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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ist das Universum doch statisch?



Pilgrim-Max
28.01.2007, 20:23
Guten Tag an alle,

seit Jahren habe ich eine Idee wie die Struktur unseres Universums aussehen könnte, die ich mit euch teilen möchte.
Ich hatte leider nur zwei Semester lang Physik an der Fachhochschule gehabt, und es könnte sein, dass ich bei meinen Überlegungen einige Denkfehler gemacht habe.
Ich würde mich freuen, wenn die Fachleute unter euch meine Hypothese widerlegen oder kommentieren könnten.

Wie ihr alle wisst, herrscht zur Zeit die Urknalltheorie: nach dem Urknall expandiert der Raum ständig; die Rotverschiebung im Lichtspektrum der Nachbargalaxien beweißt, dass alle Objekte sich von uns und von einander entfernen.
Es gibt auch eine alternative Theorie von einem statischen Universum: das Universum erfährt keine Expansion; die Rotverschiebung kommt durch die Lichtermüdung zustande.
Auf der Basis dieser Theorien habe ich eine Hypothese entwickelt, die beide Theorien in sich vereinigt.

Ich nehme an: das Universum ist unendlich, gleichmäßig mit Materie ausgefüllt, statisch. An einigen Stellen des Universums bilden sich durch Gravitationskräfte Materieverdichtungen, die dann ab einer bestimmten Dichtegrenze explodieren. Unser Urknall war nur eine von vielen Explosionen, die durch eine Materieverdichtung ständig ausgelöst werden.. Davon merken wir allerdings nichts. Unsere Zivilisation lebt in dem Raum der 3D- Kugel, die von „unserem“ Urknall entstanden ist. Man konnte bis heute keine Blauverschiebungen messen, weil die erste Flammenwelle „unseres“ Urknalls das gesamte einfallende Licht von anderen Objekten, die auf uns zu fliegen, vollständig reflektiert hat, und somit uns von allen äußeren Informationen und Einflüssen abgeschirmt hat. Die Expansion gilt nur für „unsere“, lokale 3D- Kugel. Nach einer Weile ist die Flammenfront natürlich abgekühlt. Von ihr sind nur die vielfach erwähnten 3° Kelvin geblieben, und das blauverschobene Licht von der Materie, die auf uns zu fliegt, kann in unsere Kugel gelangen. Wir haben aber noch nichts davon empfangen, weil dieses Licht entweder unseren beobachtbaren Horizont noch nicht erreicht hat, oder weil unsere Messinstrumente noch nicht in der Lage dieses Licht wahrzunehmen sind.
Solche gewaltigen Explosionen wie „unser“ Urknall führen dazu, dass die in alle Richtungen geschleuderte Materie, auf andere Materie trifft, wodurch es zu weiteren Materieverdichtungen und weiteren Explosionen kommt. Das Universum brodelt ständig wie kochendes Wasser in einem Topf, und wir sitzen in einer der Luftblase, und denken, dass unsere Blase das ganze Universum ist.

Das ist meine Hypothese. Ich denke die Annahme, dass unser Urknall der Mittelpunkt und Ursprung des gesamten Universums sein könnte, ist genauso falsch wie die zum Glück verworfene Aussage, dass unser Planet der Mittelpunkt des Universums sei.

Ich freue mich über jede Anregung oder Kommentar.

JGC
28.01.2007, 22:48
Hallo Max

Vor meinem Namen steht zwar kein Prof. oder Dr., aber von einer "gravitationspolitischer" Betrachtungsweise aus betrachtet, kann das schon hinhauen...

Die momentanen Masse-Aufenthaltsorte lassen innerhalb des Vakuums eine regelrechte "Geometrisierung des Raumes zu, deren vektoriellen Flussgitter-Muster zur jedem momentanen Standort einer jeglichen anderen Masse im Universum ein anderes geometrisches Verhältnis aufweist..

Diese bestimmen also in dem momentanen Augenblick ganz genau das momentane Verhalten der Masse und deren Bewegungen, so wie wir sie grade vorfinden.

Während diese Massen-Bewegungen und deren Verhaltensweisen wiederum den geometrischen Kräfteverhältnissen und deren jeweiligen Kräfte-Fluss Gittern vorgeben, welche Gitterstruktur sie wiederum anzunehmen haben...

Das Ganze ergibt dann folgendes Bild....

Jeder Augenblick, in dem das Universum existiert wird von einem interaktiven "Kommunikationskreislauf" bestimmt.
Die Gravitation sagt der Masse, wie sie sich zu bewegen hat und die Bewegung sagt der Masse, wie sie auf den Gravitationsfluss wirken soll...

Der momentane Ist-Zustand des sichtbaren Universums erzeugt durch die jeweiligen Positionen all der verschiedenen Massen im Universum die momentanen gravitationsbestimmten Vorraussetzungen, nach der sich die Massen einen Augenblick später verhalten, da sich durch die fortlaufenden Bewegungen das kräftegeometrische Verhältnis zu jeder Sek. auf das Neue verändert und somit der Masse zu jeder Sek. auf das Neue eine Positionsänderung aufzwingen.

So gesehen zwingt die Determinierung der gravitationsgeometrischen Verhältnisse den Bewegungsverhältnissen zu jeder Sekunde eine neue Richtung auf.

Dieses Prozedere wiederholt sich also von Augenblick zu Augenblick und gibt der Dynamik des Universums eine statische Struktur...

So gesehen gilt eigentlich, das die Geometrisierung im Vakuum das statische Moment in Form einer "Gravitations-Kapazität" darstellt, wärend die Fluss-Konstanten deren jeweiligen dynamischen Bewegungsinhalte vermittelt..(die Art und Weise, wie sie im EM-Spektrum jeweils erscheinen)

Also das Universum im Grunde dynamisch sowol als auch statisch ist und beides zusammen einfach zusammengehört.

Zumindest ist das meine "unfachmännische" Beurteilung der Situation...


JGC

Pilgrim-Max
29.01.2007, 13:36
Hallo JGC,

Das hast du sehr schön formuliert. Gut zu wissen, dass ich wenigstens im Ansatz nicht den vollkommenen Blödsinn geredet habe. Vielleicht gründen wir irgendwann eine neue alternative Theorie J
Ja, so könnte es sein: lokale Expansionsräume durch Explosionen im Universum, die sich gegenseitig beeinflussen. Doch das Universum selbst dehnt sich nicht aus.

So weit ich weiß, hat man mal eine Schätzung der Masse gesamten Materie (dunkle Materie eingeschlossen) im Universum vorgenommen, und das Ergebnis stimmt nicht mit Sollwert überein, den man irgendwie bestimmt hat. Das könnte daran liegen, weil man die ganze Materie außerhalb unserer aufgespannten 3D- Kugel nicht berücksichtigt hat. Was auch die Steigerung der Expansionsgeschwindigkeit begründen könnte.
Und durch die Bildung von neuen Dichtezentren gibt es immer wieder Urknalle und eine Zukunft für neue Zivilisationen.
Vielleicht wird man eines Tages diese Annahme beweisen können...

JGC
29.01.2007, 16:05
hm..

zu:


Vielleicht gründen wir irgendwann eine neue alternative Theorie ...

Naja...

Meiner Ansicht nach ist das Universum nach fraktalen Gesetzmässigkeiten aufgebaut, die wie das Apfelmännchen zwar eine endliche Grösse letztendlich aufweist, aber bei einem Blick in beide Richtungen unendlich erscheint, da wir ja bisher nicht wissen wo genau wir zwischen dem "Rand" und dem "Ereignishorizont" des "Männchens" sitzen...

Das also der Raum in den Mikrokosmos runter und in den Makrokosmos hinauf schon eine Grenze besitzt, das aber unser sichtbares Universum wohl nur einen "Fliegendreck" gegenüber dem "wirklichen" Universum darstellt...

Anderereseits kann es aber genausogut auf der Spitze einer Stecknadel existieren, wenn man mal davon ausgeht, das Einsteins Relativität durchaus dazu geeignet ist, unserem Universum bei Lichtgeschwindigkeit betrachtet eine Raumlosigkeit und eine Zeitlosigkeit zu zugestehen...

Daher bin ich schon ein bisschen der selben Ansicht wie Morpheus von Matrix...

Wie definiert man "Wirklichkeit"...?

Daher glaube ich, sollten wir uns lieber bodenständigeren Forschungen zuwenden, die uns Menschen auch wirklich was nutzen..

Ich halte den Versuch, die "wahre" Wirklichkeit oder die fernen Weiten finden zu wollen ehrlichgesagt für eine Zeitverschwendung, die man sich wirklich nur dann stellen sollte, wenn man wirkllich nichts anderes zu tun hat.. Und du weisst selbst, wir haben eigentlich eine ganze Menge "Anderes" auf unserer Erde zu tun..

Aber wie auch immer, solang es nicht unser Geld kostet, kann es mir eigentlich egal sein.. Nur hab ich den Verdacht, das eine Menge Kosten doch irgendwie über uns bezahlt werden, ohne das wir das genau wissen..

Naja..

Dazu kann wohl jeder denken wie er will....

JGC

Heinrich Katscher
30.01.2007, 00:13
Hallo Pilgrim-Max, JGC und alle, die es interessiert.

Die Frage, ob das Universum statisch ist, verneine ich. Schon (quasi)-statisch bedeutet unveränderlich über einen bestimmten Zeitraum . In einem statischen Universum gäbe es keine Zeit - im Sinn der Dauer von Änderungen des Universums.

Das Universum ändert sich jedoch von Augenblick zu Augenblick durch dynamische Vorgänge. Es ist jedoch (meiner Ansicht nach) so endlich, wie Alles einen Anfang und ein Ende hat. Zyklische Vorgänge im Universum können "Unendlichkeit" nur vortäuschen.

In Bezug auf die Urknalltheorie bin auch ich der Meinung, dass sich das Universum nicht oder nur beschränkt ausbreitet oder ausgebreitet hat und dass die Rotverschiebung durch Lichtermüdung (wegbedingten Photonenausfall) verursacht wird.

Auch ich bin der Meinung, dass sich im Raum ein Urstoff befindet, der laminar und turbulent strömen kann. (siehe http://www.volny.cz/katscher/Hypothese_der_materiellen_Gleichheit_von_Korper_un d_Raum_2/

Aus turbulenten Strömungen können stabile Wirbel werden, deren Kluster sich zu physischen Objekten zusammenballen können. Beide setzen den umgebenden Urstoff in laminare Bewegung, wobei dadurch bewirkte Urstoff-Strömungen zur Interaktion, d. i. zur Bewegung, zum Zusammenschluss oder zum Zerfall der OBjekte führen. Die Dauer dieser Vorgänge ist verschieden lang und ihre sukzessiven Reihen werden Zeit genannt.

Mit den Aussprüchen von JGC:


Jeder Augenblick, in dem das Universum existiert wird von einem interaktiven "Kommunikationskreislauf" bestimmt

Der momentane Ist-Zustand des Universums erzeugt durch die jeweiligen Positionen aller Massen (OBjekte) im Universum die momentanen Vorraussetzungen, nach der sich die Massen einen Augenblick später verhalten, da sich (das Universum) durch die fortlaufenden Bewegungen zu jeder Sek. auf das Neue verändert und den Massen eine Änderung aufzwingt.

Das Universum ist nach fraktalen Gesetzmässigkeiten aufgebaut,

Der Raum in den Mikrokosmos runter und in den Makrokosmos hinauf besitzt Grenzen. Unser sichtbares Universum stellt dem "wirklichen" Universum gegenüber wohl nur einen "Fliegendreck" dar.

Den Versuch, die "wahre" Wirklichkeit oder die fernen Weiten finden zu wollen, ist ehrlich gesagt eine Zeitverschwendung

stimme ich vokll überein. Ich füge hinzu:

Das Universum existiert auch dann, wenn wir es nicht betrachten oder verstehen.

Dem gegenüber halte ich es für überflüssig, über
"gravitationspolitische Betrachtungsweisen", ""Geometrisierung des Raumes", "vektorielle Flussgitter-Muster" und andere illusorische Gedankengebilde zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüssen
Heinrich Katscher, Prag

chlorobium
30.01.2007, 04:25
... und andere illusorische Gedankengebilde zu diskutieren.


:D ... dies sagt gerade der Richtige!

Bin auch schon wieder weg,

mfg
Chlorobium (der Farbe wegen)

Pilgrim-Max
30.01.2007, 17:14
Ich sehe, ihr kennt euch schon :-)
Auf jeden Fall danke ich für alle konstruktiven Kommentare und Anregungen, und freue mich auf weitere.

Mit freundlichen Grüßen Pilgrim- Max

Heinrich Katscher
30.01.2007, 22:11
:
Zitat von Heinrich Katscher
... und andere illusorische Gedankengebilde zu diskutieren.
D ... dies sagt gerade der Richtige!
mfg
Chlorobium (der Farbe wegen)

Mein Kommentar:
Beisserische Kritik ? Jawohl - aber unsachlich und immer nur anonym ! Sicher ist sicher.
Heinrich Katscher

JGC
31.01.2007, 00:18
Herr Katscher...

Mit statisch meinte ich auch nur die energetische Komponente des Universums, welches sich alleine in seinem Potential zeigt..

Diese erzeugt doch dann erst jegliche Dynamik.. Und diese verändert wiederum die Statik..

So wird von Augenblick zu Augenblick ein neues Kräftegleichgewicht erstellt.. Statische und dynamische Prozesse wechseln sich im Zusammenspiel stetig ab und können nicht einfach so voneinander getrennt betrachtet werden...

Diese versinnbildlicht den Dualismus, ohne diesen das ganze Spiel überhaupt nicht funktionieren würde...

Ein Kreislauf...

(Statische Vorraussetzungen(Geometien) schaffen dynamische Vorgänge(Bewegung), und die dynamischen Veränderungen im Gleichgewicht schaffen entsprechend neue Vorraussetzungen, die wieder in zukünftige entsprechenden Bewegungen umgesetzt werden..

Na du weisst schon.. das ewige Reigen eben..

JGC

komet007
31.01.2007, 09:14
Ich nehme an: das Universum ist unendlich, gleichmäßig mit Materie ausgefüllt, statisch. An einigen Stellen des Universums bilden sich durch Gravitationskräfte Materieverdichtungen, die dann ab einer bestimmten Dichtegrenze explodieren. Unser Urknall war nur eine von vielen Explosionen, die durch eine Materieverdichtung ständig ausgelöst werden.. Davon merken wir allerdings nichts. Unsere Zivilisation lebt in dem Raum der 3D- Kugel, die von „unserem“ Urknall entstanden ist. Man konnte bis heute keine Blauverschiebungen messen, weil die erste Flammenwelle „unseres“ Urknalls das gesamte einfallende Licht von anderen Objekten, die auf uns zu fliegen, vollständig reflektiert hat, und somit uns von allen äußeren Informationen und Einflüssen abgeschirmt hat. Die Expansion gilt nur für „unsere“, lokale 3D- Kugel. Nach einer Weile ist die Flammenfront natürlich abgekühlt. Von ihr sind nur die vielfach erwähnten 3° Kelvin geblieben, und das blauverschobene Licht von der Materie, die auf uns zu fliegt, kann in unsere Kugel gelangen. Wir haben aber noch nichts davon empfangen, weil dieses Licht entweder unseren beobachtbaren Horizont noch nicht erreicht hat, oder weil unsere Messinstrumente noch nicht in der Lage dieses Licht wahrzunehmen sind.


Moin Pilgrim-Max,
die Sache hat nur einen Haken, wie erklärt sich damit die beobachtbare Hintergrundstrahlung? Aufgrund deiner Hypothese dürfte diese keineswegs nahezu isotrop sein. Würde beispielsweise die "Flammenfront" an einer Stelle des Universums mit einer anderen kollidieren, so wäre die Restwärmestrahlung an dieser Stelle wesentlich höher oder wie würdest du dies erklären?

Gruß

Heinrich Katscher
31.01.2007, 12:19
Mit statisch meinte ich auch nur die energetische Komponente des Universums, welches sich alleine in seinem Potential zeigt..
Statische und dynamische Prozesse wechseln sich im Zusammenspiel stetig ab und können nicht einfach so voneinander getrennt betrachtet werden...
Diese versinnbildlicht den Dualismus, ohne diesen das ganze Spiel überhaupt nicht funktionieren würde...
Na du weisst schon.. das ewige Reigen eben..
JGC

Hallo JGC

Du brauchst Dich nicht zu verteidigen, wir stehen hier auf gleicher Linie. Du siehst den Dualismus laut Feynman mit Wechselwirkung zwischen Elementarteilchen, siehe http://www.mpe.mpg.de/~amueller/lexdt_f.html
Feynman-Diagramme,
ich vertrete eher den Monismus "Panta Rhei", siehe
http://www.hermes-trismegistos.com/heraklit.htm
"Alles fließt"
Mit Heraklits Feuer kann man getrost Schwingungen (Längen) meinen, die die Wechselwirkung bewirken.
(auch Zeitmessungen sind - relativ - auf Längenmessungen zurückführbar).

Sowohl Wechselwirkungen, als auch Schwingungen benötigen etwas, was sie ermöglicht und überträgt: den Urstoff.

MfG
Heinrich Katscher

Heinrich Katscher
31.01.2007, 13:33
Zitat von Pilgrim-Max
Ich nehme an: das Universum ist unendlich, mit Materie ausgefüllt, statisch. An einigen Stellen des Universums bilden sich durch Gravitationskräfte Materieverdichtungen, die ab einer bestimmten Dichtegrenze explodieren. ........Die Expansion gilt nur für „unsere“, lokale 3D- Kugel. Nach einer Weile ist die Flammenfront abgekühlt. Von ihr sind nur die vielfach erwähnten 3° Kelvin geblieben,
Moin Pilgrim-Max,
die Sache hat nur einen Haken, wie erklärt sich damit die beobachtbare Hintergrundstrahlung? Aufgrund deiner Hypothese dürfte diese keineswegs nahezu isotrop sein. Würde beispielsweise die "Flammenfront" an einer Stelle des Universums mit einer anderen kollidieren, so wäre die Restwärmestrahlung an dieser Stelle wesentlich höher oder wie würdest du dies erklären?


Hallo Komet und Pilgrim-Max,

Den Urknall hal Lemaitre erfunden - ein Priester, der damit den Mythus von der Erschaffung der Welt zu modernisieren versuchte. Die Reststrahlung wurde in dieses Märchen einkomponiert.

Die Reststrahlung ist auch ohne Urknall erklärbar.

Meiner Ansicht nach bewirken die Reststrahlung Dichteschwankungen eines im Raum befindlichen Urstoffes, hervorgerufen durch Milliarden von Photonen, Schwingungen und Strahlungen aller Art, die das Universum dauernd in allen Richtungen durchqueren.

Mit freundlichem Gruss
Heinrich Katscher

JGC
31.01.2007, 14:18
Hallo Herr Katscher..


Sowohl Wechselwirkungen, als auch Schwingungen benötigen etwas, was sie ermöglicht und überträgt: den Urstoff.

Ganz richtig erkannt!!

Genau dieser Urstoff sehe ich im transparenten Medium Vakuum!!

Dabei sehe ich das sogar so, daß das Vakuum, und deren darin enthaltenen Massen ein und die selbe Substanz darstellen.. Nur eben in 2 verschiedenen Zuständen!!

Und das deren EM-Wechselwirkungen und deren Gravitationswechselwirkungen nur die jeweiligen transversalen Arten und Longitudinalen Arten sind, mit denen sie untereinander gleichzeitig wechselwirken können.

So in etwa wie flüssiges Wasser und festes Eis.


Die Reststrahlung ist auch ohne Urknall erklärbar.

Dieses sehe ich ebenso wie sie!!

Nur mit dem unterschied, das ich diese Hintergrundstahlung überhaupt nicht als "Rest" betrachte, sondern als die Temperatur, die grundsätzlich von der Quantenfluktiation im Vakuum erzeugt wird.

Ausgelöst durch die von ausserhalb unserem sichtbaren Universums auf uns zugetragene Gravitationsdruckkraft!

Wir wissen nicht wie groß das Universum wirklich ist und unsere sichtbaren Grenzen in ca 14 Milliarden Lj dsagen überhaupt nichts aus über die wahre Grösse.

Es ist also egal, ob unser eigenes Universum nur ungeheuer viel grösser als angenommen ist, wir in einem Multiversum existieremn, oder unser Universum generell innerhalb eines Schwarzen Lochs steckt.. Das macht meiner Meinung nichts zur Sache...

Fest steht, es ist was Ausserhalb! Was es auch ist, das kann eigentlich uns momentan egal sein, da wir es sowieso nicht so schnell zu "sehen" kriegen, aber immerhin lassen sich daraufhin verschiedene stimmige Prinziopien daraus ableiten..

Nämlich stetige Druckwirkung erzeugt Wärme (durch Fluktuation) die das Vakuum stetig bei "kleiner Flamme" am "köcheln" hält... und die stetige Bewegung wie auch die Roitation darin erzeugt wiederum eine jeweils eine örtliche Abkühlung, welche die stetig einwirkende Gravitationskraft(in Form des Gravitationsflusses) wieder an den makrokosmischen Raum abgibt.

Ein Prinzip, so in etwa wie eine Biosphäre in einem abgeschlossenen Glashaus, welche verschiedene Pflanzenliebhaber so auf der fensterbank stehen haben, diese müssen nur sehr selten nachgewässert werden und erzeugen ihre eigene Lebenssphäre... Angetrieben durch das bisschen Licht und Wärme, die durch den Behälter in das Innere scheint.

Ein perfekter Kreislauf..

Was will man mehr?

JGC

Pilgrim-Max
31.01.2007, 15:14
Hallo Komet007,

ja, die Gleichmäßigkeit der Hintergrundstrahlung ist natürlich der Todesstoss für meine Hypothese. Falls es wirklich mehrere Explosionen im Universum geben würde, dann müsste die Strahlung wirklich nicht isotrop sein. Aber ich könnte mich natürlich so herausreden, dass wir diese ungleichmäßige Hintergrundstrahlung nicht wahrnehmen können, weil sie uns ebenfalls noch nicht erreicht hat. Sie wurde auch von der ersten Explosionswelle reflektiert.
Danke für die Anmerkung (übrigens die erste, die ich verstanden habe) :)

Hallo Herr Katscher,

Ich weiß, die Bezeichnung „Urknall“ bringt einige Fachleute aus der Fassung (genau wie die Maßeinheit der Physikdilettanten „Stundenkilometer“), aber ich habe meine Hypothese auf die derzeit anerkannte und bewiesene Theorie bezogen. Deswegen habe ich auch die gängigsten Bezeichnungen benutzt. Sonst würden wir aneinander vorbei reden.
Ich habe jetzt auch verstanden, dass es hier kein Sinn mehr macht, weiter über meine Hypothese zu diskutieren, weil sie ohne Beweise nur ein Märchen ist.
Ich melde mich dann wieder, wenn ich etwas nachweisen konnte.

komet007
31.01.2007, 15:14
Meiner Ansicht nach bewirken die Reststrahlung Dichteschwankungen eines im Raum befindlichen Urstoffes, hervorgerufen durch Milliarden von Photonen, Schwingungen und Strahlungen aller Art, die das Universum dauernd in allen Richtungen durchqueren.

Aufgrund eurer Hypothese müssten sich gravierende Unregelmäßigkeiten in der Hintergrundstrahlung beobachten lassen.


Meiner Ansicht nach bewirken die Reststrahlung Dichteschwankungen eines im Raum befindlichen Urstoffes, hervorgerufen durch Milliarden von Photonen, Schwingungen und Strahlungen aller Art, die das Universum dauernd in allen Richtungen durchqueren.

Und die liegen alle bei maximal 2.72 Kelvin?
Im Zuge dessen muss es dann allerdings auch für die Rotverschiebung eine andere Erklärung geben. Also bitteschön...

JGC
31.01.2007, 15:21
Hallo Pilgrim-Max..

Ich finde, das ist auch eine Standpunktfrage!

Warum soll es nur einen Urknall geben, der eine Expansion erklärt?

Genausogut kann auch die Summe sämtlicher explosiven Ereignisse gleichzeitig im Universum an der Expansion beteiligt sein..

Und ich meine, das sowohl die Quantenfluktuationen durch Paar-Vernichtung, als auch die Supernova-Tätigkeiten oder sonstige Explosionen in der Art im All zur Expansionbestrebung beiträgt..

JGC

komet007
31.01.2007, 15:29
Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass zwar eine Anisotropie in der Hintergrundstahlung festgestellt wurde. Diese lässt sich allerdings erst ab einem Winkel von über 60° beobachten und beträgt gerade mal 10^-6 Kelvin!

komet007
31.01.2007, 15:40
Und ich meine, das sowohl die Quantenfluktuationen durch Paar-Vernichtung, als auch die Supernova-Tätigkeiten oder sonstige Explosionen in der Art im All zur Expansionbestrebung beiträgt..

Einzelereignisse würden niemals diese Kontinuität erzeugen, die sich beobachten lässt. Es muss EIN Ereignis gewesen sein. Ich bin selbst kein Fan vom klassischen Urknallmodell, zumindest nicht aus einem Punkt heraus, das ekpyrothische Modell sagt mir da persönlich auch mehr zu.

JGC
31.01.2007, 17:12
Na gut, dann lassen wir einfach mal die grossräumigen "Explosionen" weg....

Was bleibt??

Die fortlaufend nachgeschobene Energie aus der Quantenfluktuation..

Wäre diese nicht "gleichmäßig" genug??

Diese würden ausreichen, den Raum selbst(das darin befindliche Vakuum) auszudehnen sowie auch den Atomzwischenraum, um in ihrer Summe die heutige Expansion anzuzeigen...



JGC

mac
31.01.2007, 19:43
Hallo JGC,

Diese würden ausreichen, den Raum selbst(das darin befindliche Vakuum) auszudehnen sowie auch den Atomzwischenraum, um in ihrer Summe die heutige Expansion anzuzeigen...Ja? Wenn Du so etwas behauptest, mußt Du erklären, wieso das Licht aus der Vergangenheit rot und nicht blau verschoben ist.

Herzliche Grüße

MAC

JGC
31.01.2007, 22:06
Warum denn??

Wenn es so ist, wie ich behaupte,


dann sieht für dich von jeder Position im Universums es so aus, das ein entferntes Licht rotverschoben erscheint.

Egal, wo du im Universum deinen Standort hättest, so würdest du immer in der "Mitte" des Universums stehen die selbe Perspektive sehen.. Eine Expansion, die sich von dir und deinem momentanen Standpunkt aus, stetig fortlaufend von dir wegbewegt... Expansion!

Die Rotverschiebung ist einfach ein "Verbrauchseffekt" des Lichtes, weil es auf lange Strecken doch an Geschwindigkeit und Amplitudenstärke verliert..

Denk einfach mal an ein altes Kupfer-Übersee-Kabel.. Wenn da das erste Mal ein Signal übertragen wird, kann es Stunden dauern, bis es die andere Seite erreicht, weil einfach zuerst in der Leitung eine Kapazität aufgebaut werden muss, bis dann das Signal in voller Stärke dort in Erscheinung tritt...(nennt man das nicht ein "Dämpfungsproblem"??)

Ich weiss, ich könnte mich auch irren, aber die Dinge liegen auf der Hand...

JGC

Heinrich Katscher
31.01.2007, 22:46
Genau diesen Urstoff sehe ich im transparenten Medium Vakuum!!
.......deren darin enthaltene Massen ein und die selbe Substanz darstellen.... in 2 verschiedenen Zuständen!!.....deren EM-Wechselwirkungen und Gravitationswechselwirkungen ....untereinander wechselwirken können

Hallo JGC

1) Wir sollten uns vor allem einig werden, ob wir den Urstoff Urstoff, Vakuum, Äther, Materie oder anders benennen wollen. Ich nenne ihn in meiner Arbeit http://www.volny.cz/katscher/Hypothese_der_materiellen_Gleichheit_von_Korper_un d_Raum_2/
"Materie", um die geheimnisvolle "dunkle Materie" mit einbeziehen zu können.

2) Laut meiner Arbeit http://www.volny.cz/katscher/Ketzerische_Physik/Ketzerische_Physik.htm
kann man elektromagnetische und mechanische Kräfte nicht voneinander trennen.


mit dem unterschied, das ich diese Hintergrundstahlung überhaupt nicht als "Rest" betrachte, sondern als die Temperatur, die grundsätzlich von der Quantenfluktiation im Vakuum erzeugt wird
Ich stimme überein. Es ist besser von "Hintergrundstrahlung" zu sprechen, die eine durch "Mediumfluktuationen" hervorgerufene Wärmestrahlung ist.


Ausgelöst durch die von ausserhalb unserem sichtbaren Universums auf uns zugetragene Gravitationsdruckkraft!
Da kann ich nicht ganz zustimmen. Im Thread http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=1166
Gravitation als Druckkraft habe ich gezeigt, dass dieser Druck durch diverse Strahlungen im Raum selbst hervorgerufen ist und genau so wirkt wie die uns umgebende Athmosphäre, deren Druck wir gar nicht spüren.


es ist was Ausserhalb! Was es auch ist, kann uns egal sein, da wir es sowieso nicht so schnell zu "sehen" kriegen, aber immerhin lassen sich daraufhin verschiedene stimmige Prinziopien daraus ableiten..

Stetige Druckwirkung erzeugt Wärme ... und stetige Bewegung wie auch Roitation bewirkt örtliche Abkühlung, welche ....wieder an den makrokosmischen Raum abgegeben wird..

Ein perfekter Kreislauf..

Was will man mehr?

JGC

Auch diese Behauptungen akzeptiere ich mit der Einschränkung, dass es eben Behauptungen und keine Beweise sind, die "Petrifizierte" überzeugen könnten.

Freundliche Grüsse
Heinrich Katscher

komet007
31.01.2007, 22:48
Die fortlaufend nachgeschobene Energie aus der Quantenfluktuation..

diese Behauptung gab der Steady State Theorie den Todesstoß. Woher soll die Energie denn kommen? Dazu hat man nicht im Entferntesten eine Erklärung, zudem würde der Energieerhaltungssatz verletzt usw...


Die Rotverschiebung ist einfach ein "Verbrauchseffekt" des Lichtes, weil es auf lange Strecken doch an Geschwindigkeit und Amplitudenstärke verliert..

Das hatten wir vor kurzem auch, wenn Lichtermüdung, dann womöglich durch Streuung, ein Streueffekt ist allerdings nicht zu beobachten.
Zudem gibt es immer mehr Vergleichsdaten zwischen beobachtbarer Rotverschiebung von Quasaren und deren SN1As, wobei sich die Entfernung zum Einen über die Rotverschiebung und zum Anderen über die Leuchtkraftentfernung ermitteln lässt. Eine Verlangsamung oder ein Verbrauchseffekt des Lichtes lässt sich dabei nicht beobachten.

Heinrich Katscher
31.01.2007, 23:26
Aufgrund eurer Hypothese müssten sich gravierende Unregelmäßigkeiten in der Hintergrundstrahlung bei maximal 2.72 Kelvin beobachten lassen.

Hallo Komet 007,

Der aus allen Richtungen auf den hypothetischen Urstoff einwiekende Stralungsdruck kann enorm sein, wie (mit c als Lichtgeschwindigkeit) aus dem Boylschen Gesetz c^2 = p / s hervorgeht. Die durch Strahlungsfluktuationen hervorgerufenen Druckänderungen dagegen können sich als geringes "Wärmerauschen" in der Grösse von 3 Kelvin auswirken - genau so, wie auch der Luftdruck nicht einmal kurzzeitig konstant gehalten werden kann, (z.B. bei Mai-Lüfterln).



Im Zuge dessen muss es dann allerdings auch für die Rotverschiebung eine andere Erklärung geben. Also bitteschön...

Diese Erklärung habe ich bereits gegeben. Ich schrieb:
"In Bezug auf die Urknalltheorie bin ich der Meinung, dass sich das Universum nicht ausbreitet und dass die Rotverschiebung durch Lichtermüdung (wegbedingten Photonenausfall) verursacht wird".

Mathematisch kann man dies so ausdrücken:

Wen n_0 die Photonenmenge ist, die von einer Strahlungsquelle ausgesandt wird und die räumliche Photonenextinktion a x^3 ist, (mit x = Weglänge (Astr.Unit) oder x = Wegdauer (year), kann man die Photonmenge zum Zeitpunkt x aus der Zinseszinsrechnung

n = n0 (1 - ax^3)^x

errechnen. Wenn a sehr klein ist, macht sich die Lichtermüdung bei konstantem Universum erst in grossen Weiten erkenntlich. Sie hat jedoch denselben Verlauf wie die Rotverschiebung bei beschleunigter Ausweitung des Kosmos.

Freundliche Grüsse
Heinrich Katscher

Atraides
31.01.2007, 23:58
ja, die Gleichmäßigkeit der Hintergrundstrahlung ist natürlich der Todesstoss für meine Hypothese. Falls es wirklich mehrere Explosionen im Universum geben würde, dann müsste die Strahlung wirklich nicht isotrop sein.

Das ist ein Trugschluß. Bedenke einen Wald, durch den du nicht schauen kannst Am Ende deiner Sichtlinie mag vielleicht noch unbestimmt viel Wald sein in einem unendlich großen Wald bis zum nächsten großen "Feuer". Von dem Licht bekommst du zwar möglicherweise was mit, aber möglicherwiese unzählige Male gebrochen und reflektiert , du siehst es nicht direkt. In einem unendlich alten und großen Universum wären Anisopotropien in der Hintergundstahlung je nach mittlerer Dichte u.U. lokal begrenzt.

mfg

M.Baehr

mac
01.02.2007, 00:29
Hallo Atraides,

In einem unendlich alten und großen Universum wären Anisopotropien in der Hintergundstahlung je nach mittlerer Dichte u.U. lokal begrenzt.wie erklärst Du bei dieser Annahme:

In einem unendlich großen, unendlich alten Universum gibt es unendlich viel Energie, unendlich viel Masse, unendlich viel Gravitation. Wieso gibt es überhaupt lokole Unterschiede? Wie ist es möglich daß nach unendlich langer Zeit kein vollkommen homogener Zustand herrscht?

Wie erklärst Du die Altersverteilung der Sterne?

Wie wahrscheinlich ist es denn Deiner Meinung nach, daß wir exakt in der Mitte der lokalen Expansion sitzen?

Herzliche Grüße

MAC

JGC
01.02.2007, 08:09
@ Katscher

zu:


2) Laut meiner Arbeit http://www.volny.cz/katscher/Ketzeri...che_Physik.htm
kann man elektromagnetische und mechanische Kräfte nicht voneinander trennen.


Sie haben schon recht!!

Deren Prinzipien sind tatsächlich ein und die selben!!

Nur....

Dadurch, da sich davon ausgehe, daß das Vakuum selbst ein superdichtes und suoerfeines Medium darstellt, bekommen all die elektromagnetischen Erscheinung plötzlich ganz einfach mechanische Hintergründe, die eben im Mikrokosmos stattfinden und eben auf Grund ihrer Geschwindigkeit, mit der sie ablaufen, ganz anders in Erscheinung treten, wie die makrokosmischen mechanischen Erscheinungen....

Weil einfach durch die stetig gleichbleibenden Lichtsignalübertragung die Wege unterschiedlich lang sind und deren Lichtlaufzeiten, welches uns die Ansicht der jeweiligen Geschehen "verbiegt" (Zeitdillative Effekte)

zu:


Zitat:
Ausgelöst durch die von ausserhalb unserem sichtbaren Universums auf uns zugetragene Gravitationsdruckkraft!

Da kann ich nicht ganz zustimmen. Im Thread http://www.astronews.com/forum/showthread.php?t=1166
Gravitation als Druckkraft habe ich gezeigt, dass dieser Druck durch diverse Strahlungen im Raum selbst hervorgerufen ist und genau so wirkt wie die uns umgebende Athmosphäre, deren Druck wir gar nicht spüren.


Sie selber haben doch erkannt, das em-Kraft und mechanische Kraft auf der selben Basis existieren...

Wiso machen sie hier wieder eine Ausnahme?? Strahlung sind nur ganze Ketten von mechanischen Wechselwirkungen die übert die jeweiligen Transformationskreisläufe eben ihre Dualität aufgeprägt bekommen...


zu:


Auch diese Behauptungen akzeptiere ich mit der Einschränkung, dass es eben Behauptungen und keine Beweise sind, die "Petrifizierte" überzeugen könnten.

Sie würden sich durchaus mathematisch "beweisen" lassen... Und ist nicht die Matghematik selbst, die bestimmt, welche Regeln der Physik zur Anwendung kommen?? Vielleicht sollte man sich über bestimmte mathematische Prozedere einfach mehr Gedanken machen....(z.B. die Überschreitung der Null oder des Wertes unendlich, welches automatisch eine Vorzeichenumkehr impliziert, mit der man dann das mathematische Bezugssystem wechseltum dort am entsprechenden Ende der übergeordneten Skala aufzutauchen. (Wie die Übertragsfunktion bei der schriftlichen Division und Subtraktion, wenn ein Wert die 10 oder die Null über oder unterschreitet)

So wie in der Wirklichkeit die verschiedenen Bezugssysteme nebeneinander, übereinander und ineinander existieren, so müssen auch entsprechend die Berechnungen innerhalb der jeweiligen Bezugssysteme berücksichtigen, das jedes Bezugssystem seinen eigenen mathematischen Prinzipien folgt und die mathematischen Beschreibungen jeweils aneinander angepasst werden müssen...

@ Komet

Zu:


Zitat:
Zitat von JGC
Die fortlaufend nachgeschobene Energie aus der Quantenfluktuation..


diese Behauptung gab der Steady State Theorie den Todesstoß. Woher soll die Energie denn kommen? Dazu hat man nicht im Entferntesten eine Erklärung, zudem würde der Energieerhaltungssatz verletzt usw...


Jede Gravitation erzeugt einen Druck auf Masse und dieser Druchk auf Masse erzeugt im Gegenzug wieder eine Fliekraft(Gegendruck) und das ganze wird meiner Ansicht nach einfach von genau den 2,8K Hintergrundstrahlung angetrieben, welche sich eben aus der Druckleistung der stetig wirksamen Gravitation ergibt..

Das Prinzip kann man hier als animiertes Gif betrachten

http://www.clausschekonstanten.de/gravitat/img/wan2d32.gif

Im Grunde folgt das Geschehen im Universum den selben Prinzipien wie die in der Meteorologie, wo auch "Dampf"drücke entscheiden, wann was in Erscheinung tritt oder auch wieder verschwindet..


Zur Lichtermüdung...

Du darfst das nicht falsch verstehen...

Was ermüdet, das ist die transversale Modulation des Lichtes!!

Deren longitudinaler Anteil verändert sich nicht!! Sie ist der gravitatorisch wirksame Teil des Lichtes und durchquert unverändert weiter den Raum(Supraleitschleife bei fast Null Kelvin)

Ich hoffe, das dieses etwas zur verstädlicheren Darstellung beiträgt...


mfg..JGC

komet007
01.02.2007, 11:14
Zur Lichtermüdung...

Du darfst das nicht falsch verstehen...

Was ermüdet, das ist die transversale Modulation des Lichtes!!

Deren longitudinaler Anteil verändert sich nicht!! Sie ist der gravitatorisch wirksame Teil des Lichtes und durchquert unverändert weiter den Raum(Supraleitschleife bei fast Null Kelvin)

Ich hoffe, das dieses etwas zur verstädlicheren Darstellung beiträgt...


mfg..JGC

Hallo JGC

Im Prinzip lässt sich eine veränderte transversale Modulation aufgrund einer Lichtermüdung nicht nachweisen, aufgrund der Raumdehnung anhand des Dopplereffektes allerdings schon - was ist also wahrscheinlicher?
Wenn Rotverschiebung aufgrund Lichtermüdung, dann müsste diese linear zur Entfernung erfolgen, tut sie ab einer Entfernung von 400 Mpc allerdings nicht mehr. Wie erklärt sich das?

komet007
01.02.2007, 11:29
In einem unendlich großen, unendlich alten Universum gibt es unendlich viel Energie, unendlich viel Masse, unendlich viel Gravitation. Wieso gibt es überhaupt lokole Unterschiede? Wie ist es möglich daß nach unendlich langer Zeit kein vollkommen homogener Zustand herrscht?

Zudem wäre in einem unendlich alten Universum bereits alles passiert, das heisst, die Energie hätte sich längst verbraucht und das Universum wäre voll Schwarzer Löcher. Ein Hoch auf die Steady State Theorie, die Energie aus dem Nichts erschafft!
Mit Euren Deutungen befinden wir uns irgendwie 50 Jahre in der Zeit zurück versetzt, ich dachte das Alles hätte die Wissenschaft längst hinter sich. :o

@Heinrich

Prinzipiell bin ich für ein Druckmodell des Universums, dieses ergibt sich schon alleine aus der Expansion des Universums. Allerdings ausschließlich zwischen Materie (dunkel, baryonisch) und Dunkler Energie. Ob dabei Reibung und somit Wärme entsteht halte ich für so gut wie ausgeschlossen.

Gruß

Wolfgang

JGC
01.02.2007, 12:56
Hi...

zu:


Im Prinzip lässt sich eine veränderte transversale Modulation aufgrund einer Lichtermüdung nicht nachweisen, aufgrund der Raumdehnung anhand des Dopplereffektes allerdings schon - was ist also wahrscheinlicher?
Wenn Rotverschiebung aufgrund Lichtermüdung, dann müsste diese linear zur Entfernung erfolgen, tut sie ab einer Entfernung von 400 Mpc allerdings nicht mehr. Wie erklärt sich das?



Naja.. Wissen wir denn, wie sich das durchschnittliche Gravitationsdruck-Potential im All wirklich verteilt?? Und wissen wir, welches Verhalten ein verändertes Gravitationsdruckpotential gegenüber der Lichtübertragung im Vakuum zeigt?

Wenn du z.B. eine gegossene Roh-Glasplatte betrachtest und ihre Unregelmässigkeiten in der erstarrten Schmelze, dann kannst du sie gegen das Licht halten und ein reflektierendes Muster aus Licht und Schattenspielen dahinter erkennen. In diesem Falle kann ich davon sicher ausgehen, das die wechselnden Spannungskräfte und wechselnde Glasreinheiten/Dichten unterschiedliche Beugundsstrukturen des Lichtes hervorrufen..

Warum sollte so ein Verhalten des Vakuums auf große Entfernungen ausgeschlossen sein? Ich sagte schon, wenn du weit weg igrendwo im All Position beziehst, dann würde diese Grenze genauso und im selben Abstand auftreten..

Warum sollten nicht also verschiedene Möglichkeiten gleichzeitig Ursache für die Rotverschiebungen sein können?

Wir wissen es zwar nicht, weil noch keiner in diesen Entfernungen war und Messungen dort vornehmen konnte, aber rein prinzipiell wäre das doch kein Mißgriff, sich dort ein äquivalentes Verhalten "auszuleihen"

Zumindest müssten doch über deren Prinzipien sich bestimmte erwartete Verhaltensmuster rausrechnen lassen..

JGC

mac
01.02.2007, 19:05
Hallo Wolfgang,

Mit Euren Deutungenfalsch! Ist nicht meine Deutung, nur meine Reaktion auf die Deutung! ;)
befinden wir uns irgendwie 50 Jahre in der Zeit zurück versetzt, ich dachte das Alles hätte die Wissenschaft längst hinter sich. :oEben! :)

Herzliche Grüße

MAC

mac
01.02.2007, 19:27
Hallo JGC

ich denke Du hast den Sinn meiner Frage nicht verstanden?

Die Rotverschiebung ist einfach ein "Verbrauchseffekt" des Lichtes, weil es auf lange Strecken doch an Geschwindigkeit und Amplitudenstärke verliert..lassen wir mal die Ursache außen vor.

Egal ob Ermüdung oder Bewegung, beides geschieht linear, proportional zur Entfernung.

Eine, mit der Raumausdehnung einhergehende Ausdehnung der Atome, würde aber, bei konstanter Feldstärke der Elementarladungen zu einer 1/r^2 Abnahme der Bindungsenergie der Elektronen an ihre Atome führen.

Das bedeutet im Umkehrschluß daß bei einer Ausdehnung des Raumes um einen Faktor 10^4 eine, im Vergleich zu Früher um 10^8 verminderte Bindungsenergie überwunden werden muß, für alle Anregungs und Ionisationsprozesse.

Also nochmal meine Frage: Wieso ist das alte, aus dem 10^4 mal kleineren Universum stammende Licht nicht blauverschoben?

Herzliche Grüße

MAC

komet007
01.02.2007, 20:07
Hallo Wolfgang,
falsch! Ist nicht meine Deutung, nur meine Reaktion auf die Deutung! ;) Eben! :)

Herzliche Grüße

MAC

Hi Mac,
ne ne, ich bezog dich hier auch gar nicht mit ein, sondern wollte deine Argumentation nur weiterführen, bitte nicht falsch verstehen. :)


Egal ob Ermüdung oder Bewegung, beides geschieht linear, proportional zur Entfernung.

Dazu hatte ich bereits geschrieben, dass dem eben nicht so ist. Die Linearität zwischen Rotverschiebung und Entfernung lässt sich nur bis zu einer Entfernung von 400 Mpc beobachten.

mac
01.02.2007, 20:18
Hallo komet007
Hi Mac,
ne ne, ich bezog dich hier auch gar nicht mit ein, sondern wollte deine Argumentation nur weiterführen, bitte nicht falsch verstehen. :):)




Dazu hatte ich bereits geschrieben, dass dem eben nicht so ist. Die Linearität zwischen Rotverschiebung und Entfernung lässt sich nur bis zu einer Entfernung von 400 Mpc beobachten.exakt dasselbe trifft ja dann auch auf die angenommene Rotverschiebung durch Ermüdung zu, es geht ja zunächst nicht um eine theoretische sondern eine gemessene Rotverschiebung. Was die Ursache ist wollte ich außen vor lassen, wie ich auch geschrieben hatte.

Es geht mir nur um die Folgen, wenn eine, parallel zur kosmischen Expansion stattfindende Atomradiusexpansion behauptet wird.

Herzliche Grüße

MAC

Atraides
01.02.2007, 22:17
Mal ganz abgesehen davon, daß ich nur auf einen Denkfehler hinweisen wollte:


In einem unendlich großen, unendlich alten Universum gibt es unendlich viel Energie, unendlich viel Masse, unendlich viel Gravitation.

Richtig, aber es gäbe nicht notwendigerweise eine unendlich hohe Energiedichte. Das Verhältnis von Raum zu Masse kann durchaus endlich sein (imho muß es das sogar). Damit gäbe es eine endliche mittlere Dichte und deswegen auch eine endliche mittlere Energiedichte sowie eine endliche mittlere Gravitation. Das zieht also nicht.


Wieso gibt es überhaupt lokole Unterschiede? Wie ist es möglich daß nach unendlich langer Zeit kein vollkommen homogener Zustand herrscht?

Das zieht ebenfalls nicht, denn: In einem unendlichen Universum, in dem zwei konkurrierende Mechanismen am Werk wären, nämlich der Mechanismus der Masseaggregation und, wie vom OP angenommen, der Masseverteilung durch Phänomene wie dem Urknall, gäbe es keine vollkommene Homogenität, allerhöchstens eine scheinbare. Wie bei einem polierten Edelstahlspiegel: für uns ist er homogen, tatsächlich ist er es aber ganz und garnicht. Wir können nur sozusagen den Mikrokosmos im Universum übersehen, der ist lokal inhomogen, aber übers Ganze gesehen kann der Makrokosmos durchaus homogen erscheinen.


Wie erklärst Du die Altersverteilung der Sterne?

Welche Erkenntnis sollte das bringen? Sterne gäbe es nur in Regionen, in denen ein Urknall Phänomen aufgetreten ist. Außerhalb der Region existieren nur ausgebrannter Schutt und Schwarze Löcher und irgendwo, von uns aus zufällig nicht direkt sichtbar, weitere Gebiete in denen ein Urknall stattgefunden hat oder gerade stattfindet. Womöglich sogar nur Schwarze Löcher und besagte Urknallregionen. Zieht also ebenfalls nicht.


Wie wahrscheinlich ist es denn Deiner Meinung nach, daß wir exakt in der Mitte der lokalen Expansion sitzen?

Das wäre möglicherweise ein Argument, aber wen interessierts wie wahrscheinlich das ist, solange es nicht völlig unmöglich ist das wir uns da zufällig genau befinden? Solange du das nicht ausschließen kannst, zieht das ebenfalls nicht.

Abschließend sei nochmal auf den Eingangssatz verwiesen.

mfg

M.Baehr

komet007
01.02.2007, 22:43
Wir können nur sozusagen den Mikrokosmos im Universum übersehen, der ist lokal inhomogen, aber übers Ganze gesehen kann der Makrokosmos durchaus homogen erscheinen.

Hallo Atraides

Um mal konkrete Zahlen zu nennen, bis zu welchen Entfernungen handelt es sich für dich um einen "Mikrokosmos"?

JGC
01.02.2007, 22:58
Hallo Mac


Egal ob Ermüdung oder Bewegung, beides geschieht linear, proportional zur Entfernung.

Eine, mit der Raumausdehnung einhergehende Ausdehnung der Atome, würde aber, bei konstanter Feldstärke der Elementarladungen zu einer 1/r^2 Abnahme der Bindungsenergie der Elektronen an ihre Atome führen.

Das bedeutet im Umkehrschluß daß bei einer Ausdehnung des Raumes um einen Faktor 10^4 eine, im Vergleich zu Früher um 10^8 verminderte Bindungsenergie überwunden werden muß, für alle Anregungs und Ionisationsprozesse.

Also nochmal meine Frage: Wieso ist das alte, aus dem 10^4 mal kleineren Universum stammende Licht nicht blauverschoben?



Ich weiss nicht, vielleicht verständigen wir uns tatsächlich aneinander vorbei, aber ich glaube nicht...

Stell dir mal ein Livekonzert vor.. ACDC zum Beispiel ;<]...

Einmal stehst du ziemlich weit vorne und die Hocht&#246;ner der PA_Anlage grellen dir in deinen Ohren, obwohl du durch die B&#228;sse im Bauch "verpr&#252;gelt" wirst...

Dann stell dich mal einen km weit weg...

Was h&#246;rst du denn dann noch...

Nur noch das Bassgewummere..

Mehr nicht!

Beim Licht ist es einfach ganz genau das Selbe... Kurzwellige Strahlen kommen gar nicht so weit wie Langwellige...

Das siehst du doch schon beim U_Boot Funk....

Die m&#252;ssen ganz extrem langwellige Signale Senden, damitz sie ihre Schiffe im Ozean erreichen...

Warum sollte das alte Licht eine Ausname machen, da dieses ja von so weit weg stammt....

Es hat vielleicht einfach keine Blauanteile mehr, die sich verschieben k&#246;nnten, wenn dieses Licht endlich bei uns registriert wird...




JGC

mac
01.02.2007, 23:32
Hallo Atraides,

gut. Stück für Stück:

Zunächst: Wie findet dieser 'Urknall' statt? Materie expandiert? Oder Raum?

Herzliche Grüße

MAC

mac
01.02.2007, 23:49
Hallo JGC,

nettes Beispiel ;)

sogar brauchbar, auch wenn Du's noch nicht verstanden hast.

Nehmen wir mal an, ich stand vorher 5 m vor dem Boxenturm, oder wie man die Schallquelle auch immer nennen mag. Dann gehe ich auf eine Entfernung von (damit' ich es noch &#252;berlebe) 100 m.

Jetzt m&#252;ssen wir etwas 'trixen' Es geht nicht um die Lautst&#228;rke, sondern um die Klangfarbe! Der Tontechniker &#228;ndert also nicht die Lautst&#228;rke, sondern verteilt die vorhandenen kW's etwas um. Fast alles weg, von den Tieft&#246;nern hin zu den Hocht&#246;nern und zwar Faktor 400. Was glaubst Du, werden wir in 100 m Entfernung h&#246;ren? B&#228;sse?

Bei Deiner Annahme w&#252;rde es &#252;brigens einem Faktor (13.000.000.000/380.000)^2 = ca. 100.000.000.000 entsprechen, wenn die Expansion erst zu Beginn der Durchsichtigkeit beginnt.

Herzliche Gr&#252;&#223;e

MAC

Atraides
02.02.2007, 00:07
Um mal konkrete Zahlen zu nennen, bis zu welchen Entfernungen handelt es sich für dich um einen "Mikrokosmos"?

Minimum das, was wir z.Zt. als unser Universum bezeichnen, also von uns z.Zt. beobachtbar ist. Wirklich quantifizieren lässt sich das nicht.

Man könnte imho aber von einer Arbeitshypothese ausgehen daß die 3°K eine direkte Maßzahl für die mittlere Energiedichte und damit DIchte darstellt und das der Anfangsdurchmesser unseres Universums, ab dem dessen Inhalt sich relativistisch bewegt hat ein Schwarzschildradius war. Dann könnte man dann daraus ausrechnet, wie lange es dauert um eine derartige Masse aus einem homogenen Makrokosmos zu akkumulieren wenn alle Masse sich relativistisch bewegt. Daraus sollte man errechnen können, mit welcher Wahrscheinlichkeit bzw. in welchem Zeitraum so eine Akkumulation auftritt.

Wahrscheinlichkeiten besagen zwar rein garnichts, außer einem Indiz, aber immerhin stellen sie was in Frage.

mfg

M.Baehr

komet007
02.02.2007, 12:23
Minimum das, was wir z.Zt. als unser Universum bezeichnen, also von uns z.Zt. beobachtbar ist. Wirklich quantifizieren lässt sich das nicht.



hallo Atraides,
für mich hört sich das alles mehr als wage an.
Meiner Ansicht nach sind die momentan aussagekräftigsten Daten zum Ursprung des Universums aus der Hintergrundstrahlung zu erhalten. Beispielsweise untersucht man derzeit die Polaristion der Hintergrundstrahlung. Diese erhält man aus der Annahme, dass die Photonen aus der HS an freien Elektronen aus der Reonisationsära gestreut wurden.
Ich denke mal, dass sich darüber wesentlich genauere Aussagen treffen lassen als durch irgendwelche wilden Spekulationen. :rolleyes:

Gruß

mac
02.02.2007, 19:25
Hallo Atraides,

ich kürze es etwas ab.

Wenn Du von einer Raumausdehnung ausgehst, sehe ich keinen wirklichen Unterschied zum Standardmodell.

Wenn Du von einer Expansion durch kinetische Energie in ein unendlich großes und unendlich altes und auf ausreichender Größenskala homogenes Universum ausgehst, ergeben sich aus meiner Sicht einige Fragen.



Erstens: So einfach wie Du es Dir mit der Unendlichkeit gemacht hast,
Richtig, aber es gäbe nicht notwendigerweise eine unendlich hohe Energiedichte. Das Verhältnis von Raum zu Masse kann durchaus endlich sein (imho muß es das sogar). Damit gäbe es eine endliche mittlere Dichte und deswegen auch eine endliche mittlere Energiedichte sowie eine endliche mittlere Gravitation. Das zieht also nicht. ist es, denke ich, nicht.

Masse nimmt proportional r^3 zu, Photonenfluss nimmt proportional zur Masse zu und nimmt proportional r^2 ab. Welchen ‚Verdünnungsgrad’ X von Materie möchtest Du denn ansetzen, um aus (X kg/m^3) * (Unendlich viele Meter)^3 / (Unendlich viele Meter)^2 einen Photonenfluss zu machen, der nicht unendlich groß ist?


Zweitens: Du gibst nur einige Rahmenbedingungen für Deinen lokalen ‚Urknall’ an, deshalb gehe ich mal von folgendem Szenario aus. Abschirmung der Strahlung von außen bis zur beginnenden Durchsichtigkeit, bei Erreichen eines Expansionsradius für die beteiligte Masse von 380000 Lichtjahren. Zeit vom Beginn der Expansion bis heute rund 13 Milliarden Jahre. Also hatte das Licht von außen für eine Strecke von 380000 Lichtjahren knapp 13 Milliarden Jahre Zeit. Wo ist es? Wenn Du jetzt sagst: „Hintergrundstrahlung!“ sage ich: „Erstens!“ Wenn Du sagst: „Lichtermüdung“ frage ich: „Du wirfst also für unendlich alt das Handtuch? Was wird denn dann aus unendlich groß?“

Drittens: Welche Kraft soll denn dafür sorgen, dass die Quellen einer Gravitationsmenge, die einen Schwarzschildradius von einigen hundertE9 Lichtjahren produziert, sich voneinander wegbewegen, nachdem sie sich vorher aufeinander zu bewegt hatten? Aus welchem Grund hätte diese ‚Kraftquelle’ die vorherige Kompression mitmachen sollen? Wieso, wenn sie es doch getan hat, verhindert sie nicht die stabile Existenz von schwarzen Löchern?

Viertens: Wenn das Universum unendlich groß und unendlich alt ist, wieso existiert dann überhaupt noch Materie?

Angenommen diese Massenkompression findet statt und führt zu einem ‚Urknall’ Dabei wird ein Teil der beteiligten Materie in Photonen umgewandelt, bzw. nicht die komplette beteiligte Energie (Masse, kinetische Energie und Photonen und alles was ich noch vergessen hab’) kondensiert zu Wasserstoff und Helium. Das führt im Lauf der Zeit zu einer Abnahme von Masse und einer Zunahme von Photonen.

Wenn Du jetzt sagst: „Die Photonen können aber durch die hohe lokale Gravitation nicht entkommen“, sage ich: „und woher hat die Materie die dazu nötige Fähigkeit?“ Und wenn Du dann sagst: „Hat sie ja gar nicht!“ dann frage ich: „Wo ist denn dann der Unterschied zum Standardmodell?“

Wenn Du aber sagst: „Unendlich viele Photonen haben genug Energie, um wieder Materie zu produzieren!“, verweise ich auf Erstens!

So mac, las’ ma’ gut sein, getz! . ;)

Ach ja! Einen wollte unbedingt ich noch loswerden, mehr so an die, die immer von ‚Lichtermüdung’ zur Erklärung der Rotverschiebung schreiben. Euch ist schon klar, dass Ihr Euch da noch was einfallen lassen solltet, um den ersten Hauptsatz zur retten? Hab’ auch gleich einen Vorschlag. Wie wär’s mit: „…geht in dunkle Energie über…“? Die braucht man ja im Standardmodell auch noch nicht nachzuweisen. :D

Herzliche Grüße

MAC

JGC
02.02.2007, 19:53
Ach ja! Einen wollte unbedingt ich noch loswerden, mehr so an die, die immer von ‚Lichtermüdung’ zur Erklärung der Rotverschiebung schreiben. Euch ist schon klar, dass Ihr Euch da noch was einfallen lassen solltet, um den ersten Hauptsatz zur retten? Hab’ auch gleich einen Vorschlag. Wie wär’s mit: „…geht in dunkle Energie über…“? Die braucht man ja im Standardmodell auch noch nicht nachzuweisen.


Naja hatte ich nicht geschrieben, das die Lichtalterung darauf zurückführbar ist, daß das Licht mit der Zeit in seine lineare Zustandsform der Gravitation zurück verfällt?..

Das würde den ersten Satz überhaupt nicht verletzen, da die verlorene Energie in der Gravitationswirkung des ursprünglichen Lichtimpulses steckt..

Wenn ein langer dünner Stab gerade durch ein Medium beschleunigt wird, so wirkt er beim Auftreffen wie ein gravitationsimpuls.. Eben der kinetische Wirkeffekt.

Wird er während dem Flug oder schon beim Start der Erregung mit einer Transversalen Amplitude belegt, so verbreitet sich das Signal etwas langsamer, da ja noch zusätzlich die x und y Achse von dem übertragenen Impuls durchquert werden muss..

Klingt diese Transversalität aus, so wandert die Geschwindigkeit der Transversalen Wellen wieder in die longitudinale Geschwindigkeit.

Der lineare Zustand einer Masse unterliegt ganz genau so dem Erhaltungssatz wie in seiner Kugelform...

Nur eben einmal als Druckwirkung innerhalb des Vakuums als Gravitation und einmal als transversale EM-Wirkung des Lichtes oder den sonstigen Strahlungsspektren...

Na gut, ich will niemanden hier überzeugen.. aber sagen kann ich es und das ist keine Esoterik!!


JGC

mac
02.02.2007, 20:35
Hallo JGC,


Naja hatte ich nicht geschrieben, das die Lichtalterung darauf zurückführbar ist, daß das Licht mit der Zeit in seine lineare Zustandsform der Gravitation zurück verfällt?.. und hatte ich Dir nicht geschrieben daß Deine Behauptungen (Proportionalität von EM und Gravitation, und auch der sogenannte Licht-Äther widerlegt sind?

Herzliche Grüße

MAC

jonas
02.02.2007, 21:38
@JGC

Irgendwie habe ich den Verdacht, dass Du die Begriffe longitudinal und transversal nicht richtig interpretierst. Eine Tranversalwelle schwingt quer zu ihrer Ausbreitungsrichtung. Beispiel: Wasserwelle oder eben eine elektromagnetische Welle. Eine Longitudinalwelle schwingt in Ausbreitungsrichtung, Beispiel Schall.

Eine Longitudinalwelle ben&#246;tigt zwingend ein Medium zur Ausbreitung denn die Longitudinalwelle definiert sich geradezu als Dichteschwankung des Mediums. Wenn nun Gravitation oder Licht irgendwelche longitudinalen Aspekte h&#228;tten, so m&#252;sste sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit ver&#228;ndern, je nachdem wie schnell die Quelle sich bewegt. Ein um die Sonne kreisender Planet h&#228;tte damit auf der in Bahnrichtung liegenden Seite eine h&#246;here Gravitation als auf der gegen&#252;berliegenden Seite. Um die Erde kreisende Satelliten m&#252;ssten daher fr&#252;her oder sp&#228;ter gravierende Bahnst&#246;rungen erfahren, die entsprechend aktiv zu korrigieren w&#228;ren.

Es ist egal, ob man dieses Medium &#196;ther nennt, feinstoffliches hochverdichtetes Vakuum, oder dunkle Seite der Macht ... Verzeihung ... dunkle Energie. :D Wenn man keine solchen Effekte feststellen kann, so heisst dies, dass Licht und Gravitation entweder &#252;berhaupt keine longitudinalen Aspekte haben oder, falls auf irgendeine magische Weise doch, sie sich mangels geeignetem Medium nicht ausbreiten.

mac
02.02.2007, 23:08
Hallo Jonas,

Die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Schall- und Wasserwellen, bleibt relativ zum Medium konstant.



Wenn man keine solchen Effekte feststellen kann, so heisst dies, dass Licht und Gravitation entweder überhaupt keine longitudinalen Aspekte haben oder, falls auf irgendeine magische Weise doch, sie sich mangels geeignetem Medium nicht ausbreiten.Hier stimme ich Dir zu!

Licht kann meiner Meinung nach keinen (bisher meßbaren) Mechanismus dieser Art haben. Er könnte sich ja nur durch Wellenlängenstreckung bemerkbar machen und dann würde z.B. der Mösbauer-Effekt nicht funktionieren.

Herzliche Grüße

MAC

JGC
02.02.2007, 23:46
@Mac


Kannst du mir das mal genau erklären, worauf diese Wiederlegung basiert???

Was, wenn diese Wiederlegung gar nicht stimmig ist, weil sie einfach nicht berücksichtigt, das Vakuum (gesetzt dem Falle)selbst das Medium ist(Wie Glas)

@ Jonas, ich weiss genau wovon ich rede! Jedes Erdbeben erzeugt Longituden..

Und ich spreche in diesem Zusammenhang deshalb davon, weil ich inzwischen sicher bin, das Vakuum selbst wie ein massiver Feststoff auftritt(kristalline Eigenschaft? Welche sich aber erst bei exakt LG richtig äussert, da Massen in ihrer normalen Form nicht mit LG dort sich hindurchbewegen können ... Hast du schon mal irgendwo gesehen oder gelesen, das ein Elektron sich in einem Leiter mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegt? Ich nicht!)

@ Mac


Licht kann meiner Meinung nach keinen (bisher meßbaren) Mechanismus dieser Art haben. Er könnte sich ja nur durch Wellenlängenstreckung bemerkbar machen und dann würde z.B. der Mösbauer-Effekt nicht funktionieren.

Wozu denn eine Wellenstreckung!!

Ist dir nicht klar, das die longitude sich schneller im bewegungsrichtung fortbewegt wie die Transversale???

Ein longitudenimpuls läuft nur direkt in eine Vektorenrichtung ab!

Eine transversale Impulsleistung immer in Amplitudenform.. Das sind erstens 2 Vektorrichtungen gleichzeitig und zusätzlich 2 völlig verschiedene Streckenverhältnisse, die in ein und der selben Zeit durchlaufen werden... Schnackelt es denn da bei dir nicht???

Denk mal an die direkten Konsequenzen...


JGC

mac
03.02.2007, 08:14
Hallo JGC,

Kannst du mir das mal genau erklären, worauf diese Wiederlegung basiert???Auf der, von unserer Bewegungsgeschwindigkeit und Richtung unabhängigen Lichtgeschwindigkeit, deren Nachweis mit den Arbeiten von Michelson und Morley anfing, und bis in die Neuzeit, mit immer besserer Auflösung, bestätigt wurde.

Und auf der Tatsache, dass die Gravitation eines Körpers, unabhängig von seiner Leuchtkraft ist.


Ist dir nicht klar, das die longitude sich schneller im bewegungsrichtung fortbewegt wie die Transversale???

Ein longitudenimpuls läuft nur direkt in eine Vektorenrichtung ab!

Eine transversale Impulsleistung immer in Amplitudenform.. Das sind erstens 2 Vektorrichtungen gleichzeitig und zusätzlich 2 völlig verschiedene Streckenverhältnisse, die in ein und derselben Zeit durchlaufen werden... könntest Du hier noch mal etwas genauer erklären, warum das Deiner Meinung nach verschiedene Streckenverhältnisse sind?

Herzliche Grüße

MAC

ispom
03.02.2007, 10:08
bevor ihr diese einzelheiten gekl&#228;rt habt,
will ich mal gleich jetzt schon ank&#252;ndigen, da&#223; wir die Eingangsfrage erweitern m&#252;ssen:

nicht das Universum ist statisch,
sondern das Multiversum,
der h&#246;herdimensionale Raum n&#228;mlich in dem unser Universum nach der Stringtheorie als 3-Bran floated,
sich immer mehr ausd&#252;nnt zu einem fast nichts,
sich also entwickelt wie ein Stern oder eine Galaxie,

aber ein Multiversum, in dem solche Universenschicksale so zahlreich sind wie bei uns die Sternenschicksale,
sollten wir als statisch ansehen...

meint Ispom

JGC
03.02.2007, 11:20
Hallo Mac...


Zu den verschiedenen Streckenverhältnissen...

Ich stell hier mal ein paar kleine Bilder zur Veranschaulichung rein

Bild 1:

Die Ausbreitung eines Lichtereignisses(EM-Welle)

Sie breitet sich prinzipiell von der Mitte (Auslösseort der Erregung) kugelschalenwellenförmig aus

http://www.clausschekonstanten.de/gravitat/kugelwelle.jpg


Dabei treten Schwingungen in folgenden Ebenen auf...

Transversale.. /Die Schwingungsmuster innerhalb einer sich ausbreitenden Oberfläche der Kugeldichtewelle ...

Bild 2:

http://www.clausschekonstanten.de/gravitat/kugelwelle2a.jpg

und einmal Longitudinal (radial durch das ganze Kugelgebilde gleichzeitig.)..

Diese stellen also 2 verschiedenen Energieübertragungsarten dar, so wie sie in den EM-Wellen (Transversal) und in den Skalarwellen(Longitudinal wirksame Gravitationswellen)in ihren Auswirkungen wiederzuentdecken sind(Druck und Lichtleistung)

Bild 3:

http://www.mahag.com/images/em_welle.gif

Zwei gleichzeitig wirksame, verschiedenartige Energieformen!!

Gerichtete Energie und ungerichtete Energie(Licht und Druck)

Si müssen also zusammen als eine Kraft werden, die nur in unterschiedlichen Zuständen auftreten.

zu:


Auf der, von unserer Bewegungsgeschwindigkeit und Richtung unabhängigen Lichtgeschwindigkeit, deren Nachweis mit den Arbeiten von Michelson und Morley anfing, und bis in die Neuzeit, mit immer besserer Auflösung, bestätigt wurde.


Dieses MM-Experiment hätten sie sich wirklich schenken können!!

Wie soll eine Lichtgeschwindigkeit gemessen werden können, wenn das Licht nur "lichtschnell" messen kann und deren Überträgersysteme ebenfalls nur mit LG übertragen können...

Das ist doch ausgemachte Nonsens!!

Was ist denn, wenn die Gravitation oder bestimmte Signalarten einfach schneller wie das Licht wirken können... Wer will denn das mit solchen Sytemen überhaupt richtig messen?

Das wäre einfach so, wie wenn man eine Hochspannung mit einem Niederspannungsmeßgerät messen will, das ist doch Quatsch.
Dieses Experiment kann das gar nicht "messen"

Im meiner Vorstellung passt das nämlich sehr gut zusammen, das ab LG einfach der Wellenzustand eines übertragenen Impulses in einen linearen Zustand übergeht, in der er sich so schnell bewegen kann wie er will, bis er am eine "nächsthöhere "Zustandsgrenze kommt, deren erneuten überschreitung dem kinetischen Impuls eine neue Form aufzwingt...

Lichtgeschwindigkeit ist also keine Geschwindigkeit, sondern eine Grenze, die anzeigt, ab welcher Geschwindigkeit eine Wellenform in eine lineare Longitudinalform "zusammenbricht..

(seh´s mal wie ein Geschoss, das ultraschnell beschleunigen könnte, wie es irgendwann durch die Reibung flüssig wird, zuerst die Kanten wegschmelzen, dann der flüssige Tropfen immer weiter in die strömungsgünstigere Fadenform übergeht Genauso sehe ich das mit der Mateie, die sich eben bei einer bestimmten Geschwindigkeit wie eine Welle oder ein kinetischer Impuls verhält..

Daher stammt ja auch meine Idee, daß das Vakuum selbst in Wirklichkeit Masse in ihrem "Überbeschleunigten" Zustand darstellt und auf Grund dessen eine Leitfähigkeit gegenüber jeglichen Impulsen besitzt, eine Permabilitätszahl und einen Wiederstand verfügt und was sonst noch..

Vakuum ist also selber eine Quelle der Gravitation und die dunkle Materie ist meiner Ansicht nach nur eine andere Bezeichnung dafür)

zu:


Und auf der Tatsache, dass die Gravitation eines Körpers, unabhängig von seiner Leuchtkraft ist.

Das möchte ich mal ganz genau wissen, wie die das "gemessen" haben..

Des weiteren ist die Gravitation im All eine Summenwirkung aller Massen im Raum, wie will dann festgestellt werden, welches bischen Gravitation jetzt von einem bestimmten entfernten Objekt am Himmel stammt???

Und die örtlich gemessenen Gravitationsdifferenzen werden doch schon von dem "Grundrauschen" so hochgedrückt, das die Gravitationsabnahme so gut wie nicht zu messen ist, dazu müsste man ganz dicht an den Kern gehen um wirklich aussagefähige Messungen zu erhalten..

Zumindest sehe ich das so.


JGC

mac
04.02.2007, 21:11
Hallo JGC,

zu Deinen ‘EM-Theoretischen Betrachtungen’ will ich mich nicht groß äußern, ist für meine Argumentation zweitrangig. Nur zu einer Sache eine kurze Bemerkung:
Bild 1:

Die Ausbreitung eines Lichtereignisses(EM-Welle)

Sie breitet sich prinzipiell von der Mitte (Auslösseort der Erregung) kugelschalenwellenförmig aus

http://www.clausschekonstanten.de/gravitat/kugelwelle.jpg Das ganze ist eine wilde Mischung aus ein ganz klein wenig Physik und ganz viel Phantasie von JGC, fernab von jeglicher realer Grundlage, bzw. mit der Grundlage: Du brauchst es, also stellst Du’s her. Übrigens, ein Photon ist keine Kugelschalenwelle.


Abgesehen davon, dass es für Gravitationswellen bisher nur theoretische und indirekt praktische Hinweise gibt, könnte ich Deine Auffassung über die Natur der Gravitationswellen ja durchaus hinnehmen, wenn Du sie nicht an EM-Wellen koppeln würdest. Es gibt, außer Deiner nicht haltbaren Behauptung keine messtechnische Grundlage dafür, aber jede Menge Gegenbeweise.



Dieses MM-Experiment hätten sie sich wirklich schenken können!! das ist das typische Deiner Art von ‚Gläubigkeit’, Messungen die Dir nicht in den Kram passen, gibt es nicht, glaubst Du nicht, sind ‚ausgemachter Nonsens’.

Eine einzige wiederholbare Beobachtung, die Deinen Behauptungen nicht entspricht, ist ausreichend, Dein komplettes Phantasiegebilde zu widerlegen.



Wie soll eine Lichtgeschwindigkeit gemessen werden können, wenn das Licht nur "lichtschnell" messen kann und deren Überträgersysteme ebenfalls nur mit LG übertragen können... Da dieser Satz semantischer Unfug ist, weis ich nicht genau, ob ich ihn trotzdem richtig verstehe. Meine Antwort bezieht sich also auf den Inhalt, wie ich ihn zu verstehen glaube.

Licht kann bis zum heutigen Tage nicht selbst messen. Licht kann aber gemessen werden. Licht kann sogar ohne lichtschnelle Messinstrumente gemessen werden. Z.B. mit einer Photographie. Du hast diese, für mich völlig sinnlose Behauptung, schon früher aufgestellt, aber leider bis heute noch nicht erklärt, was Du damit meinst. Welche Eigenschaft(en) eines lichtschnell, oder auch deutlich langsamer arbeitenden Messinstrumentes, verhindert die Messung von lichtschnellem, oder, nach deiner Auffassung, sogar schnellerem als lichtschnellem Licht?



Was ist denn, wenn die Gravitation oder bestimmte Signalarten einfach schneller wie das Licht wirken können... Wer will denn das mit solchen Sytemen überhaupt richtig messen?welche messtechnische Ursache könnte denn Deiner Meinung nach eine solche Messung verhindern?



Das wäre einfach so, wie wenn man eine Hochspannung mit einem Niederspannungsmeßgerät messen will, das ist doch Quatsch.
Dieses Experiment kann das gar nicht "messen" ja, in der Tat liegt nach Deinen bisherigen Ausführungen zur Messtechnik der Verdacht nahe, dass Du mit einer solchen Messung heillos überfordert wärst.

Tatsächlich haben weder die beiden Pioniere, noch ihre Nachfolger bei diesen Messungen versucht die Geschwindigkeit von Gravitation gleich mitzumessen. Sie haben sich alle miteinander bescheiden in die Erkenntnis gefügt, dass die Geschwindigkeit des Lichtes, am besten mit Licht, als zu messendem Signal, durchzuführen wäre. Dennoch hat es auch schon, zugegeben deutlich schwierigere Messungen zur Geschwindigkeit von Gravitation gegeben. Die letzte mir bekannte wurde hier http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do;jsessionid=2B6BC9CDF17B56915D42709B 4A156B28?mid=2&laid=1552 veröffentlicht. (danke für den Link, ispom :) )


von
Im meiner Vorstellung passt das nämlich sehr gut zusammen, das ab LG einfach der Wellenzustand eines übertragenen Impulses in einen linearen Zustand übergeht, in der er sich so schnell bewegen kann wie er will, bis er am eine "nächsthöhere "Zustandsgrenze kommt, deren erneuten überschreitung dem kinetischen Impuls eine neue Form aufzwingt... bis
... eine Permabilitätszahl und einen Wiederstand verfügt und was sonst noch.da Du für diese Vorstellung die von Dir beschriebenen Eigenschaften des Vakuums als Übertragungsmedium brauchst und diese Eigenschaften in ihrer Wirkung auf die Lichtgeschwindigkeit den damals postulierten Äthereigenschaften entsprechen, widerlegen die MM-Messungen und ihre Wiederholungen auch Deine Beschreibung der Vakuumeigenschaften, die sich auf die Lichtbeeinflussung beziehen.




Vakuum ist also selber eine Quelle der Gravitation und die dunkle Materie ist meiner Ansicht nach nur eine andere Bezeichnung dafür)dass die dunkle Materie sich um galaxiengroße Ansammlungen baryonischer Materie herum konzentriert, spricht nicht unbedingt für Deine Deutung. Solange die DM aber nicht identifiziert werden kann, widerspricht es auch nicht unbedingt dieser (sehr allgemein gehaltenen) Behauptung.




Und auf der Tatsache, dass die Gravitation eines Körpers, unabhängig von seiner Leuchtkraft ist.

Das möchte ich mal ganz genau wissen, wie die das "gemessen" haben..

z.B.
Die Leuchtkraft der Sonne nimmt zu, ihre Gravitation nimmt ab.
Die Gravitation einer Stahlkugel in einer Gravitationswaage verändert sich nicht durch Erwärmen, wohl aber ihre ‚Leuchtkraft’.
Die Flächenhelligkeit einer Glühlampe, kann bei ausreichender Nähe zur beleuchteten Fläche heller sein, als die Flächenhelligkeit des Sonnenlichtes auf der Erde, ohne jede Gravitationsveränderungen.

Wie erklärst Du das mit Deiner behaupteten Koppelung von EM und Gravitation.
Zu einer Erklärung gehört, dass man einen Zusammenhang beschreibt. Es macht bei dieser Erklärung aber überhaupt keinen Sinn, sich in behauptete Wellenlängenphänome zu flüchten, solange Du keinen Zusammenhang erklären kannst, der die beobachtbaren Vorgänge ausreichend vorhersagt.


Des weiteren ist die Gravitation im All eine Summenwirkung aller Massen im Raum, wie will dann festgestellt werden, welches bischen Gravitation jetzt von einem bestimmten entfernten Objekt am Himmel stammt??? Und die örtlich gemessenen Gravitationsdifferenzen werden doch schon von dem "Grundrauschen" so hochgedrückt, das die Gravitationsabnahme so gut wie nicht zu messen ist, dazu müsste man ganz dicht an den Kern gehen um wirklich aussagefähige Messungen zu erhalten..
daß Du so etwas behauptest, hängt wohl damit zusammen, daß Du möglicherweise mit den dazu nötigen Berechnungen und Messungen nichts anfangen kannst. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass es nicht mit ausreichender Genauigkeit berechenbar und messbar ist.

Herzliche Grüße

MAC

JGC
05.02.2007, 10:13
Hallo Mac...


Ich weiss, maches klingt vielleicht phansasievoll, aber lass mich mal erkl&#228;ren...


Zitat von JGC <showthread.php?p=19186> <showthread.php?p=19186>Bild 1:

Die Ausbreitung eines Lichtereignisses(EM-Welle)

Sie breitet sich prinzipiell von der Mitte (Ausl&#246;sseort der Erregung) kugelschalenwellenf&#246;rmig aus

http://www.clausschekonstanten.de/gr...kugelwelle.jpg <http://www.clausschekonstanten.de/gravitat/kugelwelle.jpg>

Zitatende

Das ganze ist eine wilde Mischung aus ein ganz klein wenig Physik und ganz viel Phantasie von JGC, fernab von jeglicher realer Grundlage, bzw. mit der Grundlage: Du brauchst es, also stellst Du’s her. &#220;brigens, ein Photon ist keine Kugelschalenwelle.


Schmeiss mal einen Stein in das Wasser und sage mir, wie sich diese Welle ausbreitet... Sie bildet eine konzentrische Figur.
Und jetzt stell dir vor, das diese Druckver&#228;nderung im Medium Wasser nicht nur transversal &#252;ber seine Oberfl&#228;che l&#228;uft, sondern auch gleichjzeitig longitudinal durch das Wasser in die Tiefe... Dann siehst du welber, das ein Impuls beim Auftreffen eine Kugelwelle erzeugt, die eben auf einer Trennschicht(Wasser/Luft) tranversale Gestalt annimmt, aber durch ihre Wirkung im Wasse eine longitudenform annimt.

Wie sonst sollen z.B. Fische in einem Gew&#228;sser sofort merken, wenn du dich in ihre N&#228;he begibst? Sie sp&#252;ren die Druckver&#228;nderungen des Wassers, welche du durch die Ersch&#252;tterungen des Bodens ausl&#246;st.

Und jetzt zur Erscheinung eines Photons...


Was geschieht denn, wenn ein Impuls auf deine Netzhaut f&#228;llt? Sie trifft auf die Oberfl&#228;che deiner Sehzelle und begibt sich mit ihr in eine Resonanz...

Und wie kann das ein Lichtstrahl? ...
In dem er genau senkrech auf die Sehzelle f&#228;llt, weil nur dann der kinetische Impuls eine Wirkquerschnitsfl&#228;che bilden kann, die geometrisch g&#252;nstig gestaltet ist, damit sie &#252;berhaupt mit der Oberrfl&#228;che der Sinneszelle in Resonanz treten kann...

Das bedeutet. das der Ausl&#246;seprozess, der das Licht &#252;berhaupt erst in Erscheinung bringt, einer periodischen longitudinalen Dichteschwankung entspricht, welche sich dann wellenf&#246;rmig transversal erscheinend, um das Auftreffgebiet des entsprechenden Mediums oder Objektes verbreitet.

Ich habe hier dazu ebenfalls eine Animation, die in etwa zeigt, wie eine sich ausbreitende Oberfl&#228;che einer Kugelwelle auf Grund ihrer kr&#228;ftegeometrischen Gestalt ausbreitet (Deren Teilbarkeiten, in der diese in allen jeweils m&#246;glichen Frequenzen gleichzeitig schwingen kann)

http://www.clausschekonstanten.de/schau/neu/em-gitt_org1neg.gif

Diese soll zeigen wie eine Kr&#228;ftegeometrie einer Kugelwelle durch kr&#228;ftegeometrische Resonanz gestaltet ist und sich weiterverbreitet

Die jeweiligen Kr&#228;ftegeometrien entscheiden, wie eine aufgetroffene kinetische Impulsleistung(der entsprechende Fl&#228;chen-Ausschnitt aus der Kugelwelle) in der jeweiligen Beobachtung dann auftritt und seine Wirkung entfaltet.


zum MM-Experiment...

Das Experiment versucht doch, unterschiedliche Lichtlaufzeiten aus unterschiedlichen "Ortswinkeln" zu erfassen und konnte bisher keinen Untzerschied feststellen...

Dazu m&#246;chte ich sagen, versuch dir mal einen Platzregen auf einer grossen Pf&#252;tze vorzustellen...

Wie jeder dieser Tropfen eine Welle im Wasser ausl&#246;sst und durch die Menge an Tropfen bald gar nicht mehr erkennen l&#228;sst, welche Welle von welchem Tropfen erzeugt wurde... Dazu m&#252;sstest du einen grossen Backstein ins Wasser werfen, wenn du da noch eine Welle erkennen willst.

Und du siehst selber, wie langsam sie so eine grosse Welle auf der Wasseroberfl&#228;che ausbreitet..

Jetzt &#252;bertrage das Modell mal auf den Raum....

All die einzelnen Sterne und planetaren Objekte sind wie diese Tropfen, die das Vakuum jedes auf seine Weise ersch&#252;ttern... Da wird sehr schnell das erzeugte Gravitationspotential auf einen vermittelnden Wert gedr&#252;ckt...

Wolltest du jetzt tats&#228;chlich eine Gravitationswelle von einem gewaltigen Ereignis erfassen, so m&#252;sstest du einen Zeitraum vom mindestens mehreren Jahren wenn nicht gar jahrhunderten Messen, bis du von einer geeignet grossen Gravitationswelle tats&#228;chlich die Daten erfasst hast, die dir auch wirklich eine Aussage liefern k&#246;nnten


Du verstehst auf was ich raus will???

Gravitationswellen lassen sich nicht einfach so messen, wenn die Zeitr&#228;ume nicht ber&#252;cksichtigt werden, innerhalb derer diese eigentlich gemessen werden m&#252;ssten, schliesslich w&#228;chst ihre Ausbreitun mit der Entfernung im Quadrat, was sich auch auf die zeitliche Ver&#228;nderungsfrequenz wder Welle auswirkt.

Wenn du also wirklich Gravitationswellen detektieren wolltest, dann m&#252;sste der Detektor direkt neben einem massigen, sich schnell ver&#228;ndernden Objekt befinden, damit er &#252;berhaupt eine vern&#252;nftige Aussage machen kann

Das war der Grund, warum ich behaupte, das dieses MM-Experiment nix bringt.. War zwar gut gedacht, aber auf Grund den paar unbedeutenden Kleinigkeiten nicht durchf&#252;rbar...



Licht kann bis zum heutigen Tage nicht selbst messen. Licht kann aber gemessen werden. Licht kann sogar ohne lichtschnelle Messinstrumente gemessen werden. Z.B. mit einer Photographie. Du hast diese, f&#252;r mich v&#246;llig sinnlose Behauptung, schon fr&#252;her aufgestellt, aber leider bis heute noch nicht erkl&#228;rt, was Du damit meinst. Welche Eigenschaft(en) eines lichtschnell, oder auch deutlich langsamer arbeitenden Messinstrumentes, verhindert die Messung von lichtschnellem, oder, nach deiner Auffassung, sogar schnellerem als lichtschnellem Licht?



Gut, lass es mich anders versuchen...

Ein Me&#223;system soll LG messen.. Wie macht es denn das? in dem ein Laserstrahl oder der einer Lampe durch ein System aus rotierenden Spiegeln gejagt wird oder andere, vom Prinzip her &#228;hnlich funktionierenden Methoden..

Doch was passiert denn da genau??

Ein Lichtsignal wird losgeschickt und mit einem elektrischen Sensor das Signal best&#228;tigt.. Wie soll also ein elektrisches Signal eine Aussage treffen, wie schnell ein Lichtsignal w&#228;re.. Da beisst sich doch die Katze in den eigenen Schwanz... Diese beiden Geschwindigkeiten weissen doch die selben "Leitgeschwindigkewits-Werte" auf..

Um jetzt also eine wirkliche Geschwindigkeit zu messen, m&#252;sste das R&#252;ckgabesignal eindeutig schneller sein wie das Licht um &#252;berhaupt eine exakte Angabe machen zu k&#246;nnen ...

Was in meinen Augen da stetig "gemessen" wird, das hat meiner Ansicht schlicht und einfach nichts mit der Lichtgeschwindigkeit zu tun!


Dazu m&#252;ssten also theoretisch lineare Energieformen genutzt werden, welche sich nicht an die Ausbreitung der Amplitudengeschwindigkeit einer Welle orientieren muss..
(Z.B. Skalarwellen oder EM-Wellen mit sehr niedrigfrequenten Langwellen, da deren Amplituden kaum mehr der Laufzeitverz&#246;gerungen unterworfen ist, wie die schnellwechselnden Frequenzb&#228;nder)



z.B.
Die Leuchtkraft der Sonne nimmt zu, ihre Gravitation nimmt ab.
Die Gravitation einer Stahlkugel in einer Gravitationswaage ver&#228;ndert sich nicht durch Erw&#228;rmen, wohl aber ihre ‚Leuchtkraft’.
Die Fl&#228;chenhelligkeit einer Gl&#252;hlampe, kann bei ausreichender N&#228;he zur beleuchteten Fl&#228;che heller sein, als die Fl&#228;chenhelligkeit des Sonnenlichtes auf der Erde, ohne jede Gravitationsver&#228;nderungen.

Wie erkl&#228;rst Du das mit Deiner behaupteten Koppelung von EM und Gravitation.
Zu einer Erkl&#228;rung geh&#246;rt, dass man einen Zusammenhang beschreibt. Es macht bei dieser Erkl&#228;rung aber &#252;berhaupt keinen Sinn, sich in behauptete Wellenl&#228;ngenph&#228;nome zu fl&#252;chten, solange Du keinen Zusammenhang erkl&#228;ren kannst, der die beobachtbaren Vorg&#228;nge ausreichend vorhersagt.




Ich fragte ja, wie wurde das gemessen.. Etwa im Ernst mit der Gravitationsaage???

Das ist meines Erachtens der selbe Nonsens wie das MM-Experiment..

Eine gl&#252;hende Kugel strahlt ihre Gravitationsdruckleistung in Form von longutudinalen Impulsen ab, deren Longituden zuis&#228;tzlich durch die W&#228;rmebewegung der daran beteiligten gl&#252;henden Molek&#252;le erst zu W&#228;rmeimpulsen werden(das also Gravitation und W&#228;rme ebenso ein und dem selben Ursprungs ist, nur das die W&#228;rme einer zus&#228;tzlichen Pulsmodulation zur longitudinalen Verbreitung darstellt..( Wie eine Hilti mit Gigaherz Schlagzahl)

Dabei steht diese Kugel prinzipiell immer im Gleichgewicht mit ihrer Umgebung, egal ob die Kugel heiss oder kalt ist! Das einzige was sich ver&#228;ndert, ist ihr Gravitationsdruck- Potential an sich, mit der sie aber rundum(einschliesslich der Waage) ihre ver&#228;nderte Leistung abgibt.


Na gut ich k&#246;nnte jetzt noch ein ein Dutzend Beispiele bringen, aber das wird hoffentlich ausreichen, um den systematischen Betrachtungsfehler beim Verst&#228;ndnisprozess der Gravitation und des Lichtes zu identifizieren

Gravitation, Licht und W&#228;rme sind die drei Aspekte ein und der selben Ursache

Gravitation eine dreidimensionale in der 3. Wurzel abnehmend zur Erregerquelle

EM-Wellen eine zweidimensionale in der 2. Wurzel abnehmend zur Erregerquelle

W&#228;rme als eine eindimensionale in der 1. Wurzel abnehmend zur Erregerquelle

Vielleicht verstehst du jetzt etwas mehr meine Einspr&#252;che zur allgemein anerkannten physikalischen Betrachtung dieser Dinge



mfg...........................JGC

mac
07.02.2007, 00:20
Hallo JGC,


Schmeiss mal einen Stein in das Wasser und sage mir, wie sich diese Welle ausbreitet... Sie bildet eine konzentrische Figur.
Und jetzt stell dir vor, das diese Druckveränderung im Medium Wasser nicht nur transversal über seine Oberfläche läuft, sondern auch gleichjzeitig longitudinal durch das Wasser in die Tiefe... Dann siehst du welber, das ein Impuls beim Auftreffen eine Kugelwelle erzeugt, die eben auf einer Trennschicht(Wasser/Luft) tranversale Gestalt annimmt, aber durch ihre Wirkung im Wasse eine longitudenform annimt.

Wie sonst sollen z.B. Fische in einem Gewässer sofort merken, wenn du dich in ihre Nähe begibst? Sie spüren die Druckveränderungen des Wassers, welche du durch die Erschütterungen des Bodens auslöst.

Ja, und was sagt das jetzt? Schall breitet sich im/unter Wasser mit einer Geschwindigkeit von rund 1500 m/s aus, und Wasserwellen an seiner Oberfläche sehr viel langsamer, aber abhängig von der gleichzeitig bewegten Wassermenge und der Wassertiefe können diese Wasserwellen auch erheblich schneller laufen und sehr langwellig sein. Was man aber bei elektromagnetischen Wellen nicht beobachtet.




Und jetzt zur Erscheinung eines Photons...


Was geschieht denn, wenn ein Impuls auf deine Netzhaut fällt? Sie trifft auf die Oberfläche deiner Sehzelle und begibt sich mit ihr in eine Resonanz...

Und wie kann das ein Lichtstrahl? ...
In dem er genau senkrech auf die Sehzelle fällt, weil nur dann der kinetische Impuls eine Wirkquerschnitsfläche bilden kann, die geometrisch günstig gestaltet ist, damit sie überhaupt mit der Oberrfläche der Sinneszelle in Resonanz treten kann...

Das bedeutet. das der Auslöseprozess, der das Licht überhaupt erst in Erscheinung bringt, einer periodischen longitudinalen Dichteschwankung entspricht, welche sich dann wellenförmig transversal erscheinend, um das Auftreffgebiet des entsprechenden Mediums oder Objektes verbreitet. Durch wiederholen wird es nicht besser. Ich hatte Dir zu dieser Vorstellung von Dir bereits hier (http://www.astronews.com/forum/newreply.php?do=newreply&p=19113) geantwortet.

Du solltest den Begriff Wirkungsquerschnitt nicht verwenden, wenn Du ihn nicht richtig verwendest. So trägt er nur zur Sprachverwirrung bei.

Deine Beschreibung des Sehvorgangs lässt mich vermuten, dass Du ihn auf einem Niveau, wie es für ein Beispiel hier an dieser Stelle angesagt wäre, nicht kennst. Es ist jedenfalls falsch.

Der Auslöseprozess der das Licht überhaupt erst in Erscheinung bringt, ist eine Energieübertragung Photon an Elektron. Von da an geht es mit Chemie (auf diesem Niveau von Physik kaum noch zu unterscheiden) weiter.

Vielleicht hilft es, wenn Du Dir klarmachst, dass ein Atom und die Wellenlänge eines Photons im sichtbaren Licht etwa im Verhältnis Erbse/sehr großem Haus stehen.

Die ‚Sinneszelle’ als ganzes, kann mit einem Photon nichts anfangen. Die Umwandlung Licht in Nervenimpuls ist eine vielstufige Kette chemischer Reaktionen, die durch Anregung eines Molekülvalenzelektrons ausgelöst wird, und durch aktive, energieverbrauchende chemische Prozesse weiter verstärkt wird. (Dir wird schwarz vor Augen, wenn die notwendige Blutversorgung für diesen aktiven Prozess ausbleibt) Diesem auslösenden Molekül ist es vollkommen egal, aus welcher Richtung das Photon kommt. Die Anregung findet statt oder nicht. Und das hängt nur von den passenden Energieniveaus am richtigen Ort zur richtigen Zeit ab. Passen sie, dann wird das Valenzelektron angeregt, passen sie nicht, dann findet mit diesem Elektron keine Wechselwirkung statt, die dieses Elektron anregen könnte.




Ich habe hier dazu ebenfalls eine Animation, die in etwa zeigt, wie eine sich ausbreitende Oberfläche einer Kugelwelle auf Grund ihrer kräftegeometrischen Gestalt ausbreitet (Deren Teilbarkeiten, in der diese in allen jeweils möglichen Frequenzen gleichzeitig schwingen kann)

http://www.clausschekonstanten.de/sc...tt_org1neg.gif

Diese soll zeigen wie eine Kräftegeometrie einer Kugelwelle durch kräftegeometrische Resonanz gestaltet ist und sich weiterverbreitet

Die jeweiligen Kräftegeometrien entscheiden, wie eine aufgetroffene kinetische Impulsleistung(der entsprechende Flächen-Ausschnitt aus der Kugelwelle) in der jeweiligen Beobachtung dann auftritt und seine Wirkung entfaltet. JGC, Du bastelst Dir hier in meinen Augen aus einer elektrotechnischen Hilfsvorstellung, die Du nicht verstanden hast, (wie Du z.B. hier zeigst)
Wozu denn eine Wellenstreckung!!

Ist dir nicht klar, das die longitude sich schneller im bewegungsrichtung fortbewegt wie die Transversale???

Ein longitudenimpuls läuft nur direkt in eine Vektorenrichtung ab!

Eine transversale Impulsleistung immer in Amplitudenform.. Das sind erstens 2 Vektorrichtungen gleichzeitig und zusätzlich 2 völlig verschiedene Streckenverhältnisse, die in ein und der selben Zeit durchlaufen werden... eine mechanische Hilfsvorstellung, die ich nicht mehr verstehe.

mac
07.02.2007, 00:21
zum MM-Experiment...

Das Experiment versucht doch, unterschiedliche Lichtlaufzeiten aus unterschiedlichen "Ortswinkeln" zu erfassen und konnte bisher keinen Untzerschied feststellen...

Dazu m&#246;chte ich sagen, versuch dir mal einen Platzregen auf einer grossen Pf&#252;tze vorzustellen...

Wie jeder dieser Tropfen eine Welle im Wasser ausl&#246;sst und durch die Menge an Tropfen bald gar nicht mehr erkennen l&#228;sst, welche Welle von welchem Tropfen erzeugt wurde... Dazu m&#252;sstest du einen grossen Backstein ins Wasser werfen, wenn du da noch eine Welle erkennen willst.

Und du siehst selber, wie langsam sie so eine grosse Welle auf der Wasseroberfl&#228;che ausbreitet..

Jetzt &#252;bertrage das Modell mal auf den Raum.... Ja, jetzt wo Du’s sagst. Ich hab mich schon immer gefragt, ob die ganzen Photos der Sterne nicht doch nur gemalt sind. Weil, so viele Sterne die alle Lichtwellen aussenden, wie soll man denn da auf der Erde, wo diese Wellen doch genau so durcheinander ankommen, wie die Wasserwellen von den Regentropfen, irgend etwas vern&#252;nftiges erkennen k&#246;nnen?

JGC, dieser Typ von Fragen taucht laufend auf, bei allen Menschen. An diesem Beispiel sollte Dir eigentlich klar werden, dass die blo&#223;e Tatsache, dass Du es nicht verstehst, kein Argument daf&#252;r ist, dass es nicht geht. Es w&#252;rde sogar mit Wasserwellen gehen, Oberfl&#228;chenwellen und unter Wasser. Den Ursprungsort von Erdbeben kann man auch feststellen, sogar wenn’s mehrere gleichzeitig sind. Ultraschallbilder, gewonnen aus dem reflektierten Schall von Milliarden Zellmembranen, kann man auch herstellen.

Um bei Deinem Beispiel mit dem Vakuum, dass als Tr&#228;germedium f&#252;r Licht- und Gravitationswellen dient, zu bleiben, habe ich hier mal ein hoffentlich verst&#228;ndliches ‚Experiment’ aufgeschrieben.

Ich habe, um es &#252;bersichtlich zu halten, Zeitdilatation und Gravitationseinflu&#223; weggelassen, weil diese Parameter bei einem geostation&#228;ren Satelliten konstant sind.
Ich m&#246;chte es auf die elektromagnetischen Wellen beschr&#228;nken, weil Gravitationswellen bisher (in der Physik jedenfalls) nur indirekt nachweisbar sind.

Stell Dir vor, Erde und geostation&#228;rer Satellit (36 tausend km &#252;ber der Erdoberfl&#228;che) Morgens 6 Uhr. Der Satellit eilt um diese Zeit auf der Bahn der Erde um die Sonne, der Erde voraus. Er bewegt sich zu Deinem ‚im Sonnensystem ruhenden &#196;ther’ mit rund 29 km/s. Wenn er punkt 6 Uhr ein Signal abschickt, ist es nach der Physik um 6:00:00,12 Uhr angekommen. (c = 3E8 m/s) Nach Deiner Vorstellung mu&#223; das Signal aber, da es sich ja im &#196;ther mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, entsprechend eher auf der Oberfl&#228;che ankommen.
Warum? Weil der Empf&#228;nger unter dem Satelliten auf der Erde, gemeinsam mit dieser, sich ja zur Zeit gerade in die Richtung des Satelliten mit 29 km/s durch den ruhenden &#196;ther hindurch bewegt. Sollte dann also um 6:00:00,1199884 ankommen, also rund 0,1 Millisekunden eher. Abends um 18 Uhr h&#228;tten sich die Verh&#228;ltnisse umgekehrt. Der Satellit kommt hinter der Erde her, und nach der Physik k&#228;me das 18 Uhr-Signal um 18:00:00,12 und nach Deiner Vorstellung um 18:00:00,1200116 an. Den Abstand zum Satelliten kann man &#252;brigens in beiden F&#228;llen sehr viel genauer, durch ein Signal hin und zur&#252;ck messen. Und f&#252;r das p&#252;nktliche Signal kann der Satellit durchaus auch eine ausreichend genau gehende Uhr an Bord haben.

Da&#223; man diesen Zeitunterschied mit Uhren, die den Unterschied zwischen
18:00:00,00000000000000 und 18:00:00,00000000000001 noch problemlos unterscheiden k&#246;nnen, auch messen kann, magst Du vielleicht nicht glauben wollen, aber das w&#252;rde auch nichts an den Tatsachen &#228;ndern.


Wie sollte denn wohl bis zum heutigen Tage, so ein krasser Unterschied (krass ist hier im Vergleich zur m&#246;glichen Genauigkeit gemeint) verborgen geblieben sein? Es gibt Leute, die an dieser Stelle behaupten: „In Wahrheit ist der Unterschied aber doch genau so, nur es wird geheim gehalten von der Wissenschaftsmaffia“ oder &#228;hnliches. Ok. An der Stelle w&#252;rde ich kapitulieren. Nicht vor den Argumenten, sondern vor der Dummheit.




All die einzelnen Sterne und planetaren Objekte sind wie diese Tropfen, die das Vakuum jedes auf seine Weise ersch&#252;ttern... Da wird sehr schnell das erzeugte Gravitationspotential auf einen vermittelnden Wert gedr&#252;ckt...
Ja, und wenn man sich dann noch &#252;berlegt, dass man auf einer stromf&#252;hrenden 10 kV Leitung sitzen und trotzdem die Spannung einer 1,2 Volt AAA Lithium-Metallhydrid Zelle messen kann, dann kommt man schon mal ins Gr&#252;beln. Also manche jedenfalls.




Wolltest du jetzt tats&#228;chlich eine Gravitationswelle von einem gewaltigen Ereignis erfassen, so m&#252;sstest du einen Zeitraum vom mindestens mehreren Jahren wenn nicht gar jahrhunderten Messen, bis du von einer geeignet grossen Gravitationswelle tats&#228;chlich die Daten erfasst hast, die dir auch wirklich eine Aussage liefern k&#246;nntenWie gesagt, Gravitationswellen kann man bisher nicht messen. Und der Rest trifft nur mit sehr grober &#196;hnlichkeit zu, wenn sie deutlich unterschiedlich schnell sind, als Licht. Danach sieht es aber nicht (mehr) aus.



Gravitationswellen lassen sich nicht einfach so messen,
stimmt, man hat es bis zum heutigen Tage tats&#228;chlich noch nicht geschafft.



wenn die Zeitr&#228;ume nicht ber&#252;cksichtigt werden, innerhalb derer diese eigentlich gemessen werden m&#252;ssten, wenn sie sich lichtschnell ausbreiten, wonach es nach der Ver&#246;ffentlichung, die ich Dir genannt hatte aussieht, kann man den Zeitpunkt und die Zeitdauer f&#252;r Messungen genau so behandeln, wie f&#252;r Lichtmessungen, n&#228;mlich jederzeit und so lange, bis die &#252;bertragene Energiemenge f&#252;r die Messung ausreicht. Und man kann im EM-Spektrum nach Ereignissen Suchen, die dazu geh&#246;ren k&#246;nnten. Analog zu dem Verfahren, wie man nach Licht sucht, dass gemeinsam mit Gamma-ray-Bursts auftritt.



schliesslich w&#228;chst ihre Ausbreitun mit der Entfernung im Quadrat, was sich auch auf die zeitliche Ver&#228;nderungsfrequenz wder Welle auswirkt. Ich vermute mal, dass Du mit <wder> eigentlich <jeder> meinst. Was ist denn bitte eine zeitliche ‚Ver&#228;nderungsfrequenz’ f&#252;r Dich? Wenn Du hier Wellenl&#228;nge, respektive Frequenz meinst, dann ist das f&#252;r Gravitation eine Behauptung von Dir, ohne jede Grundlage. Ich erinnere daran, dass Gravitationswellen bisher nicht messbar sind, und nur als theoretische Voraussage und indirekter Nachweis existieren.



Wenn du also wirklich Gravitationswellen detektieren wolltest, dann m&#252;sste der Detektor direkt neben einem massigen, sich schnell ver&#228;ndernden Objekt befinden, damit er &#252;berhaupt eine vern&#252;nftige Aussage machen kannIch hatte und habe nicht vor, Gravitationswellen zu messen. Gravitation dagegen, kann man auch anders messen.

Du behauptest: EM-Strahlung und Gravitationswellen sind &#228;quivalent und proportional und Gravitation ist Quelle von Gravitationswellen und EM-Strahlung.

Ich sage: Du ignorierst bei dieser Behauptung die Tatsache, dass EM-Strahlen und Gravitation einander nicht proportional sind. Da&#223; man EM-Strahlung erzeugen kann, ohne Gravitation zu ver&#228;ndern. Und dass extrem hohe Gravitation ohne nennenswerte EM-Strahlung existiert.

mac
07.02.2007, 00:22
von
Ein Me&#223;system soll LG messen.. Wie macht es denn das? in dem ein Laserstrahl oder der… bis
… Um jetzt also eine wirkliche Geschwindigkeit zu messen, m&#252;sste das R&#252;ckgabesignal eindeutig schneller sein wie das Licht um &#252;berhaupt eine exakte Angabe machen zu k&#246;nnen ...
Da Du hier nur nachweist, dass Du die Messungen nicht verstanden hast, habe ich das Satellitenbeispiel aufgeschrieben.



Dazu m&#252;ssten also theoretisch lineare Energieformen genutzt werden, welche sich nicht an die Ausbreitung der Amplitudengeschwindigkeit einer Welle orientieren muss..
(Z.B. Skalarwellen oder EM-Wellen mit sehr niedrigfrequenten Langwellen, da deren Amplituden kaum mehr der Laufzeitverz&#246;gerungen unterworfen ist, wie die schnellwechselnden Frequenzb&#228;nder) Das ist wieder ein Beispiel f&#252;r ‚Physik’ nach JGC, ohne jeden Bezug zur Wirklichkeit. Einen Unterschied in der Ausbreitungsgeschwindigkeit zwischen verschiedenen Wellenl&#228;ngen kann man mit der derzeit m&#246;glichen Aufl&#246;sung nicht messen. Hingegen reicht die Aufl&#246;sung alle male, um z.B. Geschwindigkeitsunterschiede bei Licht und anderen Frequenzen von 1 m/s auf einer Strecke von wenigen m messen zu k&#246;nnen. Du kannst das selbstverst&#228;ndlich ignorieren, nur ignorierst Du damit gleichzeitig die physikalische Wirklichkeit.



Was in meinen Augen da stetig "gemessen" wird, das hat meiner Ansicht schlicht und einfach nichts mit der Lichtgeschwindigkeit zu tun!
Na ja, vielleicht hilft Dir dass, was ich zu m&#246;glichen Messungen geschrieben habe ja weiter.



Ich fragte ja, wie wurde das gemessen.. Etwa im Ernst mit der Gravitationsaage???

Das ist meines Erachtens der selbe Nonsens wie das MM-Experiment..

Eine gl&#252;hende Kugel strahlt ihre Gravitationsdruckleistung in Form von longutudinalen Impulsen ab, deren Longituden zuis&#228;tzlich durch die W&#228;rmebewegung der daran beteiligten gl&#252;henden Molek&#252;le erst zu W&#228;rmeimpulsen werden(das also Gravitation und W&#228;rme ebenso ein und dem selben Ursprungs ist, nur das die W&#228;rme einer zus&#228;tzlichen Pulsmodulation zur longitudinalen Verbreitung darstellt..( Wie eine Hilti mit Gigaherz Schlagzahl)

Dabei steht diese Kugel prinzipiell immer im Gleichgewicht mit ihrer Umgebung, egal ob die Kugel heiss oder kalt ist! Das einzige was sich ver&#228;ndert, ist ihr Gravitationsdruck- Potential an sich, mit der sie aber rundum(einschliesslich der Waage) ihre ver&#228;nderte Leistung abgibt. Hm, seltsam, dass Du hier Deine transversalen Schwingungen nicht in die Waagschalen Deiner Argumente wirfst. Aber is’ ja auch egal. So wie Du es im letzten Absatz beschreibst, d&#252;rfte es der Waage dann aber nicht egal sein, welche Temperatur die Kugeln haben. Wird Dein gesteigertes Gravitationsdruckpotential doch als Quelle f&#252;r ver&#228;nderte Leistung von Dir explizit genannt. Da&#223; man bei den Kugeln die Seiten in Bezug zur Waage tauschen kann, wei&#223;t Du ja. Was ich mich auch schon die ganze Zeit frage ist, wieso die eigentlich ziehen, wo sie doch dr&#252;cken m&#252;ssten, jedenfalls lt. Deiner Beschreibung?

Ja, und die anderen, eher astronomischen Beispiele, oder auch, wie es ein Stern macht, heute doppelt so hell zu leuchten, wie vorige Woche, und sein naher Begleiter keinerlei Anstalten macht, seine Umlaufbahn anzupassen? Sind das alles Missinterpretationen, oder kann man so was auch gar nicht messen?

Ist es f&#252;r Dich nicht verwunderlich, dass man, weit unterhalb der kleinen Gravitationswaage bis hin zu Doppelsternen mit allen nur erdenkliche Zwischenstufen die Ergebnisse bekommt, wie Newton und bei h&#246;heren Geschwindigkeiten Einstein vorhersagen und Du bis jetzt keinen Plan hast, f&#252;r eine auch nur halb-quantitative Vorhersage. Und all Deine qualitativen Beschreibungen von der Wirklichkeit so penetrant ignoriert werden?



Gravitation, Licht und W&#228;rme sind die drei Aspekte ein und der selben UrsacheF&#252;r Licht und W&#228;rme ist das richtig.



Gravitation eine dreidimensionale in der 3. Wurzel abnehmend zur Erregerquelle

EM-Wellen eine zweidimensionale in der 2. Wurzel abnehmend zur Erregerquelle

W&#228;rme als eine eindimensionale in der 1. Wurzel abnehmend zur Erregerquelle

Die erste Behauptung ist Stu&#223;. Sogar in Deiner pers&#246;nlichen Anschauung, niedergeschrieben im gleichen Post. Siehe:
Gravitationswellen lassen sich nicht einfach so messen, wenn die Zeitr&#228;ume nicht ber&#252;cksichtigt werden, innerhalb derer diese eigentlich gemessen werden m&#252;ssten, schliesslich w&#228;chst ihre Ausbreitun mit der Entfernung im Quadrat, was sich auch auf die zeitliche Ver&#228;nderungsfrequenz wder Welle auswirkt.

einer von vielen Gr&#252;nden, warum es so schwer ist, Deinen Gedankeng&#228;ngen zu folgen.

Die zweite Aussage ist, bezogen auf das Abstandsquadratgesetz wahr.

Die dritte Behauptung ist wieder Stu&#223;. Es verh&#228;lt sich exakt so, wie bei Licht.



Vielleicht verstehst du jetzt etwas mehr meine Einspr&#252;che zur allgemein anerkannten physikalischen Betrachtung dieser Dinge

ja, durchaus!

Herzliche Gr&#252;&#223;e

MAC

jonas
07.02.2007, 00:32
eine mechanische Hilfsvorstellung, die ich nicht mehr verstehe.

Ich glaube JGC meint transversale Materiewellen, die sich letztendlich auch durch Zug und Druck forpflanzen, &#228;hnlich wie Longitudinalwellen im selben Medium. Die longitudinalen Wellen nehmen den direkten Weg und sind daher schneller als ihre schlingerden transversalen Vettern.

Diese Analogie von Materiewellen werden dann von JGC auf EM Wellen &#252;bertragen. Dass dies nicht funktioniert, weil eben bei EM Wellen keine Materie (oder &#196;ther) mehr schwingt, wird von JGC nicht gesehen bzw. negiert indem er einen neuen &#196;ther postuliert.

Edit: WOW, Mac, kannst Du nicht schlafen? Ich schreibe drei Zeilen und Du ne ganze Abhandlung :D
Mein Quote von Dir war auf den letzten Satz im posting #53 bezogen. Werde jetzt mal deine #54 und 55 durchlesen :)

mac
07.02.2007, 01:10
Hallo Jonas,

Edit: WOW, Mac, kannst Du nicht schlafen? Ich schreibe drei Zeilen und Du ne ganze Abhandlung :D
Mein Quote von Dir war auf den letzten Satz im posting #53 bezogen. Werde jetzt mal deine #54 und 55 durchlesen :)
so schnell bin ich nicht. :o

Das hatte ich alles schon in WORD geschrieben und nur noch übertragen.

Danke für Deine 'Übersetzung', hatte ich schon so verstanden. Nur, wie Du schon sagst, die Resistenz gegen Tatsachen ist, nicht nur bei JGC das eigentlich irrationale.

Herzliche Grüße

MAC

JGC
07.02.2007, 07:55
Hi Mac..

In der Tat.. Du hast dir ne Menge M&#252;he gemacht, so das ich im Augenblick darauf verzichte, auf alles eine Antwort zu geben..

Nur einen winzigen bescheidenen Hinweis...

Wenn du dich mal zuf&#228;lligerweise ein wenig mit der Farblehre besch&#228;ftigt hast(ich hab jahrelang Fotos entwickelt) dann wirst du wissen, das es 2 verschiedene Arten von Sehen gibt..

Einmal das Farb-Sehen und einmal das Schwarzweiss-Sehen...


Schwarzweiss stellen longitudinale Helligkeitswerte(Lichtst&#228;rken) dar, sie arbeiten nicht mit Transversalschwingungen wie die einzelnen Farben, daher kannst du bei D&#228;mmerung auch keine Farbe identifizieren

Farben sind hingegen die transversalen Informationswerte des Lichtes, die sich genau nach dem Muster der elektrischen Wellendynamik miteinander mischen lassen

Das bedeutet:

Jedes Bild, jedes Abbild einer Wirklichkeit besteht aus diesen beiden Informationsstrukturen gleichzeitig..

Einem longitudinalen Bild(Grauwerte) und einem transversalen Bild(Farbwerte) und setzen sich automatisch zu dem zusammen, was dir dein bewusstes Sehen vermittelt(also ein Bild aus dem jeweils gezeigten Sachverhalt und seiner jeweiligen bewirkten "Bedeutungsst&#228;rke", deren Aussagekraft einen Menschen alleine &#252;ber seine emotionale Wirkung dazu veranlasst, dementsprechend sich zu verhalten, zu denken und zu handeln)

Du siehst selber, das was die Physik beschreibt, ist auch nur eine mathematisch abgesicherte Grauwert-Erkennung und l&#228;sst nichts aussagen, &#252;ber deren wirklichen Zusammenh&#228;nge, w&#228;rend die transversalen Komponenten die farbenpr&#228;chtigen, emotional gef&#228;rbten Hintergr&#252;nde liefern...

Form und Farbe... Die Gestalt(Gravitation) und deren Wirkungen(EM-Wechselwirkungen)

Des weiteren ist die eigene Geschwindigkeit im universellen Bezugssystem entscheident, wie du all diese optschen Aspekte eines beobachteten Geschehens interpretieren kannst, da diese entscheidet, in welcher Form du sie zu sehen kriegst.

(w&#252;rdest du auf einer Station leben, die mit 99% LG durch das Universum reisen w&#252;rde und du dort all die bBschleuniger- oder sonstige Hochenergetische Experimente nachvollziehen w&#252;rdest, die hier auf Erden in den Labors schon get&#228;tigt wurden, so w&#252;rdest du zu ganz anderen Ergebnissen kommen...)

Die Ablaufprinzipien an sich w&#228;ren zwar gleich, aber deren Geschwindigkeiten und deren optische Erscheinungsweisen w&#228;ren dann so von der irdischen Erscheinungsweise verschieden, das du nicht glauben k&#246;nntest, das beide Interpretationsergebnisse nebeneinander gestellt, Ein und das Selbe w&#228;ren

Daher versuche ich mich nur auf das Prinzipielle zu beschr&#228;nken, weil all die rationalen Informationen nur so erscheinen, wie sie der eigene Ratio im Kopf zul&#228;sst, sie &#252;berhaupt wahrzunehmen und entsprechend gedanklich abzuarbeiten...


Ver&#228;ndert sich deine Wahrnehmungsgeschwindigkeit(Sichtwinkel), so ver&#228;ndert sich auch dein Interpretations-Winkel

Dieses Ph&#228;nomen findest du z.B. wieder in all den nzeitdillativen Vorg&#228;ngen wieder, die das optische Erscheinungsbild eines Geschehens im Maximalfalle quer durch das gesamte Zustandsspektrum transformieren kann, innerhalb deren es im Eektromagnetischen Bereich auftaucht..

Das bedeutet also, wenn du ein en Vorgangt betrachtest, der verschieden schnell wie du bist und sich auf dich zubewegt, ein anderes Erscheinungsbild ausl&#246;&#246;st, als wenn es sich im selben Ma&#223;e von dir weg bewegt...

Also deine Wahrnehmung "verzerrt" (und ebenso die Wahrnehmung deiner Me&#223;-Instrumente..)

Verstehst du jetzt, warum ich auf der Physik rumreite?

Ich will nicht euere "exakten" physikalischen Tr&#228;ume zerst&#246;ren, aber mindestens darauf hinweisen, das der Verstand sich einer elementaren Selbstt&#228;uschung unterwirft, wenn er sich im Spiegelbild seines eigenen Intellektes sonnt und dabei nicht bemerkt, das er sich unter Umst&#228;nden den gr&#246;ssten Selbstbetrug der Geschichte schafft, was sich sp&#228;testens darin &#228;ussert, das die Wissenschaftler versehentlich eine gewaltige Katastrophe ausl&#246;ssen, weil sie leider &#252;ber eine "unbedeutende" Winzigkeit gestolpert ist, die sich nacher als universell wirksame Konstante entpuppte..(z.B. nahmen sie in den 50ern bewusst in Kauf, das eine Detonation einer Wasserstoffbombe auf dem Meeresgrund einen un-umkehrbahren Fusionsprozess hervorrufen k&#246;nnte, der unser aller Ende bedeutet h&#228;tte..)

(Hinterher wird kaum mehr einer der &#252;berlebenden einer grossen Katastrophe in der Lage sein, eine Antwort wie deren Nachfahren werden dieses Ungl&#252;ck als Gottes Strafe betrachten und daraufhin wieder eine neue religi&#246;se Grundlage besitzen, die dann dem selben Regelwerk folgt, wie z.B. die Zeit Noas und der Sintflut...)


Mehr kann und werde ich von meiner Position aus dazu nicht sagen, dar&#252;ber m&#252;ssen sich die Wissenschaftler selber klar werden... Bleibt nur zu hoffen, das wir deren "Kompetzenzen" nacher nicht alle auszubaden haben..


PS

Im Maschinenbau hatte ich als Praktiker mit allen Arten von Schwingungen zu tun und daher weiss ich bestens, wozu Schwingungen in der Lage sich, bis hin zu Zerst&#246;rungen unter Leuchterscheinungen und Druckwellen (Kavitative und elektromagnetische Resonanzen) Vielleicht solltest du mal einfach die ganze Sache von einem anderen Standpunkt aus betrachten wie bisher und einfach mal einen Moment dein erlerntes Wissen auf die Seite stellen..

Vielleicht wird dir dann klar, das EM-Wellen und Mechanik mehr miteinander zu tun haben, als dir vielleicht lieb sein mag...


JGC

mac
07.02.2007, 17:59
Hallo JGC

Ich habe nicht die Absicht, mich in Deine ‚philosophische’ Weltsicht einzumischen. Da gibt es jede Menge R&#252;ckzugsr&#228;ume und freie Interpretationsm&#246;glichkeiten. Eine Diskussion in diesem Bereich erfordert eine gro&#223;e Vorbildung und Disziplin, schon allein auf sprachlichem Gebiet.

Aus diesem Grunde habe ich versucht, mich weitgehend auf physikalische Sachverhalte zu beschr&#228;nken.

Ich habe im Prinzip auch nichts gegen Anschauungen wie diese:
Ich will nicht euere "exakten" physikalischen Tr&#228;ume zerst&#246;ren, aber mindestens darauf hinweisen, das der Verstand sich einer elementaren Selbstt&#228;uschung unterwirft, wenn er sich im Spiegelbild seines eigenen Intellektes sonnt und dabei nicht bemerkt, das er sich unter Umst&#228;nden den gr&#246;ssten Selbstbetrug der Geschichte schafft, was sich sp&#228;testens darin &#228;ussert, das die Wissenschaftler versehentlich eine gewaltige Katastrophe ausl&#246;ssen, weil sie leider &#252;ber eine "unbedeutende" Winzigkeit gestolpert ist, die sich nacher als universell wirksame Konstante entpuppte.. zumal man keine ‚exakten physikalischen Tr&#228;ume’ zerst&#246;ren kann, wenn es die nicht gibt.

Physik erhebt keinen Anspruch auf philosophische Wahrheit. Sie erhebt auch keinen Anspruch darauf, mit ihren Formeln und Theorien diese Wahrheit zu beschreiben, geschweige denn zu kennen. Sie &#252;bt sich immer nur, die zum jeweiligen Zeitpunkt bekannten Naturph&#228;nomene so exakt zu beschreiben, wie sie objektiv erfassbar sind. Mit objektiv ist dabei gemeint: Bei gleichem Me&#223;verfahren, im Bereich der systematischen und stochastischen Me&#223;fehler, gleiche Ergebnisse. So lange Du mit Deinen Theorien die (gesicherten) Messergebnisse erf&#252;llst, hast Du jede Freiheit dir auszudenken, was immer Du f&#252;r richtig h&#228;ltst. Mu&#223;t Dich aber messen lassen mit quantitativen Vorhersagen und darfst nicht komplizierter sein, als gleichwertige konkurrierende Theorien.

Das Korsett, dass Tatsachen schaffen, engt selbstverst&#228;ndlich ein. Du kannst nicht in Deiner Theorie davon ausgehen, dass die Sonne auf einem Wagen &#252;ber den Himmel gezogen wird und die Erde eine Scheibe ist. Diese Weltsicht war aber zu einer Zeit, als noch weniger Information zu den Tatsachen existierte, sehr beliebt und allgemein(?) anerkannt. Heutzutage w&#252;rde jemand, der es &#252;berzeugt vertritt, im h&#246;flichen Fall, ein nettes L&#228;cheln ernten.

Unsere derzeitige Weltsicht kann von der ‚Wirklichkeit’ die in 2000 Jahren existieren k&#246;nnte, ebenso oder noch weiter weg sein, als die Scheibenwelt von der unseren entfernt war. Nur, auch zur Zeit als man die Scheibenwelt f&#252;r die richtige Erkl&#228;rung hielt, h&#228;tte jemand, der behauptet, der Sonnenwagen f&#228;hrt nur bis Mittag von Osten nach Westen und danach dreht er um, und geht im Osten wieder in seine Remise, weil, wie soll er denn sonst dahin kommen, nicht die beobachtbare Wirklichkeit beschrieben, sondern Tatsachen ignoriert. Und genau das Tust Du.

Ich sage nicht, dass die Physik oder gar ich im Besitze der Wahrheit ist/bin. Aber wenn Du Tatsachen ignorierst, bist Du auf jeden Fall weiter davon entfernt, als jeder, der die Tatsachen nicht ignoriert.

Wenn Du ohne ausreichende Kenntnis der bekannten Tatsachen Dir ein Weltbild schaffst, ist es ganz klar, dass Du gegen einige der Dir nicht bekannten Tatsachen verst&#246;&#223;t. Das geschah und geschieht auch in der Wissenschaft st&#228;ndig. Nach dem Erkennen der Tatsachen w&#252;rde aber jeder vern&#252;nftige Mensch den betreffenden Teil seines Weltbildes ad&#228;quat modifizieren und nicht die Tatsachen verleugnen. Du, (nicht Du allein) reagierst nur mit Beharren auf Dein, in Teilen schon vor rund 100 Jahren widerlegtes Weltbild. Das ist zwar menschlich verst&#228;ndlich, aber irgend wann sollte auch von Dir der Schritt getan werden, sich um diese Tatsachen zu scheren oder zumindest das widerlegte Weltbild nicht mehr zu verbreiten.

Im Wesentlichen verh&#228;ltst Du Dich damit n&#228;mlich genau so, wie Du es hier implizit und in einem anderen Post explizit, ‚der Wissenschaft’ vorwirfst. Festhalten an l&#228;ngst widerlegten Meinungen, nicht offen f&#252;r Neues. Im Unterschied zu Dir, h&#228;lt ‚die Wissenschaft’ aber nicht an widerlegten Meinungen fest. Schon die Wissenschaftler, die eine widerlegte Meinung durch Modifikationen zur retten versuchen, haben einen schweren Stand. Auch wenn Sie Dir wie eine geschlossene Gesellschaft erscheinen mag; sie besteht doch aus einer Vielzahl von Individuen, die man weder kollektiv Einnorden (gleichrichten) noch kollektiv bestechen kann. Jemand der Stuss behauptet, wird fr&#252;her oder sp&#228;ter widerlegt. Bei Einstein z.B. pr&#252;ft man seine Vorhersagen gerade in der Mainstream Physik bis zum heutigen Tage. Und das gilt nicht nur f&#252;r Einstein.


Wenn du dich mal zuf&#228;lligerweise ein wenig mit der Farblehre besch&#228;ftigt hast(ich hab jahrelang Fotos entwickelt) dann wirst du wissen, das es 2 verschiedene Arten von Sehen gibt..

Einmal das Farb-Sehen und einmal das Schwarzweiss-Sehen... ja, ‚beheimatet’ in den St&#228;bchen- und Zapfenforts&#228;tzen der Ganglienzellen der Netzhaut. Soweit richtig.

Deine Aufteilung in transversal und longitudinal und die daran gebundene Zuordnung zu schwarz/wei&#223; und Farbe ist falsch. Die physikalische Ursache f&#252;r ‚Farbe’ ist die Wellenl&#228;nge (d.h. Energie) eines Photons und die Ursache f&#252;r hell/dunkel ist ausschlie&#223;lich die Anzahl der Photonen.

Den ganzen, v&#246;llig im Dunklen stehenden‚ sehphysiologischen’ Rest, den Du noch geschrieben hast, greife ich nach den bisherigen Erfahrungen, lieber gar nicht erst auf.

&#220;ber Deine Ansichten zur Sehpsychologie hingegen, k&#246;nnte man durchaus diskutieren, zumal ich da auch nur blutiger Laie bin.





Des weiteren ist die eigene Geschwindigkeit im universellen Bezugssystem entscheident, wie du all diese optschen Aspekte eines beobachteten Geschehens interpretieren kannst, da diese entscheidet, in welcher Form du sie zu sehen kriegst.

(w&#252;rdest du auf einer Station leben, die mit 99% LG durch das Universum reisen w&#252;rde und du dort all die bBschleuniger- oder sonstige Hochenergetische Experimente nachvollziehen w&#252;rdest, die hier auf Erden in den Labors schon get&#228;tigt wurden, so w&#252;rdest du zu ganz anderen Ergebnissen kommen...)

Die Ablaufprinzipien an sich w&#228;ren zwar gleich, aber deren Geschwindigkeiten und deren optische Erscheinungsweisen w&#228;ren dann so von der irdischen Erscheinungsweise verschieden, das du nicht glauben k&#246;nntest, das beide Interpretationsergebnisse nebeneinander gestellt, Ein und das Selbe w&#228;renNach Deinem Glauben an den &#196;ther ist das jetzt nur konsequent. Ich hatte da eigentlich schon eher mit gerechnet.

Zun&#228;chst nur eine Frage dazu, um deren Beantwortung ich dich bitte. Woher weist Du, dass wir nicht mit dem gesamten sichtbaren Universum gemeinsam, mit 99% der Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind? Woran erkennst Du, dass das nicht der Fall ist?

Herzliche Gr&#252;&#223;e

MAC

zum PS
einer von vielen Gr&#252;nden war vor einiger Zeit bei Wetten Das zu bewundern. Der Mensch, der ein St&#252;ck Eisen mit Hammerschl&#228;gen zum Gl&#252;hen gebracht hat. Du mu&#223;t nicht glauben, da&#223; solche 'Phanomene' nur Dir bekannt sind. Im Maschinenbau z.B. hat die Berechenbarkeit solcher Ph&#228;nomene z.B. dazu Gef&#252;hrt, da&#223; man tiefe Bohrungen in Metallen im Subsekundenbereich beherrscht.

JGC
07.02.2007, 18:28
Hi Mac...

Zuerst zur Frage...


Zun&#228;chst nur eine Frage dazu, um deren Beantwortung ich dich bitte. Woher weist Du, dass wir nicht mit dem gesamten sichtbaren Universum gemeinsam, mit 99% der Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind? Woran erkennst Du, dass das nicht der Fall ist?

Das kannst du so nicht erkennen!

Dazu musst du dich bewegen! Und was geschieht dann???

Die Zeitabl&#228;ufe ver&#228;ndern sich!! Durch die Dillation.. Die Ver&#228;nderung der gleichbleibenden Reibungskonstante bei ver&#228;nderter Bewegung im Medium Vakuum...

Das heisst, du selbst wirst das also nur "f&#252;hlen" wenn du bei 99% der LG unterwegs bist, weil deine Umwelt f&#252;r dich sich so schnell bewegt, das du sie schon gar nicht mehr wahrnehmen kannst.. Deine Bewegung wird f&#252;r eine kleine Fliege wie ein Elefant in Zeitlupe erscheinen(was es ja eigentlich sowieso schon tut) Du hast doch schon ein "Standart"Gef&#252;hl f&#252;r deinen "Normal-Zustand" (Situation normal, keine besonderen Vorkommnisse...) Erst eine Ver&#228;nderung &#228;ussert sich in deiner Gef&#252;hlswelt(Psyche) als eine tats&#228;chlich empfundene, erlebbare Ver&#228;nderung!

Woher kommen denn all die Gef&#252;hle, wie Druck, Stress und Anspannung?? Spricht dabei nicht das Physikbuch unterbewusst daraus hervor??? Das sind reale Energien, die deine Wahrnehmung verzerren.

Vielleicht bewegen wir das ja auch mit 99% LG .. Aber solange du dich nicht selber mit relativiatischen Geschwindigkeiten fortbewegen kannst, sind alle logischen Aussagen dar&#252;ber nur Spekulation,(so wie die SRT zur ART und Newton)egal ob nachvollziehbar oder nicht...
Wie das sich nacher f&#252;r dich &#228;ussert, das siehst du erst dann, wenn du selber es "erleben" kannst..(kennst doch den Spruch "wer sich nicht bewegt, der sp&#252;rt seine Ketten nicht"...)

Zum Rest...


Was die Wahrnehmung unseres Verstandes angeht....

Was nimmt der Verstand denn in Wirklichkeit auf?


Dinge, die gerade passieren...

Das Geschehen &#228;ussert sich zuerst &#252;ber die Instinkte, ob etwas bedrohlich wirkt, ausschaut oder sich so anf&#252;hlt und erst dann erfasst der logische Verstand das Geschehen.

Stehst du jetzt unter enormen Situationsdruck, so zwingt dich deine (durch den Druck verbogene) Sichtweise wie bei der Beschleunigung im Vakuum.(Zeitdillation) zu einer gekr&#252;mmten Wahrnehmung...

Nur das in diesem Falle eine geistige "Sicht-Dillation" zu Stande kommt und du nicht mehr in der Lage bist, die aktuelle Situation korrekt zu bewerten und einzuordnen. Das kannst du nur, wenn du die Situation schon kennst und ein entsprechendes Verhaltesmuster parat hast.

Ist dir die Situation jetzt Neu und Unbekannt, so bleibt dir nur... zu erstarren, in Panik zu fliehen oder in Ohnmacht zu fallen oder sonst was verr&#252;cktes zu tun was deinem Verstand sonst nie einfallen w&#252;rde.. Da noch zu verlangen, die Ruhe zu bewahren und abzuwarten was passiert, kann sehr fatale Folgen haben.(das kannst du oft auf den Flut-Videos der Amateure sehen, die das drehten... Dabei konnte ich mehrmals beobachten, wie die meisten Menschen auf die erste Welle gar nicht wussten, was sie tun sollten und es lustig fanden, da&#223; das Mehr sie pl&#246;tzlich "besuchte" Doch bei der zweiten Welle, da d&#228;mmerte es erst den meisten, das es in Wahrheit um Leben und Tod geht, was die furchtbaren Opferzahlen auch belegen..

Naja.. Jetzt rate mal, was die Wissenschaftler gerade am basteln sind..

Neue Technologien, Gen-Spleising , Genetisch bver&#228;ndderte Nahrung usw... neue Maschinen, mit denen ungeheueren Energien auf die Spur geholfen werden soll, wie der neue Beschleuniger, dessen amerikanisches Pedant Gott sei Dank abgesoffen ist oder der franz&#246;sische Fusionsreaktor.... oder die ganzen Funktechnologien, von denen immer behauptet wurde, sie seien allesamt "harmlos".. Das ist einfach alles nicht wahr!!!

Selbst vor der CO2 L&#252;ge schreckt man nicht zur&#252;ck!!!

Wer erwartet, das eine von in 50 Jahren verhundertfachte W&#228;rmeerzeugung durch neuartige Industrie und all den neuen technischen Spielereien von einer Atmosph&#228;re mit einer bestimmten W&#228;rmetauscherleistung immer reglm&#228;ssig wieder abgef&#252;hrt werden kann, der ist schlicht auf dem Holzweg!! Da ver&#228;ndert selbst das Kolendioxyd nichts, welches in viel geringerem Ma&#223;e angestiegen ist, wie die weltweite W&#228;rmeproduktion!

W&#228;rme heist also in Wahrheit der Abfall!! Nicht CO2!!

Die Wissenschaftler verschanzen sich hinter ihren Erkenntnissen und glauben, das sie alles unter Kontrolle haben.

Aber du selbst weisst, das der Teufel ein Eichh&#246;rnchen ist und der kleinste dumme Zufall(z.B. ein kleines Insekt in einer Leiterplatte, welches eine Fehlerspannung hervorruft) eine verheerende Katastrophe ausl&#246;sen kann..

Z.B. ein spontaner Resonanzdurchbruch, der im Falle der Ringbeschleuniger , die im Bruchteil einer Millionstel Sekunde das gesamte Strahlrohr, die durchflossenen Magneten und deren K&#252;hlgase zerst&#246;ren k&#246;nnten, oder im Falle des Kraftwerkes eine Fusionsr&#252;ckkopplung erzeugen, welche das Ding wie eine Wasserstoffbombe in die Luft jagt..

Gut, ich gebe zu, das erscheint dir vielleicht unm&#246;glich, aber ich vertraue diesem "Frieden" erlichgesagt nicht....
(war das nicht sogar mal in einem Startrek-Film der Grund, warum die Klingonen pl&#246;tzlich mit der Erde zusammenarbeiteten?? Die Klingonen hatten im Verlaufe ihrer Hochenergie-Experimente versehentlich den halben Planeten weggesprengt..)

Ich weiss, man kann mir vorwerfen, ich sehe zu viele Sience-Fiktions... Aber ist letzendlich alles gerade in Entwicklung, was vor noch nicht all zu langer Zeit als Unm&#246;glich galt???

Ich will nur davor warnen, das die negativen Seiten sich ebenso weiterentwickeln und ebenso neue Qualit&#228;ten erreichen!!

Alles was wir bewegen, bewegt sich auf einer anderen Ebene wieder zur&#252;ck, das elementare Prinzip des Gleichgewichtes..

Und dieses macht f&#252;r niemanden von uns eine Aussnahme.



bis dann................JGC

jonas
07.02.2007, 18:35
Da Du, JGC, schon mehrmals das Auge und Sehverm&#246;gen als Referenz f&#252;r Deine Theorie angef&#252;hrt hast, m&#246;chte ich Dir den Wikipedia Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Farbsehen ans Herz legen.

Der Artikel beschreibt nat&#252;rlich nur wissenschaftliche "mainstream" Erkenntnisse. Er k&#246;nnte jedoch hilfreich sein Dir die von Mac erw&#228;hnten Tatsachen in diesem Bereich vor Augen zu f&#252;hren.

JGC
07.02.2007, 19:28
Hallo Jonas


Was steht denn im Wikipedia??


Die von den Sehzellen (Photorezeptoren) registrierten Photonen l&#246;sen elektrische Signale (Rezeptorpotentiale) aus, die in der Netzhaut und im Gehirn zu einem Farbeindruck weiter verarbeitet werden.

Von den Photorezeptoren gibt es zwei Grundtypen:

Die St&#228;bchen registrieren nur Schwarz-Wei&#223;-Kontraste und sind bei geringer Lichtintensit&#228;t aktiv.
Die Zapfen (Farbrezeptoren) dienen der Farbwahrnehmung. Die Zapfen wiederum sind in drei Auspr&#228;gungen vorhanden:
L-Zapfen (L wie Long), die f&#252;r l&#228;ngere Wellenl&#228;ngen besonders empfindlich sind (ca. 560 nm, ein gr&#252;nliches Gelb)
M-Zapfen (M wie Medium) f&#252;r mittlere Wellenl&#228;ngen (ca. 530 nm, grasgr&#252;n)
S-Zapfen (S wie Short) f&#252;r k&#252;rzere Wellenl&#228;ngen (ca. 420 nm, blau), wobei die S-Zapfen die seltensten sind – nur 12 Prozent aller Zapfen sind beim Menschen S-Zapfen.
Zapfen k&#246;nnen jedoch nicht Wellenl&#228;ngen unterscheiden, sondern nur "Photonen z&#228;hlen": ein Aktionspotential kann von einem Photon mit der Wellenl&#228;nge A ausgel&#246;st worden sein, aber auch von einem Photon mit der Wellenl&#228;nge B. Um also Farben zu unterscheiden, muss das Gehirn die Antworten von mindestens zwei verschiedenen Zapfentypen vergleichen. Je mehr Zapfentypen vorhanden sind, desto gr&#246;&#223;er sind die Unterscheidungsm&#246;glichkeiten.


Da steht nichts anderes , als das was ich sagte...


Farben sind transversale Ereignisse und Hell-Dunkel sind Longitudinale Ereignisse...(Helligkeitswerte in Form von kinetischen Impulsquanten)

Diese beiden ergeben erst im Zusammenhang einen realen Aussagewert einer informellen Situation...

Das mit den Photonen ist in meinen Augen erlichgesagt nicht korrekt!

Es gibt keine Photonen, es sind nur als Photonenereignisse beobachtbare kinetische Impulse, die im Augenblick des Auftreffens eine Wirkung zeigen..

Wie soll denn deiner Meinung nach ein Radiophoton mit einer Wellenl&#228;nge von hunderten von Kilometern bitte aussehen???

Die ganze Photonentheorie geh&#246;rt meiner Meinung nach verworfen..

JGC

mac
07.02.2007, 19:58
Hallo JGC,

Du behauptest

(würdest du auf einer Station leben, die mit 99% LG durch das Universum reisen würde und du dort all die bBschleuniger- oder sonstige Hochenergetische Experimente nachvollziehen würdest, die hier auf Erden in den Labors schon getätigt wurden, so würdest du zu ganz anderen Ergebnissen kommen...)daraufhin fragte ich
Woher weist Du, dass wir nicht mit dem gesamten sichtbaren Universum gemeinsam, mit 99% der Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind? Woran erkennst Du, dass das nicht der Fall ist?Du antwortest
Das kannst du so nicht erkennen!

Dazu musst du dich bewegen! Und was geschieht dann???Mit welchem Experiment könnte man es denn erkennen, wenn man seinen Hintern nicht höchst persönlich in Bewegung setzen kann? ;)

Herzliche Grüße

MAC

mac
07.02.2007, 20:05
Hallo JGC,

Was steht denn im Wikipedia??



Da steht nichts anderes , als das was ich sagte...
ich wollte es erst kommentieren, aber das wäre schwafeln.:o

Herzliche Grüße

MAC

JGC
07.02.2007, 20:47
Hallo Mac

genau darum geht es doch...


Mit welchem Experiment könnte man es denn erkennen, wenn man seinen Hintern nicht höchst persönlich in Bewegung setzen kann?


So lange man sich nicht mindestens so weit relativiatisch schneller bewegen kann als wir es wohl warscheinlich ohnehin tun, kann kein Vergleich angestellt werden und daher sagt der Verstand einfach, was nicht beweissbar ist, funktioniert nicht..

Ist das nicht etwas kurzsichtig gedacht?

JGC

mac
07.02.2007, 23:21
Hallo JGC

genau darum geht es doch...




So lange man sich nicht mindestens so weit relativiatisch schneller bewegen kann als wir es wohl warscheinlich ohnehin tun, kann kein Vergleich angestellt werden und daher sagt der Verstand einfach, was nicht beweissbar ist, funktioniert nicht..

Ist das nicht etwas kurzsichtig gedacht?

JGCalso verstehe ich Dich hier richtig? Du hast keinen Plan, wie man dieses meßtechnische Herausforderung angehen könnte?

Herzliche Grüße

MAC

JGC
08.02.2007, 07:34
Ganz genau!!


Ich weiss nur, das diese Geschwindigkeiten mit anderen Methoden gemessen werden müssen als ausgerechnet mit sich transversal übertragenden Energieformen.. Die können nur den Bereich von Null - LG abdecken..

In einem anderen Tread wies ich ja schon mal darauf hin, das es im Prinzip mit longitudinalen Energiformen auf skalarer Basis angegangen werden muss.. sie wären unabhängig von der zeitlichen Beschränkung, da sie sich eben nur in Phasennull-Richtung ausbreiten..

Vielleicht wäre das sogar nur ein meßtechnisches Problem, da ja meiner Ansicht nach, das Licht ebenso über eine Phasennull verfügt, die eben bisher nur nie beachtet oder in ihrer Aussagekraft erkannt wurde. Schliesslich übt doch Licht auch einen Druck aus..

Nur.. Vielleicht liegt das Geheimnis darin, das für solche Messungen hochgespannte Ströme verwendet werden müssten, so wie Tesla sie verwendete, mit Frequenzbereichen von Tetra- oder Penta- oder noch höheren Frequenzen...

Wenn eine Frequenz hoch genug ist, dann wirkt sie wie eine skalare Longitudinalwelle


Hat sich da jemand schon mal näher (und vor allem professioneller)damit beschäftigt, wie dieser Druck durch das Vakuum übertragen wird..?

Es kann also nur ein Medium vorliegen, welches das ermöglicht, eben das Medium Vakuum, das als Äther abgeschafft wurde..

Was ich sogar verstehe, weil mit Ähter stellt man sich was feinstoffliches vor, so wie in der Esoterik..

Der Witz ist aber, die strukturelle Form des Vakuums ist tatsächlich feinststofflich..

Das Problem liegt eher darin, das diese Feinstofflichkeit dem Vakuum eine so ungeheuere Dichte impliziert, das selbst ein Quarkstern noch grobstofflichen Charakter aufweist.. und pro cm³ Billionen Tonnen wiegen würde...

Eben wie eine superschwere Flüssigkeit, die so fein ist, das sie praktisch ungehindert uns durchdringt, und sich nur dann bemerkbar macht, wenn wir uns innerhalb dessen darin bewegen und eben genau dann all den "reibenden" Beschleunigungskräften ausgesetzt sind, die wir jederzeit wahrnehmen..

Na gut ich schweife schon wiedrerab. aber du weisst was ich sagen will ...(oder willst du mich nur "wiegen")


JGC

mac
08.02.2007, 18:03
Hallo JGC,

fassen wir doch noch mal zusammen:

Du sagtest:
(würdest du auf einer Station leben, die mit 99% LG durch das Universum reisen würde und du dort all die bBschleuniger- oder sonstige Hochenergetische Experimente nachvollziehen würdest, die hier auf Erden in den Labors schon getätigt wurden, so würdest du zu ganz anderen Ergebnissen kommen...)Ich fragte daraufhin sinngemäß: Wie könnte man denn feststellen, dass man sich so schnell bewegt?
Darauf hin erklärst Du mir:
Das kannst du so nicht erkennen! ...Ich gestehe, dass ich jetzt etwas verwirrt bin. Du bietest sozusagen, als ‚virtuelles Experiment’ an, bei 99% der Lichtgeschwindigkeit mit den Beschleunigerexperimenten etwas ganz anderes zu messen, als bei 0% und bei der Frage zu Deinem Experiment, wie du Deine Geschwindigkeit feststellen willst, antwortest Du mir: Das geht nicht.

Also komm, zumindest an den ‚ganz anderen Ergebnissen’, die Du ja vorhergesagt hast, müsstest Du Dich doch orientieren können?

„Getz ma’ Butta bei die Fische!“ (wie man hier sagen würde ;) ) welche von Deinen beiden Aussagen soll ich denn jetzt ernst nehmen?

Herzliche Grüße

MAC

JGC
08.02.2007, 18:22
Hi Mac..

Ganz einfach, weil da genau dann die Relativit&#228;t zum Zuge kommt!!

Du m&#252;sstest jetzt mit all deinen bisherigem Wissen und all der Experimente in einen "Lichtraumer" steigen und dann dort diese Experimente w&#228;hrend dem Flug wiederholen.

Wenn du nun die dabei erbrachten neuen Werte mit deinen mitgebrachten Werten von der Erde vergleichen kannst, dann ist es f&#252;r dich feststellbar...

Aber wenn du nun nur mit 99% LG existierst und keinen Vergleich ziehen kannst, was bringt es dann f&#252;r dich, dann kriegst du auch nur das selbe raus wie jetzt auch, weil dir einfach die Vergleichswerte fehlen..

Es wird also f&#252;r dich auf dem Raumschiff die selbe "Wahrheit" sein wie hier auch.

Und als aussenstehenden Beobachter wirst du auch nicht viel sehen, ausser das das Raumschiff beim Start wie ein Raumschiff erscheint, aber w&#228;rend dem Flug, nur wie ein linienf&#246;rmiges Objekt, wenn es &#252;berhaupt zu sehen w&#228;re...

Reicht das mal als Zugabe f&#252;r den Fisch..;)


JGC

mac
08.02.2007, 20:45
Hallo JGC,

Deine Argumentationsf&#252;hrung wird f&#252;r mich immer weniger nachvollziehbar?

Einerseits machst Du Aussagen zu Beobachtungen, die man bei sehr hohen Geschwindigkeiten machen kann,

Ist dir nicht klar, das die longitude sich schneller im bewegungsrichtung fortbewegt wie die Transversale??? das war auf Licht bezogen
(w&#252;rdest du auf einer Station leben, die mit 99% LG durch das Universum reisen w&#252;rde und du dort all die bBschleuniger- oder sonstige Hochenergetische Experimente nachvollziehen w&#252;rdest, die hier auf Erden in den Labors schon get&#228;tigt wurden, so w&#252;rdest du zu ganz anderen Ergebnissen kommen...) und das war nur ein (sehr) kleiner Ausschnitt der von Dir gamachten Aussagen.

Andererseits sagst Du:
Das kannst du so nicht erkennen! ...
und das in den unterschiedlichsten Zusammenh&#228;ngen nicht nur hier.

Spreche ich Dich auf diesen Widerspruch an und bitte um Kl&#228;rung, antwortest Du:

Ganz einfach, weil da genau dann die Relativit&#228;t zum Zuge kommt!! wohlwissend, dass die ‚Relativit&#228;t’ eben gerade durch Messungen zur Lichtgeschwindigkeit erkannt wurde.

Sag mal, wie soll man Dich denn noch ernst nehmen? F&#252;r Deine Phantasiegebilde ziehst Du Messungen heran, die lt. eben dieser Phantasiegebilde gar nicht m&#246;glich sind. Und weil Die Messungen nicht m&#246;glich sind, sind die Aussagen der Physik falsch, denn sie widersprechen ja Deinen Phantasiegebilden. Du baust Dir, laut Deiner eigenen Aussagen, vollkommen ohne Basis, eine Welt der Beliebigkeit, deren Rahmenbedingungen Du rein nach Deinen (&#228;sthetischen?) Gesichtspunkten formulierst, Dich dabei laufend verhedderst, Dir widersprichst.

Da k&#246;nnte ich genau so gut mit meinen beiden Katzen diskutieren, warum sie jetzt kein Futter bekommen k&#246;nnen.

JGC, das f&#252;hrt nur zu einer sinnlosen Endlosschleife.

Auch wenn Du mich viel, anscheinend ziemlich nutzlos verbrachte Zeit gekostet hast, m&#246;chte ich mich trotzdem bei Dir, zumindest daf&#252;r bedanken, dass Du immer friedlich geblieben bist. :)

Herzliche Gr&#252;&#223;e

MAC

JGC
08.02.2007, 20:58
Hallo Mac..

Es tut mir wirklich leid, wenn ich dir nicht auf die Sprünge helfen kann...

Das was ich damit aussagen wollte, bedeutet letztendlich in seiner Konsequenz, das egal, wo du stehst und mißt, immer nur von deinem Bezugs-Standpunkt aus Beobachtungen und Rückschlüsse ziehen kannst, und das du je nach deinem Standpunkt(Ortsraum) oder deiner Geschwindigkeit(Zeitraum) all das zu sehen kriegst, was du siehst..

Fazit:

Es gibt einfach keine "Wahrheit" !!

Wird es dir vielleicht jetzt klarer??

Wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm.

Spätestens dann, wenn du das Gefühl hast, das irgendwann mal irgendwas in deinem Leben elementar schief läuft, spätestens dann wirst du es verstehen...

Ich hoffe nur, das du dann nicht derjenige bist, der den Knopf zur versehentlichen Selbstzerstörung drückt...


JGC

Atraides
19.02.2007, 02:12
Zunächst einmal sorry, daß ich mich solange nicht gemeldet habe. Ich war beruflich und privat in der letzten Zeit ein klein wenig im Streß.

Außerdem möchte ich vorweg nochmal klar machen, nachdem meine kurzen Hinweissätze so beharrlich ignoriert wurden, daß es mir garnicht um die Diskussion "statischen Universum oder nicht" an sich geht, sondern um die immer wiederkehrenden Argumente, die mehr Fragen aufwerfen als Antworten geben.


Masse nimmt proportional r^3 zu, Photonenfluss nimmt proportional zur Masse zu und nimmt proportional r^2 ab. Welchen ‚Verdünnungsgrad’ X von Materie möchtest Du denn ansetzen, um aus (X kg/m^3) * (Unendlich viele Meter)^3 / (Unendlich viele Meter)^2 einen Photonenfluss zu machen, der nicht unendlich groß ist?

Halten wir doch ganz einfach mal fest, daß in einem solchen Universum E=m*c^2 ebenfalls gilt. Wie du schon implizit sagtest, nimmt m proportional V zu, linear um genau zu sein. Dann gilt folgendes:

E/V = m/V*c^2 = rho*c^2 = const mit rho = mittlere Dichte

Nun hat so ein Photon eine Energie gem. E_ph = h*nü. Eine bestimmte Masse m liefert also maximal:

n*h*nü = m*c^2

bzw.

n*h*nü/V = m/V*c^2 = rho*c^2 = const

Photonen, je nach Frequenz.

Also entweder ist der Photonenfluss unendlich groß, dann muß deren Frequenz unendlich klein sein oder deren Frequenz hat eine mittlere Größe, dann gibt es einfach nicht genug Photonen für einen unendlichen Photonenfluss.


Drittens: Welche Kraft soll denn dafür sorgen, dass die Quellen einer Gravitationsmenge, die einen Schwarzschildradius von einigen hundertE9 Lichtjahren produziert, sich voneinander wegbewegen, nachdem sie sich vorher aufeinander zu bewegt hatten?

Dunkle Materie! Meine Hypothese: Sie ist keine Materie im eigentlichen Sinne sondern eine statistische Größe, abhängig von der Gravitation in einem Gebiet. Sie repräsentiert die Häufigkeit von Vakuumfluktuationen (im weiteren VF) in einem Gebiet. Diese VF generieren kurzfristig neue, kurzlebige Teilchen, die ihrerseits eine Masse haben und damit Gravitation erzeugen, also auch ihrerseits die Häufigkeit von VF beeinflussen. Sie kann damit auch völlig eigenständige Strukturen bilden, wenn das Abklingverhalten paßt, daß nur nebenbei. Wichtig ist: analog zur Hawkingstrahlung am Ereignishorizont können diese VF auch andere Grenzen überschreiten und damit in schwarzen Löchern die baryonische Materie quasi erodieren bis nur noch VF existieren. Danach klingt das Ganze ab, bis das, was wir Urknall nennen übrigbleibt.


Aus welchem Grund hätte diese ‚Kraftquelle’ die vorherige Kompression mitmachen sollen? Wieso, wenn sie es doch getan hat, verhindert sie nicht die stabile Existenz von schwarzen Löchern?

Wer sagt, das sie stabil sind auf Dauer? Aber du hast einen anderen Punkt nebenbei angesprochen: in einem unendlichen Universum wäre ja auch weitere Materie auf das Urknallgebiet unterwegs, nur ist sie nicht rechtzeitig angekommen. Diese Materie wäre immer noch auf dem Weg hierher. Einiges wäre hier inzwischen auch angekommen (großer Attraktor?) aber die Majorität würde unser Gebiet auf sich zu ziehen (dunkle Energie?), weil sie immer näher herankommt.

mfg

M.Baehr

Orbit
19.02.2007, 11:40
Hallo JGC!
Nach gründlichem Studium dieses Threads, komme ich nicht umhin, Dir mitzuteilen, dass Du, wenn Du mit mir im andern Thread über eine allfällige Brown'sche Bewegung von Teilchen im Quantenvakuum diskutieren willst, Deine Vorstellungen von Lichtermüdung und von der Umwandlung von em Transversalvellen in eine Longitudinalwellen in den Mottenschrank hängen musst. :)
Gruss Orbit

mac
20.02.2007, 18:22
Hallo Atraides,

beim ersten lesen Deines Posts dachte ich: Noch eindeutiger kann ich es doch gar nicht formulieren, warum versteht er das denn nicht? Dann fiel mir mein eigenes Problem mit der Sternendichte im Katalog von Frau Kharchenko ein, und wie vernagelt ich da war, bis UMa die richtigen Worte fand.

Deine Berechnung ist, f&#252;r das spezifische Gewicht zwar richtig, nicht aber f&#252;r den Photonenflu&#223;, der ist keineswegs proportional zum spezifischen Gewicht. Das w&#228;re nur dann der Fall, wenn die Photonen, die innerhalb des betrachteten Volumens entstehen, an den Grenzen des Volumens verschw&#228;nden.

Nun kommen aber von au&#223;erhalb des von Dir betrachteten Volumenelementes weitere Photonen (einige von denen, die dort das Volumen verlassen haben) bei uns an. Und dieser Teil w&#228;chst bei unendlichem Volumen ins Unendliche.

Zum leichteren Verst&#228;ndnis eine ganz kleine verbale ‚Reihenentwicklung’ (mehr f&#252;r die Mathephoben, als f&#252;r Dich.)

Stellt Euch vor, auf einer Kugelschale um unsere Erde herum, meinetwegen 100 Lichtjahre Radius. Pro Fl&#228;chenelement von 10000 quadratlichtjahren eine Sonne. Das ergibt gut 12,5 Sonnen. (Jetzt komm mir bitte keiner damit, dass es keine halben Sonnen gibt!) Die beleuchten (auch) unsere Erde. Zugegeben, nur im Teleskop sichtbar. Um es genauer zu sagen, alle zusammen mit 4,2E-10 J/m^2. Die n&#228;chste Kugelschale 200 Lichtjahre, also 4 fache Fl&#228;che, also 4 mal so viele Sonnen, alle doppelt so weit weg, deshalb nur &#188; der Strahlleistung pro Sonne. Also wieder 4,2E-10 J/m^2 und so weiter.

Hier kommt einer Deiner Fehler bei der Betrachtung vielleicht deutlicher hervor. Nimmst Du jeweils die Strahlleistung einer Kugelschale, dann hat jede, egal wie weit weg von uns, den gleichen Beitrag. Wir sehen aber nicht immer nur eine, sondern ganz viele!

Der eigentliche Fehler ist aber: In Deinem Beispiel f&#252;hrst Du, f&#252;r das reale Universum ganz richtig an, (deshalb ist es mir auch nicht sofort aufgefallen) dass in einem Volumenelement des Universums nur soviel Energie sein kann, wie Masse da ist. Nur hast Du hier stillschweigend die zweite Deiner eigenen Bedingungen aufgegeben: Unendlich alt.


Herzliche Gr&#252;&#223;e

MAC

JGC
20.02.2007, 18:28
Hallo JGC!
Nach gründlichem Studium dieses Threads, komme ich nicht umhin, Dir mitzuteilen, dass Du, wenn Du mit mir im andern Thread über eine allfällige Brown'sche Bewegung von Teilchen im Quantenvakuum diskutieren willst, Deine Vorstellungen von Lichtermüdung und von der Umwandlung von em Transversalvellen in eine Longitudinalwellen in den Mottenschrank hängen musst. :)
Gruss Orbit


Hallo Orbit..

Ich bitte darum, ich möchte gerne wissen wiso...

mfg....................JGC

JGC
20.02.2007, 18:36
@ Mac + Atreides


Der eigentliche Fehler ist aber: In Deinem Beispiel führst Du, für das reale Universum ganz richtig an, (deshalb ist es mir auch nicht sofort aufgefallen) dass in einem Volumenelement des Universums nur soviel Energie sein kann, wie Masse da ist. Nur hast Du hier stillschweigend die zweite Deiner eigenen Bedingungen aufgegeben: Unendlich alt.

Äh... das ich das auch verstehe...


Ist das so, das eine einmalig ausgelösste kugelschalenförmige Druckwelle auch dann noch exitiert, wenn das auslössende Ereignis schon längst erloschen ist...?
Und noch immer den Raum durchquert....?

Das also jedes Neu hinzukommende abstrahlende Ereignis zu einer weiteren Erhöhung des Energiegehaltes im Vakuum führt?(das Vakuum auf 2.7 K kleiner Flamme kocht??)

so in etwa?


JGC

mac
20.02.2007, 18:51
Hallo JGC,

Äh... das ich das auch verstehe...


Ist das so, das eine einmalig ausgelösste kugelschalenförmige Druckwelle auch dann noch exitiert, wenn das auslössende Ereignis schon längst erloschen ist...?
Und noch immer den Raum durchquert....?also lassen wir mal Deine persönlichen Anschauungen von Druckwellen bei Seite.

Wir sehen z.B. Sonnen, die schon längst nicht mehr existieren. Nur ihr Licht (und wohl auch ihre Gravitation) sind noch unterwegs.

Herzliche Grüße

MAC

Orbit
20.02.2007, 18:54
@IGC
Zu Deiner Frage in post75: Weil ich überzeugt bin, dass beides keiner physikalischen Realität entspricht.
Gruss Orbit

JGC
20.02.2007, 21:46
So...?


Gibst du mir eine Change??


JGC

Atraides
21.02.2007, 01:00
Hier kommt einer Deiner Fehler bei der Betrachtung vielleicht deutlicher hervor. Nimmst Du jeweils die Strahlleistung einer Kugelschale, dann hat jede, egal wie weit weg von uns, den gleichen Beitrag. Wir sehen aber nicht immer nur eine, sondern ganz viele!

Der eigentliche Fehler ist aber: In Deinem Beispiel führst Du, für das reale Universum ganz richtig an, (deshalb ist es mir auch nicht sofort aufgefallen) dass in einem Volumenelement des Universums nur soviel Energie sein kann, wie Masse da ist. Nur hast Du hier stillschweigend die zweite Deiner eigenen Bedingungen aufgegeben: Unendlich alt.

Nein. Wenn es eine endliche Masse je Volumeneinheit in einem unendlichen Universum gibt, dann gibt es auch nur einen endliche Energie je Volumeneinheit, an E=m*c^2 läßt sich nicht so einfach herumdeuteln. Nur weil zwei Größen unendlich sind, heißt das nicht, daß sie gleich sind, sie können ein Verhältnis zueinander haben das eine endliche Grenzgröße (Grenzwert) bestimmt. Wenn das unendliche, unendlich alte Universum sich im Gleichgewicht befindet, dann kann es je Volumeneinheit nicht mehr Energie geben als ihr Massenäquivalent je Volumeneinheit.

Man überlege sich mal ein solches Universum, völlig homogen und im Gleichgewicht. Jetzt vergrößere man das Volumen nach belieben, beliebig oft und warte jeweils auf den Gleichgewichtszustand. Woher soll die zusätzliche Energie kommen, es gibt ja nicht mehr Masse, um den Zustand von zuvor wieder herzustellen?

Und noch etwas: das Olbert'sche Paradoxon steht und fällt damit, daß unendlich viel leuchtende Materie im Sichtbereich vorhanden ist. Ich muß wohl nicht extra ausführen, daß je nach Dichte im Universum in der Olbert'schen Überlegung dann Schichten sind, in denen es keinerlei Brennstoff mehr gibt.

mfg

M.Baehr

mac
21.02.2007, 17:38
Hallo Atraides,

nach Deinen beiden letzten Posts verstehe ich Dein Universum jetzt so:

Ein unendlich gro&#223;es, unendlich altes Universum. In diesem Universum laufen dynamische Prozesse ab, die sich nicht selber aufrecht erhalten.

F&#252;r mich schlie&#223;t sich sowas gegenseitig aus.

Herzliche Gr&#252;&#223;e

MAC

Bewegt
24.03.2007, 04:55
Was hat nach der Urknalltheorie die Expansion des Universums verursacht? Alles was sich innerhalb von Schwarzen Löchern befindet, verstärkt die Kompression des Schwarzen Lochs, wieso war das bei der Masseverdichtung des Universums auf nahezu einen Punkt möglich, das dieses Schwerpunktfeld sich vergrössert? Würde es sich durch die dichte Schwerkraft nicht stärker komprimieren?