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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Klimaskeptiker"



ispom
10.04.2007, 14:01
http://www.astronews.com/news/artikel/2007/04/0704-005.shtml


Dass sich unser Klima ändert und dass die Menschheit daran nicht unschuldig ist, haben inzwischen auch die größten Skeptiker akzeptiert

erstaunlich, daß in diesem Forum noch keine Klimadiskussion läuft…

ich bin nur ein „kleiner Skeptiker“, keiner der großen „Klimaleugner“ aus den Reihen der Wissenschaft.
Aber obigen Satz aus dem astronews-artikel möchte ich doch zum Anlaß nehmen für den Hinweis, daß es zwar keinen vernünftigen Menschen gibt, der die Klimaänderung in Frage stellt, denn das Klima ändert sich seit Jahrmillarden immerzu,
aber für die Aussage, daß die Menschen die Verursacher der aktuellen Klimaänderung sind, gibt es jede Menge Skeptiker.
Ich verfolge z.B die Klima –diskussion bei CN

http://www.cloudynights.com/ubbthreads/showflat.php/Cat/0/Number/1461599/page/0/view/collapsed/sb/5/o/all/fpart/1/vc/1

dort gibt es jede Menge links auf diesbezügliche „skeptiker-Meinungen“, etwa gleich die erste:

http://www.lse.co.uk/ShowStory.asp?story=CZ434669U&news_headline=global_warming_is_lies_claims_docume ntary


The greenhouse effect is seen as a religion and if you don't agree, you are a heretic.

häretische Grüße von Ispom

komet007
10.04.2007, 15:04
http://www.lse.co.uk/ShowStory.asp?story=CZ434669U&news_headline=global_warming_is_lies_claims_docume ntary


Ich weiß ja nicht ob die Engänder das mitbekommen haben, aber in ihrem Land findet derzeit das größte Artensterben seit den Dinosauriern statt.
Aber das ist sicherlich ja auch reine Polemik. :rolleyes:

Aurora
10.04.2007, 15:40
Hallo ispom,

Klima ändert sich seit Jahrmilliarden immerzu, bestreitet keiner. In dem Artikel steht aber "nicht ganz unschuldig" und "natürliche" wie "anthropogene" Ursachen beobachten.
Ich sehe das so, Mensch ist zwar nicht Verursacher der gegenwärtigen Klimaänderung, nimmt aber dennoch Einfluss darauf - auf Art und Weise und die Geschwindigkeit der Entwicklung. In irgeneinem Thread war mal der Anteil des, durch Atmung von 7 Mrd Menschen, verursachten Co2-Anteils hochgerechnet. Ich fand das war ne ganze Menge und sieben Mrd Menschen wollen leben, wohnen, essen usw. Wenn man dann noch Industrialisierung und ihre Folgen, sowie das permanente Abholzen der Regenwälder dazuzählt, kann das nicht ohne Einfluss auf das Klima der Erde bleiben.

Zurück in die Steinzeit funktioniert nicht. Also müssen Kompromisslösungen her, die relatives Gleichgewicht gewährleisten. Ohne Wissenschaft - ohne neue Technologien, funktioniert das nicht. Müssen halt nur alle kapieren.

Gruß Aurora

Toni
10.04.2007, 15:40
erstaunlich, daß in diesem Forum noch keine Klimadiskussion läuft… Das ist nicht mal mehr verwunderlich, ispom, ist doch dieses Thema in den letzten Monaten hier mehr als breitgetreten worden. :( Und nochmals hochkauen möchte auch ich es nicht.

Ich habe sowieso den Eindruck, dass uns in letzter Zeit etwas die Themen abhanden gekommen sind? :confused: Nicht gerade viel Neues in der Welt der Astrophysik?? Gibt es keine offenen Fragen mehr, die noch nicht schon hundertmal durchgekaut wurden?

Ich glaube, dieses Forum hatte auch schon bessere Zeiten erlebt ...
Vor allem, wenn ich mir die Bilanzen anschaue, was die Leserzahlen angeht! :eek: Da liegen die Besucherrekorde auch schon zwei Jahre zurück.

Was ist eigentlich mit dem Update, welches uns Herr Deiters Anfang Januar diesen Jahres versprochen hatte??! Erst sollte es Anfang Februar kommen, dann Ende Februar - und mittlerweile haben wir Mitte April und ich konnte keinerlei Änderungen feststellen. :( - Konntest Du das etwa, ispom??

Gelangweilte Grüße von
Toni

ispom
10.04.2007, 16:04
Was ist eigentlich mit dem Update, welches uns Herr Deiters Anfang Januar diesen Jahres versprochen hatte??! Erst sollte es Anfang Februar kommen, dann Ende Februar - und mittlerweile haben wir Mitte April und ich konnte keinerlei Änderungen feststellen. :( - Konntest Du das etwa, ispom??

Gelangweilte Grüße von
Toni

ich hatte mir eigentlich auch ein wenig mehr von dem update versprochen, Toni.
Mir sind andere vBulletin-Foren geläufig, da sind sehr viel mehr Möglichkeiten die Langeweile zu vertreiben, zuallererst sehe ich dabei die Gelegenheit Bilder einzustellen.
Warten wir den Mai ab.....

vertröstende Grüße von Ispom

ispom
10.04.2007, 16:23
Ich sehe das so, Mensch ist zwar nicht Verursacher der gegenwärtigen Klimaänderung, nimmt aber dennoch Einfluss darauf - auf Art und Weise und die Geschwindigkeit der Entwicklung. In irgeneinem Thread war mal der Anteil des, durch Atmung von 7 Mrd Menschen, verursachten Co2-Anteils hochgerechnet. Ich fand das war ne ganze Menge und sieben Mrd Menschen wollen leben, wohnen, essen usw.

Hi Aurora,

so sehe ich es auch. Was mich am meisten stört, sind die Scheuklappen:
diejenigen, die am meisten Klima-panik machen, ignorieren völlig die Bevölkerungsexplosion.
Sie möchten am liebsten jeden Monat eine „Kyoto-konferenz“,
eine Konferenz zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums ist nicht in Sicht.

Es wird mit den Fingern auf die Leute gezeigt, die Tempo 160 fahren und die noch keine Sparlampen haben,
(mit einem gewissen Recht auch ) auf Energieverschwender wie die Glitzerstadt Las Vegas oder die dicken Ami-Schlitten,
aber noch nie auf Länder, deren Staatsreligion den Kindersegen preist und deren Frauen selten unter 10 Kinder haben.

Ob der Klimawandel menschengemacht ist, wissen wir nicht, man kann es mit einem gewissen Recht vermuten.
Aber wer (aus den Kreisen der Klimaforscher ) dagegen was sagt, wird beschimpft und kriminalisiert:

http://www.welt.de/print-welt/article716423/Warum_Kritiker_der_Horrorszenarien_keine_Chance_ha ben.html

Kritische Stimmen wie
http://www.klimanotizen.de/
werden von den Medien totgeschwiegen.

Darauf wollte ich hinweisen, als ich diesen thread eröffnet habe,
und auch wieder etwas mehr Schwung in die Diskussionen bringen,
denn ich kann mich Tonis’ gelangweilter Stimmung nicht ganz verschließen.

selbst nicht ganz unschuldig daran, aber das mit wenig Zeit entschuldigende grüße
von ispom

Toni
10.04.2007, 17:13
Warten wir den Mai ab..... Ja gut, ispom. Aber welchen Jahres hast Du nicht gesagt?? :confused: :rolleyes: :D


Übrigens:
Das Klima ist für die Natur keine Katastrophe - im Gegenteil! Es verhilft ihr durch solche Sprünge sogar, unflexible Arten auszusortieren und neue, bessere Arten zu erschaffen bzw. bestehende Arten zu verbessern.

Ob das Klima für den Menschen zu einer Katastrophe wird, liegt ganz allein an ihm selbst! Ist er nicht willig oder imstande, sich dementsprechend zu ändern oder anzupassen, gehört er genau so zu den auszusortierenden Arten, die in Kürze von diesem Planeten verschwinden müssen! :mad:

Kofferpackende Grüße von
Toni

Daniel99
10.04.2007, 17:34
Hallo


Wer schuld an der Klimakatastrophe ist, spielt jetzt keine Rolle mehr.
Was wir dagegen unternehmen können umso mehr.
Natürlich müssen die Medien ein Horrorszenario nach dem anderen verbreiten.
Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten und so wird es immer irgendwelche Experten geben die über die Medien ihre globalen „Horroraussichten“ über die Zukunft verbreiten.

Mit den Klimamonitoring ist schon mal ein guter Anfang getan und alle anderen Maßnahmen wie die Kyoto-Konferenz, Feinstaubfilter oder Mautgebühren in Großstädten tragen zu einer Schonung der Umwelt bei.
Dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass der im letzten Jahrzehnt vernachlässigte Umweltschutz in den kommenden Jahren umso stärker betrieben wird.


PS: Wegen der lange Weile in diesem Forum.
Wir wäre es den mit diesem Thema: Wissenschaftler "überholen" Lichtgeschwindigkeit mit einem Lichtstrahl.
Siehe Link http://winfuture.de/news,30481.html

Mit freundlichen Grüßen
Daniel

Aurora
10.04.2007, 19:28
Wer schuld an der Klimakatastrophe ist, spielt jetzt keine Rolle mehr.


Klimakatastrophe ist auch nur so ein Schlagwort. Das Klima wandelt sich, es wird wärmer, aber noch nicht so sehr wie im Interglazial zwischen Saale/Riss-Eiszeit und Weichsel/Würm-Eiszeit. Da warem die Temperaturmaxima etwa 1° bis 2° höher als heute. Gegenwärtig rechet man zwar mit einem noch höheren Temperaturanstieg. Ob das für die Erde eine Katastrophe ist sei mal dahingestellt, für die menschliche Gesellschaft wie wir sie kennen, allemal.


Mit den Klimamonitoring ist schon mal ein guter Anfang getan und alle anderen Maßnahmen wie die Kyoto-Konferenz, Feinstaubfilter oder Mautgebühren in Großstädten tragen zu einer Schonung der Umwelt bei.


Ist alles nur Augenwischerei und Aktionismus. Denen da Sanktionen aufgebrummt werden, sind die die am Klimawandel den geringsten Anteil haben. Was wir brauchen sind völlig neue Energiekonzepte, weg fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energiequellen und und damit meine ich nicht unbedingt Windräder, die verschandeln die Umwelt auch nur und sind für diverse Tierarten sogar eine Gefährdung.
Es gehört denen gehörig auf die Pfoten gehauen, die immer weiter Regenwälder abholzen für Rindviechfarmen etc und den Energieverschwendern dieser Welt.
Was wir brauchen, ist ein allgemeines Umdenken und kein Feigenblatt - Feinstaubfilter genannt für die ach so pösen Autofahrer.
Ach ja - wer braucht schon VW Tuareg.:p

Jetzt gehe ich dem Froschkonzert in meinem Garten lauschen.

Gruß Aurora

ispom
10.04.2007, 19:38
wir Germans machen uns Sorgen, weil wir normalerweise keine haben,
keine Hurricane Season, keine Angst vor dem kommenden Jahrhundert-erdbeben, das jeden Tag über San Francisco hereinbrechen kann
http://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_von_San_Francisco,
sagte mir ein Amerikaner,
und
„the next eruption of the Yellowstone supervolcano will make all the pollution in the history of man look like nothing more than a fragrant burp”.


A full-scale eruption of the Yellowstone caldera could result in millions of deaths locally and catastrophic climatic effects globally

http://en.wikipedia.org/wiki/Yellowstone_Caldera

naja, wir haben jedes Jahr 6000 Verkehrstote auf deutschen Straßen,
die vielen dauerhaft behinderten zählt keiner mehr,
aber wir fürchten jetzt alle den Klimapopanz :eek:

furchtsame Grüße von ispom

Webmaster
11.04.2007, 10:31
Hallo,

da in diesem Thema nach dem schon längere Zeit versprochenen Update gefragt wurde:

Es geht bei dem Update um die Aktualisierung der Forums-Software auf die aktuelle Version. Die zur Zeit laufende Version ist allerdings nicht so veraltet, so dass sich das Update nicht stark auf die Funktionalität auswirken wird. Funktionen wie das Hochladen von Bildern wären schon jetzt möglich, sind aber lediglich gesperrt. Über die Gründe wurde im Intern-Bereich schon einmal diskutiert. Vorschläge von Usern, wie man das Forum attraktiver gestalten könnte, sind dort auch immer willkommen.

Das Update hat sich aus einem recht simplen (und für mich ärgerlichen) Grund verzögert: Das gesamte Layout von astronews.com sollte eigentlich schon zu unserem Geburtstag im Februar geändert werden. Um nicht kurz hintereinander zweimal das Forum zu schließen, war geplant, das Update der Software und des Layouts gleichtzeitig durchzuführen.

Die Sache mit dem Layout hat sich nun aber dummerweise verzögert. Ich hoffe, dass aber beide Updates innerhalb der nächsten vier Wochen über die Bühne gehen werden.

So viel kurz zur Information. Längere Diskussionen über dieses Thema bitte bevorzugt im Intern-Bereich und nicht in diesem Thread.

Viel Spaß noch im Forum,
Stefan Deiters

Aurora
11.04.2007, 10:33
wir Germans machen uns Sorgen, weil wir normalerweise keine haben,
keine Hurricane Season, keine Angst vor dem kommenden Jahrhundert-erdbeben, das jeden Tag über San Francisco hereinbrechen kann


Jaja, die Amis haben andere Sorgen als das Klima... Also stecken wir den Kopp in den Sand und machen weiter wie bisher.
Gegen Vulkanausbrüche und Erdbeben sind wir machtlos, Hurricans und Tornados hat es schon immer gegeben - aber und jetzt kommt der Pferdefuß - Häufigkeit und Stärke sind mit dem Klimawandel verbunden. Die Zunahme der Windgeschwindigkeiten und Häufigkeit tropischer Wirbelstürme ist eine Folge der Erwärmung der Weltmeere. Anreicherung der Atmosphäre mit Treibhausgasen führt u.a. zu einer Häufung schwerer Tornados und zu einer Verschiebung der Tornadosaison. Eine Studie aus den USA befürchtet, dass Tornados der Stärke F4 bis F5 wesentlich häufiger auftreten und auch dicht besiedelte Gebiete in zunehmendem Maße treffen werden.
Zeigt aber eben auch, dass viele Probleme hausgemacht und auf menschlichen Einfluss zurückzuführen sind. Müsste eigentlich auch den Americans einleuchten,trotz der Sorgen um Erdbeben und Supervulkane.

Ok, wenn der Yellostone ausbricht, brauchen wir uns um Klimawandel keine Sorgen mehr machen oder um Feinstaubfilter oder Abgasnormen bei KfZ. Das gibt ein globales Desaster.
Nebenbei Supervulkane wie den Yellowstone gibts nicht nur in Amerika.

http://www.geolinde.musin.de/tektonik/index.htm


aber wir fürchten jetzt alle den Klimapopanz

Wieso Klimapopanz? Das sich was ändert merken wir alle, inwieweit natürliche Ursachen dafür verantwortlich sind und inwieweit menschlicher Einfluss die verstärkt, muss herausgefunden werden. Fest steht aber, so wie bisher kann es nicht weitergehen. Wir haben nun mal nur den einen Planeten und der ist sehr sensibel.

Gruß Aurora

ispom
11.04.2007, 11:15
die Erdbeben-Webseite ist sehr schön , danke für den Hinweis Aurora!

zum Klimapopanz:
ich will mal so sagen:

die globale Reaktion auf den Klimareport geht von
Kopf-in-den-Sand-stecken bis in-Panik-reagieren

und da sind die Amis eher beim ersteren und wir ganz weit beim letzteren.

da ist in den medien inzwischen ganz vergessen, daß wir auch schon das Waldsterben hatten, und das Ozonloch......

diese Panikmache und die kleinkarierten Lösungsansätze stören mich,
ich habe eher Panik vor der Zukunft, wenn ich mir die Bevölkerungsexplosion in der dritten Welt vor Augen halte

aber, um nicht vom Thema abzuschweifen:
die zahlreich vorhanden "Klimaskeptiker" werden mundtot gemacht,
Medienstars werden diejenigen, die den höchsten Meeressppiegel vorhersagen, die schlimmsten Dürrekatastrophen...

don't panik - Grüße von Ispom

Aurora
11.04.2007, 13:21
die globale Reaktion auf den Klimareport geht von
Kopf-in-den-Sand-stecken bis in-Panik-reagieren



Jo stimmt. Die Probleme sind vorhanden und die bleiben auch dann, wenn man sie verschweigt. Ob das nun Mr. Geoge DoppelU passt oder nicht oder ob das Mr. Putin wahrhaben will oder nicht, dass er -respektive sein Land großen Anteil hat.


da ist in den medien inzwischen ganz vergessen, daß wir auch schon das Waldsterben hatten, und das Ozonloch......


haben wir immer noch. Walsterben hat noch nicht aufgehört und das Ozonloch ist auch noch vorhanden.


diese Panikmache und die kleinkarierten Lösungsansätze stören mich,
ich habe eher Panik vor der Zukunft, wenn ich mir die Bevölkerungsexplosion in der dritten Welt vor Augen halte


Die stören nicht nur Dich, darum sagte ich ja weiter oben Augenwischerei und Aktionismus. Russpartikelfilter, immer höhere Abgasnormen, die nur noch mit Trick17 auf dem Prüfstand geschafft werden - was soll der Quatsch. Aber wir steigen aus der Atomenergie aus und bauen lieber Kohlekraftwerke - bei aller modernen Filtertechnick, die eigentlichen Dreckschleudern. Schizopfrän das.

Stichwort Bevölkerungsexplosion: interessiert eigentlich niemanden, dass auch das Einfluss auf den Klimawandel hat. Die wollen alle leben, nicht bloß überleben - also noch mehr Weide- und Ackerfläche zulasten von Regenwäldern, noch mehr Ernergieverbrauch und unser Ökosystem bleibt auf der Strecke. Eine Spirale ohne Ende.
Darüber denkt keiner nach, ist ja nicht medienwirksam und außerdem sagt ja die Bibel seid fruchtbar...


die zahlreich vorhanden "Klimaskeptiker" werden mundtot gemacht,
Medienstars werden diejenigen, die den höchsten Meeressppiegel vorhersagen, die schlimmsten Dürrekatastrophen...



Was verstehst Du unter Klimaskeptiker? Ich kenne eigentlich nur die, die den Deibel an die Wand malen und Untergangsszenarien kreieren und die andere Sorte, die alles grundsätzlich negiert und behauptet von Klimawandel könne keine Rede sein.

Fakt ist, das Klima wandelt sich, Fakt ist auch Mensch nimmt Einfluss darauf. In welchem Maß und über welchen Zeitraum, ob und wie gegengesteuert werden kann, ist ungewiss. Ich denke, um da hundertprozentige Aussagen machen zu können, fehlen ganz einfach die Daten, gibt es noch zu viele Unbekannte. Da wird von Jahrhundertunwettern gequasselt - ja wie lange gibts denn Wetteraufzeichnung, Meteorologie und Klimatologie als Wissenschaft.?
Ich denke in dem Zusammenhang daran, wie bei der Elbe-Muldeflut 2002 die Hochwassermarke in Dresden mit einer Hochwassermarke Anfang des 20.Jh. verglichen wurde und die 2002er als noch höher vermeldet wurde. Eins hat man aber vergessen, Anfang des 20. Jh. gab es noch Flussauen, in die das Wasser ablaufen konnte, da gabs noch keine Flussbegradigungen und son Zeug. Da dürfte mehr Wasser unterwegs gewesen sein. Die Mulde ist einfach zurück in ihr altes Bett und das führte geradewegs in einen stillgelegten Tagebau... Den Fluss hat man irgendwann umgelegt, der Kohle wegen, ordentliche Deiche wurden "vergessen" und dann hat man nach der Wende noch das Land vor dem Deich als Bauland verhökert. Millionenschäden aber hausgemacht.

Gruß Aurora

Toni
12.04.2007, 05:31
Hi Aurora,


Walsterben hat noch nicht aufgehört und das Ozonloch ist auch noch vorhanden. meinst Du hier das Sterben der Wale oder das Sterben der Wälder?? :rolleyes:


Aber wir steigen aus der Atomenergie aus und bauen lieber Kohlekraftwerke - bei aller modernen Filtertechnick, die eigentlichen Dreckschleudern. Schizopfrän das. Ganz meiner Meinung, Aurora, aber irgendwie scheint sich in Deinem Beitrag dieser kleine, gemeine Dreckfuhler-Deiwel eingeschlichen zu haben ... :D - Das vorletzte Wort in diesem Zitat müsste, glaube ich, "Schizophren" heißen ...? ;)


Ich denke in dem Zusammenhang daran, wie bei der Elbe-Muldeflut 2002 die Hochwassermarke in Dresden mit einer Hochwassermarke Anfang des 20.Jh. verglichen wurde und die 2002er als noch höher vermeldet wurde. Eins hat man aber vergessen, Anfang des 20. Jh. gab es noch Flussauen, in die das Wasser ablaufen konnte, da gabs noch keine Flussbegradigungen und son Zeug. Da dürfte mehr Wasser unterwegs gewesen sein. Hier irrst Du, Aurora. Die Elbe fließt, bevor sie in Dresden ankommt, durch das enge Tal in der Sächsischen Schweiz. Dort hat niemand Flussbegradigungen vornehmen können. Auch nicht in Dresden selbst. Dort gibt es noch nicht einmal Deiche, weil sich auch in Dresden die Elbe noch einen tiefen Taleinschnitt ins umgebende Land geschaffen hat.

Ich war in der letzten Zeit öfters in Meißen und Umgebeung, ca. 30 km elbabwärts von Dresden gelegen. Auch dort gibt es noch keinerlei Deiche oder Flussbegradigungen. Was dort an Elbwasser entlangfließt, lässt sich also noch sehr gut mit Wassermassen früherer Hochwasser vergleichen.

Diese 2002er Flut brachte wirklich die bisher größten Wassermassen talwärts, die jemals auf einmal elbabwärts geflossen sind!

Was Du bezüglich der Mulde geschrieben hast, ist völlig korrekt. :) Dass große Wassermengen aber in die Goitsche abgeflossen sind, hat aber meine Stadt davor bewahrt, von der Muldseite her abzusaufen! Es fehlten nur noch 20-30 cm, dann wäre das stinkende, heizölverseuchte Muldewasser ins Stadtzentrum hereingeschwappt!! - Und dass dies nicht geschah, hatten wir dem in die Goitsche abströmenden Wasser zu verdanken.

Wusstest Du übrigens, dass die Mulde der am schnellsten strömende Fluss Europas ist?!

Noch ein Wort zur Elbe zwischen Wittenberg und Magdeburg. In diesem Bereich, auch bekannt als "Biosphärenreservat Mittlere Elbe", gab es im 20. Jh. so gut wie keine Flussbegradigungen! Ich weis nur von ganz wenigen kleinen Stellen, wo so etwas in den 30er Jahren einmal durchgeführt wurde. Z.B. links von der Brücke der A9 gibt es einen noch nicht einmal 1 km langen Abschnitt, wo ein recht spitzer "Haken" der Elbe abgetrennt und das Stück begradigt wurde. Ähnliches hatte man auch in den 60er Jahren mit dem großen sogenannten "U-Bogen" zwischen Dessau und Roßlau vor, doch das Projekt wurde kurz vor der Fertigstellung abgebrochen, weil es neue Berechnungen zum Grundwasserstand in Dessau gab. Der ohnehin damals recht tiefe Grundwasserspiegel (wegen der starken Industrie-Abnahme) wäre durch eine Elbbegradigung nochmals um mehrere Meter gesunken und hätte viele Brunnen in unserem Stadtgebiet trockengelegt.

Mal ein Beispiel dafür, was die Industriebetriebe damals für einen "Raubbau" am Grundwasser trieben:
Mein Vater hatte 1980 in seinem Garten einen Brunnen mit elektr. Pumpe setzen lassen. Die Bohrung ging auf satte 15 m runter, weil das Grundwasser damals erst bei unter 10 m anzutreffen war! Heute, nach der Stillegung aller bedeutenden Industrie-Betriebe unserer Stadt, trifft man in seinem Garten bereits nach 50 cm(!) auf Grundwasser! Für viele tiefwurzelnde Bäume wie Fichten und Tannen ist dies das Aus und sie gehen entweder ein, oder müssen gefällt werden, weil der Boden nachgibt, wenn sie vom Sturm hin- und hergerüttelt werden! - Dies sind halt die schlechten Seiten des Naturschutzes und der Rekultivierung von früher industriell genutzten Flächen.

Die industrielle Wiederansiedlung fördernde und in jedem Fall begrüßende Grüße von
Toni

Aurora
12.04.2007, 10:18
Ganz meiner Meinung, Aurora, aber irgendwie scheint sich in Deinem Beitrag dieser kleine, gemeine Dreckfuhler-Deiwel eingeschlichen zu haben ... - Das vorletzte Wort in diesem Zitat müsste, glaube ich, "Schizophren" heißen ...?


Das kommt davon, wenn man nicht nochmal drüberliest, bevor man abschickt.:(
Ich meinte natürlich Waldsterben, wobei man auch immer öffter von gestrandeten Walen hört/liest, die aus bisher unbekannten Gründen die Orientierung verlieren. Suizidgefährdet werden die ja nicht allesamt sein.


Hier irrst Du, Aurora. Die Elbe fließt, bevor sie in Dresden ankommt, durch das enge Tal in der Sächsischen Schweiz. Dort hat niemand Flussbegradigungen vornehmen können. Auch nicht in Dresden selbst. Dort gibt es noch nicht einmal Deiche, weil sich auch in Dresden die Elbe noch einen tiefen Taleinschnitt ins umgebende Land geschaffen hat.


Stimmt, habe das Elbsandsteingebirge unterschlagen, aber dennoch wurden Teile der Elbauen bei Dresden/Pillnitz zugepflastert. Kann mich noch an die relativ weiten Wiesen vor der Stadt erinnern. Gerade zwischen Dresden und Königstein. Elbauen war oder ist auch wieder ein Flugplatz. Wie das weiter südlich vor Bad Schandau aussieht, weiß ich natürlich nicht. Naturschutz interessierte zu "sozialistischen"Zeiten keinen, schuld waren immer die anderen bzw hatte Industrialisierung keine Auswirkungen auf die Natur. Denke da nur an die Umgebung von Leuna/Buna, da gabs kein grünes Blatt - alles grau oder graubraun und in der Umgebung von Kohlekraftwerken an die recht dicke Ascheschicht, weil nachts die Filter abschaltet wurden damit sie länger hielten, fehlte ja an Devisen.


Was Du bezüglich der Mulde geschrieben hast, ist völlig korrekt. Dass große Wassermengen aber in die Goitsche abgeflossen sind, hat aber meine Stadt davor bewahrt, von der Muldseite her abzusaufen! Es fehlten nur noch 20-30 cm, dann wäre das stinkende, heizölverseuchte Muldewasser ins Stadtzentrum hereingeschwappt!! - Und dass dies nicht geschah, hatten wir dem in die Goitsche abströmenden Wasser zu verdanken.


Jo, ich war dabei, als die Straße zwischen Pouch und Löbnitz in der Goitzsche verschwand. Irgendwo oxidieren die Fotos noch rum.:rolleyes:
Dauerte keine halbe Stunde und die Straße war wech, ein ziemlich breites Stück und die braune Brühe lief über. Mein Mann ist damals für das THW geflogen, weil Motorsegler ohne Verwirbelungen tiefer gehen kann, als ein Heli. Bei der Goitzsche standen ja auch alle Kopf, dass die überlaufen könnte.


Wusstest Du übrigens, dass die Mulde der am schnellsten strömende Fluss Europas ist?!


Nee wusste ich nicht, wieder was dazugelernt.


Ich weis nur von ganz wenigen kleinen Stellen, wo so etwas in den 30er Jahren einmal durchgeführt wurde. Z.B. links von der Brücke der A9 gibt es einen noch nicht einmal 1 km langen Abschnitt, wo ein recht spitzer "Haken" der Elbe abgetrennt und das Stück begradigt wurde. Ähnliches hatte man auch in den 60er Jahren mit dem großen sogenannten "U-Bogen" zwischen Dessau und Roßlau vor, doch das Projekt wurde kurz vor der Fertigstellung abgebrochen, weil es neue Berechnungen zum Grundwasserstand in Dessau gab. Der ohnehin damals recht tiefe Grundwasserspiegel (wegen der starken Industrie-Abnahme) wäre durch eine Elbbegradigung nochmals um mehrere Meter gesunken und hätte viele Brunnen in unserem Stadtgebiet trockengelegt.


Hat das wirklich irgendwen interessiert oder war bloß kein Geld da?
Manche "ehrgeizigen" Projekte zulasten der Natur wurden doch nur aus Geldmangel eingestellt.
Aber bezüglich Grundwasser kann ich ein Liedchen singen. Als Kali und Kohle hier in der Gegend noch boomten, wurde auf Deibelkommraus gepumpt, der Grundwasserspiegel juckte keinen, jetzt steigt er langsam wieder. Kommt sogar der "Salzige See" an einigen Stellen wieder und keiner weiß so richtig was machen, weiter pumpen oder den See nach 100 Jahren wieder entstehen lassen, fragt sich dann nur was aus der B80 wird.

Gruß Aurora

slapper
12.04.2007, 13:59
dank der beginnenden klimakatastrophe sind am wochenende 28 Grad Celcius gemeldet in München, ist das nicht geil mitte april ?? :rolleyes:
und es ist schon wochen schönes wetter und soll so bleiben *juhuuuu :)

und leider neigt eben die politik dazu, verspätet auf experten weltweit zu agieren, gewarnt wird ja schon viele jahre davor...

so wie es menschlich ist am rand eines vulkanes zu leben und zu behaupten:"es wird schon nicht so schlimm kommen wie es schon ist" :D

ispom
12.04.2007, 19:19
Was verstehst Du unter Klimaskeptiker? Ich kenne eigentlich nur die, die den Deibel an die Wand malen und Untergangsszenarien kreieren und die andere Sorte, die alles grundsätzlich negiert und behauptet von Klimawandel könne keine Rede sein.

Fakt ist, das Klima wandelt sich, Fakt ist auch Mensch nimmt Einfluss darauf. In welchem Maß und über welchen Zeitraum, ob und wie gegengesteuert werden kann, ist ungewiss. Ich denke, um da hundertprozentige Aussagen machen zu können, fehlen ganz einfach die Daten, gibt es noch zu viele Unbekannte. Da wird von Jahrhundertunwettern gequasselt - ja wie lange gibts denn Wetteraufzeichnung, Meteorologie und Klimatologie als Wissenschaft.?

im weitesten Sinne bist Du also auch eine Klimaskeptikerin, Aurora.
Denn:
Es gibt nicht nur die Panikmacher und die "Klimaleugner", sondern eben auch die moderaten, die Realisten.

solche Leute eben,
die nicht ihren Elektromixer entsorgen und sich dafür einen Hozquirl kaufen,
oder den Elektrorasierer gegen das gute alte Rasiermesser eintauschen,

die erkennen, daß man (wenn überhaupt) die Kohlekraftwerke abschalten muß und nicht die Atomkraftwerke,

die also skeptisch sind gegenüber den „Erkenntnissen“, die Klimakatastrophe sei mit Sicherheit menschengemacht.

Das Wort „Klimaleugner“ ist eine Schöpfung der Katastrophenprediger, um alle andersdenkenden zu kriminalisieren, analog zur Wortschöpfung „Holocaust-leugner“.

skeptische Grüße von Ispom

Toni
12.04.2007, 20:50
Hi Aurora,


Ich meinte natürlich Waldsterben, wobei man auch immer öffter von gestrandeten Walen hört/liest, die aus bisher unbekannten Gründen die Orientierung verlieren. Suizidgefährdet werden die ja nicht allesamt sein. Die Strandungen von ganzen Wal-Familien sollen wohl auf den vom Menschen erzeugten Unterwasserlärm zurückzuführen sein. Dadurch funktioniert ihre Echolotung nicht mehr richtig und die Wale erkennen nicht, wenn sie in zu flaches Wasser geraten.


Hat das wirklich irgendwen interessiert oder war bloß kein Geld da? Also, in der Zeitung stand damals wohl, dass der Durchstich am Roßlauer Elbhafen wegen des zu erwartenden weiteren Absinkens des Grundwasserspiegels und damit auch der Seen wie dem im Großkühnauer Landschaftspark eine Katastrophe wären und man es deswegen nicht weiter fortsetzen könnte. Ob Geldmangel die Ursache war, bezweifle ich mal, denn von den ~3 km fehlten nur noch ein paar Hundert Meter, dann wäre das Desaster vollendet gewesen.

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Hi Slapper,


dank der beginnenden klimakatastrophe sind am wochenende 28 Grad Celcius gemeldet in München, ist das nicht geil mitte april ?? :rolleyes:
und es ist schon wochen schönes wetter und soll so bleiben *juhuuuu :) das ist aber noch nicht der Rekord! Der war 2000 Ende März zu Ostern. Da hatten wir am Karfreitag bereits 30° Celsius im Schatten!!! - Ich weis das deswegen so genau, weil ich noch Fotos habe, wie unser Kleiner, der damals gerade 6 Monate alt war und im dicken grünen Gras im Garten herumgekrabbelt ist - und wir alle in kurzen Hosen und kurzärmeligen Hemden drumherum saßen und schwitzten!

Diese Temperaturen wurden dann bis zum Sommer 2000 nicht wieder getopt.

Was mir aber auffällt ist, dass die Frühjahre der letzten Jahre regelrecht ausgelassen wurden und wir mit den Tagestemperaturen vom Winter sofort in den Sommer sprangen. - Ein deutliches Zeichen, dass wir immer stärker kontinentales Klima bekommen! Ebenso haben über mehrere Monate andauernde Ostwinde zugenommen, während in meiner Jugend noch die West- und Südwestwinde vorherrschten.

Den Frühsommer begrüßende Grüße von
Toni

esperanto
16.04.2007, 12:31
also schön das ich endlich angemeldet wurde :D

die wale stranden nicht wegen echos oder so sondern aufgrund von sonnenstürmen bzw dem magnetfeld unserer erde vollkommen natürlich

was ihr beim klimawandel beachten solltet ist evtl das die letzte eiszeit nur gute 5 grad celsius unter der heutigen durchschnittstemperatur liegt und die vorrausberechnungen ob wir 1 grad oder 6 grad mehr in hundert jahren durchschnittlich haben liegt an berechnungen ob man treibhausgase 100% einstellt oder den zusätlichen ausstoss aufgrund von china und co. berücksichtigt. die grenze liegt bei zusätzlichen 2 grad um die erde aktiver zu machen um sich gegen die schmarotzer *menschen* zu wehren indem sie naturkatastrophen aus filmen realisiert. Bei dem heutigen ausstoss haben wir die kritische grenze in ca 45 jahren erreicht.

aerosole sind kleinteile die die atmosphäre schützen (chemisch künstlich zufällig erzeugt) und diese abkühlen, allerdings rufen diese sauren regen hervor das wald und tiersterben zur folge hat

normalerweise würden wir uns auf der erde im moment innerhalb einer wärmeperiode befinden in der die temperatur minnimal ansteigt was wir jährlich im durchschnitt aber um vielfaches durch treibhausgase erhöhen

ozon ist ein 3fach gebundenes sauerstoffmolekül das schwerer ist als fckw und das fckw sich deshalb über gewisse zeiträume löcher in die ozonschicht gräbt um über sie zu steigen

wenn wir unsere atmosphäre umschmeissen kann uns im extremfall die venus ein kleines beispiel geben was wir vor uns haben wenn wir weiter an unserer kapitalistisch gerichteten wirtschaft und dem egoistischen verhalten festhalten
die politik sollte etwas tun knallhart und sofort und nicht nach dem motto heute ein puzzleteil morgen eins... das puzzle hat zuviele teile

ps: satzzeichen gibts bei mir selten!

Toni
19.04.2007, 20:32
Hallo esperanto,

Du "Satzzeichenloser" ;) , auch von mir herzlich willkommen hier im Forum!

die wale stranden nicht wegen echos oder so sondern aufgrund von sonnenstürmen bzw dem magnetfeld unserer erde vollkommen natürlich Hier muss ich Dir aufs heftigste widersprechen, denn ich weis, wovon ich rede, wenn ich schreibe:

Die Strandungen von ganzen Wal-Familien sollen wohl auf den vom Menschen erzeugten Unterwasserlärm zurückzuführen sein. Dadurch funktioniert ihre Echolotung nicht mehr richtig und die Wale erkennen nicht, wenn sie in zu flaches Wasser geraten. Eine Bestätigung meiner Aussage findest Du übrigens hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wale#Umweltgefahren
Dort findest Du weiter hinten:


Vor allem das Militär und die Geologie bedienen sich starker Sonare (http://de.wikipedia.org/wiki/Sonar) und erzeugen zusammen mit Sprengungen und Schiffsverkehr in zunehmendem Maße Lärm in den Ozeanen. Meeressäuger, die Biosonare (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Biosonar&action=edit) zur Orientierung und Kommunikation verwenden, werden dadurch nicht nur behindert, sondern regelmäßig auch zu panischem Auftauchen veranlasst. Dabei kommt es zum Ausperlen von im Blut gebundenen Gasen, woran das Tier dann verendet, da die Gefäße blockiert sind, sogenannte Dekompressions-Unfälle (http://de.wikipedia.org/wiki/Dekompressionserkrankung) (beim Menschen als „schwerer Tauchunfall“ bekannt).

Nach Marineübungen mit Sonareinsatz werden regelmäßig verendete Wale angespült, die Gasblasen in den Gefäßen haben. Der Schall reicht sehr weit und entfaltet seine verhängnisvolle Wirkung noch in über hundert Kilometern Umkreis. Abhängig von den eingesetzten Frequenzen (http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenz) sind unterschiedliche Arten stärker oder weniger betroffen. Es wird die Forderung erhoben, dass vor entsprechenden ausgedehnten Einsätzen von Sonartechnik zunächst, gegebenenfalls ebenfalls mit Sonar, ausgeschlossen werden muss, dass sich viele Meeressäuger in der Umgebung befinden.

In Deiner nächsten Aussage, die wie all die anderen wegen der fehlenden Satzzeichen nicht einfach zulesen sind, sagst Du:

was ihr beim klimawandel beachten solltet ist evtl das die letzte eiszeit nur gute 5 grad celsius unter der heutigen durchschnittstemperatur liegt Hier liegst Du ziemlich richtig. Siehe Wikipedia ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeiten

Das Letzte Glaziale Maximum (LGM) war vor etwa 21.000 Jahren. Die globale Durchschnittstemperatur lag etwa 5 bis 6 K (http://de.wikipedia.org/wiki/Kelvin) niedriger als heute. Aufgrund der Gaseinschlüsse in polarem Eis (http://de.wikipedia.org/wiki/Eis) weiß man, dass die atmosphärische Konzentration der Treibhausgase (http://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas) Kohlendioxid (http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlendioxid) (CO2) nur 70 % und Methan (http://de.wikipedia.org/wiki/Methan) (CH4) nur 50 % des vorindustriellen Wertes betrug (CO2 im LGM: 200 ppmv (http://de.wikipedia.org/wiki/Ppm), vorindustriell: 288 ppmv, heute (2005): 381 ppmv; CH4 im LGM: 350 ppbv (http://de.wikipedia.org/wiki/Ppb), vorindustriell: 750 ppbv, heute: 1750 ppbv).
Zum Thema "Letzte Eiszeit" hatten wir übrigens erst vor kurzem eine ausführliche Diskussion im Thread "Besiedelung Amerikas":
http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=1357

die grenze liegt bei zusätzlichen 2 grad um die erde aktiver zu machen um sich gegen die schmarotzer *menschen* zu wehren indem sie naturkatastrophen aus filmen realisiert. Bei dem heutigen ausstoss haben wir die kritische grenze in ca 45 jahren erreicht. Diese beiden Sätze klingen in meinen Augen etwas verworren, um es vorsichtig auszudrücken. :confused: Was meinst Du hier mit der "Grenze bei zusätzlichen 2 Grad, um die Erde aktiver zu machen"??? Die Grenze zu was? Woher die Festlegung "2 Grad"? Und wie soll die Erde als solche aktiver werden??
Die Naturkatastrophen in den Filmen Marke "Hollywood" kannst Du getrost erst mal in die Tonne kloppen, denn dort wird nur auf möglichst große Action Wert gelegt und nicht auf wissenschaftliche Realität.
Was meinst Du übrigens mit dem "heutigen Ausstoß" und einer "kritischen Grenze in 45 Jahren", die wir dann erreichen würden? Woher stammt dieser meines Erachtens viel zu genaue Wert?? Können wir mittlerweile so genau die Zukunft vorhersagen?

aerosole sind kleinteile die die atmosphäre schützen (chemisch künstlich zufällig erzeugt) und diese abkühlen, allerdings rufen diese sauren regen hervor das wald und tiersterben zur folge hat Dies ist nicht ganz richtig. Unter Wiki gibt es hierzu eine sehr ausführliche Seite:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aerosole
Dort steht z.B. unter "Einfluss auf das Ozonloch" und "Saurer Regen":
http://de.wikipedia.org/wiki/Aerosole#Einfluss_auf_das_Ozonloch


Einfluss auf das Ozonloch [Bearbeiten (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Aerosol&action=edit&section=11)]

Wie schon bekannt ist, wird das Ozonloch (http://de.wikipedia.org/wiki/Ozonloch) maßgeblich von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (http://de.wikipedia.org/wiki/Fluorchlorkohlenwasserstoffe) (FCKW) hervorgerufen. Diese Stoffe sind in der Troposphäre sehr stabil, spalten aber in der Stratosphäre Fluor (http://de.wikipedia.org/wiki/Fluor)- und Chlorradikale (http://de.wikipedia.org/wiki/Radikal_%28Chemie%29) ab, die dann die Reaktion von Ozon (http://de.wikipedia.org/wiki/Ozon) (O3) zu Sauerstoff (http://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstoff) (O2) katalysieren. Für diese Abspaltung von Chlor (http://de.wikipedia.org/wiki/Chlor) und Fluorradikalen in der Stratosphäre sind Aerosole verantwortlich, da die Reaktion nur auf der Oberfläche eines Aerosolpartikels stattfinden kann.

Saurer Regen (http://de.wikipedia.org/wiki/Saurer_Regen) [Bearbeiten (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Aerosol&action=edit&section=12)]

Als sauren Regen (http://de.wikipedia.org/wiki/Saurer_Regen) bezeichnet man Regen (http://de.wikipedia.org/wiki/Regen), der aufgrund eines überhöhten Säuregehaltes (hauptsächlich Schwefelsäure (http://de.wikipedia.org/wiki/Schwefels%C3%A4ure) (H2SO4) und Salpetersäure (http://de.wikipedia.org/wiki/Salpeters%C3%A4ure) (HNO3)) den pH-Wert (http://de.wikipedia.org/wiki/PH-Wert) des Niederschlagswassers herabsetzt und über die hierdurch unterstützte Bodenversauerung (http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenversauerung) das Edaphon (http://de.wikipedia.org/wiki/Edaphon) beeinflusst. Ursache des hohen Säuregehalts sind bestimmte Aerosole, wie zum Beispiel Nitrate (RNO3), Sulfate (RSO4) und verschiedene Stickoxide (http://de.wikipedia.org/wiki/Stickoxide). Sie reagieren mit anderen Aerosolen in der Luft, oder während der Tröpfchenbildung, zu Salpetersäure und Schwefelsäure. Hauptquellen für solche Aerosole sind die Abgase (http://de.wikipedia.org/wiki/Abgas), die von Menschen verursacht werden. Zudem wurden auch in den 1970er Jahren, als man noch nicht so viel über die Entstehung des sauren Regens wusste, Rußfilter in die Schornsteine vieler Fabriken eingesetzt. So wurde dann zwar weniger sichtbarer Ruß freigesetzt, die unsichtbaren Stickoxide und andere säurebildende Aerosole wurden jedoch weiter ausgestoßen. Da Rußpartikel in der Atmosphäre basisch (http://de.wikipedia.org/wiki/Basisch) reagieren, also die Fähigkeit haben, Säuren zu neutralisieren, hat der Einsatz solcher Filter auch zur Bildung von saurem Regen beigetragen.


normalerweise würden wir uns auf der erde im moment innerhalb einer wärmeperiode befinden in der die temperatur minnimal ansteigt Es gibt Wissenschaftler, die behaupten es genau anders herum: Wir befinden uns in einer Warmphase, die sich aber allmählich wieder auf eine allgemeine Abkühlung zubewegt. Das heißt aber noch nicht, dass uns jetzt eine neue Eiszeit bevorstehen würde und wir mit unserer künstlich erzeugten Erderwärmung dem unbedingt entgegenwirken müssten! Das heißt lediglich, dass ohne das Wirken des Menschen eine leichte Abkühlung eintreten würde.


ozon ist ein 3fach gebundenes sauerstoffmolekül das schwerer ist als fckw und das fckw sich deshalb über gewisse zeiträume löcher in die ozonschicht gräbt um über sie zu steigen Das ist leider alles nicht ganz richtig. Vor allem das mit den "Löchern in die Ozonschicht graben" ist völlig daneben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ozon#Bildung
Diese beiden Abschnitte "Bildung" und "Vorkommen" solltest Du wirklich erst mal lesen. Das ist nicht böse gemeint, würde aber bei einer weiteren Diskussion darüber ungemein von Vorteil sein. :)

Beste Grüße von
Toni

Toni
30.04.2007, 02:37
Ich möchte beim Thema "Klimaskeptiker?" noch einmal etwas Kohle auf's Feuer legen. :rolleyes: Heute kam in Spiegel-TV ein Beitrag, der sich selbst so sieht:

SPIEGEL TV zeigt an diesem Sonntag um 23.15 Uhr auf RTL als erstes deutsches Politikmagazin einen Beitrag mit einer anderen Sicht auf die Klimaerwärmung. Nachlesen kann man dies übrigens hier:

http://www.spiegel.de/sptv/magazin/0,1518,479076,00.html

Da fragt sich doch Otto Normalsterblich: "Ja, an was soll ich denn nun glauben??? :confused: Haben nun die recht, oder doch eher die??"

Abwägende Grüße von
Toni

jonas
30.04.2007, 03:17
Hi Toni

Wolltest Du nicht schon vorhin ins Bett gehen? :D

Ich habe die Spiegel Sendung gesehen. Und ehrlich gesagt war ich enttäuscht. Da war die Diskussion hier im Forum um Grössenordnungen ergiebiger, informativer und fundierter. Die Sendung war genauso verzerrend auf der Klimaskeptikerseite, wie es die Darstellungen sind, die auf der Klimaangstseite sind.

Ich habe mal viel vom Spiegel gehalten, aber das war seiner Tradition höchst unwürdig, wie leider so vieles, was inzwischen aus diesem Verlagshaus kommt.

Allein in den ersten 2 Minuten des Beitrags kamen nur Statements von Klimaforschern von jeweils etwa 3 Sekunden Länge, die sagten: "Klimawandel gibt es nicht ... ist Quatsch ... die Temperaturerhöhung ist nicht dramatisch ..."

Danach kam das Argument, dass CO2 ja das Pflanzenwachstum anregen würde, und dass es kein Leben auf der Erde gäbe ohne CO2. Und dann die Behauptung, dass der gegenwärtige Temperaturanstieg nicht vom Menschen verursacht sei.

Also nur Behauptungen und leeres Gewäsch ohne Inhalt. Ich wollte schon abschalten.

Aber dann kam der einzige wirklich gehaltvolle Moment: Als die Grafiken von Al Gores Film "Eine unbequeme Wahrheit" gezeigt wurden. Es wurde gezeigt, dass zwar CO2 und Temperatur sich in der Klimageschichte gleichförmig bewegt haben. Aber, dass die CO2 Erhöhung der Temperaturerhöhung folgte, CO2 somit also nicht die Ursache der Klimaänderung gewesen sei, sondern vielmehr ihre Folge.

Leider wurde zu dieser Tatsache kein weiterer Wissenschaftler mehr gezeigt, der dies erklärt. Und glaube ich auch, dass weder die UNO Expertengruppe noch die restliche wissenschaftliche Welt einen solchen kapitalen Schnitzer machen würden - Ursache und Wirkung zu vertauschen.

Deswegen ordne ich den Spiegel Beitrag dort ein, wo er hingehört: In die Rundablage meines Gedächtnisses. Ich weiss aber nicht, ob es mir gelingen wird, denn ich muss ständig dran denken: Pfui Teufel, Spiegel, wie weit bist Du gesunken. :mad:

JGC
30.04.2007, 07:54
Hi..

Den Spiegelbericht hab ich auch gesehen..

Aber er deckt noch immer nicht die wahren Ursachen auf...

Sie haben mit ihren Argumenten z.T. schon recht, was aber auffällt, es wurde wieder nicht mit einer Silbe darauf eingegangen, das unsere eigene globale, volkswirtschaftlich entstehende überschüssige eigene Wärmeproduktion zu der momentanen Erdwerwärmung führt..

In den letzten 100 Jahren hat sich die Abwärme durch chemische, technische und elektrische Prozesse praktisch verhundertfacht!!!

Wie soll also eine von der Menge her in etwa gleichbleibende Atmosphäre dieser stark angestiegenen Wärmebelastung ohne Auswirkungen bleiben??

Da werden doch Äpfel mit Birnen verglichen...

Ein bisschen Entspannung vor dem "Nachdenken" würde allen gut tun.


JGC

Bynaus
30.04.2007, 08:00
Jedes Mal, wenn man anführt, dass es "in der Vergangenheit ja auch grosse Klimaschwankungen" gegeben habe, und es deshalb "gar nicht schlimm" sei, dann muss man anfügen: In der Vergangenheit, als diese grossen Klimaschwankungen stattfanden, da gab es auch noch keine 6.5 Milliarden Menschen auf dem Planeten, da gab es kein unter schwerer Belastung stehendes Ökosystem, kein globales Massensterben aufgrund von Überfischung, Überjagung, Zerstörung von Lebensräumen, da war die Erde auch noch ein einziger, mehr oder weniger Zusammenhängender Wildpark. Heute ist das nicht mehr so, wie man weiss.

Die Folgen der Klimaerwärmung sind katastrophal - für den Menschen! und das unter schwerer Last stehende Ökosystem. Millionen, vielleicht Milliarden von Menschen werden flüchten oder hungern müssen, das allein sollte uns Respekt einflössen und die unsinnige Diskussion über die Anteile "natürlicher" und "menschgemachter" Klimaerwärmung beenden. Dem Bangladeshi, der sein Haus in den Fluten verliert, ist es ziemlich egal, ob dies nun auf Grund gestiegener Sonnenaktivität oder aufgrund des CO2-Ausstosses der westlichen Staaten geschieht.

Es ist Zeit, dass wir erwachen, und dass wir vom "Dämmerzustand" des "wir können nichts machen" zum aktiven Geo-Engeneering übergehen. Ich glaube nicht, dass "Verzichtsstrategien" jemals Erfolg haben werden dabei (wer diese befürwortet: Wieviel des stetig kostbareren Erdöls wird denn "am Schluss" ungenutzt im Boden verbleiben? Wovon leben die Ärmsten dieser Welt dann?), nein, wir müssen beginnen, aktiv CO2 aus der Atmosphäre zu filtern (und es dann in Pflanzen zu binden oder in alte Bergwerke zu pressen). Wir müssen beginnen, grosse Landstriche freizuräumen von menschlicher Aktivität und diese auch wieder aufzuforsten (ebenfalls eine Geo-Engeneering-Methode). Das Ziel muss sein, eine CO2-neutrale Gesamtbilanz der menschlichen Aktivitäten zu erreichen (natürlich gilt das gleiche für alle anderen Treibhausgase). Wichtig ist auch, dass man sich nicht fatalistisch einem allfällig "natürlichen" Treibhauseffekt fügt! Die Diskussion um menschgemacht/natürlich zeigt doch, dass, wenn überhaupt, liegt der natürliche Beitrag in der gleichen Grössenordnung wie der menschliche - was wiederum heisst, dass wir ihm auf globaler Ebene aktiv entgegentreten können - und müssen!

ispom
30.04.2007, 09:16
richtig, Bynaus!
wir sollten klotzen statt kleckern.
ob nun menschengemacht oder nicht, wir sollten uns auf den Klimawandel vorbereiten.
Und aus Vorsicht und solange man es noch nicht so genau weiß, die Verbrennung der kostbaren fossilen Rohstoffe einstellen,
wo es sinnvoll ist, Sonne und wind nutzen,
aber hauptsächlich die Kernfusion vorantreiben,
bis dahin hauptsächlich auf Atomenergie (fission) setzen,
und die verfügbaren Uranvorräte durch Brütertechnologie um das 100 fache strecken.

diese Klecker-Methode, die uns rot grüne Politiker predigen
(nicht mehr in die Sauna gehen, Standby-geräte verbieten....)
ist angesichts der entwicklungen in China und Indien vergleichbar mit den Gesängen der Heilsarmee auf Sankt Pauli gegen die Unzucht....:rolleyes:

Und solange in D zur Kompensation des "Atomausstiegs" noch über 20 neue Kohlekraftwerke im Bau und in der Planung sind,
kann ich über die deutschen Klimapanikmacher nur den Kopf schütteln

kopfschüttelnde Grüße von Ispom

ispom
03.05.2007, 13:21
Hallo Klimapaniker,

klickt mal diese Seite an:

http://www.politicallyincorrect.de/2007/04/ist_al_gore_zynisch_oder_verru-druck.html

die Al Gore - Fans ansprechende Grüße von Ispom

prim_ass
03.05.2007, 16:34
Leute, Leute,

wir haben nachweislich eine Erwärmung der Atmosphäre auf

Mars, Jupitermonden, Saturn, Neptun und auch auf der Erde.

Soll das alles - gleichzeitig und signifikant in den letzten Jahrzehnten - von Menschen gemacht sein?

Das ist natürlich kein Freifahrtschein für Umweltverschmutzung. Doch wenn man sieht, wie man mit CO2-Emisionensraten schon Handel treibt und auch mit der Hauptursache Mensch von den eigentlichen Problemen ablenkt (und nebenbei auch noch schöne neue Umweltsteuern und Gebühren erheben kann), dann habe ich dafür kein Verständnis.

Die wahren Ursachen werden verschleiert bzw. ihnen wird aus ideologischen Gründen nicht nachgegangen.

Toni
03.05.2007, 17:00
Hi jonas,

Hi Toni

Wolltest Du nicht schon vorhin ins Bett gehen? :D jo, das ist richtig, aber diesen TV-Beitrag wollte ich unbedingt erwähnen, sonst wär der wieder in Vergessenheit geraten. :cool: - Und der passte doch wirklich sehr gut zu diesem Thema, nicht wahr?

(...) ehrlich gesagt war ich enttäuscht. Da war die Diskussion hier im Forum um Grössenordnungen ergiebiger, informativer und fundierter. Die Sendung war genauso verzerrend auf der Klimaskeptikerseite, wie es die Darstellungen sind, die auf der Klimaangstseite sind. Das ist leider völlig richtig. Aber da kannst Du doch mal sehen, was wir hier mittlerweile für "Experten" auf diesem Gebiet sind! Das freut mich ein bisschen. Insgeheim. ;)

Leider wurde zu dieser Tatsache kein weiterer Wissenschaftler mehr gezeigt, der dies erklärt. Das finde ich auch sehr schade. Es war wieder mal ein in letzter Zeit typischer "Spiegel": schlecht recherchiert und genau nur die Gegenseite zeigen wollen, um Stimmungsmache in die andere Extreme zu betreiben.

Noch immer neutrale Wissenschaftler für das Weltklima suchende Grüße von
Toni

Toni
03.05.2007, 17:49
Hallo Bynaus,

Jedes Mal, wenn man anführt, dass es "in der Vergangenheit ja auch grosse Klimaschwankungen" gegeben habe, und es deshalb "gar nicht schlimm" sei, dann muss man anfügen: In der Vergangenheit, als diese grossen Klimaschwankungen stattfanden, da gab es auch noch keine 6.5 Milliarden Menschen auf dem Planeten, da gab es kein unter schwerer Belastung stehendes Ökosystem, kein globales Massensterben aufgrund von Überfischung, Überjagung, Zerstörung von Lebensräumen, da war die Erde auch noch ein einziger, mehr oder weniger Zusammenhängender Wildpark. Heute ist das nicht mehr so, wie man weiss. dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Die Angst vor einer dramatischen Erwärmung ist ja auch in unserer heutigen Abhängigkeit von den Annehmlichkeiten der technisierten Zivilisation begründet. Der Homo Sapiens von heute ist bei weitem nicht mehr so anpassungsfähig wie noch vor 12 000 Jahren, als die letzte Eiszeit zu Ende ging und die Temperaturen um 5-6° C weltweit anstiegen und die Meere große Flachlandgebiete unter weit über 100 m Wasser begruben.

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Hi ispom,

wo es sinnvoll ist, Sonne und wind nutzen,
aber hauptsächlich die Kernfusion vorantreiben,
bis dahin hauptsächlich auf Atomenergie (fission) setzen,
und die verfügbaren Uranvorräte durch Brütertechnologie um das 100 fache strecken. das ist richtig und auch meine Meinung. Und wenn die derzeitigen Atommächte nicht wollen, dass "Schurkenstaaten" oder andere "Nicht-Atommächte" die Uran-Anreicherung unter ihre Fittiche bekommen, um daraus Kernwaffen herstellen zu können, ja, dann müssen eben die Stromerzeugung aus dieser Brüter-Kernkraft diese 10 Atommächte übernehmen, aber auch für die Entsorgung der radioaktiven Überreste selbst sorgen und dies nicht gegen gutes Geld auf die ärmeren Länder abwälzen.

Die ganze Sache hat allerdings einen gewaltigen Haken!! Mit privaten Stromversorgern ist das nicht zu machen. Stromerzeugung, besonders die aus der Kernkraft, gehört nicht in private Hände!!! Die westlichen Staaten haben sich in den letzten Jahrzehnten, weil sie Misswirtschaft in ihren Staatshaushalten betrieben haben, allesamt aus der Verantwortung gestohlen.

Dein Link übrigens, ispom, ist sehr lesenswert und interessant! :) Dieser Prof. Lindsen scheint mir einer der wenigen neutral gebliebenen Wissenschaftler zu sein. Weist Du eigentlich, warum der "Onkel" auf dem ersten Bild so böse guckt? :( Ist dem schlecht? :D

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Hi prim_ass,

wir haben nachweislich eine Erwärmung der Atmosphäre auf Mars, Jupitermonden, Saturn, Neptun und auch auf der Erde. das ist interessant! Liegen dazu schon genauere Daten vor?

Die wahren Ursachen werden verschleiert bzw. ihnen wird aus ideologischen Gründen nicht nachgegangen. Das muss man bei solcher Stimmungsmache, wie im letzten Jahr über dieses Thema betrieben wurde, nicht nur annehmen, sondern es wird wohl so sein. :mad:

Beste klimatisierte Grüße an alle von
Toni

ispom
03.05.2007, 19:09
Die ganze Sache hat allerdings einen gewaltigen Haken!! Mit privaten Stromversorgern ist das nicht zu machen. Stromerzeugung, besonders die aus der Kernkraft, gehört nicht in private Hände!!! Die westlichen Staaten haben sich in den letzten Jahrzehnten, weil sie Misswirtschaft in ihren Staatshaushalten betrieben haben, allesamt aus der Verantwortung gestohlen.
Toni

Toni, das kann man nicht generell so sagen.
In Frankreich sind alle Atomkraftwerke in Staatsbesitz,
afaik ist aber in F (obwohl zu 90 % aus Atomkraftwerken) der Strom für den Kunden deshalb nicht billiger (obwohl ab Kraftwerk 2cent /kWh) als bei uns, weil der Staat damit eine seiner Haupteinnahmequellen hat.

Wenn eine gut funktionierende Atomaufsichtsbehörde da ist, muß man auch bei privaten Betreibern keine Sorge haben, bei uns ist die Reglementierung seit rot-grün sogar so weit gediehen, daß sie sich kontraproduktiv auswirkt.

atomstromige Grüße von Ispom

mac
03.05.2007, 23:36
Hallo JGC,


..., was aber auffällt, es wurde wieder nicht mit einer Silbe darauf eingegangen, das unsere eigene globale, volkswirtschaftlich entstehende überschüssige eigene Wärmeproduktion zu der momentanen Erdwerwärmung führt..das ist zwar nicht grundsätzliche falsch, aber ohne große Bedeutung.

Wenn alle Menschen der Erde so viel Energie produzieren würden, wie es in Deutschland geschieht, dann läge die Menschheit bei 2E20 Joule pro Jahr.
Dagegen beträgt die Sonneneinstrahlung auf die Erde im Jahr: 5,5E24 Joule.

Herzliche Grüße

MAC

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Energieverbrauch

Toni
04.05.2007, 01:12
Wenn eine gut funktionierende Atomaufsichtsbehörde da ist, (...) Ja, ist ja schön und gut, ispom, aber es gibt ja auch Atommächte wie Indien, China oder Pakistan, wo man dies nicht unbedingt sagen kann ...
Wenn dann aber Nicht-Atom-Staaten von solch "billiger" Stromversorgung ausgeschlossen werden oder sie teuer dafür bezahlen müssen, dann wird es noch mehr Länder wie den Iran geben - und dann hat bald jeder die Möglichkeit, Kernwaffen herzustellen. :mad:

Bedenkliche Grüße von
Toni

ispom
04.05.2007, 07:45
Ja, ist ja schön und gut, ispom, aber es gibt ja auch Atommächte wie Indien, China oder Pakistan, wo man dies nicht unbedingt sagen kann ...
Wenn dann aber Nicht-Atom-Staaten von solch "billiger" Stromversorgung ausgeschlossen werden oder sie teuer dafür bezahlen müssen, dann wird es noch mehr Länder wie den Iran geben - und dann hat bald jeder die Möglichkeit, Kernwaffen herzustellen. :mad:

Bedenkliche Grüße von
Toni

Toni, mir ist kein Fall bekannt, wo man einem Staat verbietet KKW zu betreiben, wenn die IAEA Kontrollmöglichkeiten hat.
D ist auch keine "Atommacht" und betreibt nur die Kraftwerke
(aber die Dämels wollen ja jetzt lieber Windräder :confused: )

kernenergiepowernde Grüße von Ispom

Aurora
04.05.2007, 09:02
D ist auch keine "Atommacht" und betreibt nur die Kraftwerke
(aber die Dämels wollen ja jetzt lieber Windräder :confused: )


Wobei die Dinger der Umwelt auch nicht gerade zuträglich sind, vom Erscheinungsbild, mal ganz abgesehen. Der Wirkungsgrad lässt auch zu wünschen übrig.
Die Sicherheit der KKW (zumindest in D) ist sicherlich gewährleistet. Ein Problem für die Biosphäre stellen die verbrauchten Brennstäbe dar. In den USA gibts ja nicht mal so was ähnliches wie Endlager. Wäre doch ein gutes Betätigungsfeld für die Forschung, sich da einen "Kopp" zu machen, was mit den Dingern weiter geschen soll, evtl. Weiterverwendung des Restmaterials.

Gruß Aurora

prim_ass
04.05.2007, 09:04
Hi,

sorry, hatte ganz vergessen meine Behauptung zur Klimaerwärmung auf anderen Planeten mit einer Quelle zu untermauern.

Diese fasst mehrere Punkte in einer guten Übersicht mit mehreren Links zusammen:

Global Warming on Jupiter and other planets (http://motls.blogspot.com/2006/05/global-warming-on-jupiter.html).

ispom
04.05.2007, 09:55
. Ein Problem für die Biosphäre stellen die verbrauchten Brennstäbe dar. In den USA gibts ja nicht mal so was ähnliches wie Endlager. Wäre doch ein gutes Betätigungsfeld für die Forschung, sich da einen "Kopp" zu machen, was mit den Dingern weiter geschen soll, evtl. Weiterverwendung des Restmaterials.

Gruß Aurora

Aurora, man könnte den Müll dort wieder einbuddeln, wo man das Uran ausgebuddelt hat.
Der Müll hat zwar jetzt eine höhere Aktivität als das ausgebuddelte Uran, aber in einigen tausend Jahren ist die Radioaktivität unter dieses Niveau abgeklungen.

aber das ist imho nicht die Methode der Wahl.
Die deutsche Variante: "Entsorgung so teuer wie möglich" wohl auch nicht.

Der hochradioaktive Restmüll wird für das Endlager in wasserunlösliche Keramikkokillen eingegossen,
ich würde sie in der Tiefsee versenken, in geologisch ruhigen Gebieten.
Wenn dann gegen alle voraussicht in einigen 100.000 Jahren die ERde dort mal bebt, ist die Radioaktivität schon weit abgeklungen,
außerdem: wenn die Kokillen zerbrechen, löst sich auch nicht viel im Wasser auf, weil ja gewissermaßen der Müll eingeschottet ist.

Warum macht man das nicht?
vermutlich, weil geeignete maritime Endlager immer in internationalen Gewässern liegen,
man sollte sich also bei einem "Klimagipfel" auch solchen Lösungsmöglichkeiten zuwenden,
denn Fakt ist ja:
KKW = klimafreundlich,
derzeit gewaltiger KKW-boom weltweit
Müll muß weg...

entsorgungsfreundliche Grüße von ispom

ispom
04.05.2007, 09:58
Hi,

sorry, hatte ganz vergessen meine Behauptung zur Klimaerwärmung auf anderen Planeten mit einer Quelle zu untermauern.

Diese fasst mehrere Punkte in einer guten Übersicht mit mehreren Links zusammen:

Global Warming on Jupiter and other planets (http://motls.blogspot.com/2006/05/global-warming-on-jupiter.html).

danke für den Hinweis primass,
das deutet darauf hin, daß es wohl doch nicht so eindeutig am menschengemachten CO2 liegt, wenn die Temperaturen auf der Erde steigen,

was wohl Al Gore dazu sagt? vermutlich wird er es leugnen als eine Erfindung der Klimaleugner,

leugnerische Grüße von Ispom

Bynaus
04.05.2007, 10:35
das deutet darauf hin, daß es wohl doch nicht so eindeutig am menschengemachten CO2 liegt, wenn die Temperaturen auf der Erde steigen,

Kaum. Denn auch wenn die Temperaturen auf Jupiter und ein paar anderen Himmelskörpern steigen, so heisst das noch lange nicht, dass es "an der Sonne liegt". Denn,

1. Gibt es eine Menge andere Objekte im Sonnensystem, auf denen die Temperatur eben NICHT steigt: genau das müsste man jedoch beobachten, wenn es "an der Sonne" liegen würde.

2. Jupiter ist 5 mal weiter von der Sonne entfernt als die Erde, das heisst, alle Effekte, die auf die Sonne zurück gehen, müssten hier 25 mal stärker zu spüren sein. Noch dramatischer ist es für Pluto, der rund 30 mal weiter entfernt ist und Zustand also 900 mal weniger stark als auf der Erde von der Sonne abhängt. Das bedeutet schliesslich, dass eine Erwärmung der Sonne, die es schafft, den Jupiter deutlich zu erwärmen, hier so krass ausgefallen wäre, dass man sicher nicht mehr über den allfälligen "menschlichen" Beitrag zur Klimaerwärmung sprechen müsste...

ispom
04.05.2007, 10:53
hmmm, geht das nicht reziprok quadratisch?

also auf Jupiter nur 1/25 ? :confused:

prim_ass
04.05.2007, 11:13
Kaum. Denn auch wenn die Temperaturen auf Jupiter und ein paar anderen Himmelskörpern steigen, so heisst das noch lange nicht, dass es "an der Sonne liegt". Denn,

1. Gibt es eine Menge andere Objekte im Sonnensystem, auf denen die Temperatur eben NICHT steigt: genau das müsste man jedoch beobachten, wenn es "an der Sonne" liegen würde.

2. Jupiter ist 5 mal weiter von der Sonne entfernt als die Erde, das heisst, alle Effekte, die auf die Sonne zurück gehen, müssten hier 25 mal stärker zu spüren sein. Noch dramatischer ist es für Pluto, der rund 30 mal weiter entfernt ist und Zustand also 900 mal weniger stark als auf der Erde von der Sonne abhängt. Das bedeutet schliesslich, dass eine Erwärmung der Sonne, die es schafft, den Jupiter deutlich zu erwärmen, hier so krass ausgefallen wäre, dass man sicher nicht mehr über den allfälligen "menschlichen" Beitrag zur Klimaerwärmung sprechen müsste...

Wie schon zuvor angedeutet: Es muss nicht unbedingt die Sonne sein, sondern kann auch andere Ursachen außerhalb des Solsystems haben, oder auch direkt vom Raum her.

Wenn man nun sagt, andere Objekte hätten das nicht, dann stellt sich die Frage, ob diese Objekte eine entsprechende Atmosphäre haben, wo sich solche Tempartursteigerungen in dieser Art auswirken können.

Das gleichzeitige Auftreten des bislang beobachteten Interplanetaren Temperaturanstiegs ist schon als Hinweis sehr deutlich, dass es nicht menschengemacht ist.

Unabhängig davon vertrete ich auch ein nachhaltiges Wirtschaften, einfach, weil wir zusätzlich nicht noch die Situation verschlechtern müssen.

Ähnlich wie bei einem Asthma - Kranken der raucht. Das Asthma verschwindet nicht dadurch, dass man das Rauchen einstellt, aber die Atemorgane werden wenigstens nicht zusätzlich belastet.

Die herrschende Klimadebatte kommt mir aber so vor, als ob man Ebbe und Flut dadurch bändigen wollte, in dem man den Wasserverbrauch besteuert oder einschränkt.

Zur Sonne: Astronews hat kürzlich berichtet, dass das Sonnenmaximum nun doch verspätet und weit geringer ausfällt als zuvor berechnet, was bedeutet, dass hier ganz unterschiedliche Anomalien ineinandergreifen, die vielleicht dennoch eine gemeinsame Ursache haben könnten.

ispom
04.05.2007, 11:53
Unabhängig davon vertrete ich auch ein nachhaltiges Wirtschaften, einfach, weil wir zusätzlich nicht noch die Situation verschlechtern müssen.

Ähnlich wie bei einem Asthma - Kranken der raucht. Das Asthma verschwindet nicht dadurch, dass man das Rauchen einstellt, aber die Atemorgane werden wenigstens nicht zusätzlich belastet.

.
volle Zustimmung, primass, schade um die Rohstoffe,
und den Vergleich mit dem Asthmatiker werde ich mir merken, der ist super :cool:

Nichtrauchergrüße von Ispom

Bynaus
08.05.2007, 17:57
Es muss nicht unbedingt die Sonne sein, sondern kann auch andere Ursachen außerhalb des Solsystems haben, oder auch direkt vom Raum her.

Das würde ebenfalls auf alle Körper gleichmässig wirken, nicht nur auf einige einzelne selektiv.



Wenn man nun sagt, andere Objekte hätten das nicht, dann stellt sich die Frage, ob diese Objekte eine entsprechende Atmosphäre haben, wo sich solche Tempartursteigerungen in dieser Art auswirken können.

Im Gegenteil: Eine Erwärmung durch die Sonne (oder einen anderen, unbekannten, mysteriösen Effekt aus dem All) würde sich eben gerade auf allen Objekten bemerkbar machen, unabhängig davon, ob sie eine Atmosphäre haben oder nicht. Nur Atmosphären können hingegen Erwärmungsprozesse durchmachen, die nicht direkt auf äussere, sondern auch auf innere Ursachen zurückzuführen sind.

Auf mein zweites Argument, das viel stärker ist, bist du gar nicht eingegangen. Eine Erwärmung der Sonne in dem Umfang, dass sie z.B. Mars im beobachteten Ausmass erwärmen würde, wäre viel zu schwach, um auf Triton oder Pluto eine Erwärmung zu bewirken. Du kannst ja mal für die einzelnen Körper berechnen, wie stark sich die Sonnenstrahlung hätte erhöhen müssen, um die beobachtete Erwärmung zu erwirken: wenn du überall den gleichen Wert erhältst, kannst du eine gemeinsame Ursache dafür verantwortlich machen. Wenn nicht, muss du wohl oder übel "innere Faktoren" annehmen.

mac
08.05.2007, 22:27
Hallo Bynaus,


Auf mein zweites Argument, das viel stärker ist, bist du gar nicht eingegangen. Eine Erwärmung der Sonne in dem Umfang, dass sie z.B. Mars im beobachteten Ausmass erwärmen würde, wäre viel zu schwach, um auf Triton oder Pluto eine Erwärmung zu bewirken.ich hab' jetzt keine Daten wie 'stark' diese Erwärmung ist, aber Dein Argument hier verstehe ich nicht, oder falsch?

Eine Erhöhung der Solarkonstante wäre als Relativwert für alle Himmelskörper gleichermaßen wirksam. 10% mehr auf der Erde wären genau so auch 10% mehr des ursprünglichen Wertes für Pluto. Oder wie meintest Du das?

Herzliche Grüße

MAC

Nachtrag: Jupiter würde ich aus diesem Vergleich lieber heraushalten, weil er mehr Energie abstrahlt als er von der Sonne empfängt und somit auf einen Sonneneinfluß per se weniger heftig reagieren kann.

Bynaus
09.05.2007, 08:59
Um die Erde um 1 Grad Celsius zu erwärmen, ist eine ganz andere Änderung der Solarkonstante nötig, als um z.B. Pluto um 1 Grad Celsius zu erwärmen. Ein 10%er Anstieg der Sonnenintensität hätte einen messbaren Einfluss auf die Temperatur der Erde, nicht jedoch auf jene Plutos (weil ein "messbarer Einfluss" eine bestimmte Untergrenze hat).

Wir können aber auch die verschiedenen "Erwärmungen" einzeln ansehen, dann zeigt sich schnell, dass dies lokale Effekte sind. Mal ganz abgesehen davon, dass sich die grosse Mehrheit der Körper im Sonnensystem eben NICHT erwärmt.

JGC
09.05.2007, 11:08
Hi..

Könnte nicht auch der Albedoeffekt viel ausmachen?

Durch unsere "Terraformings" hat sich doch die Oberflächenstruktur unseres Planetens immer schneller gewandelt, die Eis und Schneeflächen gehen zurück...

Habt ihr schon mal beobachtet, wie an einem heissen Tag bei einem nachmittäglichen Gewitterschauer die Hitze des Asphaltes wie in einem Warmwasserbad um die nackten Füsse spühlt? Durch die Flächenversiegelung wird eine Menge Bodenwärme in kürzerster Zeit an das Wasser übertagen und transportiert die Wärme letztlich in Meer, wo sie längere Zeit verweilt und mit anderen Abwärmewässern das Meerwasser aufheizt..

Ich finde den Aufhänger CO2 wirklich nicht besonders... Er zielt mir eher an der Wahrheit vorbei oder macht wirklich nur einen Bruchteil dessen aus, was z.T. behauptet wird..

JGC

Bynaus
09.05.2007, 13:10
Ich finde den Aufhänger CO2 wirklich nicht besonders...

Zu "finden" gibts da kaum was daran, genausowenig wie an der Masse der Erde...

Es gibt ja Klimamodelle, die die Wirkung von Klimagasen gut simulieren können. Obwohl es hier eine Spannweite gibt, was die künftige Erwärmung angeht, so ist doch klar, dass die gegenwärtige Erwärmung auf die Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 und Methan zurück geht. Darüber besteht fast einmütiger Konsens.

JGC
09.05.2007, 14:26
Na und?

Was erwartest du von einer von der Menge her gleichbleibenden Atmosphäre, wenn die Wärmeproduktion darunter um das 100 fache angestiegen ist??

Dabei bleibt nichts anderes als die kinetische Wirkung der Wärme in Wind und Elektrizität in der Atmosphäre zu stecken.. Irgendwie muss die Lufthülle das Überangebot von Energie schliesslich wieder loswerden. Und das liegt ganz bestimmt nicht nur am CO2!

JGC

Atze
09.05.2007, 14:37
danke für den Hinweis primass,
das deutet darauf hin, daß es wohl doch nicht so eindeutig am menschengemachten CO2 liegt, wenn die Temperaturen auf der Erde steigen,

was wohl Al Gore dazu sagt? vermutlich wird er es leugnen als eine Erfindung der Klimaleugner,

leugnerische Grüße von Ispom

Hi, bin noch neu und muss jetzt erstmal meinen Senf dazu geben.

Ich möchte auf einen interessanten Artikel über Klimaänderung und Klimaskeptiker bzw. IPCC-Skeptiker im Telepolis-Magazin hinweisen:
http://www.heise.de/tp/r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/artikel/24/24714/1.html&words=Klimaskeptiker&T=kllimaskeptiker

Desweiteren möchte ich auf Prof. Stefan Rahmstorf Artikel auf
http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html
und
http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf_dieklimaskeptiker_2004.pdf
verweisen.

Gruss Atze

Bynaus
09.05.2007, 14:44
Was erwartest du von einer von der Menge her gleichbleibenden Atmosphäre, wenn die Wärmeproduktion darunter um das 100 fache angestiegen ist??

Das hängt davon ab, welchen Anteil diese Wärme an der Gesamtwärme hat. Wenn die Abwärme der Menschheit 0.000001% des Treibhauseffekts ausmacht (z.B.), dann spielt es keine Rolle, ob sie jetzt plötzlich 100 mal grösser ist oder nicht, die Hauptursache des Treibhauseffekts ist immer noch das CO2.

ispom
09.05.2007, 17:09
Hallo Atze, willkommen hier im Forum und danke für die interessanten links!

ich habe mich bisher immer als "Klimaskeptiker" gesehen,
weil ich nicht auf der Seite der "klimapaniker" stehe (aus verschiedenen schon erläuterten Gründen)
aber auch kein "Klimaleugner" bin, weil ich es für möglich halte, daß der Klimawandel verstärkt wird durch den anthropogenen CO2 ausstoß
( und auch deshalb gegen das Verbrennen von Öl, Gas und Kohle zur Stromerzeugung bin).

Nun sehe ich aus deinen links, daß offensichtlich ein "Klimaskeptiker" mit einem "Klimaleugner" synonym sein soll.

Was bin ich nun?
Ich bin kein Jünger von Al Gore und auch kein "weiter so!" -prediger,
also gewissermaßen ein "Klima-agnostiker"

Grüße von dem in der Identitätskrise steckenden Ispom

esperanto
14.05.2007, 13:18
hi toni
also
das mit toten walen die angespült werden wusst ich nicht, nur das wale stranden und dann verenden ist vollkommen natürlich...

die grenze mit 2 grad ist für die hollywoodsceneactionfilme die darüber realität werden (informier dich mal ein wenig über meerestemperatur und folgen)
heutiger ausstoss von methan fckw co2...

stell dir vor du sitzt in der badewanne und furtzt rein da dein furz leichter ist bahnt er sich ein (ozonloch) an die oberfläche das sich wieder schliesst... fckw hat einer sehr geringen anteil daran und wird aufgrund der ozondicke noch wenig berücksichtigt

(wärmeperiode) wenn ich mich auf einem weg forwärtsbewege komme ich halt meinem ziel näher... wobei ich dir zustimmen muss das der höhepunkt in der wärmephase vorbei ist die temperatur trotzdem wieder minimal steigt (natürlich)

deine anspielung auf ozon verstehe ich nur wenn ich davon ausgehe das du mich missverstanden hast was ich allerdings nicht verstehe da ich alles kinderleicht erkläre

prime ass ich habe mir den link nicht durchgelesen da ich denke das dort etwas über sonnenevolution steht die auch die habi zone verändert (doch reingeschaut) das die erde sich nicht so stark schwankend verändert liegt an der wasseroberfläche
schonmal erwähnt habe ich das sich die natürliche erwärmung durch unser zutun um ein vielfaches verstärkt
co2 ist auch nur eins von vielen gasen und wiederum einer von mehreren faktoren für die erwärmung
lieber ispom wenn du ein glas mit wasser in die sonne stellst darunter ein teelicht habe ich unrecht wenn ich sage es wird schneller warm durch das teelicht weil du sagst die sonne erwärmt das wasser? etwas naiv oder...

zu eurem astma vergleicht ihr jetzt die muttererde mit einer krankheit auf der wir "braven" menschen leidig leben?

was ich hier im forum sehr erschreckend finde ist das man über fantasyerscheinungen mit ausgepickten fakten aus einem haufen zusammenbringt und im chaos endet und sich fragt WARUM

jetzt das co2 vor 20 jahren das fckw blubb blubb (wenn der vorhang fällt sieh hinter die kulissen :D)

der menschliche treibhauseffekt wird im moment bei 60-65% angegeben Pro jahr stand 2006

ispom
14.05.2007, 13:49
lieber ispom wenn du ein glas mit wasser in die sonne stellst darunter ein teelicht habe ich unrecht wenn ich sage es wird schneller warm durch das teelicht weil du sagst die sonne erwärmt das wasser?

nein, lieber esperanto, Du hast recht, aber:
es ist nicht leicht, Deinen Text zu lesen und zu verstehen.
so schreibt man gewöhnlich in einem chatroom...
(ich hasse das chatten :mad: )


hi toni
also
stell dir vor du sitzt in der badewanne und furtzt rein da dein furz leichter ist bahnt er sich ein (ozonloch) an die oberfläche

@ Toni
also, ich stelle mir jetzt vor, Du sitzt in der Badewanne....:D ;) :rolleyes:

belustigte Grüße von Ispom

komet007
18.05.2007, 09:53
Das was viele Wissenschaftler befürchtet haben tritt ein:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,483315,00.html

Bynaus
18.05.2007, 10:47
Der NewScientist deckt die 26 am weitesten verbreiteten "Mythen" zum Klimawandel auf und erklärt sie:

http://environment.newscientist.com/channel/earth/dn11462

Toni
18.05.2007, 16:55
Hi esperanto,

die grenze mit 2 grad ist für die hollywoodsceneactionfilme die darüber realität werden (informier dich mal ein wenig über meerestemperatur und folgen) heutiger ausstoss von methan fckw co2... tut mir Leid, aber irgendwie kann ich Dir hier immer noch nicht folgen. :( Was an den "hollywoodsceneactionfilmen" Realität sein soll, entzieht sich völlig meinem Verständnis. Methan und FCKW's verhalten sich z.B. auch vollkommen anders auf unsere oberen Atmosphärenschichten als CO2. Letzteres lässt kurzwellige Slarstrahlung zunächst hindurch, die von der Erde zurückgestrahle langwellige Strahlung jedoch nicht und deshalb kann diese ihre Wärmewirkung in der Atmosphäre voll entfalten. Es kommt also des nachtens bei wolkenlosem Himmel nicht zu einer so starken Wärmerückstrahlung ins All, wie wir das bisher gewohnt waren.
Methan und FCKW's dagegen sind Ozon-Killer! Sie nehmen die bei der Ozon-Aufspaltung durch die UV-Strahlung der Sonne freiwerdenden Sauerstoffatome (nicht -moleküle!), die sogenannten "freien Radikale", sehr gut auf und verhindern somit die Neubildung von Ozon. Dieses wird nämlich ansonsten dadurch gebildet, dass die Sauerstoffmoleküle diese freien Radikale aufnehmen und den dreiatomigen Sauerstoff Ozon bilden. Methan und FCKW's verhalten sich dabei kathalytisch, d.h., sie können vielfach diesen Vorgang wiederholen, ohne dabei selber Schaden zu nehmen. - Und das ist die Große Gefahr bei der Sache!

stell dir vor du sitzt in der badewanne und furtzt rein da dein furz leichter ist bahnt er sich ein (ozonloch) an die oberfläche das sich wieder schliesst... :D Nun stell' Dir doch mal vor, das wäre nicht der Fall und Gase (gleich welcher Art) würden sich unten in der Wanne sammeln! :eek: - Übrigens, hast Du schon mal versucht, diese aufsteigenden Gase in der Badewanne anzuzünden? :o - Das müsste funktionieren ... Aber Du solltest dabei Deinen Kopf nicht unmittelbar darüber positionieren, sonst bekomme ich wohlmöglich noch Ärger mit Deiner Frau, weil ich Dir zu einem solchen Experiment geraten habe!
Genau so funktionieren übrigens die sich selbst entzündenden Lichter in Sümpfen und Mooren.


wobei ich dir zustimmen muss das der höhepunkt in der wärmephase vorbei ist die temperatur trotzdem wieder minimal steigt (natürlich) Nein, das ist nicht natürlich. Natürlich wäre es, wenn es jetzt allmählich etwas kühler werden würde. Dies tat es auch noch bis in die 70er Jahre hinein - denke nur einmal an die extremen "Jahrhundertwinter" 1970/71 und 1978/79! Damals haben uns alle Klimatologen und Wetterfrösche davor gewarnt, dass es bis zum Ende des Jahrhunderts um einige Zehntelgrade kälter werden würde, aber der Mensch mit seiner Energieerzeugung dem soweit entgegenwirken täte, dass es sich gerade so die Waage hält.
Falls Du noch nicht so alt sein solltest, um Dich an diese Winter zu erinnern, frag' mal Deine Eltern.

deine anspielung auf ozon verstehe ich nur wenn ich davon ausgehe das du mich missverstanden hast was ich allerdings nicht verstehe da ich alles kinderleicht erkläre esperanto, nicht nur ich habe mit Deiner Schreib- und Ausdrucksweise Schwierigkeiten und wie das mit dem Ozon funktioniert, habe ich Dir nun auch noch mal erklärt.

wenn du ein glas mit wasser in die sonne stellst darunter ein teelicht habe ich unrecht wenn ich sage es wird schneller warm durch das teelicht weil du sagst die sonne erwärmt das wasser? etwas naiv oder... Naiv ist leider die Art, wie Du schreibst. Was meinst Du mit dem "Teelicht darunterstellen"? Spielst Du dabei auf die Erdwärme unter den Ozeanen an?? Bisher ist solch ein Modell nämlich immer nur im Zusammenhang mit der Plattentektonik verwandt worden. Wenn Du so etwas als Beispiel für einen anderen Vorgang benutzt, dann muss dies auch ersichtlich sein.


was ich hier im forum sehr erschreckend finde ist das man über fantasyerscheinungen mit ausgepickten fakten aus einem haufen zusammenbringt und im chaos endet und sich fragt WARUM Über was für "fantasyerscheinungen" sprichst Du hier???

Haarsträubend stirnrunzelnde Grüße von
Toni

Toni
18.05.2007, 17:16
Toni
also, ich stelle mir jetzt vor, Du sitzt in der Badewanne....:D ;) :rolleyes: ... und spiele mit dem Quietscheentchen. Dabei produziert mein Körper Gase, die das im heißen Sommer in unseren Städten entstehende, für uns als Atemgift wirkende Ozon killen - dann habe ich doch etwas Positives für unsere Gesundheit getan, ispom, oder? :o

Ozonkillende Grüße von
Toni

komet007
01.06.2007, 11:48
Zitat:

Es sei Aufgabe der Nasa Informationen zu sammeln, zu analysieren und zu verbreiten, heißt es in einer Pressemitteilung. Es sei aber nicht die Aufgabe der Nasa, politische Entscheidungen zu treffen, die auf Strategien zu Abschwächung des Klimawandels abzielen.
aus:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,486027,00.html

na alles klar!

ispom
01.06.2007, 12:30
ich habe diese Erklärung im Original gelesen und großes Verständnis für seine Position

http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=10571499



First of all, I don't think it's within the power of human beings to assure that the climate does not change, as millions of years of history have shown...
NASA is not an agency chartered to, quote, battle climate change

verständnisvolle grüße von Ispom

komet007
01.06.2007, 16:23
ich habe diese Erklärung im Original gelesen und großes Verständnis für seine Position

Wenn nicht die NASA Position in den USA zum Klimawandel beziehen kann, wer dann?

ispom
01.06.2007, 17:59
Wenn nicht die NASA Position in den USA zum Klimawandel beziehen kann, wer dann?

Al Gore :D

JGC
01.06.2007, 19:06
Tja...


Heisst es nicht immer, das nur die richtige Kleidung entscheidet??

Wir können was tun..

Und zwar genau das, was die Wirtschaft am meisten hasst....

Weniger verbrauchen!!!

Das bedeutet letztendlich auf Gewinne zu verzichten..

Wollen wir das???

JGC

ispom
02.06.2007, 08:40
Wir können was tun..

Und zwar genau das, was die Wirtschaft am meisten hasst....

Weniger verbrauchen!!!

Das bedeutet letztendlich auf Gewinne zu verzichten..

Wollen wir das???


so kann nur einer reden, der Sargtischler ist oder zahnarzt oder....
naja, der jedenfalls einen wachstumsunabhängigen und krisensicheren Beruf hat.

meint Ispom, der nur überleben kann, wenn den Leuten das geld locker sitzt,
(bzw wenn sie Gewinne machen, um es ausgeben zu können)

JGC
02.06.2007, 10:17
Tja Ispom...


So kann auch einer reden, der sowiso nichts mehr zu verlieren hat..

Der Rentenanstalt wäre es doch lieber gewesen, wenn ich mich statt dessen in den 90er selber um mein Leben gebracht hätte, statt mir wenigstens eine mindestens zustehende Rente für 25 Jahre anstrengenden und knochenschädigenden Maschinenbau zu bezahlen.. Und ich hatte wirklich schwere Arbeit zu leisten, bis es einfach nicht mehr ging..

Ich lebe schon seit langem am absoluten Existenzminimum und würde normalerweise der Typ sein, dem du als Penner auf der Strasse begegnest..

Doch dazu hab ich leider noch zu viel Stolz!

Es ist nicht alles Gold, auch wenn die Werbung das täglich verspricht..

Leider nicht so mitfühlende Grüsse...........................JGC

komet007
02.06.2007, 15:57
Al Gore :D

den hatte ich ganz vergessen :D

ispom
04.06.2007, 12:54
Tja Ispom...

....Ich lebe schon seit langem am absoluten Existenzminimum und würde normalerweise der Typ sein, dem du als Penner auf der Strasse begegnest..

......

Leider nicht so mitfühlende Grüsse...........................JGC

da kannst Du meiner Solidarität gewiss sein, JGC
auch ich lebe am Existenzminimum.

Nicht jeder kleine Unternehmer ist Millionär,
manchmal hat er auch viele Schulden,

und es geht ihm so wie dem ganzen Land,
das viele Leute als ein „reiches Land“ bezeichnen,
das aber seinen Kindern tausende Milliarden Schulden hinterläßt….

also meinerseits mitfühlende Grüße
von ispom

JGC
04.06.2007, 14:00
Hi...

Gelle.. Es gibt inzwischem mehr , die unten rumkrebsen als man denkt..:(

Aber schön, das es Foren gibt...

:)

ispom
04.06.2007, 14:15
aber die Arbeitnehmer sind viel besser dran.

Laß Dir erzählen:
wenn keine Aufträge da sind, bestehen sie darauf, die volle Stundenzahl bezahlt zu bekommen, auch wenn sie nur rumsitzen.
Wenn es viel Arbeit gibt, bestehen sie auf auf der 38-stunden-woche.
Damit ruinieren sie gelegentlich ihre Firma.

Gelegentlich gelingt es dem Firmeninhaber auch mit halblegalen Tricks,
das Geschäft vor dem total-Ruin zu retten.
Nun sind inzwischen die selben Leute nicht mehr als Arbeitnehmer bei ihm beschäftigt, sondern als „Subunternehmer“, und sie zeigen eine ganz andere Arbeitsmoral:

der Steinmetz arbeitet plötzlich von Sonnenauf-bis Sonnenuntergang an der Nordflanke des Objekts,
der Gärtner ist plötzlich bereit bei Trockenheit auch am Wochenende den neugepflanzten Bewuchs am Südhang zu gießen…..

jeder sollte sein eigener Unternehmer sein,
ein Interesse daran haben, sich nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern auch Arbeit zu suchen. Die soziale Hängematte darf nicht mehr so attraktiv sein.

zukunftsweisende Grüße von Ibilis

JGC
04.06.2007, 14:29
Ja...

Da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen...

Es ist aber meist nicht die Unlust oder die Faulheit, die einem Mensche heute dazu bewegt, Dieses oder Jenes zu "fordern" oder auch nicht zu "bringen"

Es spielt heute meiner Ansicht nach auch ein großer Unsicherheitsfaktor eine entscheidende Rolle..

Wenn du Unternemer bist und einen ganzen Katalog engbedruckt mit Regeln und Gesetzen auswendig im Kopf spazieren tragen musst oder ich als "privater Einmann-Betrieb" mein Leben managen muß...

Das spielt meiner Meinung nach gar keine Rolle.

Beide müssen komlizierteste Regelwerke und Abläufe heutzutage in Kauf nehmen..

Dabei kommt es nun aber darauf an, wie intelligent ein Mensch ist,
wie er seine Welt von sich aus betrachten kann, welche Umständen er ausgesetzt ist und welche Ziele er so für sich verfolgt...

Jetzt frage ich dich...

Wieviel Plan glaubst du, hast du in deinem Leben in Wirklichkeit?

Jetzt könntest du dir also an einer 1-10 teiligen Skala ablesen, wie gut dein "Planverhalten" ist um den Erfolg deiner Unternehmungen einschätzen zu können...

Hilft dir das irgendwie weiter??

JGC

ispom
04.06.2007, 14:48
Hilft dir das irgendwie weiter??



nein, wir leben in einem überorganisierten Land,
in dem es 4 millionen Arbeitslose gibt und den Bauern die Ernte auf dem Feld verrottet, weil sie nur zur Hälfte (?) Ausländer einstellen dürfen....

naja, was solls,
lassen wir diese politische und klassenkämpferische Diskussion,

vor tausend Jahren wurden die Bauern geprügelt und gequält und konnten sich nicht satt essen,
worüber werden sie in tausend Jahren jammern?

laß uns die zeitlosen Dinge und Zusammenhänge jenseits der wolken betrachten :)

den Himmel bewundernde Grüße von Ispom

JGC
04.06.2007, 15:44
Hi..

Ich wollte nicht polemisieren..

Ich wollte dir nur zeigen, wie sehr unser eigenes kompliziertes Denken schon all die Kompliziertheiten hervorruft...

Warum denken wir so kompliziert?

Weil eir "kompliziert" wahrnehmen?

Oder die eingehenden Daten im Hirn "kompliziert" ab arbeiten...?

Oder sehen wir einfach nur nicht richtig?

DAS sind meiner Meinung nach die interesannten Fragen!



Unsere Psyche gibt vor, auf welche Art und Weise wir denken, genauso wie die Gravitation der Materie ihre Art sich zu bewegen vorgibt...

Die Materie verursacht wie wir als Menschen,durch das eigenes Verhalten ihre jeweiligen "entgegenkommenden Wiederstände und deren Wechselwirkungs-Möglichkeiten", (in die Zukunft blicken/denken/handeln)weil die Masse ja ihrer "Prägung"(ihrer kinetischen Vektorrichtung) durch die schon vorher erhaltene Bescheunigung folgt, so wie wir unsere Träume verwirklichen wollen und unseren vorgefassten Zielen folgen..

Schafft es eine Masse oder ein Mensch nicht, mit seinem Umfeld in eine stabile "Resonanz"(periodische Wechselwirkung) zu kommen, so kostet dieser Umstand "beiden" ihre ganzen existenziellen Kräfte und haben bald keine Energie/Geld mehr und zum Schluss "sterben" sie irgendwann..

Ich weiss, das ist jetzt ein verdammt grosser Schritt mit dem ich die Physik mit der Philosophie verbinde..

Aber spiegelt sich unsere Betrachtung des Universums nicht in unserer menschlichen Psyche??

Ich stopp hier besser mal.... Was aber nicht heisst, das diese Worte nicht ernst gemeint wären.

Gruß.....................JGC

ispom
04.06.2007, 17:01
Unsere Psyche gibt vor, auf welche Art und Weise wir denken, genauso wie die Gravitation der Materie ihre Art sich zu bewegen vorgibt...

einverstanden.


Die Materie verursacht wie wir als Menschen,durch das eigenes Verhalten ihre jeweiligen "entgegenkommenden Wiederstände und deren Wechselwirkungs-Möglichkeiten", (in die Zukunft blicken/denken/handeln)weil die Masse ja ihrer "Prägung"(ihrer kinetischen Vektorrichtung) durch die schon vorher erhaltene Bescheunigung folgt, so wie wir unsere Träume verwirklichen wollen und unseren vorgefassten Zielen folgen..

aber das ist mir zu hoch :confused:

weil:
imho kann nur belebte Materie in gewissen Grenzen "handeln",
ein Fsch nur im Wasser, eine Pflanze nur an ihrem Standort...
die unbelebte Masse folgt nur ihrer Trägheit und den auf sie einwirkenden Kräften.

aber ich denke auch, daß wir in unserem bisherigen "Zeitalter der Wissenschaft" noch längst nicht alle grundlegenden Phänomene entdeckt haben (Elektromagnetismus, Relativität....)
insbesondere die Mikrowelt (Strings), die Makrowelt (Branen), die biologisch-physikalischen Prinzipien der Bewußtseinsvorgänge (biodynamische Wellen) werden uns noch über viele Tellerränder sehen lassen.

Wobei ich jetzt merke, daß ich mich eigentlich in einem anderen thread verirrt habe :o

schnell wieder zurückrudernde grüße von Ispom

JGC
04.06.2007, 17:39
Hm..

Ich versteh schon, das mit dem Leben ist ein Knackpunkt...

Aber wenn ich mir das so recht betrachte, ist Leben doch eigentlich Wechselwirkung oder?? Und Masse "vermehrt" sich doch so gesehen auch...

Virituelle Teilchen werden "geboren" ihre EM- Wellenenergien in den Raum abgegeben.. die "Druckwellen bleiben auch wenn das Objekt schon längst nicht mehr existiert und führen zu neuen spontanen virituellen Paarvernichtungen und andererorts zu neuem Teilchenentstehen... oder?(ich denke z.B.da an das Neutrinomissverhältnis in der Sonne oder an das zufällig immer ganzzahlige spontane entstehen von Teilchen im Höchstvakuum)

Ein Kreislauf schließt sich...

Was LEBEN zu sein hat wurde doch nur mal irgendwann von einigen "kompetenten" Leuten so definiert...

Wie weit meinst du, könnte unsere Psyche und unser Denken von der Relativität beeinflusst werden...? Unsere Urteilskraft "verbiegen"...?

JGC

ispom
04.06.2007, 17:56
Wie weit meinst du, könnte unsere Psyche und unser Denken von der Relativität beeinflusst werden...? Unsere Urteilskraft "verbiegen"...?




hmmm, ich denke darüber nach, aber wollen wir dieses Thema nicht erst mal
in einen anderen thread verlegen,
schließlich haben die Klimaskeptiker sonst keine Gelegenheit mehr :(

JGC
04.06.2007, 19:49
Ja, das könnte man tun...


Mir war eben wichtig, bestimmte Sachverhalte zu benennen...

Wenn wirklich Interesse besteht mach ich einen auf unter dem Thema...

"Wie beeinflusst die momentane Wirklichkeit unser Verhalten und unser Handeln, und welche Parallelen findet man dazu in der Physik..

Meldet euch einfach.. :o


Gruß....................JGC

ispom
06.06.2007, 19:21
Dann schließen wir diese gedankliche Abweichung vom Thema:

mit einem Auspruch von Oscar Wilde:

"wir liegen alle in der Gosse,
aber einige von uns gucken in die Sterne...."

(das ist die Signatur von Lee (Grinz),
eine Freundin in Südafrika :) )

http://www.thenewradiant.com/forum/forum_posts.asp?TID=291&PN=1

albert
06.06.2007, 20:29
Zurück zu Klimakatastrophen:

Also, wir wissen jetzt, dass der Mensch einen kleinen, bescheidenen Einfluss auf das Klima hat.

Klar.

Dann will ich mal eine ganz andere Klimakatastrophe "herbeireden", eine natürliche:
Supervulkane.

Wenn der längst überfällige Ausbruch des Yellowstone-Vulkan stattfindet, ist Menschenwerk Peanuts dagegen.

http://www.meta-evolutions.de/pages/artikel-20000514-supervulkan.html

Auszug:

Der Supervulkan unter dem Yellowstone Nationalpark hat eine hat einen Eruptionszyklus von 600.000 Jahren. Der letzte Ausbruch fand jedoch vor 640.000 Jahren statt, so dass der nächste Ausbruch des Supervulkans längst überfällig ist. Und der schlafende Gigant gibt Lebenszeichen von sich: Vulkanologen aus aller Welt beobachteten, dass sich der Boden in Yellowstone in den letzten Jahren um zehn Zentimeter gehoben hat. Möglicherweise handelt es sich nur um Verlagerungen des unterirdischen Magmas.

Lest das bitte mal durch...

Trallallaa, da gibts nur noch eins: Ein globales Besäufniss.

Aber wer wird den gleich sooooo schwarz sehen

Mit sehr ironisch/zynischen Gefühlen

:eek:

Toni
06.06.2007, 21:55
Hallo Leute,

hattet Ihr eben auch mal wieder so einen "v-Datenbankfehler"? :mad: Eine geschlagene Stunde waren für mich weder astronews.com noch das Forum zu erreichen! - Und ausgerechnet, wenn man eine fertige Antwort abschicken will, passiert so ein Mist!! - Weiß jemand, woran das liegt?

-----------------------------------------------------------------------

Hoi albert,

Trallallaa, da gibts nur noch eins: Ein globales Besäufniss. Ja?! Wo denn??! Da will ich auch hin!! :D
Ist das umsonst oder muss man da Eintritt wie bei einer Promi-Party zahlen?! :rolleyes:

Aber ...

Zurück zu Klimakatastrophen ... ist auch meine Meinung.


Supervulkane.
Wenn der längst überfällige Ausbruch des Yellowstone-Vulkan stattfindet, ist Menschenwerk Peanuts dagegen. Ich verfolge die Sendungen über diesen Supervulkan auch immer mit großem Interesse. Allerdings hat ja zu Zeiten menschlicher Geschichtsschreibung (die letzten 5000 Jahre) noch niemand solch einen Ausbruch erlebt! Deshalb finde ich, dass alles, was darüber gezeigt und spekuliert wird, auch dies nur ist: Pure Spekulation.
Wie schwer die Auswirkungen einer so großflächigen Eruption sein werden, weiß heute wirklich noch niemand genau. Ob es nur Nordamerika oder auch den Rest der Welt betreffen wird, ist ungewiss. Eines sicher scheint jedoch zu sein: Die zivilisierte Zivilisation wird auf jeden Fall in den betroffenen Gebieten beendet werden. :eek:

Apokalyptische Grüße von
Toni

ispom
06.06.2007, 22:05
danke für den schönen link, Albert.
Dieses yellowstone-Problem ist bekannt,
Gegen diesen Vulkan wären wir heute technisch machtlos.

Beim Klima durch antropogene Gase weiß man es nicht so genau (trotz gegenteiliger Behauptungen), aber der Verdacht rechtfertigt es, etwas dagegen zu tun.

Aber die Art, wie man es hierzulande tut, indem man dem kleinen Mann einredet, er könne durch Energiesparen eine Klimakatastrophe verhindern, empfinde ich als lächerlich.

Angesichts der Brandrodung unserer effektivsten CO2-Senken, der exzessiven Ausweitung des methanerzeugenden Reisanbaus, des beängstigenden Bevölkerungswachstums.....

jeder Chinese könnte ja ein Auto haben,
jeder Inder könnte sich ja kugelrund sattessen--

wenn die Autos mit Wasserstoffantrieb fahren aus CO2-frei erzeugtem Wasserstoff-
wenn die Asiaten sich mal auf Weizen einessen könnten, statt immer nur Reis....

Immer mehr Menschen wollen essen und Energie-
das ist das Problem unseres Planeten.
Den Supervulkan können wir nicht verhindern,
aber daß wir an unserer eigenen Population ersticken, das schon.

meint Ispom

jonas
06.06.2007, 22:44
hattet Ihr eben auch mal wieder so einen "v-Datenbankfehler"? Eine geschlagene Stunde waren für mich weder astronews.com noch das Forum zu erreichen! - Und ausgerechnet, wenn man eine fertige Antwort abschicken will, passiert so ein Mist!! - Weiß jemand, woran das liegt?
Ich nehme mal stark an, dass immer um diese Zeit ein full backup gefahren wird. Zwische 20:00 und 22:00 Uhr dauern Suchanfragen nach den neuen Beiträgen auch schonmal 25 Sekunden statt 0,25 Sekunden.

Vielleicht kann man den Webmaster überzeugen ein full backup nur alle 2 Wochen zu fahren und ansonsten das tägliche Backup nur auf die Veränderungen zu beschränken. Geht schneller und belastet den server weniger. Und so oft stürzt ja hoffentlich der Server nicht ab, dass der Vorteil der schnellen Wiederherstellung durch ein full backup die tägliche Rödelei rechtfertigt ;)

Toni
06.06.2007, 23:33
Ich nehme mal stark an, dass immer um diese Zeit ein full backup gefahren wird. Zwische 20:00 und 22:00 Uhr dauern Suchanfragen nach den neuen Beiträgen auch schonmal 25 Sekunden statt 0,25 Sekunden. Hi jonas,

ja, das kann schon sein. Mir ist dies auch (vor allem seit Anfang diesen Jahres) schon seit längerer Zeit aufgefallen und immer mal wieder passiert, aber stets in der Zeit so zwischen 19.00 und 21.00 Uhr.

Was mir seit dem neuen Versions-Backup auch aufgefallen ist, ist, dass das Forum auf seiner Oberfläche insgesamt langsamer geworden ist. :( Meine Vermutung für die Gründe geht in Richtung der zusätzlichen Werbeblöcke. Meistens haperts beim Seitenaufbau an noch fehlenden Werbeflächen. Ein einziges Mal hatte ich aber das Glück, dass der Kopfzeilen-Werbeblock ganz ausfiel (wahrscheinlich stand ein Wechsel des Anbieters an?) - und "zack!!" war die Seite wie im Nu aufgebaut!

Seit 1.6. geht es nun noch langsamer mit dem Seitenaufbau und es kann schon mal eine halbe Minute dauern, bis nach dem Erstaufruf der Forums-Startseite die ersten Aktionen per Mausklick möglich sind! Das geht bei vielen anderen Foren eindeutig schneller ...

Herzlichen Glückwunsch übrigens zu Deinem 500. Beitrag hier! Jetzt wärste ja "Erfahrener Teilnehmer" :cool: , aber "erfahren" biste (denke ich mal) schon seit Deinem ersten Beitrag. - Weiter so!

Anstoßende Grüße von
Toni

jonas
07.06.2007, 02:42
Vielen Dank, Toni, für die Glückwünsche :) Werde mich weiterhin bemühen :)

twr
07.06.2007, 09:07
Hi,

die Diskussion um eine "Klimakatastrophie" ist Humbug, erfunden von mediengeilen Wissenschaftlern und Untergangspropheten aus den einschlägig bekannten politischen Reihen.
Es gibt keine "Klimakatastrophe", und schon gar nicht von Menschen verursacht. Es sei denn, wir machen für das Schmelzen der Alpengletscher vor 4000 Jahren und 2000 Jahren auch den Menschen verantwortlich.
Literatur: Matthias Horx, Anleitung zum Zukunfts-Optimismus.

SG TWR

Webmaster
07.06.2007, 09:08
Ich habe dazu hier:

http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=1538

etwas geschrieben.

Gruß,
Stefan Deiters

twr
07.06.2007, 09:09
Na und?
Wann gab es kein Artensterben? Und wer hält Artensterben für etwas Unnatürliches? Es gibt kein Standard-Klima oder Standard-Artensterben.

SG TWR

twr
07.06.2007, 09:16
Hi,

es ist nicht die Frage, ob Menschen Einfluss auf das Klima nehmen. Jedes Lebewesen nimmt Einfluss darauf. Und dies gilt v.a. für das Mikroklma, wie bspw. aufgrund diesen irrsinnigen Schluchten-Staudamm in China oder das "Abpumpen" des Aralsees durch den neuen Sowjetmenschen. Aber es ist Quatsch, von dem Menschen "als Parasiten" in bester Nazitradition zu reden, wie von einigen Klimajüngern schon getan. Das Wetter ändert sich. Punkt und Schluss. Kein Normklima, keine Normarten, keine Normzustände - es sei denn, wir glauben den Kreationisten.
Übrigens: der gute Al hat so lange von Klimakatastrophen und dergleichen gequatscht, dass man sich in den USA mittlerweile über ihn heftig lustig macht... Man hat's einfach satt.

SG TWR

JGC
07.06.2007, 13:10
Tja..

Im Grunde hat "twr" recht


Die Katastrophen-Informationspolitik ist wohl etwas nach "hinten" losgegangen..

Wir werden allfällig über unsere persönlichen Ängste gelenkt, die uns dazu bewegen, jedes "Wehweh" dem Arzt zu zeigen, für diesen und jenen Fall versichert zu sein oder steril und keimfrei zu sein... und und und....


Kann es sein, das sich unser menschlicher Geist in Wirklichkeit über uns lustig macht??

Unsere ganzen Ängste zwingen uns zu einem Leben, das wir eigentlich SO mal meistens gar nicht führen wollten und quälen uns durch die Unbillen des Alltags...

Sie und unsere Bequemlichkeit haben uns erst all die Technologien erfinden lassen und die Gegebenheiten geschaffen, mit der wir unserer Umwelt und Uns in Wirklichkeit oft ziemlich auf den Sack gehen..

Dabei meist nicht mal absichtlich, man meinte es ja im Grunde "gut" und wir lassen uns emotional manipulieren, all das zu kaufen und zu benutzen und glauben, das alles was anerkannte Fürsprecher findet auch das gelbe vom Ei zu sein hat..

Wir haben unser selbstständiges Denken inzwischen an der Garderobe abgegeben und den Zettel verloren, der uns berechtigt, ihn dort wieder abzuholen...

Hab ich etwa was vergessen..?

Na gut, ich will jetz die Nägel mal nicht ganz so tief einschlagen...


JGC

albert
07.06.2007, 13:43
Hi JGC

Huuu, huu, heul, zähneklappern, kasteien, Haare ausreiss....

mein lieber Mann:


Wir haben unser selbstständiges Denken inzwischen an der Garderobe abgegeben und den Zettel verloren, der uns berechtigt, ihn dort wieder abzuholen...

Quatsch.

Das haben "WIR" noch lange nicht. Weder ich noch viele Millionen andere Zeitgenossen.

So kurzfristig gebe ich Dir mal nen Geheimtyp:
Tu Dir ne junge Katze oder nen jungen Hund zu, beobachte sie, natürlich mit viel Streicheleinheiten, dann hör mal viel Mozart, Bach und Wagner, und lies Goethe, Mann und Willhem Busch. Dann schaust Du Dir noch Loriot an...

und dann schreibst Du wieder, Gell!

:D:D:D

albert
07.06.2007, 20:13
Hi JGC

sorry, ich wollte Dich in keiner Weise beleidigen. Ich bin einfach ein bisschen allergisch geworden auf die neumodischen, Endzeitstimmungs-Posts...

:(:confused::o:rolleyes:

twr
07.06.2007, 22:44
Hi,

richtig. Endzeitstimmung-Posts.. und -Propheten. Die hat es gegeben seit die Menscheit Höhlenmalen gelernt hat. Vor 2000 Jahren waren es die Johanneses mit ihren Evangelien, vor 500 Jahren die Nostradami, jetzt die Al's.
Und wenn man nicht fertig wird mit den Problemen, die uns eben die Umwelt beschert, dann werden Opfer verlangt: "Opfer müssen gebracht werden", "es wird schlimm enden". Und so werden Menschen auf Altars die Herzen herausgerissen...

SG TWR

JGC
07.06.2007, 23:12
Hi..

Ich sagte doch..

ich will die "Nägel" mal nicht ZU tief einschlagen :p

Sollte also keine "Abkotze" sein, wollte das nur mal zum Ausdruck bringen. :D

Gruß.................JGC

ispom
08.06.2007, 17:54
nun mal wieder zurück von der Apokalypse zur Realität:

große mengen Tang (eine hervorragende CO2-Senke)
treiben vor der amerikanischen Küste

http://www.esa.int/esaEO/SEMHO6ARR1F_index_0.html

ein natürliches Regulativ für den höhere CO2 gehalt der Luft?

hofft Ispom

albert
08.06.2007, 18:25
Hi Ispom

hast Du auch was auf Deutsch ?

Warum denken eigentlich so viele "gescheite" Menschen, alle Leute können Englisch?

Ärgerlich

ispom
08.06.2007, 19:17
Hi Ispom

hast Du auch was auf Deutsch ?

Warum denken eigentlich so viele "gescheite" Menschen, alle Leute können Englisch?

Ärgerlich

Interessante Frage:
warum stellt die ESA ihre Publikationen nicht wenigstens auch in den Sprachen der Länder ins Netz,
von denen sie finanziert wird?

Da sollte sich doch wirklich ein Mitarbeiter finden, den man zum übersetzen motivieren kann....immerhin verbrauchen sie unsere Steuergelder :rolleyes:

Tja, albert, von der NASA kann ich nicht erwarten, daß sie auf deutsch publiziert,
aber wenn die ESA es irgendwann tun sollte, dann habe ich auch was auf deutsch :)

greetings from Ispom

ispom
09.06.2007, 10:26
Dieser „Reflektions-Schild“ wäre nur der letzte Ausweg um eine Klimakatastrophe zu verhindern, denn er birgt auch andere Risiken,
beschrieben hier:

http://www.carnegieinstitution.org/news_releases/news_2007_0604.html

sorry, Albert ;)

und Gruß von Ispom

JGC
09.06.2007, 15:06
Äh....

Ein paar Stichwörter für "Nicht-Engländer"....?


JGC

Toni
09.06.2007, 16:04
Hi ispom & albert,

warum stellt die ESA ihre Publikationen nicht wenigstens auch in den Sprachen der Länder ins Netz, von denen sie finanziert wird? das ist ganz einfach, meine Freunde: :)
Weil es heute als "chic" gilt, sich in Kreisen, die mit IT, Financial usw. zu tun haben, nur noch auf englisch (oder wenigsten in einem Mix aus deutsch und englisch) zu unterhalten, bzw. dies als "Dienstsprache" zu gebrauchen, da man offenbar dadurch glaubt, etwas "besseres" als der Rest des Pöbels zu sein! :mad:

Das war in früheren Jahrhunderten übrigens genau das gleiche! Nur erachtete man vom 16. bis ins 19.Jahrhundert hinein (zumindest hier im fürstlich zersplitterten Deutschland) französisch als das Maß aller Dinge! Nur wer sich (damals) auf französich verständigen konnte, gehörte der gehobenen Elite an. Französich war "chic", französich gehörte zum guten Ton und noch bis in die 60-er Jahre hinein waren Modebegriffe und alles, was mit Kosmetik und Körperhygiene in Zusammenhang stand, französich geprägt!

Denkt mal drüber nach, wenn Ihr das nächste Mal badet oder duscht oder nur zum Händewaschen ins Bad geht! Dort ist heute alles, aber auch restlos alles anglikanisiert!! :mad:

Trotz alledem hat sich die französiche Sprache nie so aggressiv im deutschen Sprachraum durchgesetzt, wie es heutzutage die englische Sprache tut. Das hat aber auch einen ganz anderen Hintergrund! Die beiden mächtigsten englischsprachigen Nationen dieser Welt (und insbesondere die hinter ihnen stehenden Konzerne) treiben nicht nur die Globalisierung voran, sie wollen auch eine ganz neue Art der Weltherrschaft einführen: Die Herrschaft der englischen Sprache! :eek:

Mithilfe der Computertechnik bleibt Menschen, die nicht den Anschluss an die Moderne verlieren wollen, ja schließlich auch gar keine andere Wahl. Oder habt Ihr schon mal eine deutsche Programmiersprache gesehen??? - Die gab's vielleicht auch einmal (genau weiß ich das allerdings nicht): in der DDR. - Dort, im VEB Robotron Dresden, wurden in den 80-ern auch schon kleine Heimcomputer entwickelt (ähnlich dem C64 von Commodore)! Ein Kumpel von mir besaß mal so einen KR-... - was weiß ich, was das für eine Nummer war? - Der hatte jedenfalls nie mit englischen Begriffen herumgeschmissen, so, wie es heute gang und gäbe in vielen Bereichen unserer Wirtschaft ist.


immerhin verbrauchen sie unsere Steuergelder Das interessiert doch dort niemanden! Die haben doch noch nicht einmal eine Vorstellung davon, wie sicher durch die ständig fließenden Steuergelder eigentlich ihre Arbeitsplätze sind!

Deutschsprachige Grüße von
Toni

ispom
09.06.2007, 18:07
weißt Du Toni, ich bin keiner von denen, die fließend englisch können,
so einen populären astronomischen Fachtext zu erfassen, das kriege ich noch hin,
und meine Diskussions-Freunde in den englischsprachigen internationalen Foren, die halten sich sicher oft den Bauch vor Lachen über meine Ausdrucksweise.

nun hat sich zum Glück eine internationale Sprache durchgesetzt,
in Seefahrt und Luftfahrt und Computertechnik wars immer schon englisch,
jetzt ist englisch eben auch die alles verbindende Sprache der Wissenschaft.

Und mit englisch kommt man (außer Südamerika vielleicht) als Tourist überall durch,
ich beneide die Kinder, die zweisprachig aufwachsen, weil sie in ein englisches oder amerikanisches Gymnasium gehen…..

zweisprachige greetings von Ispom

jonas
09.06.2007, 18:40
Möchte Ispom hier zustimmen. Ich habe selbst über 10 Jahre lang beruflich und privat ausschliesslich in englisch kommuniziert, und zwar in einem nicht englischsprachigen Land. Ohne diese gemeinsame Fremdsprache wäre die Kommunikation unter den Völkern wohl sehr viel dünner. Auch der wissenschaftliche Dialog fände nur zu einem geringen Bruchteil dessen statt zu dem er heute geführt wird.

JGC
09.06.2007, 18:55
Wäre zumindest eine echte Völkerverständigung, wenn auf andere Sprachen das auch verbreitet werden könnte..

Mal im Ernst..

So nebenbei denke ich mir öfters, das eigentlich grade jetzt all die neuen Erkenntnisse auf der ganzen Welt abrufbar sein sollten und in allen Sprachen..

Das würde mindestens den einfachen Völkern ein solides Basiswissen vermitteln, mit denen sie sich z.B. auch mal selber helfen könnten und sich aus der Abhängigkeit der reichen Staaten lösen, weil sie selber was auf die Reihe kriegten...

Das Internet entwickelt sich zum Gehirn der Welt.... (und möchte eigentlich dabei "unterstützt" werden)

JGC

galileo2609
09.06.2007, 22:00
nun hat sich zum Glück eine internationale Sprache durchgesetzt,
in Seefahrt und Luftfahrt und Computertechnik wars immer schon englisch,
jetzt ist englisch eben auch die alles verbindende Sprache der Wissenschaft.
Dem kann ich nur zustimmen, auch wenn es für einige eine schmerzhafte Erfahrung sein muss, einem fremdsprachigen Text nicht folgen zu können. Bei der Masse an Publikationen, die der Wissenschaftsbetrieb täglich produziert, machen Übersetzungen keinen Sinn. Und wer sich ein wenig im Publikationsgeschäft selbst auskennt, wird das auch aus dieser Sicht nicht ernsthaft fordern wollen.

Und selbst wenn man es für die Gemeinschaftsinstitution ESA realisiert wissen möchte, sollte man zunächst einen Blick auf die real-existierende Praxis im Übersetzungsdienst der politischen Organe der Europäischen Union werfen, deren Dokumente in die Sprachen der Gemeinschaftsmitglieder übersetzt werden müssen. Was da mittlerweile mangels Kapazität an Schrott produziert wird, geht auf keine Kuhhaut.

Englisch als de facto Weltsprache halte ich daher für absolut o.k. - und so schwer ist das auch nicht zu erlernen.

Grüsse galileo2609

albert
10.06.2007, 07:44
Hm

also das mit der ESA stimmt so nicht:
Fast alle Beiträge werden in englisch, französisch und deutsch übersetzt, und man kann auch die deutschen Beiträge im Netz abrufen:

http://www.dlr.de/

Und

http://www.esa.int/esaCP/Pr_i_GE.html

Aber aus Bequemlichkeit suchen viele deutsche User gar nicht mehr nach der deutschen Übersetzung sondern rücken die englische Fassung ein.

Englisch:

Ja warum wohl ist heute Englisch die Weltsprache?
Weil die Deutschen zwei Weltkriege verloren haben, darum.
Eigentlich schade, denn Englisch ist nun wirklich eine Bastardensprache.(:D ) Eine Sprache, die man völlig anders ausspricht als schreibt... (schauder !)

Deutsch hingegen war noch bis nach dem 1. Weltkrieg die exakte Sprache der Wissenschaft, Physik, Literatur.

Tja, Schwamm drüber, so ist es halt nun.

:)

Bynaus
10.06.2007, 10:28
Ja warum wohl ist heute Englisch die Weltsprache?
Weil die Deutschen zwei Weltkriege verloren haben, darum.

Das wage ich zu bezweiflen. England war Jahrhundertelang die bestimmende Grossmacht auf dem Planeten. Abgelöst wurden sie (in der westlichen Welt) von den USA, ebenfalls ein englischsprachiges Land. Dazu kommt, dass "Basic-Englisch" sehr einfach zu lernen ist. Die Regeln, die man braucht, um eine einigermassen verständliche Diskussion zu führen, sind sehr einfach (auch wenn dann das tatsächliche Beherrschen der Sprache bis ins Detail sehr schwierig werden kann). Das macht Englisch zur idealen Sprache der Globalisierung von Wirtschaft & Tourismus. Weiter haben die USA die Entwicklung der Wissenschaft & Technologie im 20. Jahrhundert entscheidend bestimmt - folglich ist die Sprache der Wissenschaft ebenfalls englisch.

Daraus folgere ich, selbst wenn der 1. und der 2. Weltkrieg nicht geführt worden wären, wäre die Weltsprache heute genau die selbe.

Ich sehe das als grossen Vorteil: wenn alle Menschen neben ihrer Muttersprache noch englisch lernen, dann kann das der internationalen Gemeinschaft nur förderlich sein.

albert
10.06.2007, 10:54
Nun gut, es ist müssig, heute über die Geschichte zu räsonieren.


Weiter haben die USA die Entwicklung der Wissenschaft & Technologie im 20. Jahrhundert entscheidend bestimmt - folglich ist die Sprache der Wissenschaft ebenfalls englisch.


Hm, also Einstein hatte grösste Mühe mit englisch, und viele entscheidende Physik-Entdeckungen wurden von Deutschen gemacht (Heisenberg, usw.)

Aber Du hast recht: Lassen wir es. Lernen wir weiter Basic-Englisch.

(Goethe rotiert bereits mit 10000 Km/h)

:eek:

Orbit
10.06.2007, 10:59
@ albert

Eigentlich schade, denn Englisch ist nun wirklich eine Bastardensprache.( ) Eine Sprache, die man völlig anders ausspricht als schreibt... (schauder !)
Ich weiss, Du meinst es nicht so ernst; aber trotzdem: Jede Fremdsprache wird aus muttersprachlicher Sicht anders ausgesprochen, als sie geschrieben wird, weil jede Sprache ihre eigenen Ausspracheregeln hat. Ich war lange genug Lehrer für Deutsch als Zweitsprache, um aus eigener Erfahrung zu wissen, dass Deutsch aus der Sicht Fremdsprachiger ganz anders ausgesprochen als geschrieben wird. Nur ein kleines Beispiel: Die Diphtonge eu und äu werden gleich ausgesprochen und zwar öi!

Ja warum wohl ist heute Englisch die Weltsprache?
Weil die Deutschen zwei Weltkriege verloren haben, darum.
Die Weichen wurden lange vorher gestellt: In den Gründerzeiten der USA gab es im Parlament eine denkwürdige Abstimmung darüber, welche der Einwanderersprachen Landessprache werden solle. Deutsch unterlag damals dem Englischen relativ knapp. Dann gibt es einen Zusammenhang mit der Weltpolitik in der Kolonialzeit: Obwohl es auch deutsche Kolonien gab, waren andere Kolonialherren, wie die Spanier, Potugiesen und Franzosen halt doch aktiver. Die zunehmende Amerikanisierung seit den beiden Weltkriegen ist einfach ein weiterer Faktor, so wie die heutige wirtschaftliche und poltiische Vorreiterrolle der USA.
Und noch etwas zu einer Aussage von galileo2609:

- und so schwer ist das auch nicht zu erlernen.
Englisch hat eine einfache Grammatik. Sie ist jedenfalls viel einfacher und hat viel weniger Ausnahmen als beispielsweise die deutsche und die französische.

Deutsch hingegen war noch bis nach dem 1. Weltkrieg die exakte Sprache der Wissenschaft, Physik, Literatur.
Was ich zu bezweifeln wage.

Herzliche Grüsse
Orbit

P.S sehe erst jetzt, dass sich Bynaus bereits auf ähnliche Weise geäussert hat. Ich lasse es jetzt trotzdem so stehen.

albert
10.06.2007, 12:49
Ja, ja, ist ja gut

*grummel, grummel*

Es hat auch keinen Sinn, was wäre wenn oder sonst was.
Ich meinte nur: Von 1871 bis 1918 waren ja Deutschland und Österreich neben Frankreich, England und Russland die grössten Mächte in Europa, und da beide Deutsch sprachen..., hätte man bei einem Sieg im Ersten zweifellos in Mitteleuropa und im Osten mehrheitlich Deutsch gesprochen.

Aber das sind Schäume von Gestern.

Also Basic-Englisch

:)

ispom
10.06.2007, 13:11
also das mit der ESA stimmt so nicht:
Fast alle Beiträge werden in englisch, französisch und deutsch übersetzt, und man kann auch die deutschen Beiträge im Netz abrufen:
http://www.esa.int/esaCP/Pr_i_GE.html

das ist soweit richtig, als in diesen summaries (auf die Du hier verweist) für die Presse Umschalter für Deusch, English und Französisch eingebaut sind,

warum aber nicht in allen?

eben zB auch nicht in dem von mir verlinkten Beitrag

http://www.carnegieinstitution.org/n...2007_0604.html

auf den ich beim googeln gestoßen bin.
Kannste glauben : ich hätte die deutsche Version gelesen und auch hier verlinkt, wenn ich eine deutsche gefunden hätte…..

deutsche Versionen suchende Grüße von Ispom

Sprudelstein
10.06.2007, 21:35
Die Weichen wurden lange vorher gestellt: In den Gründerzeiten der USA gab es im Parlament eine denkwürdige Abstimmung darüber, welche der Einwanderersprachen Landessprache werden solle. Deutsch unterlag damals dem Englischen relativ knapp.

Das ist nur eine Legende: http://de.wikipedia.org/wiki/Muehlenberg-Legende

Im übrigen habe die USA sowieso keine Amtssprache. Englisch ist einfach die (noch) mehrheitlich gesprochene und öffentlich verwendete Sprache. Einige Bundesstaaten haben aber Amtssprachen, auch mehrere gleichzeitig.


Daß in de europäischen Institutionen relativ wenig auf deutsch verkehrt wird, hängt auch sehr stark an den Deutschen selber. Die hängen da mit zu wenig nachdruck drann. Ein ehem. Lehrer von mir ist mit einem befreundet, der irgendwo bei der EU arbeitet und der hat ihm mal erzählt, daß die Franzosen die Deutschen oft rüffeln, weil sie ihre eigene Sprache international so wenig unterstützen und da viel eher eine andere Sprache sprechen anstatt deutsch.

galileo2609
10.06.2007, 21:41
warum aber nicht in allen?
eben zB auch nicht in dem von mir verlinkten Beitrag
http://www.carnegieinstitution.org/n...2007_0604.html

Vielleicht weil das eine amerikanische Forschungsstiftung ist? :)

Grüsse galileo2609

Lumen
10.06.2007, 23:04
Vor ein paar jahren hatte ich mal eine sendung im TV gesehen mit wirklich nahmhaften Herren als die ganze Klimaproblematik gerade nicht so im Brennpunkt war.In dieser Sendung wurde gesagt das so ca. ab den 70 Jahren im ganzen Sonnensystem auf allen Planeten eine extreme Klimaänderung stattfindet.Also sollte das wirklich stimmen ändert sich das Klima so oder so! Was natürlich die ganzen Ferkel die unseren Planeten schmutzig machen nicht entlastet!

Lumen

galileo2609
10.06.2007, 23:49
Hallo Lumen,

das wurde hier bereits diskutiert (http://www.astronews.com/forum/showthread.php?p=22593#post22593).

Grüsse galileo2609

Toni
10.06.2007, 23:52
Hallo Lumen,

In dieser Sendung wurde gesagt das so ca. ab den 70 Jahren im ganzen Sonnensystem auf allen Planeten eine extreme Klimaänderung stattfindet. ich glaube, diese Sendung hatte ich auch gesehen. :) Ganz sicher bin ich mir allerdings nicht.
Trotzdem hatte mal ein schlauer Mensch gesagt:
"Wenn die Sonne nur mal niest, bekommt die Erde einen Schnupfen!"

Was ich damit sagen will, ist folgendes:
Ändert sich die Strahlung der Sonne nur geringfügig, so hat das sofort gravierende Änderungen des Weltklimas zur Folge. Alles Leben auf der Erde ist von der Energie der Sonne abhängig. Selbst die in den Kohle- und Erdöl-Lagerstätten gespeicherte Energie stammt ursprünglich von der Sonne. Die Energie, die beim Verbrennen von Pflanzen (Waldbrände, Steppenfeuer) freigesetzt wird, stammt von der Sonne.

In ziemlicher Regelmäßigkeit hat es auf unserem Planeten in den letzten 400 000 Jahren vier große Eiszeiten gegeben. Die Verläufe dieser Eiszeiten waren aber untereinander verglichen ziemlich unterschiedlich, nur der Gesamtzyklus von 100 000 Jahren pro Eiszeit ist eigentlich eines der wenigen verbindenden Gleichnisse. Einige Forscher machen periodische Änderungen der Erdumlaufbahn dafür verantwortlich, andere wieder sehen Zusammenhänge mit tektonischen Plattenverschiebungen, die warme Meeresströmungen in nördliche Bereiche verhindert hätten. Es gibt so viele Hypothesen zur Entstehung und dem Beenden von Eiszeiten wie es Klimaforscher gibt. :o

Recht haben meiner Meinung nach allerdings diejenigen, die von einer periodischen Änderung der Sonneneinstrahlung auf (nicht nur) unseren Planeten favorisieren. Die Sonne ist der zentrale Körper unseres Sonnensystems (darum heißt es wahrscheinlich auch so? :D ) und wenn sich die Temperaturen auf anderen Planeten gleichzeitig mit unseren in dieselbe Richtung ändern, so kann man dafür nur die Sonne verantwortlich machen!


Was natürlich die ganzen Ferkel die unseren Planeten schmutzig machen nicht entlastet! Auf keinen Fall!!! Auf diese "Ferkel" muss nach wie vor mit allen Fingern gezeigt und ihnen ihr Dreck unter die Nase gerieben werden. :mad:

Eiszeitlich erwärmte Grüße von
Toni

jonas
11.06.2007, 00:45
Auf keinen Fall!!! Auf diese "Ferkel" muss nach wie vor mit allen Fingern gezeigt und ihnen ihr Dreck unter die Nase gerieben werden
Genau! Denkt daran jedes mal, wenn ihr ausatmet, ihr Dreckbären :D

Es ist schon erstaunlich wie auch die Medien auf diesen Hype anspringen. Und um den dummen unwissenden Bürger die Sache nahezubringen wird schonmal ins Archiv gegriffen um Aufnahmen von russenden Auspuffen auszugraben. Es soll ja die Assoziation von Schmutz erzeugt werden.

Das Ganze erinnert mich an die autofreien Sonntage in den siebzigern. Helmut Schmidt hatte Jahre später in einem Interview mal gesagt, dass diese Massnahme energiewirtschaftlich nicht notwendig war, Deutschland hatte genügend Reserven. Es ging ihm vor allen darum die Bevölkerung zu sensibilisieren, zu schockieren und ihr den Ernst der Lage klar zu machen. Zwischen den Zeilen des Interviews kann man herauslesen, dass die Massnahme eine Vorbereitung eines möglicherweise drohenden Krieges gegen die OPEC Staaten war.

Genau das selbe passiert jetzt, die Bevolkerung wird in Angst versetzt, damit sie extreme Massnahmen (den Geldbeutel betreffend) schluckt. Ich nehme an, dass die Regierung - zumindest mit der deutschen Energiewirtschaft - ein Abkommen geschlossen hat. Die Rufe nach dem Ausstieg aus dem Ausstieg von der Kernenergie hört man nicht mehr, und die Freigabe der Strompreise mit bis zu 38% angekündigten Preiserhöhungen ab Juli erzeugen kaum politische Statements.

Es ist schon interessant wie man Menschen manipulieren kann, jetzt ganz unabhängig davon ob der Klimawandel wirklich ganz langsam zum Entzug der Lebensgrundlage hunderter millionen von Menschen führt oder nicht.

chlorobium
11.06.2007, 03:44
Englisch als de facto Weltsprache halte ich daher für absolut o.k. - und so schwer ist das auch nicht zu erlernen.


Da muß ich jetzt doch einmal meinen Senf dazugeben; auch wen es sich hier-
bei um das Thema Sprache handelt und meine Rechtschreibung nun nicht die
allerbeste ist ;)

Gemessen an den Muttersprachlern ist Englisch zwar eine weit verbreitete
Sprache, aber es gibt einige Sprachen, die von noch mehr Menschen als
Muttersprache gesprochen werden. An erster Stelle ist da wohl Mandarin zu
nennen. Gut, ist auch keine Kunst bei über 1 Milliarde Menschen. Hindu, Rus-
sisch und Spanisch (oder Portugisisch) werden auch von mehr Menschen als
Muttersprache gesprochen. Von daher kann man Englisch nicht als die Welt-
sprache betrachten. Aber Englisch ist die Sprache der Bildungsschicht. Egal
wo auf der Welt ein Mensch eine bessere (oder höhere) Bildung erhält, die
englische Sprache wird er von daher immer mit im Angebot haben. Wenn
man also als studierter Europäer Englisch als Weltsprache bezeichnet, hin-
stellt oder diese sogar fordert, dann sollte man sich auch immer darüber
im Klaren sein, daß eine solche Aussage auch immer etwas mit Arroganz
zu tun hat; und ich nehme mich da selber nicht aus.

Englisch ist derzeit die Lingua franca (oder wie das heißt). Deutsch war es
einmal. Zwischen 1880 und dem Ersten Weltkrieg konnte es sich keiner,
der eine Laufbahn als Wissenschaftler einschlagen wollte, leisten, die Deut-
sche Sprache nicht zu beherrschen. Viele Amerikaner, welche den Grund-
stein und Ruhm für die amerikanische Forschung gelegt haben, haben in
Deutschland studiert. Michelson (oder Morley) war in Berlin, Dingenskirchen
mit der Atombombe in Göttingen. Aber es stimmt, auch ohne den Ersten
und Zweiten Weltkrieg hätte Deutsch als vorherrschende Wissenschafte-
sprache seine Stellung gegenüber dem Englischen verloren.

Oftmals wird von gewissen Seiten gerne die Behauptung aufgestellt, daß die
USA nur durch die "Deportierung" Deutsche Wissenschafter nach dem Krieg
ihre Vormachtsstellung ausbauen konnten. Es gibt aber Untersuchungen zu
diesem Thema. Deutsche, aber auch andere europäische Wissenschafter be-
gannen schon vor den zwei Kriegen mit der Übersiedlung in die Staaten, weil
die Arbeitsbedingungen dort schon vor 100 Jahren für einen Wissenschaftler
verlockender waren. Die zwei Kriege haben diesen Prozeß nur beschleunigt.

@Orbit:
Bei der Sache mit der Aussprache stimme ich Ihnen zu. Mir ist allerdings
hier in den Staaten schon sehr häufig aufgefallen, daß selbst Professoren
oder Personen mit einem Hochschulabschluß, auch wenn man ihnen das
Wort auf einen Zettel presentiert hat, mit der Aussprache schwierigkeiten
hatten. Nicht weil das Wort ein Zungenbrecher war; sie wußten es einfach
nicht. Ob das bei den Briten ähnlich ist, weiß ich nicht. Aber bei den Amis
fällt mir das immer wieder einmal auf.

Und was auch stimmt, ist die geringe Wertschätzung vieler Deutscher im
Ausland für die eigene Sprache ... und fallen mir die Akademiker wieder
einmal ganz besonders negativ ins Auge ... aber bevor es jetzt ganz OT
geht ...

mfg
Chlorobium (der Farbe wegen)

jonas
11.06.2007, 04:17
Englisch ist eine fast extrem leicht zu erlernende Sprache. Man muss sich zum Beispiel kaum Gedanken um das Genus der Substantive machen. He - she - it - ... das bekommt man mit dem Menschenverstand gerade noch hin. Und die If-Sätze: If a woodchuck could cut wood ... How many wood would a woodchuck cut if a wood chuck could cut wood ... wer findet den Fehler, if any ;)

Wenn man die Bevölkerungszahl als Masstab nimmt, dann ist Deutsch wohl eine Minderheitssprache. Deutschland, Österreich, Teile der Schweiz und Namibia ... dann hat es sich wohl.

Englisch: England (of course), USA (certainly too, even if enlishmen deny that americans can speak english ... two countries separated by a common language), Australien (horrible pronounciation) und Indien (non understandable), arabische Länder (Hochsprache im täglichen Umgang unter den Gebildeten)

Spanisch, die zweite Weltsprache. Muttersprache in Spanien, grossen Teilen Südamerikas und Mexiko. Habla espanol?

Russisch: als Muttersprache gesprochen oder als Fremdsprache beherrscht von locker 300 millionen Menschen

Wer diese drei Sprachen beherrscht kann fast auf der ganzen Welt sich zurechtfinden. Gut, Mandarin ist noch ein dicker Brocken. Aber auch in China ist das nicht der allgemein gültige Dialekt.

Ich zumindest bin froh, dass die Welt sich auf einen internationalen Sprachstandard zubewegt und die Strafe Gottes der babylonischen Sprachverwirrung langsam überwunden wird. Goethe möge mir verzeihen ... und Pushkin und Camus ....

ispom
11.06.2007, 06:59
Vielleicht weil das eine amerikanische Forschungsstiftung ist? :)

Grüsse galileo2609

Hi galileo,
da habe ich den falschen link kopiert :(

es sollte natürlich dieser hier
http://www.esa.int/esaEO/SEMHO6ARR1F_index_0.html

eingestellt werden,
der ja auch Aufhänger war für die Kritik alberts

>>>hast Du auch was auf Deutsch ?<<<

korrigierende Grüße von Ispom

Orbit
11.06.2007, 08:18
Hallo Od1n3003Broad
Danke für die Berichtigung! Eine Legende weniger, die mein Bewusstsein trübt.^^
Doch da ist schon die nächste:

Genau das selbe passiert jetzt, die Bevolkerung wird in Angst versetzt, damit sie extreme Massnahmen (den Geldbeutel betreffend) schluckt.
Und die hat mich înklusive Bewusstsein bereits geschluckt, vor allem auch, weil sie von unserem guten, alten und doch soo seriösen jonas in die Welt gesetzt wird.^^

Herzliche Grüsse
Orbit

pauli
11.06.2007, 10:18
Es kann nicht geleugnet werden, dass Manipulation am besten über den Urinstinkt Angst funktioniert, Menschen in Angst sind zu allem bereit und fähig.

Ein gutes Beispiel ist die bewußt geschürte Rentenangst, die privaten Versicherungen verzeichnen Zuwachsraten wie schon seit jahrzehnten nicht mehr.

JGC
11.06.2007, 11:04
Ja eben!!

Die Angst ist die Macht, mit der die Massen "vergewaltigt" werden(vorrausgesetzt, man lässt sich "vergewaltigen")

So war es schon seit Jahrtausenden der Unterdrückung und Ausbeutung..
(ist doch für die "Wissenden" wesentlich bequemer, wenn die Kuh freiwillig auf den "Melkstand" steigt)


JGC

ispom
11.06.2007, 11:27
und die "Klimakatastrophen-Angst" treibt neue Blüten:
man macht den Deutschen jetzt ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihre Klimaanlage im Auto einschalten-
würde mich mal interessieren, wie Al Gore reagiert, wenn er davon erfährt,
der kann sicher nicht mehr aufhören mit Lachen :(

Lumen
11.06.2007, 19:50
Gesetzt den Fall das sich die Klimaänderung unabhänig vom Menschen vollzieht stehen wir sozusagen vor einer Apokalypse!Was die Panikmache in den Medien betrifft kann ich nur sagen das dies wohl das Beste Geschäft der Geschichte für die Industrie wird.Mach alles Neu!Im Übrigen ist es ohnehin unglaublich das wir noch immer mit Verbrennungsmotoren umherdüsen obwohl es doch so viele andere möglichkeiten gibt!Technologisch ist diese Panikmache auf jedenfall reiner Zündstoff für Erfindungen.Langsam aber sicher müssen wir uns ohnehin gedanken darüber machen den Planeten zu verlassen ,oder ihn wenigstens so zu schützen das von aussen oder innen kein unheil kommen kann!

Lumen

pauli
11.06.2007, 20:02
Langsam aber sicher müssen wir uns ohnehin gedanken darüber machen den Planeten zu verlassen
Wohin, in die 7. Dimension? ;)

Auf den Mars, bewohnbar machen, Terraforming, ... wir begreifen nicht mal unser eigenes Klima.

Im TV war mal ein Bericht über einen 1000 Trillionen Dollar teuren Supa-Dupa-Computer für Wettersimulation in Japan, da sagt doch der Hirni tatsächlich, der Eimer rechnet mehrere Tage an einem ein Kubikkilometer großen Abschnitt der Atmosphäre, wenn alle bekannten Parameter mit großer Genauigkeit verwendet werden.

Na toll, was die mit Sicherheit gut können, ist den Regierungen Geld für Projekte aus der Tasche zu ziehen, imho sind deren langfristige Prognosen nicht anders zu bewerten wie die indianischer Medizinmänner.

jonas
11.06.2007, 20:10
und die "Klimakatastrophen-Angst" treibt neue Blüten:
man macht den Deutschen jetzt ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihre Klimaanlage im Auto einschalten-
würde mich mal interessieren, wie Al Gore reagiert, wenn er davon erfährt,
der kann sicher nicht mehr aufhören mit Lachen :(

Naja, von der Hand zu weisen ist das nicht, Ispom. Die Klimaanlage kostet etwa einen halben Liter Sprit auf 100 Kilometer. Ich habe das selbst mal ausgemessen und auch der ADAC. Wenn man viel fährt kann in einem heissen Sommer schonmal eine komplette Tankfüllung nur für die Klimaanlage draufgehen.

mac
11.06.2007, 20:51
Hallo Pauli,


Wohin, in die 7. Dimension? ;)

Auf den Mars, bewohnbar machen, Terraforming, ... wir begreifen nicht mal unser eigenes Klima.das ist wohl wahr! Wenn wir's auf Mars k&#246;nnen, dann ja wohl vorher hier.




imho sind deren langfristige Prognosen nicht anders zu bewerten wie die indianischer Medizinm&#228;nner.das hingegen ist ziemlich verk&#252;rzt und polemisch.

Die Wettervorhersagen sind seit meiner Kindheit erheblich besser geworden.

Die Klimaberechnungen k&#246;nnen nur so gut sein, wie man die Klimaparameter und ihre R&#252;ckkoppelungen versteht. Wie soll man sie verstehen lernen, wenn man nicht mit der Natur experimentieren kann?

Was schl&#228;gst Du vor? Welche der zahlreichen (um viele Gr&#246;&#223;enordnungen teureren) Ma&#223;nahmen, in welchem Umfang? Welche zuerst? Nicht mehr Auto fahren? Vergleiche doch mal den Preis f&#252;r den vorher n&#246;tigen Ausbau des Nahverkehrs, mit den Kosten f&#252;r dutzende solcher Rechner.

Herzliche Gr&#252;&#223;e

MAC

ispom
11.06.2007, 21:40
Naja, von der Hand zu weisen ist das nicht, Ispom. Die Klimaanlage kostet etwa einen halben Liter Sprit auf 100 Kilometer. Ich habe das selbst mal ausgemessen und auch der ADAC. Wenn man viel fährt kann in einem heissen Sommer schonmal eine komplette Tankfüllung nur für die Klimaanlage draufgehen.

vielleicht habe ich mich mißverständlich ausgedrückt, Jonas.
ich bezweifle es nicht, daß die Klimaanlage den Verbrauch um einige Liter hoch treibt.

Aber mir ein schlechtes Gewissen daraus zu machen,
daß ich die Kilometer, die ich abspulen muß, dann auch lieber kräfteschonend
(Kraft hier mal ganz unphysikalisch im Sinne von Arbeitsvermögen gebraucht :) ) zurücklege,
so wie ich auch im Winter das Büro heize, weil ich zähneklappernd und mit kältesteifen Fingern erheblich weniger zustande bringe,
das ist problematisch.

Jeder, der dabei ein schlechtes Gewissen kriegt, sollte bedenken,
daß jedes Jahr die Weltbevölkerung um 150 Millionen Menschen wächst,
Menschen, die leben und somit Energie verbrauchen wollen.
Das wäre nicht weiter schlimm,
wenn man nicht für den Lebensraum die Wälder verbrennen,
die Energie nicht durch CO2 -Erzeugung gewinnen
und die Lebensmittel nicht durch eine beiläufige Methanerzeugung herstellen würde.

.....und solange in Deutschland für einen ideologisch motivierten "Atomausstieg" Kohlekraftwerke gebaut werden:eek:

Man darf nicht das Pferd am Schwanz aufzäumen, sagen hier die Bauern :(

sagt auch Ispom :rolleyes:

pauli
11.06.2007, 22:37
das hingegen ist ziemlich verkürzt und polemisch.
ja, absichtlich, weil etwas Wahrheit darin steckt.
Sicher sind die Vorhersagen zuverlässiger geworden, ich bezweifle aber ernsthaft, dass die in der Lage sind, korrekte langfristige Prognosen aufzustellen.



Was schlägst Du vor? Welche der zahlreichen (um viele Größenordnungen teureren) Maßnahmen, in welchem Umfang? Welche zuerst? Nicht mehr Auto fahren? Vergleiche doch mal den Preis für den vorher nötigen Ausbau des Nahverkehrs, mit den Kosten für dutzende solcher Rechner.

Erstmal Ruhe bewahren, die Horden von Klimaexperten um 90% ausdünnen und den Rest zwingen schlüssige Beweise vorzulegen.

Im Grunde ist es doch wie mit einem Frühwarnsystem oder prophylaktische Maßnahmen gegen "Killerkometen".
Der vor ein paar Jahren vom Jupiter zerrissene Komet hätte auch uns treffen können, oder ein anderer, was vlt. auch irgendwann passieren wird.
Nun könnte man Billionen für Beobachtungs- und Laserabwehrsysteme abzwacken, und hier geht es um echtes Vernichtungspotenzial.

Natürlich beeinflussen wir in irgendeiner Form die Umwelt, sicher nicht positiv, trotzdem ist das kein Grund durchzudrehen.

mac
11.06.2007, 23:09
Hallo Pauli,


ich bezweifle aber ernsthaft, dass die in der Lage sind, korrekte langfristige Prognosen aufzustellen.für das Wetter, als chaotisches System, geht das auch nicht.



Erstmal Ruhe bewahren, die Horden von Klimaexperten um 90% ausdünnen und den Rest zwingen schlüssige Beweise vorzulegen.Nur mal so zum Spaß! ;)

Wer darf denn übrig bleiben? Der, der die schönsten Prognosen macht? Oder der der die grausligsten hinkriegt? Und wieso 90%?

Zwingen? Wie? Nichts zu Essen geben? Auspeitschen? Familie internieren?

Was wäre denn ein schlüssiger Beweis? Die dauerhafte Überflutung Hamburgs? Oder doch erst, wenn Münster anfängt einen Containerhafen für Überseeschiffe zu bauen?




Natürlich beeinflussen wir in irgendeiner Form die Umwelt, sicher nicht positiv, trotzdem ist das kein Grund durchzudrehen.Geld auszugeben, um dazuzulernen, erscheint Dir als ein Symptom beginndender Panik?

Herzliche Grüße

MAC

JGC
11.06.2007, 23:40
Hallo Lumen..

Zu:


Langsam aber sicher müssen wir uns ohnehin gedanken darüber machen den Planeten zu verlassen ,oder ihn wenigstens so zu schützen das von aussen oder innen kein unheil kommen kann!


Genau...

Macht euch die Erde "untertan" heisst nicht "beutet sie aus und macht sie kaputt" sondern das wir uns um das Leben ein wenig kümmern müssen..

Vielleicht ist dies unsere wirkliche Bestimmung?(das soll ja nicht heissen, das wir keine Technik und so benutzen dürfen)

Nur um existieren zu können, hätte die Natur uns einen "Taschenrechnerchip" als Gehirn mitgeben können, was durchaus ausgereicht hätte, nur um zu überleben...

Ist zumindest meine Ansicht...........................JGC

ispom
12.06.2007, 11:47
gestern beim Rasenm&#228;hen habe ich st&#228;ndig &#252;berlegt, ob ich nun ein schlechtes Gewissen haben mu&#223;.
Kann mich jemand tr&#246;sten und mir ausrechnen, ob mein Rasen beim Wachsen mehr CO2 bindet,
als beim Abm&#228;hen durch den Benziner in die Luft gepustet wird?
Vielleicht gibt es da ein Gleichgewicht, wenn ich nur zweimal im Jahr m&#228;he?

Tja, das sind so die Probleme mit denen wir Deutschen uns herumschlagen….:rolleyes:

hin- und hergerissene Gr&#252;&#223;e von ispom

mac
12.06.2007, 23:32
Hallo ispom,

zum Rechnen hab' ich keine Lust. Aber Du kannst es ja mal grob überschlagen:
Gewicht des verbrauchten Benzins/0,1*Gewicht des abgeschnittenen Grases. Genau genug.

Alternativvorschläge: Sichel, Sense, Handmäher, Meerschweinchen, Schaf, Ziege, Pferd. Bei den drei Letzten Methanproduktion beachten. Bei den drei ersten: Energieverbrauch bei der Herstellung beachten. Wenn Du nicht mindestens soviel CO2 sparst, wie es bei der Herstellung gekostet hat, ist's kontraproduktiver Masochismus. Eigenen erhöhten CO2 Ausstoß dabei ebenfalls berücksichtigen.

Weitere Alternative: Betonieren und grün anstreichen, wachsen lassen, dabei unbedingt Folgenabwägung zum Nachbarschaftsverhältnis und Familienfrieden beachten. Umziehen.

Such Dir was aus.

Herzliche Grüße

MAC

pauli
13.06.2007, 00:35
Wer darf denn &#252;brig bleiben? Der, der die sch&#246;nsten Prognosen macht? Oder der der die grausligsten hinkriegt? Und wieso 90&#37;?
zu den 90% Ausmistungsmasse z&#228;hle ich zB die Experten, die behaupten, dass der Grund f&#252;r das Abl&#246;sen eines gro&#223;en St&#252;cks von einem Eisberg am S&#252;dpol eine Klima&#228;nderung durch uns ist und folglich hunderttausend Pinguine qualvoll sterben m&#252;ssen


Zwingen? Wie? Nichts zu Essen geben? Auspeitschen? Familie internieren?
Ganz einfach, sie an den S&#252;dpol schicken zum Pinguine beobachten :cool:


Geld auszugeben, um dazuzulernen, erscheint Dir als ein Symptom beginndender Panik?
na, es werden inzwischen &#246;ffentlich ungeniert Betr&#228;ge wie "Billionen Euro" unter das Volk gebracht, wenn das kein Grund zur Panik ist, dann wei&#223; ich auch nicht

galileo2609
13.06.2007, 00:54
dabei unbedingt Folgenabwägung zum Nachbarschaftsverhältnis und Familienfrieden beachten

Hallo MAC,

ich habe einen Nachbarn der in diesen Wochen des beschleunigten Halmtriebs jeden Samstag seinen Rasentraktor aus der Garage fährt. Was danach noch über Normalnull hinausragt, wird mit dem Trimmer beseitigt. Und dem besonders hartnäckigen Grünzeug an den Mähkanten rückt der liebe Mann dann noch mit dem gasbetriebenen Wildkrautvernichter zu Leibe.

Nach wikipedia sind in Deutschland ca. 5 Mio. benzinbetriebene Rasenmäher im Einsatz. Schade um den guten Stoff!

Grüsse galileo2609

mac
13.06.2007, 01:46
Hallo Pauli,


na, es werden inzwischen öffentlich ungeniert Beträge wie "Billionen Euro" unter das Volk gebracht, wenn das kein Grund zur Panik ist, dann weiß ich auch nichtNa Du bist aber schreckhaft. Allein die USA geben 1/3 dieses Betrages pro Jahr aus, um, ja warum eigentlich? Ich glaube das wissen sie inzwischen selber nicht mehr so genau. Jedenfalls für den unbedingt notwendigen Irak-Krieg.

Beruhigende Grüße

MAC

Toni
13.06.2007, 07:48
Hallo MAC & ispom,

zum Rechnen hab' ich keine Lust. ich jetzt auch nicht, würde aber dann gerne mal wissen, wie große denn in etwa die zu mähende Rasenfläche ist? Davon hängt nämlich ab, wie hoch die Anschaffungskosten für die Alternativvorschläge 4-7 wären. :o

Alternativvorschläge: Sichel, Sense, Handmäher, Meerschweinchen, Schaf, Ziege, Pferd. Bei den drei Letzten Methanproduktion beachten. MAC, zu Punkt 4 Deiner Alternativen kann ich Dir zumindest sagen, dass 1 Meerschweinchen ungefähr einen halben Quadratmeter täglich an "Wohnfläche" braucht. Ob es das dort wachsende Gras allerdings vollständig auf die gewünschte Halmlänge abfrisst, ist nicht ganz sicher. Diese Tierchen sind aber auch gute Unkrautvernichter. Sie fressen mit Vorliebe Kuhblumen (Löwenzahn), Gänseblümchen (können sogar wir essen!), Luzerne (in Maßen) und sogar Brennnesseln (sind sehr gesund und haben Vitamin C, welches diese Tierchen wie wir Menschen mit der Nahrung aufnehmen müssen, da es unsere Körper nicht selber produzieren können)!

Was sie nicht fressen dürfen (und was deshalb auf Deiner Wiese, ispom, auf keinen Fall stehen darf!), ist Klee! Der führt bei ihnen zu sehr starken Blähungen, die mit dem Tod enden können. - Und dann wird's kostspielig! :eek:

Ein Meerschweinchen kostet im Zoo-Laden ungefähr 10,- €. Solltest Du Dir Rasse-Meerschweinchen zulegen wollen, dann bist Du mit 25-30,- € dabei. Jetzt kannst Du Dir ganz einfach ausrechnen:
pro Quadratmeter Wiese 2 Meerschweinchen multipliziert mit dem entsprechenden Preis = Deine Erstausgabe, ispom. Die Tierchen haben eine Betriebs-(Lebens-)Dauer von ca. 5-8 Jahren und die Weibchen können maximal alle 10-12 Wochen Nachwuchs (~3 Jungtiere) bekommen. Verantwortungsvolle Züchter lassen die Tiere allerdings höchstens zwei- bis dreimal pro Jahr decken, da die Weibchen sonst nicht sehr alt werden.

Die Murmeln, die den Meerschweinchen übrigens ab und zu hinten herausfallen, sind ein hervorragender Dünger für Deinen Rasen!

So, ispom, dann wünsche ich Dir viel Spaß mit dem täglichen Gequieke in Deinem Garten. :rolleyes: Deine Enkelkinder wird's auf jeden Fall hoch erfreuen! :D

Hier findest Du übrigens sehr, sehr viele Züchter:
http://www.meerschweinforum.de/forum/index.php4

Quiekend im Garten herumwuselnde Grüße von
Toni

ispom
13.06.2007, 09:12
Hallo Mac und Toni,
ich danke Euch f&#252;r die Alternativvorschl&#228;ge und ihre diskussion.
sichel und sense sind indiskutabel weil
Sichel mit B&#252;cken verbunden, macht das Kreuz nicht mehr mit,
f&#252;r Sense bin ich zu ungeschickt, weil es keine gro&#223;e homogene Fl&#228;che ist und die vielen Zierpflanzen Schaden nehmen w&#252;rden,
Handm&#228;her hatte ich vor langer Zeit schon mal: funktioniert nur bei gro&#223;er Trockenheit, selbst das Gras darf nicht saftig sein, sonst rutschen die R&#228;der und der Friktionsantrieb funktioniert nicht----
Herstellungsbedingtes CO2 mu&#223; ich nicht in Betracht ziehen, weil ich die beiden M&#228;her nun mal habe….
grasfressende Tiere w&#252;rden alles vollschei&#223;en,
und meine Katzen fressen leider zu wenig Gras.
gr&#252;ner Beton ist auch mit viel CO2- bei der Zementerzeugung verbunden,

aber mir f&#228;llt ein: Elektrom&#228;her !
ich habe yello-Strom, da ist der meiste CO2-freie Atomstrom drin!

m&#246;glich w&#228;re auch noch: die H&#228;lfte der Rasenfl&#228;che mit Solarpanelen zu pflastern, und dann (nat&#252;rlich nur bei Sonne) die andere H&#228;lfte mit Sonnenstrom zu m&#228;hen.

sonnige Gr&#252;&#223;e von Ispom

ps
@Toni: Deine Meerschweinchen – L&#246;sung ist nicht brauchbar, weil
ich habe insgesamt etwa 1000 qm nicht zusammenh&#228;ngende Rasenfl&#228;che, da m&#252;&#223;te ich ja 2000 Meerschweinchen laufen lassen (Du hast f&#252;r einen halben qm ein M veranschlagt), viele Zaune errrichten, damit sie nicht die zugewiesene fl&#228;che verlassen und einen Tierpfleger f&#252;r ihre Betreuung einstellen…..

Was so ein Rasen doch einem nachdenklichen und umweltbewu&#223;ten Menschen f&#252;r Probleme machen kann :confused:

Orbit
13.06.2007, 09:45
Diese Diskussion hat nun tief in die tiefsten Zusammenhänge menschlichen Daseins geführt, und der letzte Beitrag ist ein erschütterndes Zeugnis eines Menschen, der am Existenzminimum lebt:
http://www.astronews.com/forum/showthread.php?p=23931&highlight=Existenzminimum#post23931
Orbit

ispom
13.06.2007, 13:00
Diese Diskussion hat nun tief in die tiefsten Zusammenhänge menschlichen Daseins geführt, und der letzte Beitrag ist ein erschütterndes Zeugnis eines Menschen, der am Existenzminimum lebt:
http://www.astronews.com/forum/showthread.php?p=23931&highlight=Existenzminimum#post23931
Orbit

Orbit, offensichlich kommen Dir Zweifel an meinen existentiellen Schwierigkeiten, weil ich zwei Rasenmäher besitze......
naja, der eine ist zwölf Jahre alt, eine Aufhängung st gebrochen und deshalb läßt sich die Schnitthöhe nicht mehr einstellen, bei der nun nicht mehr veränderlichen arretierung ist das Gerät nur dort einsetzbar, wo fast alles weggeschnitten werden muß.
(abgesehen von den Rostlöchern in der Verkleidung :( )
Da ich aber auf sparsamste Lebenshaltung angewiesen bin und nichts wegwerfen kann, mähe ich damit noch.
Aber für sensiblere Rasenstücke mußte ich mir eine Neuanschaffung gönnen trotz der leeren Haushaltskasse .
unddann mache ich mir noch Sorgen um den Klimaschutz...:rolleyes:
besorgte Grüße von Ispom

JGC
13.06.2007, 15:52
Naja..

Sollte man sich darauf einigen, wann "arm" arm bedeutet?

(so z.B. einen Monatsvorrat von Haferflocken und 30Litern Milch zu kaufen, weil sonst nix geht..)

Oder einen Sack braunen Reis.. :rolleyes:


Naja...

Oder im Sozialverkauf getragene lange Hosen kaufen und sie zu Kurzen Hosen unfrisieren, oder Halbschuhe vorne Abschneiden um passende "Sandalen" draus zu machen..?

Ich könnte ja auch mit einem wasserfesten Filzstift "Nike", "Puma" oder sonst einen Markennamen draufpinseln? Oder sogar richtige Kunstwerke damit erstellen..(krieg ich da Scherereien, wenn ich das für den privaten Gebrauch machen würde?)

Selbst das Arm sein folgt "relativen" Gesetzmässigkeiten...

Der eine fühlt sich arm, weil er ein Haus mit ´ner hohen Hypothek besitzt, der andere , weil er trotz zerlumpten Klamotten noch immer Hunger hat, weil er sich nicht mal was vernünftiges Essen leisten kann..

Wünsch euch was..

JGC

Hallo, ihr Hungerleider und zu Kurz gekommenen aller Länder.. Vereinigt euch!!

ispom
13.06.2007, 16:53
Oder im Sozialverkauf getragene lange Hosen kaufen und sie zu Kurzen Hosen unfrisieren, oder Halbschuhe vorne Abschneiden um passende "Sandalen" draus zu machen..?
naja, JGC
wir reden doch hier davon, wann einer sich in unserem sch&#246;nen Mitteleuropa arm f&#252;hlt...

ich lebe rein privat so gen&#252;gsam wie ein hierzulande reich besoldeter Sozialhilfempf&#228;nger, von denen es einige in meiner Nachbarschaft gibt.
Aber: ich trinke keinen alkohol (au&#223;er einer Flasche Bier jeden sonnabend nach der Sauna) und habe auch sonst keine expansiven Laster.
und aber:
mir zahlt keiner die Miete, die Heizkosten, den neuen wintermantel, den neuen K&#252;hlschrank......

die Astronomie kostet mich nichts :)

gen&#252;gsame Gr&#252;&#223;e von Ispom

ispom
13.06.2007, 17:41
ich habe einen Nachbarn der in diesen Wochen des beschleunigten Halmtriebs jeden Samstag seinen Rasentraktor aus der Garage f&#228;hrt. Was danach noch &#252;ber Normalnull hinausragt, wird mit dem Trimmer beseitigt. Und dem besonders hartn&#228;ckigen Gr&#252;nzeug an den M&#228;hkanten r&#252;ckt der liebe Mann dann noch mit dem gasbetriebenen Wildkrautvernichter zu Leibe.

galileo, damit die auf Deinen Nachbarn zutreffende Beschreibung nicht auf mein Image zur&#252;ckf&#228;llt,
m&#246;chte ich betonen,
da&#223; ich den Rasenschnitt nicht so oft wie m&#246;glich (wie Dein Nachbar) mache,
sondern nur so oft wie unbedingt n&#246;tig
(das hei&#223;t: bis meine Frau so intensiv quengelt,
da&#223; ich diese ungeliebte T&#228;tigkeit nicht mehr l&#228;nger aufschieben kann :eek: )

klarstellende Gr&#252;&#223;e von Ispom

JGC
13.06.2007, 18:58
naja, JGC
wir reden doch hier davon, wann einer sich in unserem sch&#246;nen Mitteleuropa arm f&#252;hlt...

Genau so leb ich...

Wie mindestens 3 Millionen andere deutsche Staatsb&#252;rger auch.

H4 geht zwar ne Weile, wenn du Reserven hast, aber ich komm schon aus einer armen Familie die noch nie einen Plan vom Geld "verdienen" hatten, so wurde ich auch nur ein Fabrikarbeiter des "Lumpenproletariats".. und habe seit einigen Jahren keine Reserver mehr, die ich in Knete verwandeln k&#246;nnte.

Fazit:

Keine Kultur, keine Partys, keinen Urlaub, keine neuen Ger&#228;te(mir graust schon davor, wenn meine Waschmaschine das zeitliche segnet) usw..

Nur Essen und Medizin, die ich heute meistens sowieso selber zahlen mu&#223;

Und seit meine Gesundheit nicht mehr so will, braucht mich auch niemand mehr..

So verbringe ich meine Zeit eben im Internet oder in der Sonne und freu mich wenigstens daran, das ich mir nicht mehr den Stress geben mu&#223;, den sich die arbeitende Bev&#246;lkerung heutzutage geben mu&#223;. (obwohl die sture Beh&#246;rdenb&#252;rokratie auch ganz sch&#246;n nerven kann).

Ich hab inzwischen eingesehen, das es egal ist, wie arm oder reich man ist.. Die Menge an Problemen bleibt immer die Selbe!! Nur das sie sich eben entsprechend verlagern..

Der Reiche f&#252;rchtet sich, das man ihm alles wegnehmen k&#246;nnte, der Akademiker f&#252;rchtet sich um seine Glaubw&#252;rdigkeit und um sein Ansehen, ich f&#252;rchte mich davor, wenn das Arbeitsamt mal wieder 3 Tage sp&#228;ter mir mein H4 &#252;berweist..

Es ist also so gesehen piepegal, wie man lebt..(solange man sich darin einigerma&#223;en "Gut" f&#252;hlen kann.. Und damit haben die Reichen scheinbar echte Probleme, weil sie so &#252;bers&#228;ttigt sind, das sie noch freiwillig 10 000€ daf&#252;r zahlen, mal richtrig "Urlaub" am Rande der Existenz zu f&#252;hren..

Was soll ich dazu also noch sagen...

Das scheint mir einfach eine nat&#252;rliche Konstante zu sein, das man immer das sucht, was man nicht hat..

(ich weiss, dar&#252;ber spricht man eigentlich nicht, aber wie sonst werden Realit&#228;ten wahrnembar? In den Medien l&#228;sst sich alles inzwischen "sch&#246;nreden" so wie es wohl inzwischen jeder von uns unbewusst auf irgendeine Art und Weise tut)


chest &#180;la vie

jonas
13.06.2007, 19:11
K&#246;nnen wir wieder aufs Thema kommen? HIV Foren gibt es genug (ich nenne Hartz 4 mit Absicht HIV, weil sich jeder, der es bekommt genauso f&#252;hlt wie der Kranke).

&#220;brigens Ispom: Die CO2 Bilanz des Rasenm&#228;hens ist immer negativ, egal was Du tust, denn ob der Rasenschnitt im Komposter wieder zu CO2 verrottet oder sich in den M&#228;gen verschiedener Tiere zu Methan verwandelt, die Rasenm&#228;herenergie ist immer on top.

Alternativ l&#228;sst Du das M&#228;hen ganz sein und stellst die Energie des Rasenm&#228;hers der Leidensenergie Deinerseits gegen&#252;ber das Quengeln der Frau zu ertragen. Wenn sich die beiden Kurven schneiden lohnt sich der Gang zum Rasenm&#228;her :D

PS: Dann kannst Du &#252;brigens auch der Frau sagen: mit jedem Quengeln bringst Du unseren Garten der Sahara n&#228;her, dann gibt es garkein Gras mehr, also freu Dich am naturbelassenen &#214;ko Garten :D :D

albert
13.06.2007, 21:00
Sorry, solche Armut gibt es gar nicht in Deutschland.
Zumindest hätte man ja wohl noch Sozialamt, Wohlfahrt und andere Organisationen.

Nein, als Schweizer komme ich da nicht mehr mit.

Da kann ich wirklich nur noch den Kopf schütteln und auch sagen:

Zurück zum Thema

Mitleidvolle Grüsse

ein reicher Schweizer

JGC
13.06.2007, 21:06
zu..


Sorry, solche Armut gibt es gar nicht in Deutschland.


Davon redet unsere Regierung auch nicht gerne...

Aber seis drum..

Weiter im Thema :)

Toni
13.06.2007, 21:24
Sorry, solche Armut gibt es gar nicht in Deutschland. Soll ich mich dazu auch noch äußern? :rolleyes: Ich könnte Euch ein Liedchen davon singen! ;) Ich tu es aber nicht, weil hier viel zu viele Leute unmusikalisch sind. :(


Davon redet unsere Regierung auch nicht gerne... ... auch nicht die, die es 30 Meter am A.... vorbeigeht. Es gibt ja auch nur 4 Mill. gemeldete Arbeitslose. Die, die sich gar nicht erst dort melden, oder denen aus Gründen, weil ihr Partner zuviel verdient, abgelehnt werden, oder diejenigen, die in Maßnahmen der Arbeitsagentur sind, werden nämlich alle nicht mitgerechnet! - Ach ja, die Frühpensionäre habe ich ja auch noch vergessen ...

Ich finde diese Quote einen Witz und blanke Selbstverarschung!! Der Arbeitsminister sollte langsam mal auf die Idee kommen, die Menge an Menschen zu erfassen, die ein geregeltes eigenes Einkommen besitzen und für den Rest der Nation die Steuern und Sozialleistungen erbringen müssen! Und diese Leute dann ins Verhältnis zum Rest der arbeitsfähigen Bevölkerung bringen. - Das ergäbe erst die wirklich Quote. Alles andere ist Augenwischerei.

So, nun ist aber Schluss mit diesem Rand-Thema der Gesellschaft! :o Hier geht's ja schließlich um die Klimaskeptiker, die nun endlich mal am Montag bei RTL in einem BBC-Beitrag und einer anschließenden Diskussionsrunde zu Wort kamen. Hat das einer von Euch gesehen?

Fernsehguckende Grüße von
Toni

albert
14.06.2007, 10:55
Hoi Toni

Hm, wie wärs denn mit Schwarzarbeit....

Uuuuhhhh, abduck und wech

:p

ispom
14.06.2007, 11:12
Soll ich mich dazu auch noch äußern? Ich könnte Euch ein Liedchen davon singen! Ich tu es aber nicht, weil hier viel zu viele Leute unmusikalisch sind. :( ...
Toni


sing uns das Liedchen, Toni-
ich singe dann die zweite Stimme :)
aber im smalltalk, weil:
dann müssen wir kein schlechtes Gewissen vor den Klimaskeptikern haben :rolleyes:


...die nun endlich mal am Montag bei RTL in einem BBC-Beitrag und einer anschließenden Diskussionsrunde zu Wort kamen. Hat das einer von Euch gesehen?
leider nicht :(
bei RTL gucke ich nur Formel 1

zur Rasenmäher-diskussion:
ok, sehe ich ein: jeder Rasen ist also genauso ein Klimakiller wie nicht bärtige Männer,
denn ein nciht gemähter Rasen ist ja kein Rasen mehr,
und das Entfernen der Barthaare ist energieaufwändig, ob nun elektrisch oder mit Schaum ....

heute unrasierte Grüße von Ispom

galileo2609
12.07.2007, 02:31
Eine neue Studie zeigt, dass die Ausrede der Klima-Skeptiker, die solare Aktivit&#228;t sei der Grund f&#252;r die globale Erw&#228;rmung, nichts taugt: 'No Sun link' to climate change (http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/6290228.stm)!
Das paper dazu: 'Recent oppositely directed trends in solar climate forcings and the global mean surface air temperature' (http://www.pubs.royalsoc.ac.uk/media/proceedings_a/rspa20071880.pdf)

Und der Schluss von Stefan Rahmstorf (http://www.swissinfo.org/eng/science_technology/detail/Greenhouse_sceptics_disproved_by_solar_study.html? siteSect=511&sid=8013719&cKey=1184178235000):"This paper is the final nail in the coffin for people who would like to make the Sun responsible for present global warming."

Gr&#252;sse galileo2609

ispom
12.07.2007, 09:11
...aber leider hat noch immer niemand herausgefunden, was die globale Erwärmung vor 1000 Jahren hervorgerufen hat....
immerhin belegen die Funde vom Grund der abscmelzenden Alpen-Gletscher, daß es damals auch einen mindestens ebenso umfangreichen Rückzug der Gletscher gegeben haben muß...

zudem: wenn wir heute die höchste CO2-Konzentration seit 400.000 Jahren haben - was hat die CO2-Konz. damals so in die Höhe getrieben?

solange diese Fragen nicht beantwortet sind, bin ich zumindest ein "Klima-agnostiker"

immerhin hat aber die Klimapanikmache schon zwei Tendenzen deutlich werden lassen:
es werden global mehr Kernkraftwerke als Kohlekraftwerke gebaut
(das ist positiv)
und (zumindest hierzulande) setzt jetzt die Klimaabzocke so richtig ein
(naja, manche geben's sicher gerne :D )
und ich würde mich mehr über einen sommerlichen Sommer freuen,
als über das kalte nasse Klima jetzt :eek:

auf eine Erwärmung hoffende Grüße von Ispom

komet007
12.07.2007, 09:37
und (zumindest hierzulande) setzt jetzt die Klimaabzocke so richtig ein

Was hast du erwartet, dass die Industrie die Kosten dafür trägt? :rolleyes:

ispom
12.07.2007, 10:28
Was hast du erwartet, dass die Industrie die Kosten dafür trägt? :rolleyes:

Die Industrie ist fein raus, sie kann immer die Kosten weitergeben an den Verbraucher-
wenn die Leute streiken und 5% mehr Lohn kriegen,
dann wird eben das Produkt 5 % teurer,
wenn auf Energie Öko- und Klimasteuern noch und nöcher drauf kommen, dann auch...

angeschmiert sind immer die kleinen Leute wie Du und ich,
und man erleichtert es ihnen etwas wenn sie sich damit trösten können:
"ist ja alles gut für Öko und Klima",dafür gibt man ja gern.

wenn nun bald die Rasenmäher-Steuer kommt, dann sch... ich denen aber was, ich kann nämlich noch mit der Sense umgehen und mähe meine2000 qm Rasen (Betriebsgelände, nicht privater Golfplatz ;) ) klimafreundlich:cool:

komet007
12.07.2007, 10:59
wenn nun bald die Rasenmäher-Steuer kommt, dann sch... ich denen aber was, ich kann nämlich noch mit der Sense umgehen und mähe meine2000 qm Rasen (Betriebsgelände, nicht privater Golfplatz ;) ) klimafreundlich:cool:

... oder du schaffst dir ein paar Schafe an, die produzieren allerdings soviel Methan, dass du da dafür auch bald Ökosteuer zahlen musst. :D

ispom
12.07.2007, 11:28
... oder du schaffst dir ein paar Schafe an, die produzieren allerdings soviel Methan, dass du da dafür auch bald Ökosteuer zahlen musst. :D

die produzieren nicht nur Methan, die schieten auch alles voll...
und über das Gelände führe ich meine Kunden um ihnen Angebotsmuster zu präsentieren....

nee, das wäre keine gute Werbung:eek:
geschäfstüchtige Grüße von Ispom

ispom
12.07.2007, 13:53
nicht jammern,
zusehen, daß man ein Stück vom Klimakuchen abkriegt :D

ich werde es sicher nicht so weit bringen wie Al Gore, der schon hunderte Millionen an der Klimapanik verdient hat,
aber ich bin hoffentlich auch nicht bei denen, die immer nur abgezockt werden:rolleyes:

gestern habe ich mit einem potentiellen Kunden verhandelt:
der hat in der schönen norddeutschen Landschaft einige zig Hektar an Windparkbetreiber verpachtet,
die kassieren Riesensummen „Förderprämien“ vom Land („Erneuerbare-energien-gesetz“), kassieren ein zweites Mal vom Energiekonzern, der diesen Strom zu satten Preisen abnehmen muß, geben ein Teil davon an Pacht an den Eigentümer des Landes zurück…
und da habe ich dem wegen der Verschandelung der Landschaft ein schlechtes Gewissen gemacht mit dem Ergebnis:

er erwägt nun, einen Teil der fetten Beute anzulegen in landschaftsgestalterische Maßnahmen entlang der Straße….

damit bin ich zwar fast am Schluß der Kette, entlang der die Pfründe aus Klima-und-Öko-abzocke verteilt werden,
aber vielleicht reicht es, den Betrag auszugleichen, um den wir alle geprellt werden :cool:

klimaverbessernde Grüße von Ispom

Orbit
12.07.2007, 14:13
Hallo ispom

nicht jammern,
zusehen, daß man ein Stück vom Klimakuchen abkriegt :D…
und da habe ich dem wegen der Verschandelung der Landschaft ein schlechtes Gewissen gemacht mit dem Ergebnis:
er erwägt nun, einen Teil der fetten Beute anzulegen in landschaftsgestalterische Maßnahmen entlang der Straße….

Ich sehe, auch Du bist eines jener Schlitzohren, die aus schlechten Gewissen Profit schlagen - genau so wie die Klima-Lobby, über die Du gerade aus demselben Grund hergefahren bist.^^
Das ist eigentlich keine Kritik, sondern bloss die Feststellung von einem, der versucht, den Lauf der Dinge zu nehmen, wie er halt geht, auch wenn er denkt, dass es irgend einmal so nicht mehr gehe.

Gruss Orbit

ispom
12.07.2007, 14:35
Hallo ispom

Ich sehe, auch Du bist eines jener Schlitzohren, die aus schlechten Gewissen Profit schlagen - genau so wie die Klima-Lobby,....

das ist nun mal der Lauf der Welt, Orbit :(
"...Ambo&#223; oder Hammer sein..."
aber:
wenn ich pensioniert bin, pflanze ich um mein Grundst&#252;ck eine hohe dornige Hecke und lebe nach dem Grundsatz:
"dem Wahren, Sch&#246;nen, Guten..."

**

wer inmitten von Schlitzohren nach dem Motto lebt:
"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut..."
bleibt materiell ganz unten oder er bekommt (in ganz seltenen F&#228;llen) den Friedensnobepreis :o

Goethezitierende Gr&#252;&#223;e von Ispom

**
ps: nach diesem Bilde:
http://img184.imageshack.us/img184/1930/1688332stargazerea0nk9.gif

mein Avatar in einem S&#252;dafrikanischen Astroforum (thenewRadiant)

Orbit
12.07.2007, 14:51
Hallo ispom

das ist nun mal der Lauf der Welt, Orbit
Damit versuch ich ja zu leben:

...von einem, der versucht, den Lauf der Dinge zu nehmen, wie er halt geht
Das Goethezitat machts deutlich: Wir leben in einer Zweiklassengesellschaft.
Die einen lächeln darüber und sind erfolgreich.
Die andern, in der Meinung, nach dem Goethezitat zu leben, verhalten sich exakt so wie es die lächelnden Profiteure wünschen:
Esel sei der Mensch, hilfreich und gut. ^^
Gruss Orbit

Mahananda
12.07.2007, 14:56
es werden global mehr Kernkraftwerke als Kohlekraftwerke gebaut (das ist positiv)

Was ist daran positiv? Die Ökobilanz jedenfalls nicht, und das Endlagerungsproblem ebenfalls. Das CO2, das durch den reinen Kraftwerksbetrieb eingespart wird, pulvert man u.a. für die Herstellung der Containments um ein Mehrfaches wieder heraus. Außerdem neigen sich die Uranvorräte dem Ende zu (dauert noch ein paar Jahrzehnte, aber immerhin).

Völlig ungelöst ist das Problem, wie man nicht wiederaufbereitbare Abfälle über mehrere 100.000 (!) Jahre von der Biosphäre isolieren will. Irgendwann kommt eine Generation, die von nichts mehr weiß und will nachforschen, was sich in einem absichtlich verschütteten Stollen verbirgt ... So ein Endlager reizt doch die Phantasie wie ein ungeöffnetes Pharaonengrab - trotz oder gerade wegen der beigefügten Warntafeln (die keiner mehr lesen, geschweige denn verstehen kann).

Die größte Energiequelle der Zukunft ist Energie sparen. Hier sehe ich die größten Ressourcen.

Viele Grüße!

ispom
12.07.2007, 15:08
Die gr&#246;&#223;te Energiequelle der Zukunft ist Energie sparen. Hier sehe ich die gr&#246;&#223;ten Ressourcen.


zwei drittel der Menschheit dr&#228;ngen zu einer zivilisierten Lebensweise wie wir sie genie&#223;en,
selbst wenn wir unseren Energieverbrauch nicht erh&#246;hen,
mit welchem Recht wollen wir jenen die Energie verweigern?

in fr&#252;heren threads wurde klar dargestellt, da&#223; bei besserer Nutzung (HTR, Br&#252;ter, Thoriumnutzung) die Fissionsenergie noch f&#252;r 1000 Jahre bei derzeitigem Verbrauch reicht,
bis dahin sollte die Menschheit den Einstieg in die Fusionsenergie wohl geschafft haben (wahrscheinlich aber schon in 50 Jahren)

Kernfusion ist die umweltfreundlichste, billigste, unersch&#246;pfliche Energiequelle...
(umweltfreundlich und unersch&#246;pflich sind die "alternativen" auch,
aber so teuer, da&#223; wirklich nur Nischen optimal sind, ansonsten siehts duster aus:eek: )

Gru&#223; von Ispom

JGC
12.07.2007, 15:13
Hallo Ispom..

Was f&#252;r einen Betrieb hast du denn??(oder bist du Miteigent&#252;mer?)

Ich frage deshalb, weil ich dachte, ich stell dir mal meine virituelle Ingenieubuero-Seite vor...

Da ist z.B. unter anderem ein "W&#228;rmer&#252;ckgewinnungs-System" enthalten, das sich beliebig einsetzen liesse..
W&#228;rmespeicher und R&#252;ckgewinnung (http://www.clausschekonstanten.de/bauwesen/privathausbau.htm)

Ich hab dort noch andere Ideen, die vielleicht taugen(vielleicht auch nicht)virituelles Ingenieurbuero (http://www.clausschekonstanten.de/vir_ingbuero.html)

Es w&#228;re auf alle F&#228;lle alles nur eine Frage des Wollens und der politischen Landschaft, die es erlauben w&#252;rde, statt uns "abzubeuteln" uns ein konstruktives Verhalten schmackhafter zu machen..

Die Wirtschaft soll doch ihr Geld verdienen... Aber dann bitte mit Stiel!!!

Ohne klimaskopische Erpressungsversuche und Panikmache...


JGC

ispom
12.07.2007, 15:21
Das Goethezitat machts deutlich: Wir leben in einer Zweiklassengesellschaft.
Die einen lächeln darüber und sind erfolgreich.
Die andern, in der Meinung, nach dem Goethezitat zu leben, verhalten sich exakt so wie es die lächelnden Profiteure wünschen:
Esel sei der Mensch, hilfreich und gut. ^^
Gruss Orbit

Klassengesellschaft, ja
aber wieso nur zwei Klassen:

ich sehe große Schwierigkeiten, wenn ich differenzieren sollte, denn:

zwischen den oberen
(zB demjenigen, der es vom Nichts durch Fleiß und Einfallsreichtum zum Millionär bringt
oder demjenigen, der als Playboy ein Millionenerbe verpraßt)

und den unteren
(Landstreicher, die nur das besitzen, was sie auf dem Leib haben,
zur Prostitution gezwungen Frauen, aus denen der Lude den letzten Cent herausprügelt)

liegen Welten, aber mit so vielen Nuancen, daß man kaum mit 10 Klassen auskommen wird.
Würdest Du uns beide derselben Klase zuordnen, Orbit?

fragt Ispom

ispom
12.07.2007, 15:34
Hallo Ispom..

Was für einen Betrieb hast du denn??(oder bist du Miteigentümer?)

Ich frage deshalb, weil ich dachte, ich stell dir mal meine virituelle Ingenieubuero-Seite vor...

Da ist z.B. unter anderem ein "Wärmerückgewinnungs-System" enthalten, das sich beliebig einsetzen liesse..
Wärmespeicher und Rückgewinnung (http://www.clausschekonstanten.de/bauwesen/privathausbau.htm)

Ich hab dort noch andere Ideen, die vielleicht taugen(vielleicht auch nicht)virituelles Ingenieurbuero (http://www.clausschekonstanten.de/vir_ingbuero.html)

Es wäre auf alle Fälle alles nur eine Frage des Wollens und der politischen Landschaft, die es erlauben würde, statt uns "abzubeuteln" uns ein konstruktives Verhalten schmackhafter zu machen..

Die Wirtschaft soll doch ihr Geld verdienen... Aber dann bitte mit Stiel!!!

Ohne klimaskopische Erpressungsversuche und Panikmache...


JGC

Hallo JGC,
ich habe schon mehrfach berichtet:
als Landschaftsgestalter baue ich Dir den Elbrus, den Fujijama, den Ayers Rock……
im Maßstab 1:1000 in Deinen Garten
(Gartenzwerge des reichen Mannes)
natürlich nicht ich allein,
ich bin nur der Auftragnehmer und koordiniere verchiedene Gewerke (Ich- AGs: Steinmetz, Gärtner, Tiefbauer)

und da kann ich mir eine ideologische Diskussion nur hier anonym in einem Forum leisten,
wenn der Windparkbetreiber mitkriegt, daß ich ein Atomkraftbefürworter bin, ists Essig mit der Landschaftsgetaltung bei ihm…..

die Ideologie verleugnende Grüße von Ispom

Bynaus
12.07.2007, 16:26
F&#252;r diejenigen, dies immer noch nicht glauben wollen:

http://www.universetoday.com/2007/07/11/the-sun-isnt-responsible-for-climate-change/

ispom
12.07.2007, 16:33
Für diejenigen, dies immer noch nicht glauben wollen:

http://www.universetoday.com/2007/07/11/the-sun-isnt-responsible-for-climate-change/

Wenn's die Experten so sagen,
wird schon was dran sein, und die Sonne ist eben nicht für die Klimaerwärmung zuständig.
Aber wer oder was hat vor 1000 Jahren für die Klimaveränderung gesorgt,
oder vor 400.000 Jahren für den CO2 gehalt, der damals höher war als heute?

galileo2609
12.07.2007, 16:34
Hallo Bynaus,

das war der Auslöser für die letzten beiden Seiten:
http://www.astronews.com/forum/showthread.php?p=25463#post25463
:)

Grüsse galileo2609

Toni
12.07.2007, 16:44
Auf der von Bynaus verlinkten Site befindet sich ein Bild:
http://www.universetoday.com/wp-content/uploads/2007/07/2007-0711sun.jpg
Sieht dort die Sonne nicht genau wie dieser Smiley hier :cool: aus?

Bedeutet das nun, dass uns die Sonne auslacht :D oder uns nur das sagen will, was uns der genau so guckende Smiley ausdrücken soll: "cool" - also, dass es eigentlich kühler werden sollte??

Solarskeptische Grüße von
Toni

ispom
12.07.2007, 16:45
und da kann ich mir eine ideologische Diskussion nur hier anonym in einem Forum leisten,
wenn der Windparkbetreiber mitkriegt, daß ich ein Atomkraftbefürworter bin, ists Essig mit der Landschaftsgetaltung bei ihm…..



Umgekehrt spielt die Ideologie natürlich auch eine Rolle:
ich habe dem Betreiber des nächstgelegenen KKW den Vorschlag unterbreitet:
auf einer der drei Seiten
(auf der einen ist ein Fluß, auf der zweiten gehen die Hochspannungsleitungen ab)
unter Einbeziehung vorhandener Geländegegebenheiten die Eiger-Nordwand zu gestalten.
Bin auch auf Interesse gestoßen, aber....nur wenn der "Ausstieg aus dem Ausstieg" kommt.
drückt mir mal die Daumen :)

Orbit
12.07.2007, 17:03
@ ispom

Würdest Du uns beide derselben Klase zuordnen, Orbit?
Wenn wir in Schlitzohren und Esel einteilen, nicht. Und selbst, wenn wir die unterschiedlichsten Klasseneinteilungen vornehmen, in den meisten Fällen wohl auch nicht. Zwar gehören wir beide zur privilegierten Klasse der Einwohner von Industrienationen und profitieren nach wie vor von der Ausbeutung der 3.-Weltländer, wie damals zur Zeit des Kolonialismus. Aber eben, das ist nur eine von vielen möglichen Einteilungen, wie Du ja auch findest. Zur Klasse der Trivial-Atheisten, in der Du zu den Klassenbesten gehörst,
http://www.astronews.com/forum/showthread.php?p=25502#post25502
zähle ich mich übrigens bestimmt auch nicht.
Gruss Orbit

Bynaus
12.07.2007, 17:17
@galileo: ups, sorry, das hatte ich nicht gesehen...

ispom
12.07.2007, 17:18
Zwar gehören wir beide zur privilegierten Klasse der Einwohner von Industrienationen und profitieren nach wie vor von der Ausbeutung der 3.-Weltländer, wie damals zur Zeit des Kolonialismus.

gestern habe ich Öl gebunkert,
da kam bei mir schon mal wieder das Gefühl auf zu den Ausgebeuteten zu gehören,
zumal ich gerade vor einigen Tagen einen Bericht über den sagenhaften Reichtum und die Verschwendung in den Scheichtümern gesehen habe.


Zur Klasse der Trivial-Atheisten, in der Du zu den Klassenbesten gehörst,
http://www.astronews.com/forum/showthread.php?p=25502#post25502
zähle ich mich übrigens bestimmt auch nicht.

hähä, "Trivial-Atheist",
nee Orbit, ich bin Agnostiker, habe mich hier im Forum auch schon oft so geoutet,
wenn mir Gott (egal welcher) einen überzeugenden und unzweideutigen Beweis seiner Existenz gibt, werde ich ihn anbeten,
auch dann, wenn mir jemand seine Existenz ebenso eindeutig plausibel machen kann.....
auf ein Zeichen Gottes wartende Grüße von Ispom

galileo2609
12.07.2007, 21:12
@galileo: ups, sorry, das hatte ich nicht gesehen...

Hallo Bynaus,

ist ja auch kein Wunder! ;)
Schliesslich hat ispom alles dafür gegeben, den Link mit seinen 'Pro Kernenergie'-Posts zuzudeckeln.

Wenn's die Experten so sagen,
wird schon was dran sein, und die Sonne ist eben nicht für die Klimaerwärmung zuständig.
Aber wer oder was hat vor 1000 Jahren für die Klimaveränderung gesorgt,
oder vor 400.000 Jahren für den CO2 gehalt, der damals höher war als heute?
Hallo ispom,

ich würde es sehr begrüssen, wenn du mal etwas 'belegbarer' werden würdest. Auf was beziehst du dich hierbei? Auf die Wostok-Bohrungen, auf EPICA oder die Grönlandbohrungen? Wenn dem so wäre, könntest du dir deine Fragen ja selbst beantworten oder zumindest dafür sorgen, dass sie präziser werden.

Grüsse galileo2609

ispom
12.07.2007, 22:01
Hallo ispom,

ich w&#252;rde es sehr begr&#252;ssen, wenn du mal etwas 'belegbarer' werden w&#252;rdest. Auf was beziehst du dich hierbei? Auf die Wostok-Bohrungen, auf EPICA oder die Gr&#246;nlandbohrungen? Wenn dem so w&#228;re, k&#246;nntest du dir deine Fragen ja selbst beantworten oder zumindest daf&#252;r sorgen, dass sie pr&#228;ziser werden.

Gr&#252;sse galileo2609

Hi galileo,
naja, wenn Du es sehr begr&#252;&#223;en w&#252;rdest...
also:da&#223; wir die h&#246;chste CO2-Konzentration seit 400.000 Jahren haben, das hab ich in einem Fernsehbericht gesehen, kann daf&#252;r keinen Beleg bringen….
aber immerhin, warum war sie vor 400.000 Jahren noch h&#246;her?
das ist eine pr&#228;zise Frage, die wurde auch in der Sendung gestellt, und es wurde gesagt, da&#223;die Experten ratlos sind.

aber sieh mal hier:

http://www.elmhurst.edu/~chm/vchembook/globalwarmA2.html

aus den Vostok-Bohrkernen geht hervor, da&#223; im Jahre – 140.000 der CO2-gehalt f&#252;r 10.000 Jahre von 200 auf 300 ppm angestiegen ist.
Warum?

nat&#252;rlich ist das nur eine rhetorische Frage und ich erwarte von Dir keine Antwort ;)
aber ich hoffe Du wirst Deiner Freude &#252;ber diese Anwort Ausdruck geben:)

Gru&#223; von Ispom

galileo2609
12.07.2007, 22:14
nat&#252;rlich ist das nur eine rhetorische Frage und ich erwarte von Dir keine Antwort ;)

Warum solltest du keine Antwort von mir bekommen? Nur weil rhetorische Fragen keine erfordern?
Aber immerhin ispom! Eine Fernsehsendung, nicht schlecht. Das reicht nat&#252;rlich aus, sein eigenes Vorstellungsverm&#246;gen und ein ganzes Forum mit 'klimaskeptischen' bzw. "klimaagnostischen" Gedankensplittern zuzuschwemmen.

Wenn du dich mal mit den 'Wostok-Bohrungen' (und den anderen genannten) besch&#228;ftigen w&#252;rdest, k&#228;mst du recht schnell auf die Wirkungen der sog. 'physikalischen und biologischen Pumpen', die den atmosph&#228;rischen CO2-Gehalt &#252;ber die temperatur- und produktivit&#228;tsabh&#228;ngige Steuerung erkl&#228;ren.

Aber ich gehe mal schwer davon aus, dass dir das zu aufw&#228;ndig sein d&#252;rfte? Posts &#224; la ispom sind schneller geschrieben, oder?

Gr&#252;sse galileo2609

Toni
12.07.2007, 22:23
Hi ispom,

vielleicht hilft Dir diese Grafik hier am besten weiter, um Deine Frage zu untermauern:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:2000_Year_Temperature_Comparison.png

Vor genau so rätselhaften Temperaturschwankungen standen wir z.B. im Thread "Besiedelung Amerkas" auch schon mal.

Schwankende Grüße von
Toni

galileo2609
12.07.2007, 22:38
Hallo Toni,

was soll den diese Grafik untermauern, und was ist daran rätselhaft?

Grüsse galileo2609

ispom
12.07.2007, 23:01
Aber immerhin ispom! Eine Fernsehsendung, nicht schlecht. Das reicht natürlich aus, sein eigenes Vorstellungsvermögen und ein ganzes Forum mit 'klimaskeptischen' bzw. "klimaagnostischen" Gedankensplittern zuzuschwemmen.

Wenn du dich mal mit den 'Wostok-Bohrungen' (und den anderen genannten) beschäftigen würdest, kämst du recht schnell auf die Wirkungen der sog. 'physikalischen und biologischen Pumpen', die den atmosphärischen CO2-Gehalt über die temperatur- und produktivitätsabhängige Steuerung erklären.

Aber ich gehe mal schwer davon aus, dass dir das zu aufwändig sein dürfte? Posts à la ispom sind schneller geschrieben, oder?

Grüsse galileo2609
Weißt Du Galileo, ich habe heute neben landschaftsplanerischen Arbeiten am Computer
immer mal auf astronews-forum umgeschaltet und mit Euch diskutiert,
und solche verächtlichmachenden Bemerkungen a la galileo könnte ich mit höherem Zeitaufwand auch entkräften, indem ich zB suche,
wer denn nun über den derzeit höchsten CO2gehalt der Luft seit 400.000 y publiziert hat....aber diese Zeit habe ich nicht.

Ich gehe davon aus, daß Du (beneidenswerterweise) viel Zeit dafür hast.
Dieser Sachverhalt an sich ist auch sehr erfreulich,
aber solange Du einen derart arroganten Stil vorlegst,
ziehe ich es vor, darauf nicht weiter einzugehen.

Ispom

Toni
12.07.2007, 23:16
Hallo galileo,


was soll den diese Grafik untermauern, und was ist daran r&#228;tselhaft? diese Grafik (http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:2000_Year_Temperature_Comparison.png) untermauert am deutlichsten (weil den k&#252;rzesten Bereich nur der letzten 2000 Jahre umfassend), was ispom bez&#252;glich des CO2-Anstiegs im Mittelalter aussagt und nachfragte:
Wie es zu dem Temperaturanstieg vor 1000 bis vor 800 Jahren kommen konnte? In anderen Grafiken, insbesondere in Beitr&#228;gen im Fernsehen, die nicht von Al Gore unterst&#252;tzt wurden ;) , konnte man n&#228;mlich auch deutlich erkennen, dass der CO2-Gehalt in der Atmosph&#228;re dem damaligen Temperaturanstieg hinterherlief und die Experten demzufolge vor einem R&#228;tsel st&#252;nden. In besagter mittelalterlicher Periode gab es z.B. keine signifikanten &#196;nderungen der Meeresstr&#246;mungen (z.B. Ausfall oder Verst&#228;rkung des Golfstroms o. &#228;.), die der Grund f&#252;r eine solche "kleine Eiszeit" oder "kleine Warmzeit" h&#228;tten sein k&#246;nnen.

Untermauerte Gr&#252;&#223;e von
Toni

galileo2609
12.07.2007, 23:27
Wie es zu dem Temperaturanstieg vor 1000 bis vor 800 Jahren kommen konnte?

Das MKO ist kein Rätsel, sondern als regionales Phänomen erklärt. Aber was man nicht sehen will, sieht man eben nicht.

Grüsse galileo2609

ispom
12.07.2007, 23:38
Hallo Toni,
Du interpretierst die Grafik ganz richtig.
Nur: ich mu&#223; arbeiten, wenns Arbeit gibt...Klimakatastrophe oder nicht :mad:
kann also leider nicht so viel &#252;bers Klima reden.
Heute war die gro&#223;e Ausnahme, am Wochende zB bin ich bei Kunden, die eben nur am Wochenende Zeit haben.

Aber wenn mal wieder saureGurkenZeit ist, komme ich sicher auf die "Klimakatastrophe" zur&#252;ck und nehme es mit Al Gore und seinen J&#252;ngern auf.
Bewundernswerter Mann, diese Gesch&#228;ftsidee mu&#223; man erstmal haben, und dann so wie er umsetzen, da&#223; einem die Masen hinterherlaufen und man dabei Milliard&#228;r wird :rolleyes:

also dann, bis bald mal wieder
gute Nacht - Gr&#252;&#223;e von Ispom

ps
sehe gerade galileos Erkl&#228;rung der MKO als "regionales Ph&#228;nomen"
naja, wenn in Gr&#246;nland zur gleichen Zeit Weizenfelder rauschen, in Neufundland Weintrauben geerntet werden, in der Themse Flu&#223;pferde umherplantschn und am Oberrhein Feigen wachsen-
da mu&#223; man den Begriff "Region" schon sehr weitl&#228;ufig fassen :)

galileo2609
13.07.2007, 00:03
in der Themse Flußpferde umherplantschn

Nun ispom, da fehlt aber mindestens ein Faktor 10^1 bis 10^2. Aber das macht nichts. Solange die Welt, wie sie ispom sah, in Ordnung ist.
Diese 'Diskussion' hier bringt nichts! Solange niemand auf das rechte Ende von Tonis Grafik schaut. Der kurzfristige antropogene Eintrag lässt sich auch mit den lässigsten Posts nicht ausradieren.

Grüsse galileo2609

Toni
13.07.2007, 00:06
Das MKO ist kein Rätsel, sondern als regionales Phänomen erklärt. Aber was man nicht sehen will, sieht man eben nicht. Hi galileo,

http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Holocene_Temperature_Variations.png

was ich hier sehe ist, dass dieses Mittelalterliche Klima-Optimum (MKO) ebenso von den Bohrkernen der Vostok-Station in der Antarktis nachgewiesen ist. - Demzufolge kann es sich also nicht um ein regionales Phänomen gehandelt haben.

Global erwärmte Grüße von
Toni

galileo2609
13.07.2007, 00:32
Demzufolge kann es sich also nicht um ein regionales Phänomen gehandelt haben.

Hallo Toni,

lesen ist besser als fernsehen. Zu den MKO-Daten ein paar leicht verständliche Links: 'MWP and LIA in IPCC reports' (http://en.wikipedia.org/wiki/MWP_and_LIA_in_IPCC_reports). Und vom IPCC-TAR 'Was there a "Little Ice Age" and a "Medieval Warm Period"?' (http://www.grida.no/climate/ipcc_tar/wg1/070.htm):

Medieval warmth appears, in large part, to have been restricted to areas in and neighbouring the North Atlantic. This may implicate the role of ocean circulation-related climate variability.
Wie gesagt, es macht für mich keinen Sinn, diese Diskussion fortzuführen. Aber die banalsten Ausreden der 'Klima-Skeptiker' mag ich doch nicht unkommentiert lassen.

Grüsse galileo2609

Bynaus
13.07.2007, 10:24
Ganz allgemein kann man sagen, dass die CO2-Schwankungen in der Atmosph&#228;re viele verschiedene Ursachen haben k&#246;nnen.

- Unterschiedliche Niederschlagsmengen f&#252;hren zu verschieden starker Verwitterung und damit Bindung von CO2
- Bildung von S&#252;mpfen, Austrocknen von S&#252;mpfen
- Wachstum und Verschwinden von W&#228;ldern
- Wachstum und Verschwinden von Eisschilden (legt Felsoberfl&#228;che zur Verwitterung frei, macht Raum frei f&#252;r neue Pflanzen...)
- Vulkanismus in Abh&#228;ngigkeit von Meeresspiegelh&#246;hen oder Eisschilden (z.B. brachen die Eifel-Vulkane aus, nachdem sich das Eis zur&#252;ck zog - ihr CO2 beschleunigte den R&#252;ckzug des europ&#228;ischen Kontinentaleises...)

und so weiter. Der CO2-Gehalt in der Luft wird auch von vielen nat&#252;rlichen Faktoren beeinflusst. Es ist jedoch klar erwiesen...

...dass der CO2-Gehalt der Luft stetig steigt
...dass dieses CO2 aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe kommt (Isotopenverh&#228;ltnisse, absolute Mengen)
...dass dieses CO2 ein klimaaktives Gas ist
...dass eine Erw&#228;rmung der Erde stattfindet und diese auf den steigenden CO2-Gehalt zur&#252;ck zu f&#252;hren ist

Fazit: Die Erde erw&#228;rmt sich, und der Mensch ist daran Schuld.

Der einzige "Klimaskeptizismus", der angsichts der &#252;berw&#228;ltigenden Datenmengen, die zu diesem Thema gesammelt wurden, &#252;berhaupt noch angebracht ist, ist die Frage nach der Vorhersagekraft der Klimamodelle (wie stark wird die Erw&#228;rmung tats&#228;chlich ausfallen?).

JGC
16.07.2007, 14:07
Und selbst wenn..(zum Klimaskeptizismus)

Was wäre denn dann schon anders wie jetzt?..

Dann werden uns eben andere Schlagworte, Schlagzeilen und Produkte verkauft, mit denen sich genau die selben Geschäfte machen lassen...

Ausser Spesen nichts gewesen...

Lehnen wir uns also zurück, lassen die Produkte Produkte sein und tun zur Abwechslung einfach mal nichts (Entspannt zurücklehnen, die Sonne schauen, den Medien entsagen und sich nicht jeden Müll aufschwatzen lassen, der angeblich so wichtig sei, ihn unbedingt besitzen zu müssen...)

Verzicht bringt der Wirtschaft zwar einen enormen Gewinnverlust, der Erde aber genug Zeit, ihren Kreislauf wieder runter zu fahren und die "Klimakatastrophe" ist vorbei!!

Oder ist eimal einer von euch jemals auf die Idee gekommen, nach einen erschöpfenden Dauerlauf plötzlich auch noch Bergsteigen zu wollen, ohne vorher wenigstens erst mal eine Pause einzulegen???

Die Wirtschaft denkt, sie kann immer gewinnen... Dabei ist sie nur dumm weil sie nicht kapieren will, das Gewinn und Verlust 2 Seiten ein und der selben Medallie sind und es manches mal besser ist, Dinge nicht in die Welt zu setzen, auch wenn es sich anbietet, weil die Geschäfte damit eine Menge Knete verdienen könnten.. Igrendwann kommt alles wieder auf uns zurück und dann wird immer blöde gefragt.."wie konnte das passieren"..

Ich habe kein Mitleid mehr mit den Menschen an sich.. Man muss sich eben erst die Fresse richtig verbrennen, bis man einsieht, das manche Dinge einfach nicht richtig sind(z.B. die gewaltsame Ausbeutung jeglicher irdischer Resourcen und deren Müll-Begleiterscheinungen)

Ein bischen Maß würde uns allen gut zu gesicht stehen, nicht nur den Reichen.. Schliesslich sind wir als Otto Normalverbraucher ebenso daran schuld, das es nicht so läuft, wie es eigentlich sollte..(Harmonisch, gleichmäßig und regelmäßig verteilt)

Dann wäre alles kein Problem!!


JGC

.................................................. ................................
Konsumverzicht ist das erste Mittel zur Umweltverteidigung...

ispom
16.07.2007, 14:40
JGC, in diesem Zusammenhang und angesichts der vielen kuriosen Energie- und CO2-Sparvorschläge fällt mir ein:

in Berlin wurde kürzlich die "Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft" ausgetragen.
Aber nicht etwa am Müggelsee, sondern mitten in der City, gleich neben dem Alex.
Dazu wurden über1000 LKW-Ladungen Sand von sonstwoher angefahren...:eek:

Und mir habe die Schulkinder einen Flyer in die Hand gedrückt:
mit Ratschlägen für ein CO2-sparendes Fahrverhalten:rolleyes:

Toni
16.07.2007, 15:51
Dazu wurden über1000 LKW-Ladungen Sand von sonstwoher angefahren...:eek:

Und mir habe die Schulkinder einen Flyer in die Hand gedrückt:
mit Ratschlägen für ein CO2-sparendes Fahrverhalten:rolleyes: Ja, ispom, zu solchen Dingen kann man nur noch den Kopf schütteln! Die Leute, die dann dort auch noch diesem Beach-Volleyball fröhnen merken gar nicht, wie die Wirtschaft sie in die weit ausgebreiteten Arme der Spaßgesellschaft nimmt! :mad: Erst wenn sie davon erdrückt sind oder wenn sie merken, dass man aufgrund des Klimas den einen oder anderen Sport nicht mehr durchführen kann (Wintersportarten!), wachen sie auf.

Wie hat Jonathan Swift vor sehr langer Zeit schon gewusst?
"Wer kann erwarten, die Menschheit werde gute Ratschläge befolgen, wenn sie nicht einmal Warnungen zur Kenntnis nimmt?" :(

Sonnenstichhaltige Grüße von
Toni

Garvey
16.07.2007, 15:58
JGC, in diesem Zusammenhang und angesichts der vielen kuriosen Energie- und CO2-Sparvorschl&#228;ge f&#228;llt mir ein:

in Berlin wurde k&#252;rzlich die "Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft" ausgetragen.
Aber nicht etwa am M&#252;ggelsee, sondern mitten in der City, gleich neben dem Alex.
Dazu wurden &#252;ber1000 LKW-Ladungen Sand von sonstwoher angefahren...:eek:

Und mir habe die Schulkinder einen Flyer in die Hand gedr&#252;ckt:
mit Ratschl&#228;gen f&#252;r ein CO2-sparendes Fahrverhalten:rolleyes:

Jaja "ich brauch nix machen denn es sind sowieso die andern Schuld". Genau mit dieser Einstellung wird sich nie was &#228;ndern! Es ist scheissegal ob China und die USA jetzt alles verpesten. WIR m&#252;ssen anfangen und mit gutem Beispiel vorangehen.. Wos geht aufs auto verzichten und nicht f&#252;r 300m zum Zigaretten kaufen das Auto anstarten, nicht immer Vollgas fahren. Auf alternative Stromanbieter wechseln die &#214;kostrom anbieten, einfach beim einkaufen Produkte meiden die vom anderen Ende der Welt kommen wenn sie ums Eck auf den B&#228;umen wachsen oder auf der Weide stehn, wie zb Californische trockenplfaumen, argentinisches Rindfleisch usw. Immer nur sagen die Industrie / Regierung, oder generell halt die anderen sind schuld bringt niemanden was und ist nix anderes als ne billige Ausrede!
Damit will ich jetzt nicht solche Aktionen wie mit dem Sand gutheissen, aber es ist einfach nur kontraproduktiv alles auf die anderen zu schieben anstatt mit gutem Beispiel voranzugehen und den kindern von klein auf zu zeigen auf was es ankommt.

"schuld" ist jeder einzelne der solche Firmen, Regierungen usw unterst&#252;tzt indem er deren Produkte kauft oder sie w&#228;hlt.

ispom
16.07.2007, 16:20
WIR müssen anfangen und mit gutem Beispiel vorangehen.. .

ich werde nicht die Stäubchen vor meiner Tür wegwischen, wenn ich sehe, wie andere staatlich gefördert mit Dreck um sich schleudern,

wenn ich (um CO2 zu mindern) statt Rasenmäher die Sense nehmen soll,
auf die Sauna verzichten, eine Ente fahren, mir im Dunkeln die Augen verderben…
und daran denken muß, welche fetten Autos die Politiker dienstlich und privat fahren,
komme ich mir doch lächerlich vor :p

Garvey
16.07.2007, 20:22
ich werde nicht die Stäubchen vor meiner Tür wegwischen, wenn ich sehe, wie andere staatlich gefördert mit Dreck um sich schleudern,

wenn ich (um CO2 zu mindern) statt Rasenmäher die Sense nehmen soll,
auf die Sauna verzichten, eine Ente fahren, mir im Dunkeln die Augen verderben…
und daran denken muß, welche fetten Autos die Politiker dienstlich und privat fahren,
komme ich mir doch lächerlich vor :p

lächerlich kommen wir uns alle dann vor wenn die Prognosen der "Panikmacher" Wirklichkeit werden. Deine Einstellung is genauso verabscheuenswürdig wie die der Politiker bzw Firmenvorstände..
Wenn dann von bayerischen Politikern aussagen kommen , wie Deutschland darf nicht zu einem Volk von kleinwagenfahrern verkommen, finde ich das auch beschämend, für alle die solche idioten deren geistiger Horizont maximal bis zur nächsten Wahl reicht gewählt haben. Ich verstehe zb die Autoindustrie nicht warum sie nicht umsatteln auf sparsamere Autos.. denn das was sie bisjetz diesbezüglich gemacht haben war nichtmal Halbherzig.

ispom
16.07.2007, 21:12
Deine Einstellung is genauso verabscheuensw&#252;rdig wie die der Politiker bzw Firmenvorst&#228;nde...

:D:D:D

ich hab ein sehr gutes Gewissen, nicht nur im Hinblick auf die gro&#223;en Verschwender,
sondern auch wenn ich sehe, wie die Jugendlichen aus der Nachbarschaft st&#228;ndig sinnlos mit ihren Motorr&#228;dern herumrasen,
wenn das Klima wirklich kippt, meine Sauna und mein Rasenm&#228;her sind nicht Schuld ;)

ps: Kalifornische Trockenpflaumen esse ich sehr viele, dagegen sind die einheimischen wie Leder....

galileo2609
16.07.2007, 23:37
Deine Einstellung is genauso verabscheuensw&#252;rdig wie die der Politiker bzw Firmenvorst&#228;nde..
Hallo Garvey,

du solltest das gelassener sehen, zumindest im Fall von 'ispom'. Der &#252;bt noch:


Bitte saubere Argumente unter Vermeidung von 'yellow-press posts'!na dann: [...]
die Japaner sch&#252;tteln sich vor Lachen, wenn sie davon h&#246;ren :D
Unser User 'ispom' legt viel Wert auf seine 'Posting-Position' (http://www.astronews.com/forum/showthread.php?p=25642#post25642). Da wird die Qualit&#228;t schon mal zur Nebensache. Es w&#228;re schade, wenn auch dieses Thema - wie andere auch - von ernsthafteren Usern deshalb vernachl&#228;ssigt w&#252;rde.

Gr&#252;sse galileo2609

jonas
17.07.2007, 00:56
Ohoh, Galileo

Jetzt geht es aber zu weit. Ispom ist von mir als Diskussionsteilnehmer hoch gesch&#228;tzt. Auch wenn ich seiner Meinung ab und zu diametral gegen&#252;berstehe, so ist das doch genau der Stoff, aus dem sich gute Diskussionen ergeben.

Ispoms Beitr&#228;ge nur als Beitrag um des Beitrags willen - bzw. des Postingz&#228;hlers - zu werten, tun ihm absolut Unrecht.


Da wird die Qualit&#228;t schon mal zur NebensacheGanz im Gegenteil! Mir ist jemand mit einer klar erkennbaren Meinung am A... lieber, als ein lavierender Opportunist im G'sicht!

Von daher bitte ich Ispom ausdr&#252;cklich, seine Meinung zu diesem Thema weiterhin leidenschaftlich, und vielleicht auch manchmal polemisch ;), zu vertreten.

Was w&#228;re es f&#252;r ein langweiliges Forum, wenn alle die selbe Meinung h&#228;tten, oder noch schlimmer ... keine Meinung.

galileo2609
17.07.2007, 01:01
Ispom ist von mir als Diskussionsteilnehmer hoch geschätzt.

Hallo jonas,

von mir auch! :)
Deshalb suche ich nach wirklich belastbaren Posts von ihm! Jederzeit!

Grüsse galileo2609

galileo2609
17.07.2007, 01:06
ispom mag doch die Chinesen so gern,

sie bauen Fissionskraftwerke und sind auch dazu fähig zuerst zum Mond zurückzukehren und ev. 'genetische Optimierungen' durchzuführen.

Aktuell merken sie, dass ihre Gletscher schmelzen (http://www.terradaily.com/reports/China_Glaciers_Melting_At_Alarming_Rate_999.html).

Grüsse galileo2609

jonas
17.07.2007, 01:47
Das mit den Gletschern als Wasserlieferant geht mir wirklich auf den Senkel. Kein Gletscher kann auf Dauer im Sommer mehr Wasser liefern, als ihm im Winter als Niederschlag zuf&#228;llt. Das ist Regelkreis Niveau Grundschule. Habt ihr schonmal die Neue Quizsendung gesehen: "Das weiss doch jedes Kind"? :D

Wenn der Gletscher vollst&#228;ndig anschmilzt, dann kann es passieren, dass im Sommer der Wasserzulauf versiegt, ja. Dem kann man entgegenwirken - falls das Grundwasser die Speicherfunktion auch nicht mehr &#252;bernehmen kann - indem man kleine D&#228;mme baut um Reservoirs anzulegen. Eine Massnahme, die man im Urlaub auf jeder gr&#246;sseren besiedelten Meeresinsel sehen kann.

Die echten Szenarien der Klima"Katastrophe" sehe ich darin, dass die Energie in der Atmosph&#228;re zunimmt, mithin st&#228;rkere St&#252;rme auftreten. Aber wie bei den drei Schweinchen: Ein Haus aus Stroh, eines aus Holz, und schliesslich eines aus Stein ... man kann entsprechend bauen. Die Amis, obwohl von Tornados und Hurricanes heimgesucht, bauen immer noch vorwiegend H&#228;user aus Holz - und das obwohl das M&#228;rchen der drei Schweinchen dort wirklich jeder kennt. Aber sei es drum.

Das andere Katastrophenszenario ist das des erh&#246;hten Meeresspiegels. St&#228;dte und niedrig gelegene Anbaugebiete versinken. St&#228;dte kann und wird man mit D&#228;mmen vor dem Untergang sch&#252;tzen. Verlorengegangene Anbaugebiete werden durch neu fruchtbar werdende Gegenden kompensiert, z.B. Ausdehnung des Schwarzerdeg&#252;rtels oder der Taiga, oder Kanadas.

In manchen Reports werden die Hitzetoten den K&#228;ltetoten gegen&#252;bergestellt. Das sind Reports, die sich zumindest mal Gedanken dar&#252;ber gemacht haben, ob global warming eher ein Vorteil oder ein Nachteil ist. In der Regel werden aber bei dieser Gegen&#252;berstellung dennoch L&#228;nder ausgew&#228;hlt, die eher wenig Frosttage haben, aber h&#228;ufig Hitze.

Insgesamt geht es um Ver&#228;nderung. Und Ver&#228;nderung wird vom Menschen fast immer als bedrohlich angesehen. Eine Ver&#228;nderung muss aber nicht notwendigerweise katastrophal sein. Sie ist nur dann katastrophal, wenn der Mensch sich als nicht anpassungsf&#228;hig zeigt. Aber der Mensch ist wohl zur Zeit die anpassungsf&#228;higste Spezies dieser Erde, allerdings zu unwillig und faul diese zu durchleben.

JGC
17.07.2007, 02:03
Hallo Jonas..


Insgesamt geht es um Ver&#228;nderung. Und Ver&#228;nderung wird vom Menschen fast immer als bedrohlich angesehen. Eine Ver&#228;nderung muss aber nicht notwendigerweise katastrophal sein. Sie ist nur dann katastrophal, wenn der Mensch sich als nicht anpassungsf&#228;hig zeigt. Aber der Mensch ist wohl zur Zeit die anpassungsf&#228;higste Spezies dieser Erde, allerdings zu unwillig und faul diese zu durchleben.



Genau das kann ich unterschreiben...

Wir sollten wirklich erst mal den eigenen Kopf k&#252;hlen und der Presse nicht ganz so viel Beachtung schenken, wie sie gerne h&#228;tte.. Wir k&#246;nnten jedes Problem l&#246;sen, wenn nur der Wille da ist... Zum Mond oder sonst wo hin schafften wir das doch auch...

Zwischendurch darf das eigene Denken und wollen nicht zu kurz kommen(was ohnehin heutzutage schon schwer genug ist)


JGC

chlorobium
17.07.2007, 05:48
in Berlin wurde kürzlich die "Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft" ausgetragen.
Aber nicht etwa am Müggelsee, sondern mitten in der City, gleich neben dem Alex.
Dazu wurden über1000 LKW-Ladungen Sand von sonstwoher angefahren...:eek:

Und mir habe die Schulkinder einen Flyer in die Hand gedrückt:
mit Ratschlägen für ein CO2-sparendes Fahrverhalten:rolleyes:

Ja ja, die Sache mit den Beispielen. Die kann man sich immer so raussuchen,
wie sie einem gerade in den Kram passen und schon läßt sich jeder Gegen-
stand einer Diskussion ins lächerliche ziehen.

mfg
Chlorobium (der Farbe wegen)

ispom
17.07.2007, 07:46
Ohoh, Galileo

Jetzt geht es aber zu weit. Ispom ist von mir als Diskussionsteilnehmer hoch geschätzt. Auch wenn ich seiner Meinung ab und zu diametral gegenüberstehe, so ist das doch genau der Stoff, aus dem sich gute Diskussionen ergeben.

.

danke,Jonas :)

gestern habe ich schon fast den ganzen Tag am Computer verbummelt,
heute ist das Klima nicht mehr so mörderisch und ich muß die Zeit mit praktischem Landschaftsbau nutzen.

Galileo kann ja inzwischen mal im Archiv nach "belastbaren posts" von mir suchen :)

Unter uns "regstrierten Teilnehmern":
jemanden, der eine konträre Meinung verritt, durch Verächtlichmachung und Arroganz mobben zu wollen, das ist eine in den Internetforen weitverbreitete Masche, zeugt aber von diskursivem Unvermögen :eek:

bis bald mal wieder
Gruß von Ispom

Garvey
17.07.2007, 07:49
Ich finde einfach dass es egal ist ob wir den Klimawandel verursachen oder nicht, ich finde jeder Mensch hat die Verantwortung der Erde nicht mehr abzuverlangen als unbedingt sein muss. Vor allem weil es ja oft auch den eigenen Geldbeutel schont wenn man nicht st&#228;ndig das ganze Haus in Festbeleuchtung h&#252;llt und auf 17&#176; runter klimatisiert.
Bez&#252;glich Ispom, ich hab nichts gegen ihn, manchmal sind seine Beitr&#228;ge in diversen Foren einfach nur zum schrein. Ich bin nicht der Meinung dass er nur Posts schindet, aber manchmal w&#228;re weniger oft mehr.

frei nach dem Motto:
ich mach' mir die Welt / widde widde wie sie mir gef&#228;llt.

und zum schlu&#223; noch ein Zitat aus ALpha Centauri:


Der Mensch erkennt das Richtige, tut aber oft das Falsche.

Bynaus
17.07.2007, 08:56
Eine Ver&#228;nderung muss aber nicht notwendigerweise katastrophal sein. Sie ist nur dann katastrophal, wenn der Mensch sich als nicht anpassungsf&#228;hig zeigt.

Anpassungsf&#228;hig, toll, aber zu welchem Preis? In diesem Fall ist nicht einfach Anpassungsf&#228;higkeit des Geistes gemeint, oder die Bereitschaft, mit Vertrautem zu brechen - sondern hier geht es darum, die Lebensgrundlagen einer Zivilisation mit bis dann vielleicht 8, 9 Milliarden Mitgliedern zu sichern. Wer sagt uns, dass in der ver&#228;nderten Welt immer noch gen&#252;gend Nahrungsmittel zur Verf&#252;gung stehen werden, um all diese Menschen zu ern&#228;hren? Da kann man sich noch so anpassungsf&#228;hig und flexibel geben: an zu wenig Nahrungsmittel kann man sich nicht anpassen. Dass uns ausgerechnet jetzt, wo der Klimawandel beginnt, auch noch eine Energiekrise droht (man erinnere sich: in der Vergangenheit hat man Probleme oft mit dem Einsatz von mehr Energie "gel&#246;st", denn Energie war stets billig - doch was kommt in Zukunft?). Ich will nicht schwarzmalen, aber ich glaube nicht, dass man die Klimaerw&#228;rmung auf die leichte Schulter nehmen und von den Menschen einfach "Anpassungsf&#228;higkeit" fordern kann (wer sich nicht anpassen kann, ist selber schuld?), zumindest nicht, wenn einem das Schicksal von Milliarden Menschen am Herzen liegt.

JGC
17.07.2007, 09:49
Hallo Bynaus und @all

Anpassung ist ein andauernder Prozess...

Wir als Einzelne und auch alle als "Masse" passen uns doch auch ständig an.. Sonst wären wir nicht da wo wir heute stehen(Was wirklich nicht negativ sein muß..) Nur sehem wir meistens nicht an den Stellen hin, wo ständig Anpassung stattfindet..

Und zum 2. können die politische Anpassung und die kollektive Anpassung an die Erde und deren Natur nur über lange Zeiträume stattfinden, weil je grossräumiger ein Vorgang, um so längere Zeitdauern benötigt werden, um sich "richtig" anzupassen..

Es macht also keinen Sinn, sich gegenseitig über Schuldzuweisungen das "Klimaschwein" vorzuwerfen, da alle Vorgänge auf der Erde gleichzeitig daran beteiligt sind (und tatsächlich auch die schwankende Sonnenaktivität und andere kosmische Ereignisse)

Wenn wirklich was Vernünftiges geschehen soll, dann muß meiner Meinung nach zuerst mal eine globale Verständigungsebene geschaffen werden, die auch von jeder entsprechenden Regierung auch am die dort ansässige Bevölkerung adaptiert werden kann(davon abgesehen ist manches Entwicklungsland in Afrika umweltbewusster, als ihnen dort lieb ist... Sind deren Lebensbedingungen mies, dann wird dort eben krepiert..)

Der Anfang ist ja schon gemacht, nur werden im momentanen Zustand der politisch und entwicklungstechnischen Lage eben keine grossen Sprünge machbar sein, solange die "Grossen" und "Mächtigen" untereinander ihre "Privatclinchs" ausfechten, bzw. der einzelne "Kunde" sich von ihnen vorschreiben lässt, was er denn bitte zu konsumieren hätte und was nicht..

Und der Weg zu einem globalen Bewusstsein, der setzt eben vorraus, das zuallererst mal die Resourcen gerecht verteilt und umweltgerecht ausgebeutet werden, welche jedes Land für sich selber besitzt, sowie der Bildungsstand und der "Wissenszugriff" auf der ganzen Welt gleichermaßen gewährt wird.

Ohne Information keine Schaffung von Problembewusstsein! (Aber nicht so, das wir uns die Infos gegenseitig "reinwürgen" das hasst jeder, egal wie ungebildet oder wie schlau jemand ist)

Unser gesamtes Selbstverständnis muß erst mal auf einen neuen Boden gestellt werden, um überhaupt das wirkliche Bedürfnis nach einer sozialen und umweltgerechten Lebensweise im grossen Stiel zu favorisieren..

All das braucht auch Zeit... Und vor allem eine Menge Geduld, Tolleranz und entsprechendes Feingefühl, wenn wir uns nicht dabei gegenseitig wieder spinnefeind machen wollen...


JGC

ispom
17.07.2007, 18:52
Bez&#252;glich Ispom, ich hab nichts gegen ihn, manchmal sind seine Beitr&#228;ge in diversen Foren einfach nur zum schrein. Ich bin nicht der Meinung dass er nur Posts schindet, aber manchmal w&#228;re weniger oft mehr.


schrei nur Garvey, das erleichtert….

mir ist auch manchmal zum schreien,
weil sich die „Atomgegner“ so lange an die Gleise gekettet haben, bis nun die abgebrannten Brennst&#228;be nicht mehr zur Wiederaufarbeitung (zum Plutonium abtrennen und wiederverwerten) nach F gefahren werden, sondern das Plutonium in Deutschland endgelagert wird,
da&#223; das gleiche Volk sich n i c h t an die Gleise kettet, wenn australische Steinkohle zu den Kohlekraftwerken gefahren wird…usw usf etc pp
ach was solls, ich bin ein Rufer in der W&#252;ste….:mad:

resignierte gr&#252;&#223;e von Ispom

btw: posts schinden? wof&#252;r?
ich habe den sch&#246;nsten rank, den man sich bei astronews w&#252;nschen kann:
den eines „registrierten Mitglieds“

auch in den anderen Foren liegt mir das fern.
seit drei Jahren begn&#252;ge ich mich bei astrotreff mit dem „Meister“-titel,
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=59651
bei cloudynights ist mir f&#252;r besondere Verdienste die Ehre zuteil worden einen eigenen Titel zu w&#228;hlen
(„admirer of the sky“, obwohl ich zu der Zeit erst 1500 postings hatte),
naja, bei thenewRadiant reizt es mich schon, ein „Hero of the Galaxy“ zu werden :rolleyes:

ispom
17.07.2007, 19:08
JGC, la&#223; Dich nicht unterkriegen....

wer wei&#223;, ob nicht &#252;bermorgen schon ein pakistanischer Gotteskrieger einen Atomkrieg ausl&#246;st und unsere Klimasorgen zur Makulatur werden l&#228;&#223;t,
dann lohnt es sich, nach dem Motto gelebt zu haben:
(wir liegen fast alle in der Gosse, aber einige blicken auf zu den Sternen)

das ich in allen anderen Foren als Signatur verwende:
the sky is my heaven
verbunden mit einem kleinen Bildchen, das ich hier leider nur als link geben kann:
http://img149.imageshack.us/img149/378/1688332stargazerea0ol0.gif

in diesem Sinne
Gr&#252;&#223;e von Ispom

edit: ich werd es mal gleich vereinheitlichen..... :)

JGC
30.07.2007, 15:08
Oh Ispon und @ alle...

Keine Sorge...

Die Vorraussetzungen des k&#252;ftigen Geschehen sind schon zum gr&#246;ssten Teil geschrieben...

Verhindern l&#228;sst sich f&#252;r die n&#228;chsten 20 Jahre schon mal nix mehr, da m&#252;ssen wir duch...

Aber durch "passendere" Sichtweisen k&#246;nnen wir heute schon daf&#252;r sorgen, das es nicht noch schlimmer wird..

Einmal darf man immer "Dumm" sein manchesmal auch 2 oder 3 mal..

Aber irgendwann wird dir die Wirklichkeit schon zeigen, wann sie die Schnauze von dir voll hat..

Negatives zuk&#252;nftiges Schicksal und Not sind nur die Strafe f&#252;r jetziges "zu schnelles fahren"...

F&#252;r unsere jeweiligen Schlampigkeiten und deren jeweiligen Ignoranzen von heute.. Genau da muss sich wirklich jeder von uns auch an die eigene Nase fassen...

Schlieslich ist alleine unser "haben wollen" und "besitzen wollen", gepaart mit unsere eigenen Faulheit und Ignoranz daran schuld das es so ist wie es grade ist ..

Du kennst das Lied von den &#196;rzten??

Das die Welt so IST wie sie ist, daf&#252;r k&#246;nnen wir nichts...

Aber daf&#252;r, wenn sie so bleibt....

Lernen wir erst mal "richtig" zu sehen("sinnvoll" in Kontex mit dem Rest), dann werden wir auch erkennen, was wir eigentlich wirklich verkehrt machen..

Sp&#228;testens dann, wenn du von einem "AHA" Erlebnis in&#180;s n&#228;chste f&#228;llst, dann sp&#252;rst du, das sich in und um dich was bewegt.....

mfg..........................JGC




Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos!

ispom
30.07.2007, 17:12
Oh Ispon und @ alle...

Aber irgendwann wird dir die Wirklichkeit schon zeigen, wann sie die Schnauze von dir voll hat..



dieses Gefühl hatte ich schon öfter mal, JGC
aber dann gings doch immer irgendwie weiter
und so könnte ich eigentlich Optimist sein.:)

Mich schrecken nicht die Killerasteroiden, weil ich denke
„bis jetzt hatten wir Glück, und den nächsten wird uns die NASA vom Halse halten“
mich schreckt auch nicht der Klimawandel (um beim Thema zu bleiben),
weils auf der Erde schon mehrmals viel heißer war, höhere Flutwellen gab, als uns selbst der Mojib vorhersagt…

vielmehr fürchte ich Atombomben in der Hand von Gotteskriegern
und die progressive exponentielle Zunahme der Erdbevölkerung,
ersteres macht kurzfristig die Erde unbewohnbar, letzteres langfristig.

Und so werde ich letztendlich pessimistisch, wenn man den Leuten suggeriert,
mit dem Verbot von Rasenmähern und Leuchtreklame könne man den Globus retten...:o