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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Würdet ihr mitfliegen?



CaptProton
06.07.2005, 21:32
Wenn ihr die Möglichkeit hättet auf der ersten bemannten Marsmission mitzufliegen, würdet ihr dies tun?

Ich für mein Teil bin mir da nicht zu 100% sicher. Einerseits, würde ich sehr gerne "to boldlygo where no man has gone befor" machen ;) Auf einen fremden Planeten deine Stiefelabdrücke hinterlassen

Andererseits fliegt man dort hin mit einen ungetesteten Raumschiff. Auf Hilfe von der Erde kann man dort nicht rechnen, wenn du ins Micro röchelst "Houston, wir haben ein Problem", dann bekommst du höchstens diese Antwort: "Stimmt!", mehr nicht.

Aber ich glaube ich würde trotz meiner Zweifel mitfliegen.
Und hey... wenns schief geht, hast du dann die Möglichekeit Exotische Tode zu sterben, zu verglühen, von Asteroiden durchlöchert zu werden, einen heftigen Sonnenbrand bei einer Sonnensturm zu bekommen und kanst dich vielleicht mit einen Alien Virus anlegen. :rolleyes: ;)

Das ist es dann doch wert oder?

Miora
07.07.2005, 10:22
...aber nur wenn das Startgewicht der Rakete genug Krimskrams erlaubt, meine Bücher, persönlicher Laptop mit extrem WLAN, meine Fotosammlung und einen gewissen Vorrat an Wein. Schliesslich hätte dies auch Potential für wissenschaftliche Arbeiten, hat doch noch niemand etwas über Weinalterung im Weltraum veröffentlicht...

Ich könnte mir ansonsten gut vorstellen, drei Jahre im All vor mich hin zu leben, eben zu lesen und Fotoalben zusammenstellen, Dinge zu denen man eben sonst erst wieder im Rentenalter kommt.

Die ganzen Gefahren sorgen zumindest für Unsterblichkeit im Todesfall, denn so weit von der Erde entfernt ist noch niemand gestorben und spektakulär wäre es auf alle Fälle.

Gruss,
Micha

deltre
07.07.2005, 10:40
Hi All

ja, ihr habt Recht, ich bin ein "Schisser". Ich bewundere diejenigen, die den Mut aufbringen lange Jahre als "redundante Funktion" in einer Bechbüchse zu leben. Auf jeden Fall, wird (wenn) es eine Herausvorderung für Physis und Psyche so ganz ohne Holodeck :D

Emil
07.07.2005, 15:17
Naja, ums Überleben würde ich mir keine Sorgen machen. Die NASA hat ja neulich den Kometen mit einem Kühlschrank beschossen. Vielleicht war da noch 'ne Wurst drin? Und wenn diese aufgegessen ist, findet sich bestimmt wieder Platz für Weine... "Houston, no problem!" *grins*

Solitaire
03.08.2005, 22:41
Tja, auf dem Mars wäre ich schon gerne. Hügel Namen geben, durch den knirschenden Sand gehen...hmmmm.
Die Reise allerdings muss mörderisch sein. Die Aussicht ist bestimmt schnell sehr langweilig, weil kein Planet weit und breit ist. Und - stimmt - ohne Holodeck werden schnell die Mitreisenden langweilig und es gibt bestimmt jeden Tag streit.
Gut vorstellen könnte ich mir, dass die Reise als eine Art Space-Big-Brother aufgezogen wird. Überall Kameras (die eh dort sein werden) und man kann online zugucken, wie sich die Astronauten zoffen...
Vermutlich werde ich daheim auf der Erde bleiben. Hoffentlich kann man dann mit der Crew chatten, das würde mir auch Spass machen. :rolleyes:

Gruß, Solitaire

Sanctitas
10.08.2005, 10:48
Hallo,

Zunächst einmal glaube ich nicht, dass es einen bemannten Flug zum Mars geben wird. Das sind Hirngespinste.

Ich halte es technisch für nicht machbar. Niemand wird die immensen Kosten tragen wollen. Und wie beim bemannten Flug zum Mond gibt es auch kein Argument (damals ging es um einen Wettkampf der Systeme - USA/Kaptitalismus vs. Sowjetunion/Sozialismus).

Beim bemannten Mondflug gab es einige Testmissionen ohne Landung.

Wenn man drei Jahre eingesperrt unterwegs ist, wird das wohl nur unter Betäubung gut gehen, um psychische Probleme zu vermeiden. Dann aber gibt es körperliche Probleme wegen der Schwerelosigkeit. Dann wäre da ja auch noch die kosmische Strahlung.

Vielleicht sollte man erst einmal ein Modell als Testphase im Meer versenken und schauen, wie lange das eine Besatzung ohne Schwerelosgikeit und Strahlenbelastung durchhält.

Nach den drei Jahren geht die Arbeit ja erst los.

Und dann wäre auch noch der Rückweg. Wieder drei Jahre, dann allerdings ohne Aufbruchstimmung.

Ich halte es für viel realistischer, einen Komplex von ferngesteuerten Robotern zum Mars zu bringen. Selbst dafür gibt es immense technische Schwierigkeiten.

Fazit: Ich bleibe hier.

Gute Reise,
Jungs

Michael Johne
10.08.2005, 17:31
Hallo!

Also ich würde mitfliegen! :) Zumal Mars in gewissen Sinne der erdähnlichste Planet ist (auch wenn es auf den ersten Blick nicht den Anschein erweckt)! Weiterhin ist Mars auch mein Lieblingsplanet :D

Tschau!

DanGer
10.08.2005, 22:14
nuja..also..über das erdähnlich würd ich ja sofort ne diskussion anfangen..aber sicherlich erdähnlicher als alle andern planeten im system.. aber da kannste auch sagen.."also hier im auto-fuhrpark ist die hayabuza am ähnlichsten zur schwalbe da drüben".. *schulternzuck.. keine plattentektonik,keine flüssigen wasservorkommen, allerhöchstens als eis, die atmosphäre ist eher lebensfeindlich wenn vorhanden..sandstürme bis zum umfallen die die heutigen raumanzüge ohne probs zerreissen würden..

ich würd trotzdem mitfliegen.. ;)

waubi
11.08.2005, 08:11
Hallo,
ich für meinen Teil würde mitfliegen wollen wenn dan nicht die Familie wäre. Also ich kann mir nicht vorstellen das die NASA das alleine durchzieht sondern es wird eher eine Gemeinschaftsaktion aller Raumfahrtbehörden somit könnten sich die Russen zum B. um den Wiedereintritt kümmern. Somit wären auch die größten Probleme aus der Welt :) :) :) .
Gruß

Dominik
11.08.2005, 08:39
Ich glaube so einfach wird das nicht gehen. Da braucht man schon ordentlich Druck für, um so einen Raumanzug zu zerfetzen. Da auf dem Mars die Atmosphäre, ich glaube, 99% Dünner ist als hier, wie will man denn da den Druck erreichen, um den Anzug zu zerfetzen? :)

Aber ich würde mich meinerseits auch der Herausforderung einer Mars Mission stellen. Auch wenn ich bei drauf gehen könnte. Bei dem einmaligen Ereignis, wärs mir egal. :)

Aber eine so lange Reise, ohne Familie, Freundin und Freunde... Ich glaube das ist so das härteste an der ganzen Geschichte...

Gruß Dominik

ispom
12.08.2005, 13:01
Hi Leute,

Es wird die Marsflüge geben, es sind keine Hirngespinste.
Technisch möglich wäre es heute schon, nur das Geld fehlt (100 mrd mindestens, 300 mrd realistisch).

Na, wieviele Flüge hätten die Amis machen können ohne den Irak-Krieg?

Selbst, wenn es 2020 noch nicht so weit sein sollte, dann bestimmt 2030.
Die vielen Roboter, die den Mars erkunden, sind (waren)ja schon da und kommen in den nächsten Jahren noch.

Aber einmal wird der erste Schritt gemacht.
Dann kommt eine Marsbase, irgendwann ständig bemannt,
irgendwann wird dort auch der erste Mensch geboren, der erste Marsianer.
Und in 1000 Jahren wird man den Mars terraformen, erdähnlich machen.

optimistische Grüße
Ispom

Sanctitas
12.08.2005, 15:58
Hallo,

Ich möchte niemanden's Optimismus dämpfen. Aber ein paar Gedanken habe ich noch zum Thema:

#1 - In den 1950er Jahren gab es eine Euphorie, was bemannte Flüge anging - zur Venus.

#2 - "Flüge in 1000 Jahren". Dann denke ich mal rückwärts - *vor* 1000 Jahren: Die Erde ist eine Scheibe, Lesen kann kaum jemand, man stirbt an schlechtem Wasser, wer Medizinkunde hat, wird verbrannt, wer von China spricht, dem glaubt man nicht ... Fazit: Über so weit vorgreifende Abschätzungen sollte man sich hüten.

#3 - Wir haben große irdische Probleme: Energiekrise (das Öl geht aus), Wasserkrise, Klimakrise (?), Überbevölkerung, Terrorismus, ... Wer will da Geld und Energie für eine Marsmission bereitstellen?

#4 - Was wollen wir auf dem Mars? Nur zeigen, dass es irgendwie doch geht? Wieso fliegt denn keiner mehr zum Mond? Wäre doch viel naheliegender? Könnte auch wirtschaftlich sein: Sichere Verwahrung von Wertgegenständen, Tourismus, Müllendlagerung, Servicestationen für Satelliten, Observatorien, ...

MARSIS
14.08.2005, 11:27
Moin Moin,

schon interessant, was man sich für Gedanken macht ob oder ob man nicht mit fliegen würde, wobei sich diese Frage "Normalies" wie wir, wohl frühestens in 100 Jahren stellen werden! Aber ich würde, wenn ich es mirch trauen würde mit fliegen!!!!
Zu dem einen Betrag würde ich gerne noch was sagen: Klar wir haben hier viele eignende Probleme, aber auch zu den Zeiten von Columbus und Co. gab es viele Probleme, aber solche Menschen sind unbeirrt ihren weg gegangen, zum Gluck, denn wenn der Mensch aufhört zu forschen, zu suchen und dinge zu hinter fragen, dann hören wir auf Mensch zu sein!

Sanctitas
15.08.2005, 10:14
Hallo,

Ich befürworte Forschung, auch nicht zweckgebundene (leider musste ich aus finanziellen Gründen auf eine Forscherkarriere verzichten). Ohne Forschung gibt es keinen Fortschritt. Das ist klar.

Aber die Diskussion über eine aktuelle bemannte Marsmission verstehe ich nicht. Soweit ich es mitbekommen habe, will der US-Präsident die bemannte Marsmission. Als indirekte Folge muss die NASA viele (wertfreie) Forschungsprojekte aufgeben.

p.s.: Auch Columbus ist nicht gesegelt, um Forschung zu betreiben, sondern aus handfesten wirtschaftlichen Interessen: Man wollte einen direkten Handelsweg nach Indien finden. Als man nach Columbus Amerika entdeckte, ging es um Macht, die Aufteilung der Welt und das Ausbeuten von Resourcen. Ich kann da kein Forschungsziel entdecken.

ispom
15.08.2005, 12:30
Hallo Marsis,

sei gegrüßt und stärke die Allianz gegen die Zweifler und Pessimisten!

Und hallo, Ihr Zweifler,

warum hat es die Leute getrieben, den Südpol zu erreichen?
Dort gab un dgibt es nichts zu holen.
Es ist der faustische Drang des Menschen sein Pioniergeist!

der Flug zum Mars ist gefährlicher und teurer, aber in einigen Jahrzehnten wird es soweit sein.

Heute steht auf dem Südpol ein Hotel (für Gäste der Forschungsstation),
2200 wird es ein Hotel auf dem Mars geben für Gäste der ersten ständig bemannten Marsbase.

Was sie dort wollen?

Alles das tun, was ein Roboter nicht kann.
(Wäre schön, wenn uns das ein Geologe genauer erklären könnte)
All die Schwierigkeiten, die jetzt so diskutiert werden, sind überwindbar. Ich bin davon überzeugt, daß es eines Tages auch richtige Marsianer geben wird, Menschen, die dort geboren sind.
Sie werden dann, weil unter verminderter Schwerkraft aufgewachsen, nicht mehr zur Erde zurück können.

Gruß Ispom

kühlschrank
22.08.2005, 16:34
Mich könnt ihr mitnehmen, und auf Europa absetzen.

Wir müssen auf den Mars, auch wenn es heute zweifelhaft erscheint.
Eiffelturm, die Pyramiden etc. haben auch keinen Nutzwert, doch zeigen
sie, zu was frühere Generation fähig waren.

Oder soll man in 100 Jahren sagen: "Damals bekämpften sich
Amis und Muslime und in Deutschland herrschte Hartz IV Stimmung"

Meine Meinung dazu.

Thoran
22.08.2005, 20:25
Also, wenn ich mitfliegen möchte, müssen ZWEI andere hierbleiben :D :D :D

horus
26.08.2005, 19:22
selbstversändlich würde ich mitfliegen wenn ich das geboten bekäme,auch auf die gefahr das es keine wiederkehr gäbe(bin alt genug :) )

defind1
28.08.2005, 12:46
Ohne lange zu überlegen.... Ja,selbstverständlich :)

Grüße von Mars Relais 1

Jerry
26.09.2005, 14:35
Hi

Ich würde auf jeden Fall mitfliegen, gar kein Zweifel.
Aber mal so ne Frage: Ihr redet alle davon, dass an von der Erde zum Mars 3 Jahre braucht; Wie kommt ihr darauf? Möche ich gern ma wissen.
Ich hab mal gehört, dass man sogar unter Umständen nur 3 Monate braucht, mit Hilfe der Technik MAGBEAM!
Außerdem soll ja für eine solche Marsexpedition ein neues Raumschiff her, und das nennt sich CEV, keine Ahnung wofür die Abkürzung steht, und vielleicht wird es, wenn es soweit ist schon viel bessere Antriebstechniken, so wie ich die Menschen kenne!
Was denkt ihr?
P.S. Und ich versteh diese ganzen Pessimisten hier überhaupt nicht!
Wo wären wir denn heute, wenn der Mensch nich forscht oder pionier wäre?
Anfang des 20.Jahrhunderts hat man nicht mal gewagt daran zu denken auf den Mond zu fliegen!

Mfg

AuroraProgramm
28.09.2005, 13:12
@Jerry
CEV:
Das heißt Crew Exploration Vehicle. Mal nur so zur Wissenserweiterung :D

ralfkannenberg
30.09.2005, 22:51
Mensch, was kann geiler sein, als über die Sanddünen des Mars zu laufen, die Marssteine zu bewundern und nachts hinaufzuschauen und Erde und Mond da oben zu sehen ?

ok ok, auf dem Jupitermond Europa mal meine neuen Langlaufskier auszuprobieren oder auch auf der Enceladus, wo die Schwerkraft noch kleiner ist, das wäre sicher auch ganz toll und dann am Abend ein tiefes Loch zu bohren und die Fische zu angeln ...

Aber bis zur Europa oder gar Enceladus ist es weit und da gibt es hässliche Strahlen.

Doch der Mars liegt ja vor der Haustüre !

prim_ass
10.10.2005, 12:16
Einfach und klar: Ja!!!

galileo2609
13.10.2005, 22:19
Ja, ich würde auch mitfliegen! Nur, passen wir jetzt noch alle ins CEV? Und wie wird es konstruiert sein?
Ein aktueller Link zu den Anforderungen:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/258149.html
Für alle, die es sich noch einmal überlegen wollen ;)

Amalthea
17.10.2005, 14:18
Hei Leute,

also, ich denke ich bin nicht mehr jung genug und nicht so enthusiastisch wie ihr. Außerdem liebe ich meine Bequemlichkeit: wie ein kuscheliges Bett mit harter Matratze, eine Dusche oder sogar ein Bad und ganz besonders meine Privatspähre. Dazu kommt noch, dass mich nichts am Mars reizen würde. Nur Staubstürme, Wüste und Steine. Ich mag Blumen und Wälder, das Meer (ganz besonders Haie) und frische Luft.
Aber die Idee dahin zu fliegen finde ich schon toll, mir würden die Erkenntnisse reichen, die eine solche Mission mitsichbringt.
Und wenn alle mitfliegen wollen, wer bleibt dann noch auf der Erde?
Dann sollten ihr noch mal folgendes bedenken: es sind einige Marsmissionen fehlgeschlagen und auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Sollte ein lebensbedrohendes Problem auftreten, gibt es niemanden, der helfen kann.
Für diejenigen die mitfliegen wollen:
Viel Spaß und ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass es eines Tages tatsächlich klappt.
Amalthea

Hagelnacht
17.10.2005, 18:33
Ich bin zwar jung und frisch (werde nächsten Monat... nicht erschrecken... setzt euch besser... 16), trotzdem, denke ich, wäre diese Mission nichts für mich, ich bin eher der Theoretiker. Praktisches, was körperl. Anstrengung erfordert, war noch nie mein Ding und wird es also auch nie sein. Ich als "schmächtiger" Möchtegern-Astronom würde nie mit einem Astronauten tauschen wollen, auch, wenn das, was er erlebt hat, sicherlich spannender ist, als Astronomie und Astrophysik, je nachdem, was der Standpunkt ist. Mir gefiele es besser, meinen Feldstecher auf den Mars zu halten und mich darüber zu freuen, dass ich die Polkappen sehen kann. Es wäre mir - einfach der Beobachtung, Außenstehung, des stillen Abenteuers wegen, wesentlich angenehmer und aufregender, einen Blick von ferne auf den Mars zu richten, mir denken zu önnen, dass ich das sehe, was auch Galilei gesehen hat, und vor allem aus der selben Position. Das ist bei weitem aufregender, als den ersten Schritt auf den Mars zu setzen. Es ist vor allem viel persönlicher und - romantischer.

ralfkannenberg
17.10.2005, 20:59
Mir gefiele es besser, meinen Feldstecher auf den Mars zu halten und mich darüber zu freuen, dass ich die Polkappen sehen kann.

Alle Achtung ! Was für ein Modell hast Du ?

Hast Du diese geilen Bilder vom Spirit gesehen ? Vielleicht war es auch der Opportunity. Da konnte man Dünen hinter einem Stein sehen ! Warum nur lässt Gott auf dem Mars einen Wind wehen, der Dünen hinter einem kleinen Stein aufhäuft ?

Ich hätte so grosse Lust, mir das aus der Nähe anzuschauen. Ok, den ersten Schritt kann auch jemand anderes tun, vielleicht George W. Bush; zumindest würde er dann keinen Blödsinn mehr auf der Erde anstellen !

Amalthea
18.10.2005, 12:04
Hei Leute,

nach dem ich eine Nacht über die Frage geschlafen, ob ich mitfliegen will oder nicht, ist mir folgendes eingefallen:
ich will immer noch nicht mitfliegen, dafür bin ich echt eine viel zu bequeme Cauchpotato.
Aber es würde mir gefallen, die Mission auszurüsten, mir Gedanken über ganz profane Dinge zu machen, wie Farben, Raumaufteilung, Gerüche, wer wieviel mitnimmt (ganz bestimmt nicht soviel wie Miora möchte), ob Stimulanzien erlaubt sein sollten und wenn ja was und wieviel. Und überhaupt, was man zum überleben braucht. Die Organisation wäre das spannende für mich.
Außerdem wo wären die Helden, wenn es die Leute im Hintergrund nicht gäbe?

Gruß
Amalthea

Hagelnacht
18.10.2005, 16:12
Außerdem wo wären die Helden, wenn es die Leute im Hintergrund nicht gäbe?

Ein weiser Spruch. Die wahren Helden sind die, die verborgen bleiben. Die, die sich groß machen, sind das natürlich meistens berechtigt, ich sage nicht, Einstein hätte lieber Gärtner werden sollen, also schön im Hintergrund, aber die wahren Helden, das sind die Leute, die intelligent sind, höheres anzustreben, und trotzdem "niedere" Berufe ausführen, oder die Berufe "niederer" ausführen, statt eine Sendung zu moderieren, lieber ein Buch schreiben oder statt ein Buch zu schreiben, Schüler zu unterrichten, oder statt ein Buch zu schreiben, lieber Bücher korrigieren. Ich sag damit nicht, dass ich mich nicht in den Vordergrund dränge, oh, nein, das tue ich nämlich, aber das die Leute es besser machen, die begnügsam sind und andere Leute, die vielleicht sogar weniger intelligent sind, in den Vordergrund lassen.

Oh, ich habe deine Frage gar nicht gesehen, Ralfkannenberg:
Ich habe eine Yukon Spektiv 20-50x50.
Nein, ich habe das Bild nicht gesehen und es würde mich sehr interessieren, mir das Szenario anzusehen. Könntest du vielleicht den Link schicken?
Ich glaube nicht, dass der Herr Bush durch eine Fixierung auf fremde Objekte seine Einstellung ändert, ob zum guten oder zum schlechten. Selbst, wenn er das Mondprojekt realisiert, oder sein Nachfolger, wird Amerika immer meinen, was es meint. Ob leider oder nicht leider, ist eine politische Frage (neinein, ich bin kein Bushfanatiker, durchaus nicht) und gehört hier nicht hin.
Aber weit interessanter ist die Geschichte mit diesem Bild und den Dünen.
Wenn das Bild bei der letzten Opposition gemacht wurde, ist das sehr wahrscheinlich, dass amn sowas feines sieht. Letztes Jahr war glaub ich Jahrtausendopposition. Der Mars war so nah wie sonst nie. Oder alle 6000 Jahre, sowas ähnliches stand ja in der aktuellen SuW.

ralfkannenberg
18.10.2005, 16:40
Mein lieber Hagelnacht, von der Erde aus wirst Du keine Dünen auf dem Mars sehen. Diese wurden von einem der beiden Mars-Rover Spirit oder Opportunity fotografiert. Diese Dünen waren auch nur wenige Zentimeter hoch.

Und was diese immer besseren Mars-Oppositionen anbelangt - die werden um ca. 60 km (nicht 60 000 km !) besser; das kann man auf diese Distanz wirklich vernachlässigen. Und in ein paar Jahren ist dann eine Mars-Oppsosition, die nochmals 60 km näher ist; erneuter Rekordhalter seit 6000 Jahren. Und so weiter. Vermutlich werden sich dann diese nächsten Mars-Oppositionen wieder von der Erde aus entfernen. Aber eben - 60 km näher oder weiter ist irrelevant. Aber alle ca. 10 Jahre steht der Mars in einer günstigen Opposition und nur das ist relevant.

Also ich würde gerne zum Mars fliegen, um da herumzulaufen; nicht um Weltruhm zu erlangen. Deswegen dürfen da ruhig andere "den ersten Schritt" machen. Ich muss dann auch nicht nach der Rückkehr in 1000 Kameras lächeln und bei Talkshows mitmachen; am besten würden die mich einfach übersehen und ich könnte unbeobchtet ein bisschen auf dem Mars herumaufen, vielleicht mal eine Hand voll Sand in die Luft werfen oder einfach mal auf dem Mars herumhoppsen.

Oder auf der Europa und natürlich auch auf der Enceladus mal einen Schneeball werfen, ehe ich mir dort die Langlaufski unterschnalle.

Hagelnacht
18.10.2005, 19:27
Diese Dünen waren auch nur wenige Zentimeter hochJupp, wie gesagt, das zeugt davon, dass ich die Bilder nicht gesehen hatte. Außerdem hatte ich während ich den Artikel schrieb, wegen deiner Erwähnung von Dünen, sogar gedacht, dass du vom Mond reden könntest, hatte deinen Artikel nicht gründlich gelesen.

60 km (nicht 60 000 km !) besser;Ich hatte von Jahreszahlen gesprochen, glaube ich.

Aber eben - 60 km näher oder weiter ist irrelevant.Ja.[QUOTE=ralfkannenberg]Also ich würde gerne zum Mars fliegen, um da herumzulaufen; nicht um Weltruhm zu erlangen. Deswegen dürfen da ruhig andere "den ersten Schritt" machen. Ich muss dann auch nicht nach der Rückkehr in 1000 Kameras lächeln und bei Talkshows mitmachen; am besten würden die mich einfach übersehen und ich könnte unbeobchtet ein bisschen auf dem Mars herumaufen, vielleicht mal eine Hand voll Sand in die Luft werfen oder einfach mal auf dem Mars herumhoppsen.[/QOUTE]Hätte mir auch nicht vorgestellt, dass jemand, der so vernünftig wie du ist, nicht gerne in einer Talkshow sitzt oder Weltruhm möchte - nur mal so gesagt. Die Gefahr, wenn man auf dem Mars war, allggemeinen Ruhm zu ernten, ist natürlich zum heutigen Standpunkt sehr hoch. Natürlich hat es gewisse Vorteile, die Marsoberfläche und Marsverhältnisse direkt zu prüfen und solche Begebenheiten am Leibe zu spüren - aber wenn man die Kosten beträgt, die ein nur so herumhopsen auch af dem Mond verursacht - da müsste ich lange sparen für einen kurzen Moment Genuss.

ralfkannenberg
19.10.2005, 10:10
aber wenn man die Kosten beträgt, die ein nur so herumhopsen auch af dem Mond verursacht - da müsste ich lange sparen für einen kurzen Moment Genuss.

Das zahle ich nicht selber ! Man muss auch bedenken, dass so eine Marsreise nicht von heute auf morgen geht, d.h. man ist da mindestens 3 Jahre unterwegs. Und zu einem der Eismonde vom Jupiter oder gar Saturn entsprechend länger. Das sind sehr lange Zeiträume und da werden sich nicht allzuviele Freiwillige finden. Und statt da El-Kaida-Häftlinge zu "Freiwilligen" zu machen wird man wohl lieber "echte" Freiwillige nehmen.

Redmond
15.11.2005, 19:49
Hey leute, also zu erst mal ich wäre der erste der zum mars fliegt auch wenn es noch kein rückflugticket gibt(was auch einediskutierte möglichkeit ist) oder die erfolgsrisiken bei 50% liegen.
Wenn reizt es nicht von dieser Erde zu kommen.
Also ich muss erlich sein, ich habe diesen Planeten satt, es mag zwar sehr schöne plätze geben(Irland, Chile, ....) aber es ist doch fast überall das selbe überall arroganz, selbstsucht, immer die selbe leute die das selbe tragen, kleine kinder die einen anmachen(ja ich bin im 13 jahrgang und darf mir doofe sprüche anhören von den unterstufen, und das nicht weil ich irgentwie anders bin oder körperlich nicht viel stärker, sondern weil die einfach keinen respect mehr haben) ich weis meine einstellung über die gesellschaft mag jetzt sehr negative sein und ich gebe auch zu das ich viele nette leute kenne, aber ich habe einfach dieses verlangen von diesem Öden Planeten(sorry aber mir kommt er halt öder vor, durch das stadtleben warscheinlich) und warum dann nicht der erste mann auf dem Mars????

Leute es geht doch net darum das man zurück auf der erde bewundert wird.
Es geht darum das man den ERSTEN FUSS auf einen Planeten setzt auf dem (laut unseres Wissens) noch kein anderer mensch zuvor gelaufen ist.

Und wenn es darum geht Berümt auf die erde zurück zu kommen würd ich es alle Kaptain Kirk machen: "Steuermann, setzen sie kurs auf den Jupiter und Parken sie in seiner Umlaufbahn." "Aber Sir?" "Machen sie schon, Erforschen wir den Weltraum" Kirk mag das zwar nie gesagt haben aber er wolte auch net aufhören als es zeit für ihn war und dan ist er abgehauen mit der Enterprise.

Kurz gesagt es geht mir um das abenteuer der Reise, Ich bin in meinem Herzen Europanaut und mächte alles wenn möglich anfassen, und was die frage des finanzierens angeht: Es wird der Weltraumtourismus sein der den Ersten Fuss auf den Mars setzt......

so das erstmal von mir aus.

euer Redmond ;)

Jerry
16.06.2006, 21:18
Kurz gesagt es geht mir um das abenteuer der Reise, Ich bin in meinem Herzen Europanaut und mächte alles wenn möglich anfassen, und was die frage des finanzierens angeht: Es wird der Weltraumtourismus sein der den Ersten Fuss auf den Mars setzt......

so das erstmal von mir aus.

euer Redmond ;)

Hi

Ich denke der Weltraumtourismus heizt das Interesse der Menscheit an, den Mars, Mond u.a. Planeten/Monde zu besuchen.
Jedenfalls, ich habe einmal in dieses Forum geschrieben, dass ich mit Sicherheit mitfliegen will. Tja, mitlerweile bin ich mir da nicht mehr so ganz sicher. Ich bin mittlerweile fast 17. Ich interessiere mich nach wie vor sehr für Mars und Raumfahrt allgemein, nicht umsonst werde ich Luft und Raumfahrt studieren. Jedenfalls, zum Thema: Mir war damals nicht klar, was man für eine sehr lange Zeit aufgeben würde. Seine Familie, seine Freunde, seine Freundin, und natürlich auch die Schönheit der Erde.
Wenn diese Reise nicht so lange dauern würde(also 3 Jahre), wäre das natürlich grandios. Damals habe ich auch über eine Technik namens "Magbeam" gesprochen. Seitdem hat man aber auch nicht mehr darüber gesprochen, sprich, dieser Gedanke wurde vermutlich aufgegeben(ich hoffe natürlich nicht!!!). Wenn es tatsächlich einmal diese Technik erlaubt, innerhalb 3 Monate zum Mars hin und zurückzufliegen, ich würde auf jeden Fall mitfliegen.
Aber mit heutigen technischen Mitteln würde ich wohl seeeehr lange überlegen müssen, ob ich mitfliegen soll oder nicht. Es würde mich natürlich sehr reizen den ersten Fuß auf einen fremden Planeten zu setzen, und dann einen in die Geschichte eingehenden Satz, wie damal Armstrong, aufzusagen.
Aber das könnte ich meiner Familie und meiner Freundin wohl im Moment nicht antun. Wenn ich ein alter Mann, ohne weitere Ziele und Familie wär, würde ich natürlich ohne zu überlegen mitfliegen.

Tja, hier ist ja zu diesem Thema schon länger nichts mehr geschrieben worden.
Ich hoffe deswegen, dass auch eine Antwort oder Reaktion auf meinen Post folgen. Ich hoffe, dass eines Tages eine Marsmission gestartet wird!
Auch wenn ich nicht der erste Mensch sein sollte, der auf dem Mars spazieren wird!^^

Mfg Jerry:)

Andromeda
29.06.2006, 16:18
Also ich denke schon dass ich mitfliegen würde, allerdings würde ich bei 3 Jahren länger überlegen müssen als bei 1,5 Jahren oder gar nur 6 Monate. Allerdings sollte irgendwie eine 90%ige Überlebenssicherheit gegeben sein auch wenn das schwer sein wird wenn noch keiner zuvor so weit im All unterwegs war. Auf jeden Fall wär es sicher ein sehr grosser Reiz und sehr interessant, aber noch weiter weg um gar möglicherweise bewohnte Planeten da draussn zu entdecken wär sicher noch interessanter*g* ;-)

schöne grüsse

ChMessier
02.07.2006, 12:19
Ich halte einen Flug zum Mars mit der jetzigen Antriebstechnologie für unverantwortlich. Die Wahrscheinlichkeit dass es für die Reisenden schlecht ausgeht, sind viel zu hoch.

Ich würde auch nicht mitfliegen. Was hätte ich davon? Viele Wochenlang die Erde als kleinen Stern zu sehen, und den Mars auch nur als Stern und nichts greifbares dazwischen? Ich glaube kaum, dass mir das viel Spaß machen würde.

Ich halte es auch für spannender, mit dem Teleskop den Mars anzuschauen. Man sieht immerhin fast die halbe Marskugel. Auf der Marsoberfläche wäre der Horizont doch sehr beschränkt. Und am Teleskop kann man sich ausmalen, was dort oben alles sein könnte. Das ist sicherlich viel interessanter, als das, was wirklich dort oben ist: Sand und Steine.

MiniAstrophysikerin
07.07.2006, 14:58
Ich würde wenn ich es mit meinen 14 Jahren dürfte auf jeden Fall mitfliegen.
Ich würde aber warscheinlich Parnik bekommen wenn auf einmal die Schwerlosigkeit anfangen würde und ich frei (fliegen) würde.:eek:

Was ich warscheinlich net so toll finden würde, das alle die mitfliegen Englisch reden würden, weil ich noch nicht so viel erfahrung habe. Dann würde ich immer auf das kommen.:confused: :confused: :confused:

Ich
07.07.2006, 16:09
Ganz ehrlich, ich glaub von der ganzen Begeisterung und so ist nach 6 Monaten, eingesperrt mit ein paar anderen Vollnerds, nicht mehr viel übrig.
Das hab ich mit erst gestern wieder gedacht: wie sich der Herr Reiter auf ein halbes Jahr in dieser idyllischen ISS-Umgebung freuen kann?!?
Für so was bin ich wahrscheinlich einfach zu alt oder nicht begeisterungsfähig genug.

MiniAstrophysikerin
08.07.2006, 09:49
Na kla würde ich mitfliegen wenn ich es mit meinen 14 Jahren dürfte.
Aber wenn man sich ma vorstellt das man da viel wenieger wiegt wie auf der Erde müsste man sich das schon überlegen.
>Bie mir wären das 15,58 Kg hoho :eek:
Naja aber trotz allem würde ich mit einen Raumfahreranzug mitfliegen :)

Schönen Gruß
Yvonne

Gerri
11.07.2006, 18:32
Also vom Bauchgefühl her würde ich mich ganz klar für mitfahren entscheiden und wenn die Reise 3 Jahre dauern sollte...man denke mal an die potentiellen Werbeverträge im Anschluss an eine erfolgreiche Rückkehr :rolleyes: :D Nein, im Ernst, obwohl ein "beträchtliches" Risiko existiert, würde ich mitfahren. Einmalige Gelegenheiten sollte man immer am Schopfe packen!

sveni2211
11.07.2006, 18:58
Also ich würde mit. ;)

Was die Skeptiker angeht. Ich denke schon, dass der Marsflug kommen wird. Und auch bald. Die Zahlen von wegen mindestens 300 Mrd Dollar und so sind nämlich kein muß mehr. Die NASA ist ursprünglich davon ausgegangen, das man ein rießiges Schiff braucht, was im Orbit zusammen gebaut wird und dann 3 Jahre hin fliegt - Ladung - 3 Jahre zurück.

Es gibt aber ein zweites Konzept, was die NASA lange (zu lange) aufgrund der größenwahnsinnigen Visionen eines gewissen Schorsch Double- You, außer Acht gelassen hat. Das Konzept haben zwei Raumfahrt Experten aufgestellt. Dies Konzept mit Namen "Mars Direct" sieht einen Direktflug zum Mars vor (6-7Monate), einen wissenschaftlichen Aufenthalt von rund 15 Monaten und einen Rückflug von 6-7 Monaten. Dazu werden vorher nämlich bereits einzelne Teilmodule unbemannt gestartet. Und wenn dieser Teil erfolgreich war, startet erst die eigentliche Mission. Was auch mehr Sicherheit birgt.

Mittlerweile wird das Konzept von der NASA sehr ausführlich geprüft und weiter entwickelt. Technisch ist es machbar. Und auch nicht teurer als einst die Mondmissionen. Durch den längeren Aufenthalt bietet sich ein vielfach höherer wisschenaftlicher Nutzen und es gibt für die Zeit zumindest eine gewisse Schwerkraft.

Und es gibt zwei Zeitfenster. 2012 bis 2014 für die Gesamtmission und 2016-2018. Sollte die NASA dem wirklich den Vorzug geben, halte ich das ganze für nicht nur realistisch sondern für greifbar. :)

Nachor
14.07.2006, 08:49
Mitfliegen? Zum Mars?
Ja, würde ich. Sofort.
Klar - Strahlung, Technik, Dauer - alles Dinge die nicht leicht zu lösen sind.
Aber um einmal über einen anderen Planeten zu laufen?

Das wäre es mir wert.

TinoKuBa
15.07.2006, 10:30
Klar ich würd auch mit, aber bevor man dat machen sollte, sollte man noch ein bissl an Ionenantrieb und Trägheitsdämpfer(wenn sowas überhaupt möglich ist) forschen, damit die Reise statt 3 Jahren nur 1 Jahr dauert.

astroboy1991
04.12.2007, 17:18
Liebe Leute,
also ich stimme dem Typen zu der sagt, das eine bemannte Marsmission im Jahr 2014 greifbar ist °zu faul um nach zu guck°
Naja also das is alles kein problem also die dinge. Und welcher mensch würde nicht mitlfiegen, wenn man sein geschäft auf einem fremden Planeten erledigen kann. Aber zum ersten Flug nehmen die amis wahrscheinlich auch nur amis mit meint ihr nicht? :):):)

pauli
04.12.2007, 18:20
Aber zum ersten Flug nehmen die amis wahrscheinlich auch nur amis mit meint ihr nicht?
hab gelesen, dass mindestens ein Inuit mitgenommen werden soll

jonas
04.12.2007, 18:38
hab gelesen, dass mindestens ein Inuit mitgenommen werden soll
Den Pass welchen Staates hat dieser Inuit? Ich schätze mal einen solchen, auf dem ein Weisskopfadler abgebildet ist ...

MichaMedia
05.12.2007, 02:18
Die nehmen nur einen mit, um zu sehen was aus ihm wird nach der Mutation durch "alle" Einflüsse ;) ^^

Auf einen Marsflug würde ich sicher nicht mit fliegen, warum auch, eine Reise in die Sahara ist da sicherer. Mit dem jetzigen stand der Technik könnte ich sonst bei meiner Wiederkehr von Florida aus dem Admin hier in der Nase bohren, mit einem Zehnagel.
Es wird auch so schnell nicht passieren, wozu auch, das kostet Geld und somit weniger Bomben für den mittleren Osten, ein Roboter ist es Egal, wenn er verstrahlt wird, deswegen wird es vermutlich dabei bleiben, ausser die Russen sagen, wir starten nächstes Jahr dahin, dann startet die USA in einem halben Jahr, die freiwilligen sind aber dann Leute, welche Natriumchlorid nicht zum Kochen nehmen, sondern im Diesel kippen um daraus Super+ zu machen.

Und selbst wenn, wenn alles passt und hoch sicher ist:
"wie war es auf dem Mars?"
"toll, ich bin durch die Wüsten gehüpft und wurde immer weggeblasen von den Stürmen"
"Tat das weh?"
"Ja, aber ich war der Erste, wer versucht hat im Marssand eine Burg zu bauen"
...

Die einzige Frage bleibt:
"Was soll ich da?"

astroboy1991
05.12.2007, 14:45
Ach sonne Mission wäre doch richtig geil erst zum Mond (Start wegen geringerem Treibstoffverbrauch da) und dann zum Mars. Und wenn ich der erste wäre der die Ehre hätte das Teil zu betreten würde ich sagen:" Siehste Mama ich habs geschafft, ich bin der erste Mensch auf dem Mars. Tja und du meinstest ich werde nie berühmt!" :):):)

Ionit
05.12.2007, 15:35
Obwohl das reizvoll klingt, würde ich nicht mitfliegen - für kein Geld der Welt - sobald der Flug mehrere Male erfolgreich verlaufen ist, schon!

Das wäre mir sonst zu gefährlich beim ersten Mal!

Genau auf 50 % des Weges fällt einem auf, dass irgendwas nicht stimmt - der Funkspruch dauert alleine 7 Minuten zur Erde und wieder 7 Minuten zurück - gähnende Leere soweit man schaut - einfach umkehren geht nicht und vielleicht sogar aggressive Mitreisende die mit dem Flug nicht klarkommen und "dem Raumkoller unterliegen" und in psychotischen Anfällen das Raumschiff auseinander nehmen... und als einziger Ausweg "wartet" die Zyankalikapsel ... Nene ;-)

Ich glaube aber daran, dass wir Menschen - nicht nur - den Mars besiedeln werden! Genauso wie sich früher unsere Vorfahren auf den gefährlichen Weg gemacht haben andere Gebiete zu besiedeln wobei 50 % vom Säbelzahntiger gefressen wurden - genauso wie einige Wagemutige in kleinen "Nussschalen" übers gefährliche und möglicherweise totbringende Meer gefahren sind um "die neue Welt" zu entdecken (wobei zahllose Menschen umgekommen sind) und einige dachten - hinter dem horizont befindet sich das Tor zur Hölle/ man fällt von der Erdscheibe runter etc., werden auch wir immer weiter ins All hinaus drängen - obwohl wir auch dabei große Rückschläge erleiden werden! Ausbreitung - liegt einfach in unser Natur!

Schade, dass wir dies -außer den zaghaften Anfängen - nicht mehr wirklich erleben werden!

große Städte auf dem Mars - Unterwasserstationen auf Europa - Gigantische Raumstationen - übers Sonnensystem verteilt - riesige Bergbaustationen die im Asteroidengürtel Millionen Tonnen Erze abbauen - den Bau der ersten Generationsraumschiffe (50 km Durchmesser ??) - die sich auf den Weg in fremde Systeme machen - angetrieben von einem 5000 Terawatt-Fusionsreaktor - geschützt von einem elektromagnetischen Schutzschild der einem die Strahlung und sämtliche "freifliegenden Fremdkörper vom Leib hält" - ..... und irgendwann werden unsere Nachfahren auf einem fernen Planeten in einem fernen Sonnensystem - Ihren Kindern Geschichten von der guten alten Erde - der Wiege der Menschheit - vorlesen und mit dem Finger Richtung Sternenhimmel zeigen und im Geschichtsunterricht lernen die Kids "die Besiedlung des Mars - ein Jahrhundertwerk und Meilenstein der Menschheitsgeschichte" .... Träum ;-) ... und einige werden dann sagen "..... Waren die früher rückständig - die haben für den Mars 200 Jahre gebraucht - heute besiedeln wir Planeten im Monatstakt" :-)

Geschätze Anzahl der Menschen in ca. 10000 Jahren in der gesamten Milchstraße = 500 Milliarden????

Ich würde mehr als mein letzes Hemd hergeben um das noch miterleben zu können! ;-)

mac
05.12.2007, 17:27
Hallo Ionit,


Geschätze Anzahl der Menschen in ca. 10000 Jahren in der gesamten Milchstraße = 500 Milliarden????Warum so zaghaft? ;)

Bei einer derzeitigen Verdoppelungsrate von 30 Jahren:

7E9 * 2^(10000/30). Weit mehr, als es Protonen im Universum gibt.

Bei Licht betrachtet, werden wir uns also schon hier was einfallen lassen müssen, sonst werden wir zur Plage. :rolleyes:

Herzliche Grüße

MAC

Garvey
06.12.2007, 08:45
sind wir nicht schon ne Plage für die Erde?`*g*

ich würde nicht mitfliegen, ganz einfach weil mir dafür meine Zeit zu schade ist, Monate bzw Jahrelang eingesperrt zu sein , weg von meinen Freunden von zuhause nur um dann auf nem toten Planeten im Wüstensand drauf zu warten dass sich wieder ein gutes Heimflugfenster auftut? Nein da stell ich mich lieber mit meinem Teleskop aufs Feld und schau ob ich die die mitgeflogen sind rüberwinken seh ;)

Orbit
06.12.2007, 09:30
ich würde nicht mitfliegen,...
Ich auch nicht und das fast aus densenselben Gründen wie Du, Garvey.
Ich gehöre auch eher zu den Kontemplativen.
Aber was wären wir ohne die Aktiven, die Kolumbusse, Magellans, Gagarins, Shepards und Armstrongs, aber auch die Laikas und....wie hiess er schon, der süsse Schimpanse?
Ich will ja die Leistung von Newton nicht herabsetzen; aber Gesetze finden in der Studierstube und sie experimentell bestätigen sind halt schon zwei verschiedene Ereignisse, und in diesem Fall brauchte es 300 Jahre, bis letzteres möglich wurde. Und weil das Risiko ziemlich gross war, war man auf das Opfer und die Hilfe des Hundes und des Affen angewiesen. Auch die Gagrins und die Shepards will ich nicht desavouieren, im Gegenteil, ich verehre sie; aber irgendwie haftet diesen Tollkühnen noch etwas von der Naivität des Äffchens an. Und diese durchaus gesunde Naivität, die den Unternehmungslustigen auszeichnet, besitze ich eben nicht. Gerade deshalb verehre ich Menschen, die damit ausgestattet sind.
Und wenn Du mitfliegen würdest, astroboy1991, würde ich Dich bei Deiner Rückkehr fast ebenso demütig verehren wie die Hindus ihren Affengott. ;-)

Herzliche Grüsse
Orbit

Orbit
06.12.2007, 12:16
Sam hiess er, der kleine Schimpanse, Astronaut Sam.
Am 4. Dezember 1959 wurde er auf einer ballistischen Bahn ins All geschossen und überlebte. Er starb in den späten 70er-Jahren an Altersschwäche in einem Zoo.
Aber er war nicht der erste. Fast ein Jahr vor ihm, am 13. Dezember 1958, nahm der Primate Gordo an einem solchen Experiment teil. Er ertrank aber im Ozean wegen eines technischen Defekts an der Raumkapsel.

Schweigeminute.

Wenige Wochen nach Sam folgte am 21. Januar 1960 Miss Sam. Auch sie war erfolgreich.

Da war nicht von Quotenregelung die Rede. Der/die Beste wurde in einem strengen Testverfahren mit anspruchsvollen Trainings ausgewählt.
Die mussten nämlich nicht nur die grossen Kräfte bei Start und Landung und die Schwerelosigkeit aushalten lernen, sondern auch einen Mechanismus von Hand (!) bedienen können, mit dem sie während des Fluges Lebenszeichen von sich gaben.

Orbit

MoreInput
08.12.2007, 15:50
HI!

Ich würde nicht mitfliegen, zumindest nicht die nächsten 20 Jahre. Ich denke nämlich, wenn die erste Marsmission kommt, dann wird sie schiefgehen. Bei Apollo 11-17 gab es ja auch einen Unfall (bei Nr. 13), also ein Misserfolgsquote von 1/7. Die Shuttle Missionen sind auch nicht wirklich sicher, trotz Hochtechnologie.
Sollte die Technik dann soweit sein, dass man zum Mars halbwegs gefahrlos hin und zurückkommt, dann bin ich dabei, aber wer nimmt jemand mit 85 noch mit?

Man könnte mit der heutigen Technik einen Marsflug durchführen. Das wäre jedoch sicher zu früh. Man könnte jedoch noch mal 15 Jahre Technik entwicklen, um möglichst sichere und redundante Systeme zu haben: Bessere und schnellere Antriebe, etc. Es gibt ja etliche kritische Momente auf dieser Missions, und alle müssen 100%ig funktionieren.
Deshalb bin ich dafür, möglichst viel Redundanz einzubauen (z.B. Treibstofflager vor Ort, Sauerstofflager auf dem ganzen Weg etc.). Vielleicht auch eine leere Rückflugkapsel die den Mars umkreist.

Bis wir eine Marsmission starten, würde ich lieber ein Heer von halbwegs intelligenten Robotern hinschicken. Die sind zwar nicht so gut wie ein Geologe vor Ort, aber was soll's? Wenn der Roboter kaputtgeht, ist zwar viel Geld verloren, jedoch kein Mensch in Gefahr gebracht. Die Robots sollten dann auch Marsgestein auf den Weg zurückschicken können. Angedacht war das ja in den ersten Entwürfen der aktuellen Mars Rover Exploration Mission.

Ich denke, die psychischen Probleme sind sicher schwierig zu handhaben. 1 1/2 Jahre sind eine lange Zeit. Angenommen, auf dem ersten Hinflug gibt es ein Leck, wie bei Apollo 13. Und dann? Einmal Mars umkreisen und zurück? Und wenn es kein zurück gibt, wer schaut dann den Leuten beim Sterben zu? Oder nach der Marslandung stellt man ein Leck im Treibstofftank fest, kein Treibstoff mehr da. Und dann?
Und wie fit sind die Astronauten (trotz Übungen), wenn sie nach 1/2 Jahr auf dem Mars landen. Reicht die Kraft noch zum stehen? Was passiert wenn sich jemand ein Bein bricht?

@Orbit: Ja, die armen Tiere. Hatten leider auch keine Wahl, gefragt hat sie niemand (Zitat Wikipedia: "Laika war als Streuner auf den Straßen Moskaus aufgegriffen worden"). Und Laika kam auch nicht lebendig zurück. Damals war die Raumfahrt auch "hemdsärmelig", einfach mal einen Hund raufschicken und kucken was passiert.

Grüsse,
Stefan

jonas
08.12.2007, 17:25
Hi MoreInput

Bei Apollo 11-17 gab es ja auch einen Unfall (bei Nr. 13)
Dieser ging allerdings ohne Todesopfer aus. Der tödliche Unfall im Apollo Programm war die Mission AS-204 (http://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_1), welche später zur Ehrung der getöteten Astronauten die Bezeichnung Apollo 1 erhielt.


Deshalb bin ich dafür, möglichst viel Redundanz einzubauen (z.B. Treibstofflager vor Ort, Sauerstofflager auf dem ganzen Weg etc.). Vielleicht auch eine leere Rückflugkapsel die den Mars umkreist.
Glückwunsch, Du hast die Grundidee von Mars Direct (http://en.wikipedia.org/wiki/Mars_Direct) neu entwickelt :D Hier übrigens die etwas dürftige Beschreibung in der deutschen Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Bemannter_Marsflug#.E2.80.9EMars_Direct.E2.80.9C


Angenommen, auf dem ersten Hinflug gibt es ein Leck, wie bei Apollo 13. Und dann? Einmal Mars umkreisen und zurück?Tja, im Gegensatz zu Apollo 13 wäre ein derartiges Manöver bei einem Marsflug wohl ausserordentlich schwierig bis unmöglich. Denn Erde und Mars haben unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeiten um die Sonne. Wenn das Raumschiff den Mars erreicht ist die Erde schon recht weit vorausgeeilt.

Ionit
08.12.2007, 23:44
Von der Technologie her - glaube ich - könnte man locker eine bemannte Mission zum Mars auf die Beine stellen - selbst eine größere Besiedlung wäre möglich - es liegt halt am lieben Geld!

Technologisch sind wir aber schon sehr weit! Zumindest für solch ein Unterfangen! Man kann auch Raumschiffe bauen - welche die gefährliche Strahlung komplett abschirmen (50 cm Bleiwand o.ä) - das wäre natürlich recht schwer und WÄRE extrem teuer in den Orbit zu bringen - weiterhin könnte man durch Rotation künstliche Schwerkraft erzeugen - wäre auch sehr aufwendig und teuer - aber machbar!

Wenn nun mal jemand - beispielsweise - 5 Billionen Euro zur Verfügung stellen würde, könnte man schon eine ganze Kleinstadt, samt Einrichtung + erste Terraforming-Fabrik + notwendige Chemikalien zum Mars verfrachten - denke ich (den psychologischen Faktor der ersten Mars-Menschen mal außer Acht gelassen) ! ,-)

Stellen wir uns mal vor - wir würden jährlich 10 % des weltweiten Bruttosozialprodukt dafür verwenden den Mars zu besiedeln - da könnte man so Viele Raumschiffe und so Viel Fracht zum Mars schicken - die ersten Aufbautrupps auf dem Mars würden garnicht hinterher kommen alles so schnell auf zu bauen! ;-)



Gruß Matthias

Aragorn
09.12.2007, 00:07
Und wozu soll das gut sein?
Öde Wüstenlandschaften gibts auch auf der Erde. Dahin kommt man viel schneller und billiger.

Helmut

mac
09.12.2007, 00:28
Hallo Matthias,



Von der Technik her - glaube ich - könnte man locker eine bemannte Mission zum Mars auf die Beine stellen - selbst eine größere Besiedlung wäre möglich - es liegt halt am lieben Geld!ich gehe mal davon aus, dass Du nur dann von einem erfolgreichen Unternehmen sprechen würdest, wenn die Astronauten nach ihrem Unternehmen gesund wieder auf der Erde landen.

Raumschiffe hinschicken, hat schon funktioniert.
Raumschiffe hinschicken und landen auch, wenigstens meistens, aber nicht oft.
Raumschiffe hinschicken, landen und zurückholen wurde bisher noch nicht versucht.

Eine Hand voll Menschen für 3 Jahre in einem Volumen von wenigen Kubikmetern einzupferchen, mit der Gewissheit, dass es keinen vorzeitigen Abbruch gibt, wurde meines Wissens noch nicht versucht.



Du kannst mit allem Geld der Welt kein bemanntes Raumschiff dorthin schicken, ohne für alle essentiell wichtigen Dinge eine Lösung zu haben. Einige davon sind geklärt, andere aber noch lange nicht. Kennt man überhaupt schon alle? Diese Klärung geht auch mit doppelt so viel Geld/Zeit, nicht doppelt so schnell.




Technologisch sind wir aber schon sehr weit! Zumindest für solch ein Unterfangen!ja, aber noch lange nicht weit genug.




Wenn nun mal jemand - beispielsweise - 5 Billionen Euro zur Verfügung stellen würde, könnte man schon eine ganze Kleinstadt, samt Einrichtugn zum mars verfrachten - denke ich! ,-)Das Verfrachten einer Kleinstadt ist auch wesentlich weniger anspruchsvoll, als das zuverlässige Transportieren von lebenden Menschen zum Mars und wieder zurück.

Herzliche Grüße

MAC

Ionit
09.12.2007, 01:51
Hallo Ihr Beiden - so spät noch online .... ? ;-)


Und wozu soll das gut sein?
Öde Wüstenlandschaften gibts auch auf der Erde. Dahin kommt man viel schneller und billiger.

Helmut

+


Hallo Matthias,



Zitat:
Zitat von Ionit
Von der Technik her - glaube ich - könnte man locker eine bemannte Mission zum Mars auf die Beine stellen - selbst eine größere Besiedlung wäre möglich - es liegt halt am lieben Geld!

ich gehe mal davon aus, dass Du nur dann von einem erfolgreichen Unternehmen sprechen würdest, wenn die Astronauten nach ihrem Unternehmen gesund wieder auf der Erde landen.

Raumschiffe hinschicken, hat schon funktioniert.
Raumschiffe hinschicken und landen auch, wenigstens meistens, aber nicht oft.
Raumschiffe hinschicken, landen und zurückholen wurde bisher noch nicht versucht.

Eine Hand voll Menschen für 3 Jahre in einem Volumen von wenigen Kubikmetern einzupferchen, mit der Gewissheit, dass es keinen vorzeitigen Abbruch gibt, wurde meines Wissens noch nicht versucht.



Du kannst mit allem Geld der Welt kein bemanntes Raumschiff dorthin schicken, ohne für alle essentiell wichtigen Dinge eine Lösung zu haben. Einige davon sind geklärt, andere aber noch lange nicht. Kennt man überhaupt schon alle? Diese Klärung geht auch mit doppelt so viel Geld/Zeit, nicht doppelt so schnell.




Zitat:
Zitat von Ionit
Technologisch sind wir aber schon sehr weit! Zumindest für solch ein Unterfangen!

ja, aber noch lange nicht weit genug.




Zitat:
Zitat von Ionit
Wenn nun mal jemand - beispielsweise - 5 Billionen Euro zur Verfügung stellen würde, könnte man schon eine ganze Kleinstadt, samt Einrichtugn zum mars verfrachten - denke ich! ,-)

Das Verfrachten einer Kleinstadt ist auch wesentlich weniger anspruchsvoll, als das zuverlässige Transportieren von lebenden Menschen zum Mars und wieder zurück.

Herzliche Grüße

MAC


Natürlich ist das - was ich geschrieben habe - ökonomisch völlig unsinnig! Es würde für uns momentan absolut nichts bringen! Auch gibt es noch viele Details die ungeklärt sind - ich möchte mich als interessierter Laie auch nicht so weit aus dem Fenster lehnen! ;-)

Aber wenn ich meiner Phantasie mal freien Lauf lassen darf .... :-)

Stellen wir uns einmal vor - die Besiedlung des Mars würde uns Menschen Zugriff auf dort vorliegende Artefakte einer ausgestorbenen Rasse bescheren (nur mal hypothetisch) - die uns technologisch um 500 oder gar 1000 Jahre nach Vorne katapultieren oder aber unendliche Energie versprechen würden!

Auch wenn dieser Vorgang ein unglaublicher Kraftakt darstellen würde - denke ich - würde dies schneller vonstatten gehen als wir denken! Es liegt halt immer an der Motivation!

Genauso wie die Amerikaner im 2ten Weltkrieg Ihre gesamte Industrie + Forschung und Entwicklung recht schnell auf Krieg umgestellt haben - und das war vor fast 70 Jahren - könnten wir Menschen - heute - relativ schnell unsere Industrieproduktion für die Besiedlung des Mars umstellen (wenn es denn zwingend erforderlich wäre - hypothetisch;) ) - wir haben die Köpfe(Intelligenz), wir haben genug Menschen/Arbeitskraft, wir haben die Rohstoffe, die Technik - und im Fall der Fälle hätten wir auch das Geld dazu!

Natürlich haben wir noch nie ein Raumschiff vom Mars zur Erde zurück kehren lassen - weil das bisher nicht notwendig/zu teuer war - aber im Endeffekt ist dieser Vorgang ja nicht viel anders als eine Reise von der Erde zum Mars (nur umgekehrt) - dazu wären natürlich andere/umfangreichere Berechnungen notwendig - auch müsste man für den Transport/Rücktransport - genügend Treibstoff, Nahrung, Lebenserhaltung usw. mitschicken! Weiterhin waren die bisherigen Raumschiffe immer sehr klein - aber wenn man fast unbegrenzte finanzielle Mittel hätte, könnte man Raumschiffe von 500 Metern Durchmesser bauen mit genügend Platz für alle - von der Technik her - gibt es da eigentlich fast keine Grenzen - die Entwicklung/Planung würde natürlich etwas dauern - auch der Transport sämtlicher Baumaterialien in den Erdorbit wäre extrem aufwendig/teuer - da müssten 100 weitere Schwerlastraketen gebaut werden die das alles nach oben befördern aber technologisch machbar wäre viel! Ein Rover von uns fährt dort ja schon umher - das müssten wir einfach nochmal machen - im Faktor 2000 oder 5000 größer + Lebenserhaltung, Nahrung und künstlicher Gravitation (http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph11/umwelt-technik/07kuenstl_grav/kuenstl_grav.htm) usw.!

2004 betrug das Welt-Bruttosozialprodukt ungefähr 40 Billionen Dollar - wenn wir davon für die nächsten 10 Jahre jedes Jahr 10 % nehmen würden dann würde man mit 40 Billionen Dollar in 10 Jahren - wenn nötig - unglaublich viel erreichen - auch wenn es dabei Unglücke geben würde, auch wenn ein Teil nicht beim Mars ankommen würde, ein anderer Teil stürzt bei der Landung ab aber dann schicken wir halt alles doppelt und dreifach!

Genauso wie die Spanier/Engländer/Portugiesen bei der Besiedlung von Amerika gigantische Verluste erlitten haben - weil große Teile Ihrer Flotte im Orkan/Unwetter versunken sind, sind trotzdem eine ganze Menge dort angekommen und konnten die "neue Welt" in Besitz nehmen! Und sie haben sich durch die Unglücke/Verluste nicht aufhalten lassen weil Ihre Motivation fast grenzenlos war!

Und genauso - denke ich - würden wir dies auch mit dem Mars schaffen - wenn die Motivation vorhanden wäre!

Unsere technologische Entwicklung in den letzten Jahren/Jahrzehnten war so gigantisch, dass man diese - mit genügend finanziellen Mitteln ausgestattet - dazu verwenden könnte eine ganze Raumflotte aufzubauen um diese dann für die Besiedlung des Mars zu nutzen auch wenn man noch einige Sachen komplett neu erdenken müsste!

Bei den Spaniern/Engländern/Portugiesen war die Motivation für die Besiedlung von Amerika das Gold, das neuendeckte Land und die Ausweitung des Machtbereiches - wenn wir jetzt eine ähnliche Motivation für die Besiedlung des Mars finden würden, hätten wir in spätestens 20 Jahren eine Raumstation im Marsorbit - Raumschiffe die die Versorgung übernehmen würden + eine Basis auf der Oberfläche und eine ganze Reihe von Menschen die dort arbeiten/forschen würden - auch wenn wir dabei einige Rückschläge erleiden! Wenn man überlegt, dass lebende Menschen in den 60er Jahren auf dem Mond waren - wobei die Technik damals aus "ner Kurbel, nem Stück Draht und ner Metallhülle mit anhängender Raketenstufe war" (kleiner Spaß) dann sollten wir es heute auch zum Mars und zurück schaffen!


Jakob Fugger sagte einmal "Weltgeschichte ist Geldgeschichte" und wenn wir Menschen unsere vorhandenen Mittel für die Operation "Besiedlung des Mars" verwenden würden, würde die Fiktion zur Wirklichkeit - nicht die Technik setzt uns heute Grenzen sondern nur das Geld!

Wenn jetzt noch jemand wüsste woher wir 40 Billionen nehmen, könnten wir morgen anfangen - auch wenn noch einige Lücken geschlossen werden müssten ;-))

Gute Nacht - Matthias

Orbit
09.12.2007, 07:06
Ionit
Eine Forenregel verbietet das Zitieren von ganzen Beiträgen. Halte auch Du Dich daran.

Natürlich ist das - was ich geschrieben habe - ökonomisch völlig unsinnig!
Warum schreibst Du denn trotzdem ungebremst weiter darüber? Etwas mehr Widerhaken in Deine Gedankengänge einbauen, könnte nicht schaden.

2004 betrug das Welt-Bruttosozialprodukt ungefähr 40 Billionen Dollar - wenn wir davon für die nächsten 10 Jahre jedes Jahr 10 % nehmen würden dann würde man mit 40 Billionen Dollar in 10 Jahren - wenn nötig - unglaublich viel erreichen - auch wenn es dabei Unglücke geben würde, ...
Das grösste Unglück wäre wohl, dass mit diesen 10% etwa ein Drittel der Steuereinnahmen verbraucht würden, und die würden dann anderswo halt fehlen, und zwar in der Grundversorgung, da bin ich mir sicher.
Das hätte ähnliche Auswirkungen wie Kriegswirtschaft. Weil die Motivation bestimmt nicht so edel wäre, wie Du das gerne sehen möchtest, weil es knallhart um Machtpolitik ginge, wäre es auch Kriegwirtschaft.
Und davon haben wir doch schon genug in der Welt.
Und die Folgen sind auch nicht zu übersehen:
Die Volksschulen verkommen. Geld ist nur noch für die Bildung der Elite vorhanden. Die Amerikaner holen zwar einen Nobelpreis nach dem andern ab, dahinter ist aber gähnende - oder sagen wir besser kaugummikauende - Leere. Es wird nicht mehr genügend in die Infrastruktur investiert: Da stürzen längst sanierungsbedürftige Brücken ein. Allein in New York gibt es Hunderttausende von Notleidenden. Amokläufe und andere Gewaltverbrechen gehören nur zur Spitze eines gewaltigen Eisberges. Zwischen den Methoden des organisierten Verbrechens und jenen des Machtapparates gibt es nur noch stilistische Unterschiede. Könnt Ihr Euch noch erinnern, was damals vor acht Jahren in Miami abging?
Kriegswirtschaft führt immer ins Elend der Massen. Das sehen auch Oekonomen so: Waffen kann man nicht essen. Das führt zu schweren Störungen im Wirtschaftskreislauf. Man kann sich Essen mit Waffen verschaffen, gewiss, aber die Konsumation bezahlen dann halt einfach andere. Soll mir doch niemand erzählen, im Irak würde nicht abgezockt. Erst am Ende eines Krieges werden die Auswirkungen im kriegführenden Land deutlich. Darum wäre eine Verlängerung des Krieges erwünscht. Und dabei könnte ein noch viel fetterer Fisch ins Netz gehen: Iran hat mehr Einwohner als Frankreich und vor allem ist es eine Oelgrossmacht.
Erste Vorboten von Nachkriegswehen hatten wir schon: Der Zusammenbruch der grossen amerikanischen Hypotekarbank ist so ein Beispiel; aber das war nur ein kleiner Vorgeschmack von dem, was noch kommen wird. Auch hier haben übrigens andere die Spesen bezahlt, eine Schweizer Grossbank 4 Milliarden. Und da soll demnächst noch viel mehr dazu kommen, munkelt man.

Gruss Orbit

mac
09.12.2007, 11:39
Hallo Matthias,


es ist ja nicht so, dass ich Deine Träume und Hoffnungen zum Mars zu gelangen, nicht nachvollziehen könnte. Aber das Szenario dass Du zur Realisierung Deiner ‚(Alp)Träume’ aufbaust, geht ja buchstäblich über Leichen. ;)

Du beschwörst eine drohende äußere globale Bedrohung herbei, damit die Menschheit ihre Prioritäten den Deinen anpasst. Es erinnert mich ein wenig an ein kleines Kind, dass sein neues Spielzeug unter allen Umständen durchsetzen möchte. Nun, da stehen auch heute noch, meistens die Eltern davor. Oder, und dann fangen die Konsequenzen an gravierend zu werden, erwachsene Menschen, die ihre Prioritäten nach ihrem persönlichen Lustprinzip verteilen. In einer funktionierenden Gesellschaft, bewahrt sie immer noch die Gesellschaft vor den schlimmsten Folgen ihrer Lebensuntüchtigkeit. Vor den Folgen dessen, was Du Dir aber herbeiwünschst, würde uns nichts mehr bewahren, wenn wir alle gemeinsam, mehrheitlich, eine solche Dummheit nicht verhindern.

Ich weis, Orbit und ich sind hier wieder in der undankbaren Rolle der Spassbremser. So ähnlich wie Eltern, die für die Erweiterung der Frustrationstoleranz ihrer Kinder sorgen müssen. Aber bei dem Fass das Du hier aufmachst, weis ich gar nicht, wo man anfangen sollte, mit allgemein lebenspraktischer Grundausbildung.

Oder wolltest Du einfach nur hemmungslos vor Dich hin träumen und wir sollen Dich nicht weiter ernst dabei nehmen? ;)

Herzliche Grüße

MAC

Aragorn
09.12.2007, 13:08
Hallo Matthias,

ich gehe mal davon aus, daß du um die Uhrzeit nicht ganz bei Sinnen warst ;)
Wenn du deinen Rausch ausgeschlafen hast kannst du ja nochmal versuchen:

Was bringt es uns wenn ein paar Menschen für Billionen zum Mars geschickt werden?
Kann gleiches auch kostengünstiger erreicht werden?
Kann das Geld mit größerem Nutzen in anderen Bereichen angelegt werden?

Helmut

Ionit
09.12.2007, 13:32
Hallo!


@Helmut

Was bringt es uns wenn ein paar Menschen für Billionen zum Mars geschickt werden? Nicht viel!

Kann gleiches auch kostengünstiger erreicht werden? Ich denke - im Moment eher nicht!

Kann das Geld mit größerem Nutzen in anderen Bereichen angelegt werden? Natürlich - auf jeden Fall!




Eine Forenregel verbietet das Zitieren von ganzen Beiträgen. Halte auch Du Dich daran

Sorry, dass wusste ich nicht!


Das grösste Unglück wäre wohl, dass mit diesen 10% etwa ein Drittel der Steuereinnahmen verbraucht würden, und die würden dann anderswo halt fehlen, und zwar in der Grundversorgung, da bin ich mir sicher.

+


es ist ja nicht so, dass ich Deine Träume und Hoffnungen zum Mars zu gelangen, nicht nachvollziehen könnte. Aber das Szenario dass Du zur Realisierung Deiner ‚(Alp)Träume’ aufbaust, geht ja buchstäblich über Leichen.


Es erinnert mich ein wenig an ein kleines Kind


@Orbit + MAC

Also wirklich - ich bin jetzt ein wenig gekränkt - ich wollte doch mit dieser fiktiven Ausführung nur veranschaulichen, dass wir von der technologischen Seite her - eigentlich so weit wären um eine Besiedlung des Mars in Angriff zu nehmen - natürlich ist das ökomomisch völlig sinnfrei (das hab ich doch aber auch mehrmals erwähnt) - aber selbst wenn wir "nur" die Mittel verwenden würden - die heute - weltweit - für den Krieg/die Armeen ausgegeben werden, wären wir in spätestens 20 Jahren auch auf dem Mars! Die weltweite Grundversorgung würde genau so bleiben wie bisher! Vom technologischen Aspekt gibt es da keine Grenzen - das wollte ich ja eigentlich nur aufzeigen! Sämtliche Probleme - die ein Hin- und Rückflug zum Mars mit sich bringt - sind auf dem Papier schon längst gelöst - weil die technologischen Vorraussetzungen auch vorhanden sind - hapert es nur am Geld/umsetzung!

Hätten die Menschen dies vor 80 Jahren versucht, wären sie gescheitert - selbst mit allem Geld der Welt!

Aber nun gut - man darf hier scheinbar kein fiktives Gedankengerüst aufbauen und nicht über "den Tellerrand" hinausblicken denn ich verstehe Eure Reaktion nicht ganz!




Ich klinke mich dann mal "als 30 jähriges Kind" aus!

Gruß Matthias

mac
09.12.2007, 14:13
Hallo Matthias,



Also wirklich - ich bin jetzt ein wenig gekränkt - ich wollte doch mit dieser fiktiven Ausführung nur veranschaulichen, dass wir von der technologischen Seite her - eigentlich so weit wären um eine Besiedlung des Mars in Angriff zu nehmen - natürlich ist das ökomomisch völlig sinnfrei (das hab ich doch aber auch mehrmals erwähnt)ich wollte Dich nicht kränken. Das ist mir anscheinend misslungen und dafür entschuldige ich mich. Ich bitte Dich aber, diesen Satz
Oder wolltest Du einfach nur hemmungslos vor Dich hin träumen und wir sollen Dich nicht weiter ernst dabei nehmen? ;)
mit der Bedeutung des angehängten Smilies, nicht zu ignorieren.

Es war jedenfalls für mich nicht gut genug zu erkennen, worüber Du eigentlich diskutieren wolltest.


Herzliche Grüße

MAC

Orbit
10.12.2007, 10:05
Vor drei Tagen schrieb ich im Zusammenhang mit derm Crash der amerikanischen Hypothekarbank

Auch hier haben übrigens andere die Spesen bezahlt, eine Schweizer Grossbank 4 Milliarden. Und da soll demnächst noch viel mehr dazu kommen, munkelt man.
Und schon ist es so weit: Die schweizerische Grossbank muss 10 Milliarden Schweizer Franken (!) - das sind knapp 7 Milliarden Euro - nachlegen. Und die stolze Bank muss bereits pumpen: 11 Milliarden bei einer asiatischen Bank und 2 bei einem privaten Investor aus dem Nahen Osten.
Ihr könnt es heute in den Tageszeitungen lesen.

Orbit

Ionit
10.12.2007, 14:32
ich wollte Dich nicht kränken. Das ist mir anscheinend misslungen und dafür entschuldige ich mich.

Hallo MAC,

ich hab das scheinbar wirklich in den falschen Hals bekommen! Is schon ok - wenn ich den Text - den ich dort Nachts geschrieben habe - jetzt nochmal lese - naja - ich hätte die Verfassung des Textes vielleicht auf den nächsten Morgen verlegen sollen! ;-)

Gruß Matthias