronisation der Uhren durch Lichtsignale aus ihrer Mitte ist unmöglich,“

Was für ne Mitte?


„Die Synchronisation scheint nur jedem mitbewegten (im System ruhenden) Beobachter zu gelingen,“

Hast bestimmt schon viele Dates verpasst.

aether
06.03.2006, 18:15
:D Ich hab selten so gelacht... mit (Krokodils)Tränen... Du scheinst ein ganz komischer Entartainer zu sein... Es ist aber eigentlich ulkig, wirklich ulkig... Leider hat sich hier und da ein falscher Ausdruck eingeschlichen... Tut mir leid, einiges ist ziemlich zweideutig, gar konfus... Nix für Ungut!
Aber falls Du hier als hartnäckiger Relativist und Lorentzinvariant auftritts - kannst Du wohl den besagten Satz auch 300.000 mal durchlesen und wirst nie kapieren können oder wollen, daß die "relative Ruhe" eigentlich mit der (absoluten) Bewegung äquivalent ist - vor allem, wenn gemäß Einstein nichts absolut ruhend sein kann (oder darf!).
Zwei parallele Lichtstrahlen sind in Gegenrichtung zwar jeweils mit der absoluten LG (c) unterwegs, bzw. zueinander mit der Relativgeschwindigkeit 2c. Zwei parallele Lichtstrahlen in derselben Richtung (ob beide mit c, c+v oder c-v) sind relativ zueinander in "relativer Ruhe". Wenn Einstein von einem Lichtstrahl mitgeführt werden könnte (das gönne ich ihm) - wäre er zu diesem Lichtstrahl "relativ ruhend" (jedoch in absoluter Bewegung mit c, c+v oder c-v).
Diese (nicht nur eigene) Aussagen bringen die berechtigte Message rüber, daß es auch Andersdenkende gibt, außer Beschränkte!

Zitat Dilaton: "Dann müssten sich die absolut ruhenden Inertialsysteme relativ bewegen, oder?"
- Sie müssen und können es zwar (praktisch) nicht, aber sie können und dürfen (theoretisch) als relativ bewegte betrachtet werden - in bezug auf solche, die als relativ ruhend betrachtet werden (und das tut eben auch die SRT!)

- Nicht "mitbewegte starre Punkte" - zum Teufel noch mal! - sondern starre (mitbewegte) Punkte...

- Na ja, du bist ja auch nicht gerade der Advocatus Diaboli!

Zitat Dilaton: "Aha, bloß gut dass Einstein seine Beobachter nie beim Namen nannte."
- Bei dieser echt geilen Aussage kann ich kaum noch aufhören (schallend) zu lachen!

Zitat Dilaton: "Ja ja, über den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Traumwelt sollten wir mal ausführlich debattieren."
- Wirklichkeit = Absolutät
- Traumwelt = Relativität

Zitat aether: „Relativ dazu ruhende Beobachter sind imstande instantan alle Ereignisse wahrzunehmen, ohne deren Signalübertragung!“
- Anstatt "instantan" sollte man wohl oder übel "zugleich" lesen - hier habe ich echt übertrieben, eigentlich wollte ich nur andeuten, daß gemäß SRT aus ihrer geometrischen Mitte (räumlich) gleichentfernte Ereignisse angeblich und (zunächst) unbegründet gleichzeitig empfangen werden können, trotz Signalübertragungen mit verschiedenen (absoluten) Geschwindigkeiten (c+v, bzw. c-v), denn die Anordnung ist ja nur "relativ ruhend" (zu was auch immer - zu sich selbst wohl! - was auch absichtlich gar nicht präzisiert wird) - also, ein trügerischer angenommener fiktiver Zustand, der eigentlich eine absolute, reale Bewegung (mit v ist) gemäß der einsteinschen Voraussetzung, daß gar nichts absolut ruhend sein kannn...
Ich kann ja auch nichts dafür wenn Albert sich immer wieder selbst widerlegt und seine Aussagen schliesslich "ad absurdum" führt... Er zieht uns allen in seinem eigenen Teufelskreis!

Zitat aether: „die Lichtgeschwindigkeit wird trägheitsbedingt von der Bewegung der Quelle verändert“
- das war nur eine der aufgezählten theoretischen Bedingungen, welche die einsteinsche Synchronisationsanordnung nötig hätte, damit die ominöse Synchronisation ohne relativistischen Humbug und Tohuwabohu tatsächlich erfolgen könnte... brauche ich also nicht mehr zu begründen, was ich auch nicht behaupte...

„Das Eichsystem, als bevorzugtes Inertialsystem,“ = vielleicht die internationale, intergalaktische Hintergrundstrahlung...

Zitat Dilaton: "Wenn Theorien jetzt hinterlistig sind sollte ich am bestem sofort die Branche wechseln."
- Ich habe doch nur die SRT damit gemeint!

Zitat Dilaton: "Das will ich schwarz auf weiß mit Unterschrift."
- Das hat schon die ganze Welt längst bekommen... von Einstein...

Zitat Dilaton: "Was für ne Mitte?"
- die geometrische

Zitat Dilaton: "Hast bestimmt schon viele Dates verpasst."
Na ja, wer zu spät kommt, (den) bestraft die Geschichte (der Physik)...

War das alles?! Und so wenig geistreich... :eek:

Chrischan
06.03.2006, 20:08
Mal ernsthaft...

Ein komplexe Theorie oder ein komplexes Modell in einem Internetforum zu erläutern st schon sehr schwierig. Ich glaube, wenn die RT noch nicht bekannt wäre und Einstein würde versuchen uns hier seine sRT oder aRT zu erläutern, würden wir alle bestimmt oft genug nicht mitkommen oder es völlig falsch verstehen. Solch komplexe Dinge mit möglichst wenigen Worten, und dazu noch häppchenweise damit die Posts nicht zu lang werden, zu erläutern ist ohne "Unfälle" wohl kaum möglich.

Jetzt zum Thema:
Und bitte zeigt Gnade falls ich mich jetzt bei Einstein und/oder aether völlig verhaue...

Mit dem ganzen relativ ruhend und absolut bewegt möchte aether (glaube ich) nur darauf hinweisen, daß Einstein eine Annahme gemacht hat, die aether für unzulässig hält.
Wenn ich abends bei mir zu hause im Bett liege, kann ich mich und mein Bett (nach Einstein) als relativ ruhendes IS betrachten, wenn ich irgendwelche Experimente mit meiner Taschenlampe anstelle...
Nach aether darf ich dies aber nicht, da ich mich schliesslich doch bewege - Erdrotation, Bahngeschwindigkeit der Erde um die Sonne, Sonne um Milchstrasse, Milchstrasse um lokale Gruppe, usw.
In aether's Modell ist alles mehr oder minder abhängig von der Geschwindigkeit zum Universalraum (dem einzigen absolut ruhendem IS).

Dies halte ich zwar nicht unbedingt für eine berechtigte, aber durchaus legitime Annahme und eine entsprechende Diskussion würde mich auch interessieren. Ob sie nun zum Erfolg führt oder letztendlich für die Katz' ist, ist mir dabei erstmal egal.
Aus jeder (echten) Diskussion kann man schliesslich lernen...

aether
07.03.2006, 01:23
1) Wenn ich abends bei mir zu hause im Bett liege, kann ich mich und mein Bett (nach Einstein) als relativ ruhendes IS betrachten, wenn ich irgendwelche Experimente mit meiner Taschenlampe anstelle...
2) Nach aether darf ich dies aber nicht, da ich mich schliesslich doch bewege - Erdrotation, Bahngeschwindigkeit der Erde um die Sonne, Sonne um Milchstrasse, Milchstrasse um lokale Gruppe, usw.
3) In aether's Modell ist alles mehr oder minder abhängig von der Geschwindigkeit zum Universalraum (dem einzigen absolut ruhendem IS).
4) Dies halte ich zwar nicht unbedingt für eine berechtigte, aber durchaus legitime Annahme...

1) Relativ ruhend ist unzureichend - man muss immer präzisieren auf welches Bezugssystem.
2) Da laut Einstein nichts absolut ruhend sein kann (außer dem Raum), ist jedes relativ ruhende System eigentlich in (zumindest relativer) Bewegung, und diese erscheint mir doch wichtiger, realer als die eingebildete "relative Ruhe".
3) Man sollte zuerst erkennen, daß jedes sogenannte "relativ ruhende" System eigentlich bewegt ist, also zumindest eine Geschwindigkeit hat...
4) Aber genau hier liegt der Hase in Pfeffer! Der - in der "relativ ruhenden" Lichtuhr (relativ dazu) senkrechte - Lichtstrahl wird in jeder Lichtuhr und in jedem Interferometer (auch in "relativ ruhenden") trägheitsbedingt in Bewegungsrichtung geneigt (ohne Veränderung seiner Geschwindigkeit) - denn sonst könnte er nicht ständig genau (unabhängig von Geschwindigkeit und Richtung der Lichtuhr) reflektiert werden. Also, real, absolut betrachtet gibt es keinen wirklichen Unterschied zwischen 2 gleichschnellen Lichtuhren, nur weil man eine für "relativ ruhend" hält und die andere für nur "relativ dazu bewegt" betrachtet... (Das ist wirklich schräg!) Der reale Uhrgang ist tatsächlich abhängig nur von der absoluten Geschwindigkeit und nicht von den theoretischen Betrachtungen, ob "relativ dazu ruhend" oder ob "relativ dazu bewegt".
Ausserdem verwechselt Einstein Uhrgang mit Zeitverfliessen...

boman
07.03.2006, 13:57
Ich auch:
Einstein hat ja nie seine Theorie bewiesen! Er musste sich einen Mathematiker dazuholen. Die Lichtgeschwindigkeit ist abhängig von der Interferenz der EM Puls Quantisierung. Ergo ist bewiesen, dass sich das Zunutze-Machen von mathematischen Gleichungen als prinzipiell fehlerhaft erweist. Man kann das sehen wenn man das Licht eines Sterns an der Sonne entlangführt und beim überholen der Sonnenlichtstrahlen ausser Acht lässt.

in ferrum veritas
Boman

Dilaton
07.03.2006, 15:45
"Einstein hat ja nie seine Theorie bewiesen!"

Physikalische Theorien können nicht bewiesen werden. Sie können höchstens verifiziert werden.

Norwin
07.03.2006, 15:47
2) Da laut Einstein nichts absolut ruhend sein kann (außer dem Raum), ist jedes relativ ruhende System eigentlich in (zumindest relativer) Bewegung,
sry aether an der Stelle muss du dich wohl doch mal mit der ART beschäftigen ohne sie akzeptieren zu müssen. Aber Einstein beschrieb nie ruhende Systeme und auch keinen Raum im ganzen, dh. einen absoluten Raum auf den er sich bezog. Die Mathematische Beschreibung die hinter der ART steckt bezieht sich nur auf kleine Umgebungen in einer 4 dimensionalen Raumzeit. Bildlich gesprochen, etwas sowas wie ein Mensch mit im leern Raum mit Zukunft und Vergangenheit. Die Idee hinter der ART ist die Verknüpfung der Beobachtungen zweier Menschen durch Übergänge (mathematisch Transformationen). Aus solchen kann man dann Informationen über den "lokalen" Raum gewinnen. Bitte beachte aber, das hier selbst Einstein wusste, für einen Dritten Menschen sieht das ganze wieder anders aus, und solange ich keine Information über diesen habe, kann ich auch keine Transformation in dessen Bild machen.

Norwin
07.03.2006, 15:55
Ich auch:
Einstein hat ja nie seine Theorie bewiesen! Er musste sich einen Mathematiker dazuholen. Die Lichtgeschwindigkeit ist abhängig von der Interferenz der EM Puls Quantisierung. Ergo ist bewiesen, dass sich das Zunutze-Machen von mathematischen Gleichungen als prinzipiell fehlerhaft erweist. Man kann das sehen wenn man das Licht eines Sterns an der Sonne entlangführt und beim überholen der Sonnenlichtstrahlen ausser Acht lässt.

Wau, das ist krass! Also erst mal konnte Einstein an seinem mathematischen Model tatsächlich den Merkurperihel zeigen, und somit seinen Theorie indirekt beweisen. Und jeder gute theoretische Physiker weiss das man ab und zu einen Mathematiker fragen sollte, denn da gibt es schon Unterschiede, ein solches mathematisches Modell bedarf einer exaktheit und dabei eignen sich Mathematiker hervorragend, auch weil sie nicht unbedingt gleich alles als unphysikalische Lösung abtun! Zweitens was meinst du mit EM-Puls-Quantisierung, beachte bitte das der Welle Teilchen Dualismus (hier gibts genügen Experimentelle Beweise, siehe C60 Atome) gilt. Zudem bringst du da zwei Dinge durcheinander, Interferenz ist ein Wellen-Effekt, ein Puls kann man wohl als Teilchen betrachten. Und all dies kann man in mathematische Formel packen. (Sinuskurven, Wellenpakete) Also was soll diese dumme Behauptung?
Drittens, Licht das von hinter der Sonne kommt erfährt in der ART prinzipiell einen anderen Weg als Licht das von der Sonne ausgesendet wird, somit ergibt deine Aussage gar keinen Sinn, Licht überholt sich nicht.

aether
07.03.2006, 16:18
"Einstein hat ja nie seine Theorie bewiesen!"
Physikalische Theorien können nicht bewiesen werden. Sie können höchstens verifiziert werden.
Warum verlangen dann die Leute von mir, MEINE Theorie zu beweisen?! :confused:
Die Leute sollten selbst Meine Theorie (richtig) verifizieren (bevor sie diese kritisieren)! :D

aether
07.03.2006, 16:30
sry aether an der Stelle muss du dich wohl doch mal mit der ART beschäftigen ohne sie akzeptieren zu müssen. Aber Einstein beschrieb nie ruhende Systeme und auch keinen Raum im ganzen, dh. einen absoluten Raum auf den er sich bezog.
Ich bleibe doch innerhalb dieses Thema lieber bei der SRT.
Jeder Relativist sucht Zuflucht in die andere Parallelwelt der Relativitätstheorien, und wenn das auch nicht mehr hilft, entflieht der Lorentzinvariant in die QT... Von der Scheinwelt in die Alternativwelt, dann in die Wahrscheinlichkeitswelt u.s.w.u.s.f.

Norwin
07.03.2006, 20:06
Ich bleibe doch innerhalb dieses Thema lieber bei der SRT.
Jeder Relativist sucht Zuflucht in die andere Parallelwelt der Relativitätstheorien, und wenn das auch nicht mehr hilft, entflieht der Lorentzinvariant in die QT... Von der Scheinwelt in die Alternativwelt, dann in die Wahrscheinlichkeitswelt u.s.w.u.s.f.
Das ist ja gerade das Tolle an der ART und was meinst du warum es ART heißt, weil es gerade das spezielle verallgemeinert. Also in der ART geht man von der SRT aus, im lokalen, kleinen Umgebungen. Ungefähr so vorzustellen, als dass wenn du in deinem Auto aufs Gas trittst, du für sehr kleine Zeiten mit gleicher Geschwindigkeit fährst. Daraus ergibt sich dann, dass ich das was der Beobachter sieht für kurze Zeiten aus Sicht der SRT beschreiben kann. Daraus leiten sich nachher ja erst Metriken und Krümmung des Raumes her, da man so den Wandel dieser Grössen von einem ins anderer durch die SRT beschriebene System aufzeigt. :p

Daher aether, vll solltest du die ART erst mal verstehen bevor du sie abtust. Wie gesagt, ich hallte deine Theorien nicht für völlig falsch, und durch die Ähnlichkeit zu der Relativitätstheorie ist sie ein Ansatz der auch "richtig" sein könnte, doch hinter der ART steckt mehr als du denkst, und darauf könnten dich deine Gedanken dann auch führen.

Gruss Norwin

Norwin
07.03.2006, 20:11
Es gibt übrigens einen schönen Nachweis der ART, das Pulsar-System J0737-3039, bestehend aus einen Pulsar und einem zweiten massiven Körper die sich umkreisen. Da der Pulsar selbst als sehr genaue Uhr funktionier und kann man sogar die Eigenzeit des Systems ermitteln. An diesem System wurde 2005 die nach der ART sich ergebende Perihelbewegung nachgewiesen mit 16,9 Grad/Jahr. Deutlich mehr als beim Merkur.

aether
07.03.2006, 23:06
Das ist ja gerade das Tolle an der ART und was meinst du warum es ART heißt, weil es gerade das spezielle verallgemeinert. Also in der ART geht man von der SRT aus, im lokalen, kleinen Umgebungen.
Eben deswegen ist sie falsch, irrtümlich, irrelevant - weil sie die Wirklichkeit zerhackt und verzerrt durch Relativierung dieser "Hackteile" zueinander!

aether
07.03.2006, 23:15
Es gibt übrigens einen schönen Nachweis der ART, das Pulsar-System J0737-3039, bestehend aus einen Pulsar und einem zweiten massiven Körper die sich umkreisen. Da der Pulsar selbst als sehr genaue Uhr funktionier und kann man sogar die Eigenzeit des Systems ermitteln. An diesem System wurde 2005 die nach der ART sich ergebende Perihelbewegung nachgewiesen mit 16,9 Grad/Jahr. Deutlich mehr als beim Merkur.
"Eigenzeit" und "Zeitdilatation" sind Lug und Trug und die Zeit selbst ist Betrug! Ausserdem darf man doch nicht verwechseln: Uhrzeit mit "Eigenzeit", Zeitmessung mit kürzeren Maßstäbe mit "Zeitdilatation", (Un)Gleichzeitigkeit mit (Un)Gleichzeigrigkeit u.s.w.

Dilaton
08.03.2006, 15:44
""Eigenzeit" und "Zeitdilatation" sind Lug und Trug ... "

Warum so verbittert, hat dich ein Fachmann auf den Boden der Tatsachen geholt und damit dein Ego verletzt.
Du redest wie ein Politiker im Wahlkampf, oder ein Glaubensfanatiker bei der Predikt, aber ganz bestimmt nicht wie ein Wissenschaftler.

Norwin
08.03.2006, 17:17
Eben deswegen ist sie falsch, irrtümlich, irrelevant - weil sie die Wirklichkeit zerhackt und verzerrt durch Relativierung dieser "Hackteile" zueinander!
Wieder falsch aether, es wird nix zerhackt, sondern "geschmeidig" erst zusammengefügt, wobei diese kleinen Umgebungen sich überlappend aneinander reihen. Das ganze passiert so ineinander übergehend, das die unendliche Ableitung des Übergangs (wenn du die Mathematik kennst) immernoch stetig ist.

Norwin
08.03.2006, 17:23
"Eigenzeit" und "Zeitdilatation" sind Lug und Trug und die Zeit selbst ist Betrug! Ausserdem darf man doch nicht verwechseln: Uhrzeit mit "Eigenzeit", Zeitmessung mit kürzeren Maßstäbe mit "Zeitdilatation", (Un)Gleichzeitigkeit mit (Un)Gleichzeigrigkeit u.s.w.
Ich hab nie von einer Uhrzeit gesprochen! Eigenzeit ist bei einem Pulsar die Frequenz mit der er sozusagen aufleuchtet, und wenn man gerade die beiden Bilder vergleicht die man am Nachthimmel sieht kann man feststellen, das da eine Zeitdifferenz vorhanden ist, woraus man schliessen sollte, das Licht hat einen längeren Weg zurück gelegt! Von kurzen Massstäben hab ich dabei wieder nicht gesprochen, den jetzt hab ich ja eine andere Tatsache ausgenutzt, tatsächlich ist der Raum, bis auf die nähere Umgebung der Galaxie die dazwischen ist, Lorentz-Raum. Somit gibt es keine Störung im Lichtweg, ich kann also in aller Ruhe meine kleinen Massstäbe der Zeit zusammenlegen, da passiert nix. Der Effekt ist einzig und allein auf die Umgebung der Galaxie beschränkt und die kann ich mir als nahezu kugelsymmetrisch vorstellen (Idealfall der es auch macht), so und dann wird das Licht einfach durch die lokale Geometrie dieser Galaxiekugel gezwungen zwei Wege zu durchlaufen.

aether
08.03.2006, 20:52
Man kann und darf die Natur, die Naturphänomene, physikalische Effekte u.s.w interpretieren und argumentieren wie man will. Man braucht aber der dogmatisierten Theorie nicht ständig nachplappern... Sonst ist es Propaganda! Es ist doch törricht, ulkig, sich festzubeißen an einer unnötig, irrsinnig komplizierten, surrealen, grotesken Science-Fiction-Theorie. Es sei denn, man ist ein hartnäckiger "Gläubiger", oder weil man sonst sein Täglichbrot verliert...

aether
25.03.2006, 00:13
Jede absolute Bewegung, jede absolute Strahlung erfolgt eigentlich zwischen 2 absolut ruhenden Punkten, also die absolute Laufzeit (Lichtzeit) ist abhängig von der betreffenden absoluten (Licht)Geschwindigkeit, die aber auch von der absoluten Bewegung dessen (Bezugs)Systems beeinflusst werden kann. Die absolute (Licht)Geschwindigkeit, bzw. Lichtzeit ist abhängig vom Medium und dessen absoluter Bewegung (bzw. Geschwindigkeit) und (vor allem) von der radialen Veränderung der Äthereigenschaften, infolge der Bewegung des Bezugssystems durch den Äther hindurch!
Im Emissions- und im Empfangs- (bzw. im Reflektionsmoment) stimmen die betreffenden Punkte des bewegten Bezugssystems mit den entsprechenden absolut ruhenden Punkten des Universalraums überein, wobei Empfangs- und Reflektionspunkte sich erst durch die absolute Bewegung und die absolute Lichtfortpflanzung ergeben, verwirklicht werden (als Koinzidenzpunkt der beiden absoluten Vorgänge).
Die vom Empfänger gemessene Zeitspanne und die vom Licht beschriebene Lichtzeit ist dieselbe und absolut. Doch durch (absolute) Bewegung unterscheidet sich die (absolute) Lichtstrecke im (Eigen)system von der (absoluten) Lichtstrecke im Universalraum. Die Lichtstrecke im (Eigen)system ist unverändert, unabhängig von dessen Geschwindigkeit. Die Lichtstrecke im Universalraum ist abhängig von der relativen LG (von der absoluten Geschwindigkeit des Systems und von der absoluten LG)!
Wenn man den unveränderten Abstand zwischen zwei Punkten im (Eigen)System mit einem starren Maßstab misst, oder diesen mit der zur Zurücklegung benötigten Laufzeit (des Beobachters) berechnet, ist das Ergebnis unabhängig vom Bewegungszustand des Systems, denn alles wird mitbewegt.
Aber wenn man dasselbe mit der dazu benötigten Lichtzeit berechnet, ist das Ergebnis abhängig vom Bewegungszustand des Systems, falls das Licht nicht vollkommen mitgeführt wird, oder falls die LG nicht entsprechend verändert wird!
Wenn ein absolut ruhender und ein absolut bewegter Beobachter dasselbe Lichtsignal gleichzeitig am selben Ort empfangen, unterscheiden sich ihre Ermittlungen erheblich voneinander, da sie unterschiedlich lange Lichtwege erkennen. Sie schreiben der LG entsprechend verschiedene Werte zu: der mitbewegte bedient sich irrtümlich virtuellen, relativen Strecken und Geschwindigkeiten, der absolut ruhende verwendet reale, absolute Strecken und Geschwindigkeiten.
Ohne Bezug auf das (absolut) ruhende System kann keiner von ihnen feststellen, was eigentlich absolut gilt (in der absoluten Wirklichkeit geschieht): bewegt er sich selbst, die Lichtquelle oder beide, und in welcher Richtung, in welcher Richtung wird das Licht ausgestrahlt, stimmt diese auch mit der Fortpflanzung, was ist relativ, und was ist absolut u.s.w.?
Jeder Vorgang, jeder Uhrengang beinhaltet selbst die Relativierung zwischen 2 unterschiedlich schnell verlaufenden Vorgänge, von denen der relativ äußerst langsam Verlaufende in der SRT stillschweigend als absolut ruhend oder nichtverlaufend betrachtet wird, im Widerspruch zum Relativitätsprinzip.
Jede Uhr funktioniert absolut, mit ihrer eigenen Frequenz und synchron mit äquivalenten Uhren. Doch ein Beobachter bewegt sich immer relativ zum Trugbild (e.m. Abbild) eines Ereignisses, bzw. einer Uhr, so dass dieses dementsprechend früher oder später wahrgenommen wird, bzw. dass die Uhr scheinbar vor oder nach, schneller oder langsamer geht.
Mit derselben absoluten Geschwindigkeit bewegte äquivalente Uhren funktionieren gleich, synchron, mit derselben absoluten Periodendauer, bzw. sie messen dieselben absoluten Zeitintervalle, unabhängig davon, ob sie als relativ ruhend oder bewegt betrachtet werden, denn eigentlich alle bewegen sich absolut.
Uhren beschreiben, bzw. messen, nur die von ihnen periodisch zurückgelegten Zeitspannen, relativ zueinander, die abgelesen werden als Vergleich zwischen ihren Verlaufsgeschwindigkeiten, bzw. anderen Vorgängen. Doch jede Zeitmessung ist relativ zur Zeitlosigkeit, bzw. entlang der Zeitachse, sogar absolut.
Je nach Geschwindigkeit des eigenen (Inertial)Systems - unterschiedlich schnelle Uhrgänge (Vorgänge) teilen dieselbe absolute Zeitspanne in entsprechend unterschiedlichen Anzahlen unterschiedlich langen Perioden.
Falls die Zeit selbst fließt, bzw. verläuft wie ein Prozess, ist ihre Messung genau so relativ und sogar irreführend, wenn man nicht herausfinden kann, ob die restlichen Vorgänge, bzw. die Uhrgänge, vom universellen Zeitverlauf beeinflusst werden oder nicht.
Gegenwärtig kann man Körper, Bilder, Teilchen, Quanten, Lichtsignale, e.m. Informationen, m.e. und e.m. Felder aus der (eigenen oder ferneren) Vergangenheit empfangen und solche in die (eigene oder fernere, mögliche oder nur wahrscheinliche) Zukunft senden. Dies ist gleichwertig mit einer relativen Gleichzeitigkeit, die aber die äquivalente absolute Gleichzeitigkeit aller Ereignisse nicht unbedingt ausschließt. Falls dieses Konzept gültig wäre, gäbe es keine wahre, verlaufende, verändernde Zeit, sondern nur eine relative, virtuelle Zeit. Aber jedes Ereignis, jedes Signal, jede Information bewirkt eine bestimmte, entsprechende Veränderung, Umwandlung eines (Bewegungs)zustands, wobei die Wirkung immer der Ursache folgt und nicht auch umgekehrt - dies beschreibt den unumkehrbaren Zeitpfeil, also offenbar doch ein absolutes, allgemeingültiges Zeitverlauf.
Bewegungen, Veränderungen, Umwandlungen können auch Signale, Informationen dementsprechend verändern, so dass dadurch auch die benötigten Zeitintervalle verändert werden, aber nicht die Absolute Universalzeit selbst, die unabhängig davon, gleichmäßig verfließen könnte.
Die Wahrnehmung eines Ereignisses ist auch von der Art (Geschwindigkeit) des Signals abhängig, so dass dasselbe Ereignis nicht gleichzeitig mit allen Sinnen wahrgenommen wird (Blitz und Donner).
Ohne (bestimmten) Zeitverlauf gäbe es keine (bestimmbare) unterschiedliche Geschwindigkeiten, ja gar keine Geschwindigkeit, denn eine solche wäre sinnlos, absurd. Ohne absolute Zeitintervalle, ohne (universell gültige) konstanten Zeitverlauf wäre die Welt der Bewegungen, Wahrnehmungen, Umwandlungen, Wechselwirkungen, Effekten, das ganze Universum ein unbeschreibbares, undurchschaubares Chaos...
Jede Frequenz, jeder Zeitverlauf, jede Veränderung, jede Umwandlung, jede Entwicklung oder Entropie ist zwar an und für sich absolut, erscheint jedoch relativ anders, denn man nimmt jedes davon (den betreffenden Uhrgang) aus einer relativen Zeitlosigkeit wahr. Deswegen ist der absolute Zeitverlauf beinahe, anscheinend, unmöglich genau messbar, bzw. beweisbar...

aether
25.03.2006, 00:15
Die absolute Gleichzeitigkeit zweier (oder mehreren) Emissionen (Ereignisse) erfolgt nur unter bestimmten Voraussetzungen, entweder zufällig oder synchronisiert (im Verborgenen).
Der gleichzeitige Empfang zweier Emissionen (unabhängig davon, ob sie selbst absolut gleichzeitig sind oder nicht) verlangt noch mehr Voraussetzungen, die Erfüllung noch strengerer Bedingungen.
Zwei an den Orten A und B gleichzeitig zueinander ausgestrahlte Lichtsignale mit derselben absoluten Geschwindigkeit (c) treffen sich in der geometrischen Mitte (M) der absolut ruhenden Strecke (s) (zwischen A und B) nach der gemeinsamen Lichtzeit: t = s / 2c
Die zwei Emissionspunkte (A und B) und der Empfangspunkt (M) werden vom Lichtvorgang als (zumindest momentan) absolut ruhend beschrieben, obwohl alle 3 Punkte sich auch (absolut) bewegen (könnten).
Zwei gleichzeitige Emissionen (Ereignisse) an den Orten A und B können auf halber absoluter Strecke (s / 2) dazwischen (im Mittelpunkt M) zugleich (nach der Zeit t = s / 2c) wahrgenommen (empfangen) werden, unabhängig von der (absoluten) Geschwindigkeit des Empfängers und der Emitter, wenn beide Signale dieselbe absolute Geschwindigkeit (c) haben.
Unter dieser Voraussetzung wird das Licht im selben absoluten Punkt (im selben absoluten Raumabstand s / 2 zum absoluten Emissionspunkt (A oder B) und im selben absoluten Zeitabstand zum absoluten Emissionsmoment (t = s / 2c) empfangen, unabhängig von der Bewegung des Empfängers. Die zusätzliche Bedingung ist, daß der absolut bewegte Empfänger (M') zum richtigen Zeitpunkt (t) am richtigen Ort (M) ist. Denn an jedem anderen Ort empfängt er das betreffende Lichtsignal entsprechend früher oder später als das andere. Und zu jedem anderen Zeitpunkt befindet er sich an einem anderen Ort außerhalb vom absoluten Mittelpunkt (M) der absoluten Strecke (s) zwischen den absolut ruhenden Emissionspunkte A und B (wobei er das betreffende Lichtsignal entsprechend früher oder später als das andere empfängt).
Im Allgemeinen könnte ein Beobachter gleich entfernte gleichzeitige Emissionen (Ereignisse) in seinem Eigensystem auch gleichzeitig empfangen (wahrnehmen), nur wenn er (sein System) absolut ruhend wäre, denn die absolute (Licht)Signalzeit ist abhängig von der Relativbewegung zwischen Beobachter und (Licht)Signal, bzw. von der relativen Lichtgeschwindigkeit, die denselben Wert hat wie die absolute Geschwindigkeit der Lichtübertragung.
Die in der SRT angenommene, unbegründete, erzwungene Gleichzeitigkeit in der Mitte des Eigensystems gilt (bei derselben LG in beiden Richtungen) nur wenn die Mitte des Eigensystems absolut ruhend ist! Die vom "relativ ruhenden" (also absolut bewegten) Empfänger gemessene und die vom Licht beschriebene absolute Lichtzeit sind nicht gleich, denn die Weglänge im Eigensystem und der Lichtweg im Universalraum sind verschieden. Die Weglänge im Eigensystem (als virtuelle Lichtstrecke) ist unabhängig von dessen Geschwindigkeit unverändert. Der absolute, reale Lichtweg im Universalraum ist jedoch abhängig von der relativen LG!
Nur wenn der relativ ruhende Beobachter (M) und der absolut bewegte Beobachter (M') nicht räumlich übereinstimmen empfangen sie gar nichts gleichzeitig.
Unter bestimmten relativistischen, virtuellen Bedingungen sollte angeblich eine relative Synchronizität wahrgenommen werden, dessen Trugbild jedoch irrtümlich für eine gültige Gleichzeitigkeit gehalten wird, ja sogar gleichberechtigt mit einer absoluten Ungleichzeitigkeit derselben Ereignisse. (Haarsträubend!)
In Wahrheit, unter bestimmten, günstigen, realen (irdischen) Umständen ist die virtuelle Wahrnehmung (erdnaher Ereignisse) äquivalent mit der absoluten Wirklichkeit - absolut gleichzeitige weitentfernte Emissionen werden mittig auch (als) gleichzeitig empfangen, denn ihre (Licht)Signale legen unterschiedlich lange absolute Strecken zurück mit entsprechend unterschiedlichen absoluten Geschwindigkeiten...

aether
28.03.2006, 19:31
Siehe bitte auch meinen letzten Beitrag beim Thema "Realitätstheorie gegen Relativitätstheorie"! Du wirst es (hoffentlich) nicht bereuen... :D

aether
12.04.2006, 14:20
Es ist offensichtlich zu befürchten, dass infolge andauerndem, anstrengendem Studium der SRT unheimliche, unheilbare Wahnvorstellungen entstehen könnten... Also, bitte, mit Vorsicht genießen!
Meines Erachtens gibt es überhaupt keinen realen (abweichenden) Zeitablauf, geschweige denn einen von der relativen (!) Bewegung abhängigen "Ablauf" irgendeiner Einsteinschen "Eigenzeit".
Es gibt eigentlich nur unterschiedlich "laufende" (Licht)Uhren, bzw. unterschiedlich ablaufende reale Vorgänge. Manche sind nicht nur von der (Gravitations)Beschleunigung, sondern auch voneinander abhängig.
Von der (absoluten) Geschwindigkeit des Inertialsystems (in dem Lichtuhren ruhen) - falls die absolute LG durch Bewegung (der Masse) des IS unverändert wäre - könnte nur die Zeitanzeige betroffen sein, die eigentlich keine "Zeitdilatation" anzeigen würde, sondern eine reale, ABSOLUTE ABERRATION des Lichts in Bewegungsrichtung (eine "Streckung" des Lichtwegs), im Vergleich zum relativ senkrechten Lichtverlauf innerhalb der (relativ ruhenden) Lichtuhr.
Diese von Einstein unterschlagene absolute Lichtaberration ist also abhängig von der absoluten Geschwindigkeit (der Masse) des IS (LU) - dementsprechend abhängig ist auch die "Größe", der Wert des räumlichen, bzw. des zeitlichen "Lichtmaßes", der absoluten Frequenz der (Licht)Uhr - wovon also auch entsprechend die Anzahl der (Tick-)Takten der (Licht)Uhr abhängig ist (die angezeigt werden) - FALLS DIE ABSOLUTE LG DURCH BEWEGUNG (DER MASSE) DES IS UNVERÄNDERT WÄRE!!!
Doch auch wenn man diese ominöse Konstanz theoretisch gelten lässt - der Vergleich der Anzeige einer (Licht)Uhr mit der einer relativ langsameren (für relativ ruhend gehalten) entpuppt sich als von Einstein nicht nur irrtümlich, sondern auch hinterlistig als "Zeitdilatation" ausgelegte "Streckung des Lichtwegs"!
Durch (absolute) Bewegung verändert sich nicht die (absolute) Länge - im Vergleich zur relativen Lichtstrecke im IS, bzw. in der Lichtuhr (in dem man und sie ruht) - weder des IS noch des Universalraums - sondern nur die sich durch Messung ergebende mathematische Strecke, bzw. die von Licht beschriebene absolute (Licht)Wegstrecke (im absolut ruhenden Universalraum).
Dementsprechend würde sich nur das dadurch beschriebene, angezeigte, vorgegaukelte, hypothetische (Licht)zeitmaß verändern, bzw. die Frequenz, der Uhrtakt, die Geschwindigkeit des Uhrgangs (in der absolut "ruhenden" Universalzeit) - weder die "Eigenzeit" des bewegten IS noch die "Ruhe" der Universalzeit - im Vergleich zur ermittelten Zeitspanne (die sich z.B. aus der Höhe der Lichtuhr und der angenommenen LG c ergäbe).
Aber dies gilt nur im Ausnahmefall, in dem die LG von der Bewegung (der Masse) des IS (der Lichtuhr) unverändert bleiben würde, denn sonst (im Normalfall) "gehen" alle äquivalenten Uhren (alle gleichgroße Lichtuhren) gleich schnell, gleichzeitig, also, falls gleich gestartet, auch synchron - eben durch entsprechende Überlichtgeschwindigkeit, infolge der Veränderung der Äthereigenschaften durch die Bewegung (der Masse) des Lichtuhr mitführenden Inertialsystems)!
Nur eine ABSOLUT ruhende (Licht)Uhr könnte eigentlich so funktionieren, wie Einstein es von einer RELATIV ruhenden (also ABSOLUT BEWEGTEN) infantil verlangt, und nur eine solche könnte die Zeit, bzw. den Zeitverlauf anzeigen, die/den Einstein seiner zuschreibt, in dem er ihr dies vorschreibt!
Die durch Messung infolge der Bewegung, bzw. Lichtfortpflanzung angezeigten, bzw. beschriebenen Raum- und Zeit- Größen, bzw. Werte sind zwar absolute jedoch abstrakte, abhängige, (in Ausnahmefälle) veränderbare mathematische Parameter, die äquivalent sind mit den tatsächlich zurückgelegten absoluten Raumintervalle und mit den (vielleicht nur intuitiv, virtuell) beschriebenen Zeitspannen (der "ruhenden" Universalzeit).
Im Grunde genommen spielt es überhaupt keine Rolle, ob, wie schnell Uhren funktionieren und was sie anzeigen, ob und wie schnell Uhren bewegt werden, bzw. ob und wie schnell Uhren funktionieren und was sie anzeigen, FALLS sie bewegt werden und wie schnell auch immer, unabhängig davon ob relativ oder absolut (auch betrachtet)...
In jedem Fall sind Uhren (auch ihre Anzeigen) und (Eigen)Zeiten, bzw. Uhrgänge und Zeitflüsse unabhängig voneinander, und man sollte sie auch nicht miteinander verwechseln, denn Uhren (Anzeigen) sind real und Uhrgänge sind an sich absolut (auch wenn sie untereinander relativiert werden können), doch Zeit und Zeitflüsse sind nur hypothetisch, intuitiv, virtuell...
Wenn man (wie Einstein) Zeitigkeit mit Zeigrigkeit verwechselt kommt man in Teufelsküche, denn dann kann man auch zwischen (Un)gleichzeitigkeit und (Un)gleichzeigrigkeit nicht mehr unterscheiden... Bei dem ist also Malz und Hopfen verloren!
Deswegen kann man die Uhranzeige absolut realistisch als Raummessung oder "relativistisch" fiktiv als Zeitmessung ("Eigenzeit") auslegen, denn mit zeitlichen Begriffen kann man mehr oder weniger alles vorgaukeln, was ausgeklügelte Gedankenexperimente dem gesunden Menschenverstand und der entfesselten Vorstellungskraft erlauben!
Obwohl jeder Uhrgang, jeder Vorgang eine andere "Eigenzeit" vorgaukeln mag (die auch zu einer anderen relativierbar ist) - beschreibt jeder Prozess durch seinen absoluten (wenn auch zu einem anderen relativierbaren) Verlauf, bzw. durch seine (eigene) absolute Frequenz: absolute Zeitspannen, bzw. absolute (eigene) Zeiteinheiten, entlang der unendlichen, unveränderbaren, unbewegten Zeitachse (dessen Pfeil die universelle unumkehrbare Ablaufrichtung bestimmt).
Wer unbedingt darauf erpicht ist, kann sich eine (oder mehrere) andere(n) (Eigen)zeitachse(n) ausmalen, die er auch nach Belieben für relativ ruhend oder relativ bewegt hält, bzw. betrachtet, und die, je nachdem, nur relativ oder gar absolut veränderbar, ja sogar drehbar sein dürfen (oder auch nicht)...
In Wirklichkeit aber geschieht alles absolut gleichzeitig (auch wenn nicht alles absolut gleichzeigerig ist oder erscheint) - was relativ ungleichzeitig erscheint (auch wenn absolut gleichzeigerig ist) - in einer (vielleicht nur scheinbar) kontinuirlicher Gegenwart (die einzige Realität mit unzähligen Relativitäten ihrer unzähligen Aspekten), in der sich Vergangenheit als ein Trugbild entpuppt und Zukunft als wahrscheinliche Möglichkeit entfaltet...

Bewegt
12.04.2006, 15:05
In Wirklichkeit aber geschieht alles absolut gleichzeitig (auch wenn nicht alles absolut gleichzeigerig ist oder erscheint) - was relativ ungleichzeitig erscheint (auch wenn absolut gleichzeigerig ist) - in einer (vielleicht nur scheinbar) kontinuirlicher Gegenwart, in der sich Vergangenheit als ein Trugbild entpuppt und Zukunft als wahrscheinliche Möglichkeit entfaltet...
Nach Deiner Definition; Hat Deine Existenz dann eine Vergangenheit gehabt, in der diese Gedanken schon immer enthalten waren? Ich versuche, das zu verstehen, aber es fällt mir schwer. Existiert dann überhaupt das Individuum, weil ja dann alles gleichzeitig wäre, wieso hat das Leben von jedem einen Verlauf (wieso gaukelt das Leben einen Verlauf vor)?
Die Zeit ginge dadurch verloren, aber habe ich nicht gerade wieder Zeit gebraucht, diesen Text einzutippen? Das wirkt auf mich sehr seltsam, wenn ich diesen Text in Wirklichkeit gleichzeitig eingetippt haben soll und nur mein Geist gaukelt mir einen Verlauf vor!?

aether
12.04.2006, 16:06
Materie und Energie befinden sich in stetiger Umwandlung und Bewegung, und sie gaukeln uns durch diese Vorgänge vor, daß auch die hypothetische Zeit in Bewegung wäre, bzw. die Ereignisse in Umwandlung wären, zwischen den "Zeitzuständen": Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit...
Aber nur die Gegenwart ist die einzige Realität, samt ihrer unzähligen Relativitäten ihrer unzähligen Aspekten...
Jedes wahrscheinlich mögliche virtuelle (zukunftige) Ereignis muss sich erst und nur in der sich dadurch ständig verändernden Gegenwart verwirklichen oder verwirklicht werden, und schon dadurch entschwindet das in den Abgrund der Vergangenheit, in den virtuellen Speicher des Universums...

Bewegt
12.04.2006, 21:58
Materie und Energie befinden sich in stetiger Umwandlung und Bewegung, und sie gaukeln uns durch diese Vorgänge vor, daß auch die hypothetische Zeit in Bewegung wäre, bzw. die Ereignisse in Umwandlung wären, zwischen den "Zeitzuständen": Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit...
??, ist das wie ein unbewegter Rahmen um ein bewegtes Bild gemeint? Ungefähr so wie ein Film im Kino, in dem Licht auf einer Leinwand die Illusion von Raum und Erlebnis erzeugt, obwohl sich die Leinwand nicht räumlich öffnet? Wenn wir uns in so einem Film befinden, dann messen wir mit Zeit den Filmverlauf und nicht die Leinwand, so ungefähr? Aber die Leinwand erfährt durch den Film doch irgendwie auch eine Wandlung, als wenn gar kein Film auf ihr abgebildet würde.?

Aber nur die Gegenwart ist die einzige Realität, samt ihrer unzähligen Relativitäten ihrer unzähligen Aspekten...
Jedes wahrscheinlich mögliche virtuelle (zukunftige) Ereignis muss sich erst und nur in der sich dadurch ständig verändernden Gegenwart verwirklichen oder verwirklicht werden, und schon dadurch entschwindet das in den Abgrund der Vergangenheit, in den virtuellen Speicher des Universums...
Genau diese Wandlung habe ich als den Wert Zeit begriffen. Obwohl ich Zeit ansich nicht begreife! Was mir auch schleierhaft ist, wieso Erinnerung durch die Zeit hindurch im Geist weitertransportiert werden kann, und dieser Vorgang (per Definition) Zeit benötigt. Die Erinnerung an Vergangenes ( Bilder, Geräusche, Gefühl, Geschmack, Gedanken, Geruch, Formen, Bewegungen, Charisma, Abstände, Temperatur und Mischungen dieser Dinge ) findet ja immer in "diesem Moment" statt, aber den Ablauf der verschiedenen Erinnerungen würde ich schon als zeitliche Abfolge definieren. Gelegentlich vergisst man auch etwas, an das man sich erinnern möchte.:confused: Wieso will ich mich manchmal an was erinnern, das ich schon vergessen habe und dann fällt es mir wieder ein? ( :) Je mehr ich drüber nachdenke, um so rätselhafter wirds)(wieder?)

aether
13.04.2006, 00:00
Aber nein, die Umwandlung des Universums ist eher wie ein ewiges Theaterstück auf einer unendlichen Bühne, in welchem sich die Darsteller niemals drum kümmern, ob es irgendeine Zeit gibt oder wenigstens irgendeine Uhr gebaut werden könnte, welche die hypothetische Zeit irgendwie nachahmen oder gar ersetzen könnte...
Sie ahnen nicht einmal, daß sie selbst Uhren sind, die eine Illusion messen... und daß ihr Spiel den Ablauf der Zeit - eines ihnen fehlenden Hirngespinstes - sinnlos und niemanden vorgaukelt...
Für sie gibt es weder Erinnerung noch Vergessen... wie wir sie kennen... oder glauben zu kennen...
Unser Vergessen, unsere Erinnerungen (auch an die "Zukunft") sind eigentlich nur Launen des Gehirns, Hirngespinste, Trugbilder der Synapsen - verzweifelte, gescheiterte Versuche des Gehirns an die Unendlichkeit anzuknüpfen, die Ewigkeit anzuzapfen...
Kein Vorgang benötigt oder verbraucht Zeit, jeder scheint Zeit zu beschreiben, zu verbrauchen... Aber eigentlich jeder "verwirklicht", erzeugt nur die Illusion der Zeit, bzw. die Utopie des Zeitvergehens...

Bewegt
13.04.2006, 00:37
@aether
sorry, das kann ich nur bruchstückhaft erfassen, das ist mir sonst zu viel.:(
oupps, das bruchstück ist mir auch zu viel.:rolleyes:

aether
13.04.2006, 00:47
Tut mir leid! Ich werde mich demnächst deutlicher ausdrücken...
Fakt ist jedoch, daß die Zeitproblematik äußerst komplex ist... Und die Zeit an sich wird eigentlich vielleicht immer ein ungelöstes Rätsel bleiben... Anscheinend je mehr wir darüber spekulieren, je tiefer wir in dieses ominöse Geheimnis eindringen wollen...

Bewegt
13.04.2006, 00:54
@aether
so, ich muss akzeptieren, das ich an eine eigene grenze angekommen bin, jetzt schlafen! ;) (gäähn) :)

aether
13.04.2006, 09:46
@aether
sorry, das kann ich nur bruchstückhaft erfassen, das ist mir sonst zu viel.:(
oupps, das bruchstück ist mir auch zu viel.:rolleyes:
Ooobaaacht! Sollst bloß nicht dran ersticken! :eek:

aether
13.04.2006, 09:52
@aether
so, ich muss akzeptieren, das ich an eine eigene grenze angekommen bin, jetzt schlafen! ;) (gäähn) :)
Dann verlaße ich dich da, an deiner "eigenen Grenze" (des umnachteten Geistes), und ich schreite munter weiter ins "Reich der Erleuchtung"... :D

aether
13.04.2006, 18:18
Da die Zeit allgegenwärtig ist (als Illusion), ist und ereignet sich alles absolut gleichzeitig aber nicht gleichortig, nicht allgegenwärtig, also nur relativ ungleichzeitig - zwar im selben unermäßlichen Universalraum, jedoch in verschiedenen Eigenräumen, also nicht unbedingt im selben Raum, den jedes Teilchen, jedes Atom durch sein Ereignis (seinen Vorgang) beschreibt, Eigenraum, der u.U. mit bestimmten Eigenschaften (der e.m. Signalübertragung) ausgestattet ist...
Die allgemeinen und die lokalen (Äther)eigenschaften sind auch durch Bewegung einer schweren Masse hindurch vorübergehend veränderbar...
Und alles befindet sich in ununterbrochener Umwandlung und ständigen Übergang durch verschiedene, unterschiedliche Räume, und all das gaukelt uns vor: verschiedene, unterschiedliche Zeit(en), Zeitpunkte, Zeitspannen, Zeiträume, Zeitvergehen, Zeitausdehnung...

Bewegt
13.04.2006, 23:18
Ooobaaacht! Sollst bloß nicht dran ersticken! :eek:
@aether
Noch atme ich, leider hat jeder seinen eigenen Standpunkt. Prima, wenn Du es verstehst, ich verstehe es so nicht. Ich finde es irgendwie schattig heute.:(
Hoffe, das ändert sich wieder. Ruhe vor Ostern.:rolleyes: :)

aether
14.04.2006, 01:04
Danke, gleichfalls! :) Furchtbar nett von dir! ;)

aether
11.05.2006, 13:51
Also, kurz und bündig: unterschiedlich schnell bewegte Uhren funktionieren unterschiedlich schnell (relativ schneller als relativ dazu ruhende Uhren), jedoch messen und zeigen sie absolut gleichzeitig dieselbe absolute (statische) Zeitspanne an, mit/in unterschiedlich großen (räumlichen) Maßstäben!

aether
14.05.2006, 23:16
Die von der SRT unterschlagene absolute Wahrheit über die relative Wirklichkeit der einsteinisch vorgegaukelten "Konstanz der Lichtgeschwindigkeit"

Gemäß dem Galileischen Relativitätsprinzip darf zur Beschreibung der Kinematik jedes Inertialsystem herangezogen werden - also, auch jedes elektromagnetische Signal (z. B. Lichtsignal). Demzufolge und gemäß der Gallilei-Transformation gilt die Geschwindigkeit jedes e.m. Signals nur relativ zu einem beliebigen Inertialsystem (Bezugssystem): c+-v, wobei c und v auch nur relativ zu einem dritten IS gelten u.s.w.u.s.f.
Wenn diese Relativierung nicht unendlich weiter (ad absurdum) geführt werden soll, wäre es vernünftig ein bevorzugtes, ja sogar absolutes (absolut ruhendes) Bezugssystem vorauszusetzen und zu berücksichtigen (den Universalraum), in dem die Geschwindigkeit (unbeeinflusster) e.m. Signale absolut isotrop (mit c) wäre.
Jede Bewegung, bzw. Geschwindigkeit ist an sich absolut, auch wenn diese angeblich unmöglich ermittelbar sein soll!
c könnte die (sogar isotrope) Relativgeschwindigkeit e.m. Signale in Bezug auf ein relativ ruhendes (also absolut bewegtes!) IS sein (in dem der Beobachter zwar relativ ruht, jedoch absolut mitbewegt wird!) unter folgenden Voraussetzungen:
1) die (absolute) Ausbreitung der von diesem IS oder von einer systemverbunden Quelle emittierten e.m. Signale unterliegen der ungestörten Überlagerung der (absoluten) Bewegungen - entweder ballistisch oder durch Mitführung oder infolge beider Effekte (klassische Annahmen).
2) die (absolute) Geschwindigkeit der e.m. Signale wird lokal radial verändert, durch die (absolute) Bewegung des IS - wahrscheinlich durch den Äther, dessen Eigenschaften (Permeabilität und Dielektrizitätszahl) dadurch lokal radial verändert werden (meine bescheidene Auffassung).
Demzufolge gibt es:
a) eine einzige absolute isotrope Geschwindigkeit e.m. Signale (c), in Bezug auf den absolut ruhenden Universalraum (unabhängig davon, ob es einen Lichtäther gibt oder nicht).
b) unzählige absolute Geschwindigkeiten e.m. Signale: c+-v (nicht nur c) - in Bezug auf den absolut ruhenden Universalraum (unabhängig davon, ob es einen Lichtäther gibt oder nicht).
c) unzählige Relativgeschwindigkeiten e.m. Signale (c+-v) - in Bezug auf beliebige IS (die zwar für relativ ruhend gehalten werden können, jedoch in absoluter Bewegung mit v sind!)
d) relative isotrope Geschwindigkeiten e.m. Signale (c) - unter bestimmten Umständen - innerhalb des (absolut) bewegten IS, das für (relativ) ruhend gehalten wird (z.B. die Erdnähe), und in dem der Beobachter zwar (relativ) ruht, jedoch in absoluter Bewegung ist!

Mark Striper
15.05.2006, 00:02
Unermüdlich, wie das Duracell-Häschen...:rolleyes:

aether
15.05.2006, 00:04
Danke, gleichfalls!

archaeus
15.05.2006, 16:35
Ihr alle könnt mich und aether am Arsch lecken!
:eek:

Mark Striper
15.05.2006, 16:52
Ihr alle könnt mich und aether am Arsch lecken!
:eek:

Na, gegen diese Wortgwandheit haben wir natürlich keine Chance.
Weiter so ! :p

archaeus
15.05.2006, 21:00
Na, gegen diese Wortgwandheit haben wir natürlich keine Chance. Weiter so ! :p
...weil ihr ja so einfältig seid!
:eek:

archaeus
15.05.2006, 21:12
...und doch bewegt sich absolut das relativ ruhende Bezugssystem... die absolute Lichtgeschwindigkeit wird auch dadurch verändert, relativ gemessen, falsch ermittelt und alles irrtümlich ausgelegt... nur der Äther ist unendlich und ewig absolut ruhend... und die gestauchten Räume und die gedehnten Eigenzeiten sind nur größenwahnsinnige Hirngespinste, die noch herumgeistern in engstirnigen, elendigen Rattenköpfe!
:D

archaeus
16.05.2006, 10:10
Offensichtlich konnte keiner von euch die stichhaltigen Auffassungen aethers richtig kritisieren, geschweige denn widerlegen!
Dadurch erscheint die SRT nur noch als Gespenst...
:rolleyes:

Hosch
16.05.2006, 10:12
Eigentlich langweilig, immer das selbe :)

archaeus
16.05.2006, 10:54
Warum quatscht ihr denn alle noch um den heissen Brei herum, wenn aether schon alles stichhaltig erklärt und erläutert hat!
:confused:

archaeus
16.05.2006, 11:05
Eigentlich langweilig, immer das selbe :)
...ist nur eure Ignoranz, Engstirnigheit, Sturheit u.s.w. :(

absolut
17.05.2006, 00:11
aether :mad: lässt grüssen:

"Die SRT setzt ausgerechnet die berühmt-berüchtigten Raum- und Zeiteffekte voraus, die sie eigentlich angeblich herleitet und zwar erst im Endeffekt, also genau das, was sie eigentlich nur herzaubert, durch Vorgaukeln.
Von vornherein wird unbegründet und stillschweigend angenommen, es gäbe keine Relativbewegung, bzw. -geschwindigkeit zwischen e.m. Signale (Lichtimpulse) und dem als relativ ruhend betrachteten Inertialsystem (Bezugssystem), bzw. den davon mitgeführten Quellen, Spiegeln und Empfängern (Beobachter) - obwohl jedes relativ ruhende IS eigentlich absolut bewegt ist!
Allein die fahrlässige Unterschlagung und Verharmlosung dieser Tatsache ist ein ungeheuerlicher Skandal!
Aber nicht genug davon, es wird ja immer krasser: auch zur Definition der Gleichzeitigkeit soll der relativ (zum relativ ruhenden BS!) bewegte IS nur als BS für relativ zurückgelegte Strecken und relativ beschriebene (vorgegaukelte) Zeitintervalle dienen, jedoch nicht auch für Relativgeschwindigkeiten des Lichts (bzw. des BS zum Licht)!
Dieselben Voraussetzungen könnten ja auch anders (als durch metaphysikalische Raum- und Zeiteffekte) erfüllt werden:
1) das für nur relativ ruhend gehaltene BS ist tatsächlich absolut ruhend!
2) das relativ ruhende (also absolut bewegte) BS wird (durch den Äther) gestaucht!
3) die Fortpflanzung (die absolute Geschwindigkeit) der e.m. Signale (Lichtimpulse) wird entsprechend verändert, durch eine der folgenden Effekte:
a) Impulsübertragung durch mitbewegte Quellen oder Spiegeln,
b) Mitführung durch das bewegte IS (bzw. Ätherbereich oder Gravitationsfeld),
c) lokal-radiale Veränderung der Äthereigenschaften durch die Bewegung des IS oder seines Gravitationsfeldes hindurch.
Mögen die ersten zwei Effekte (zu Unrecht) längst ad acta gelegt worden sein, ist der letztgenannte Effekt zumindest als vernünftige Hypothese eine echte, ernste, stichhaltige Herausforderung an die Einsteinsche Metaphysik!

Copyright :) 2006 by Robert Kocher"

Webmaster
17.05.2006, 10:12
Dieses Thema wird geschlossen.